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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann zumindestens sagen, dass man auch bei sowas völlig motivationslos wird.
Kein Bock auf gar nix, das ist echt schlimm.

Ich kann mich in meinen schlimmsten Zeiten noch erinnern: Wohnung wurde eh kaum verlassen, Krankengeldbezug. Dann lag ich auf der Couch, irgendwas im Fernsehen lief und dann fing ne andere Sendung an, die mir nicht gefiel, aber als ich es das letzte mal geschafft hatte mich aufzuraffen hab ich dummerweise die Fernbedienung irgendwo abgelegt. Das heißt es gab nur die Wahl zwischen aufstehen oder die Sendung ertragen. Denkste! Ich hab meist Möglichkeit 3 gewählt: Ich habe mich umgedreht und dann mit laufendem Fernseher geschlafen.

Das klingt für mich heute so verrückt und surreal. Bin so froh, dass ich da wieder rausgekommen bin.
 
Ich kann mich in meinen schlimmsten Zeiten noch erinnern: Wohnung wurde eh kaum verlassen, Krankengeldbezug. Dann lag ich auf der Couch, irgendwas im Fernsehen lief und dann fing ne andere Sendung an, die mir nicht gefiel, aber als ich es das letzte mal geschafft hatte mich aufzuraffen hab ich dummerweise die Fernbedienung irgendwo abgelegt. Das heißt es gab nur die Wahl zwischen aufstehen oder die Sendung ertragen. Denkste! Ich hab meist Möglichkeit 3 gewählt: Ich habe mich umgedreht und dann mit laufendem Fernseher geschlafen.

Das klingt für mich heute so verrückt und surreal. Bin so froh, dass ich da wieder rausgekommen bin.

Boah, das kann ich mir null vorstellen, aber das es schlimm sein muss, das schon. :schreck:

Ein Glück hast das hinter Dir! :dhoch:
 
Das geilste waren früher die verkaterten Sonntage.
Ich hab die geliebt.
Den ganzen scheiss Tag wie ein Penner auf der Couch. Falls fahrtauglich ab ins Mc Do ansonsten Friteuse an und Zeug rein.
Ansonsten nur gegammelt, geschlafen, Film fängt an, ah ja cool schau ich an :sleep: ah schau, der Film cool :sleep:
Oder den halben Tag gezockt.

Master Dan bricht beim Lesen grad in Tränen aus :lol:
 
Boah, das kann ich mir null vorstellen, aber das es schlimm sein muss, das schon. :schreck:

Ein Glück hast das hinter Dir! :dhoch:

Das ist wie zweiter Geburtstag.

Das ist nur eine winzige Anekdote (zu der man im Übrigen keinen minimalsten Prozentsatz Humor aus mir wird rauspressen können) aus einem Alltag geprägt von Sorgen, Ängsten, Depressionen, Suizidgedanken, Antriebs- und Hoffnungslosigkeit. Aber gerade der Vergleich mit einer Alltagssituation, wie "Wo ist mein Handy/die Fernbedienung/der Schlüssel" macht es Menschen, die damit absolut keine Erfahrungen haben, halt irgendwie minimal deutlich.

Ich war auch mit meinem Latein am Ende, dennoch sehe ich keinen Tag Therapie als verschwendet an. Auch wenn es nicht sofort gezündet hat, als ich am Ende tatsächlich Rentenformulare bei mir auf dem Tisch liegen hatte, da hat sich irgendein Schalter umgelegt, den ich wahrscheinlich ohne die professionelle Hilfe nie gefunden hätte.
 
Das geilste waren früher die verkaterten Sonntage.
Ich hab die geliebt.
Den ganzen scheiss Tag wie ein Penner auf der Couch. Falls fahrtauglich ab ins Mc Do ansonsten Friteuse an und Zeug rein.
Ansonsten nur gegammelt, geschlafen, Film fängt an, ah ja cool schau ich an :sleep: ah schau, der Film cool :sleep:
Oder den halben Tag gezockt.

Master Dan bricht beim Lesen grad in Tränen aus :lol:

Ach ich habe doch auch immer jedes zweite Wochenende bewusst so verbracht, nur ohne Kater, Friteuse, oder Zwischenschlaf (hab noch nie ein Nickerchen gehalten), aber mit zocken ohne Ende (was für Zeiten)! :ugly:

@JohnnyWohlfahrt

Das schwierige daran, wenn man noch nichts davon hatte, ist es zu begreifen.

Ich bin ja ein sehr sportlicher Mensch und Motivation spielt eine Zentrale Rolle in meinem Leben, oder anders ausgedrückt, ich verdresche den inneren Schweinehund jeden Tag, damit Er ja in seiner Hütte bleibt, so eine Krankheit ist wie eine ferne (schreckliche) Galaxie.
 
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@JohnnyWohlfahrt

Das schwierige daran, wenn man noch nichts davon hatte, ist es zu begreifen.

Ich bin ja ein sehr sportlicher Mensch und Motivation spielt eine Zentrale Rolle in meinem Leben, oder anders ausgedrückt, ich verdresche den inneren Schweinehund jeden Tag, damit Er ja in seiner Hütte bleibt, so eine Krankheit ist wie eine ferne (schreckliche) Galaxie.

Das soll es bitte auch bleiben! In der Klinik gab es dennoch auch optische Erscheinungen wie dich. Ich glaub was einen aus dem gewohnten Leben rausgekegelt, beeinflusst man kaum. Psychosomatische Probleme können mit Sport bekämpft werden, ne Depression oder ein Trauma halten Muskeln letztlich nicht auf.
 
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