"Gran Turismo Sport" verfügt über keinen klassischen GT Mode, was laut der Aussage von Kazunori Yamauchi einen simplen Grund hat. Das Oberhaupt von Polyphony Digital verwies darauf, dass die neue Spielergeneration weniger Wissen über Autos besitzt. Vor 20 Jahren, als das erste "Gran Turismo" erschien, sah die Situation noch anders aus. Und ohne grundlegendes Wissen ist der GT Mode, in dem die Fahrzeuge realitätsnah verbessert werden müssen, um vorankommen zu können, laut der Ansicht des Unternehmens offenbar nicht mehr sehr sinnvoll.
Der GT Mode – bzw. Karrieremodus – richtete sich in der Vergangenheit an Einzelspieler, die mit einem sehr geringen Budget zunächst einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen mussten, mit dem sie in den ersten Rennen wenig konkurrenzfähig waren. Die Credits, die in den Rennen verdient wurden, flossen in das weitere Tuning. Mit einem Rennauspuff und ähnlichen Erweiterungen konnten die Leistung und das Handling verbessert werden, was zu besseren Rundenzeiten und Platzierungen führte. Eine höhere Credit-Ausschüttung war die Folge, sodass mit besseren Autos und weiteren Tuning-Teilen schwierigere Rennen in Angriff genommen werden konnten.
Laut der Aussage von Yamauchi sind die Elemente des GT Modes noch immer in "Gran Turismo Sport" enthalten – wenn auch in einer anderem Form, die besser zum Ansatz von "Gran Turismo Sport" passe. Die Elemente wurden angepasst, um eine neue Generation von Spielern ansprechen zu können.