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VOTE Der Wahl-O-Mat ist da! Welche Partei passt zu euch?

Welche Partei hat der Wahl-O-Mat für euch erkoren?


  • Umfrageteilnehmer
    112

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Angenommen du wählst tatsächlich die CDU: wie fühlst du dich dabei bzw. wie gehst du damit um, eine Partei zu wählen, deren Parteiprogramm du nur zu etwas mehr als zur Hälfte zuzustimmen scheinst?
Ernstgemeinte Frage, das würde mich tatsächlich interessieren.
angenommen, alle anderen Partein haben einen noch niedrigeren Prozentwert? Besser garnicht wählen gehen?

Ernstgemeinte Frage.
 
Angenommen du wählst tatsächlich die CDU: wie fühlst du dich dabei bzw. wie gehst du damit um, eine Partei zu wählen, deren Parteiprogramm du nur zu etwas mehr als zur Hälfte zuzustimmen scheinst?
Ernstgemeinte Frage, das würde mich tatsächlich interessieren.

Ich habe mit dem Problem immer bei den österreichischen Wahlen zu kämpfen. Habe mich damit abgefunden keinen Interessensvertreter sondern das geringste Übel zu wählen.
 
Angenommen du wählst tatsächlich die CDU: wie fühlst du dich dabei bzw. wie gehst du damit um, eine Partei zu wählen, deren Parteiprogramm du nur zu etwas mehr als zur Hälfte zuzustimmen scheinst?
Ernstgemeinte Frage, das würde mich tatsächlich interessieren.

Ich habe das jetzt nur kurz eingetickert, weiss daher jetzt auch nicht die Gewichtung.
Von daher kann das maßgeblich entscheidend oder auch phänomenal egal sein was da an Differenz rauskommt.
Müsste man dann nochmal genauer durchleuchten was einem von den Aussagen wichtig ist und was nicht.
Und mit allen anderen Parteien war ja eine noch geringere Deckungsgleichheit, von daher kämen die ja entsprechend noch weniger in Frage. Und nicht Wählen ist keine Alternative.
 
angenommen, alle anderen Partein haben einen noch niedrigeren Prozentwert? Besser garnicht wählen gehen?

Ernstgemeinte Frage.
Wie Trayal auch bereits angeschnitten hat, befindet man sich durchaus in einer Art Dilemma. So nehme ich es zumindest für mich selbst war.
Mich würde einfach interessieren, ob Marcello angesichts der in meinen Augen erstaunlich niedrigen Übereinstimmung mit einer Partei diese dennoch guten Gewissens wählt und das Gefühl hat, von dieser Partei auch angemessen vertreten zu werden.

Gar nicht wählen ist für mich absolut keine Option, wenn dann mache ich den Wahlzettel ungültig. Und ja, das ist für mich ein Unterschied.
Eine Alternative könnte es eventuell sein, eine Kleinstpartei zu wählen, von der man im Vorfeld bereits ahnt (vulgo: weiß), dass sie den Einzug in den Bundestag verpassen wird.

edit.
Achso, der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
Ich habe hier beim Wahl-O-Mat Zustimmungswerte von über 80% bei zwei sogenannten etablierten Parteien und eine davon kann ich für mich zu 100% ausschließen und die andere könnte ich nur mit einem etwas flauen Gefühl im Magen wählen. Weil ich zwar in vielen Punkten ihren Programmen zustimme, in einigen wenigen aber ablehne. Diese wenigen Punkte haben für mich aber ein solch hohes persönliches Gewicht, dass ich mich so fühle, als gäbe es derzeit keine Partei, die meine Interessen wirklich repräsentieren und meinen Wählerwillen tatsächlich umsetzen könnte.
Und das finde ich ungemein frustrierend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie Trayal auch bereits angeschnitten hat, befindet man sich durchaus in einer Art Dilemma. So nehme ich es zumindest für mich selbst war.
Mich würde einfach interessieren, ob Marcello angesichts der in meinen Augen erstaunlich niedrigen Übereinstimmung mit einer Partei diese dennoch guten Gewissens wählt und das Gefühl hat, von dieser Partei auch angemessen vertreten zu werden.

Gar nicht wählen ist für mich absolut keine Option, wenn dann mache ich den Wahlzettel ungültig. Und ja, das ist für mich ein Unterschied.
Eine Alternative könnte es eventuell sein, eine Kleinstpartei zu wählen, von der man im Vorfeld bereits ahnt (vulgo: weiß), dass sie den Einzug in den Bundestag verpassen wird.
ok, da es die gleichen Auswirkung hat, würde ich dann garnicht wählen gehen...
 
Katastrophal falsche Annahme!
Eine Stimmenthaltung und die Abgabe einer ungültigen Stimme haben beide den gleichen Einfluss auf das Wahlergebnis – nämlich keinen.
http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html

Beginnen wir mit dem Nichtwählen. Diese Entscheidung schlägt sich in der Wahlbeteiligung nieder. Eine wirkliche politische Auswirkung wird das aber nur haben, wenn die Wahlbeteiligung derart in den Keller geht, dass die Legitimation der Gewählten angezweifelt wird. Nach Jahrzehnten mit tendenziell rückläufigen Zahlen geht der Trend gerade in die entgegengesetzte Richtung, bei den Landtagswahlen im Saarland und in Schleswig-Holstein stieg die Beteiligung um mehrere Prozentpunkte.

Eignet sich eine ungültige Stimme besser, um ein Exempel zu statuieren? Etwa, indem man quer über den Wahlzettel schreibt: "Alles Idioten"? Nur bedingt. Lediglich die Wahlhelfer sehen, was auf dem Stimmbogen steht – danach landet man in einem Topf mit jenen, die wählen wollten, aber es nicht geschafft haben, ihr Kreuz korrekt zu machen. Zudem werden die ungültigen Stimmen bei der Ermittlung der Wahlbeteiligung mitgezählt. Im amtlichen Endergebnis werden sie zwar ausgewiesen (bei der letzten Bundestagswahl waren es immerhin 1,3 Prozent), aber in die Berechnung der Stimmanteile und Sitze der Parteien fließen sie nicht ein. Eine Ausnahme ist Berlin: Dort bezieht sich die Fünfprozenthürde, die eine Partei überwinden muss, um ins Abgeordnetenhaus zu kommen, auf alle abgegebenen Stimmen – wer in Berlin ungültig wählt, schadet tendenziell den kleinen Parteien.

http://www.zeit.de/2017/20/wahlen-ungueltige-stimme-wahlbeteiligung-stimmts
 
ok ich muss wohl auswandern. Bei mir landet diese Partei für Vegetarier und Veganer noch vor der PARTEI. Und ich meide Gemüse wo es nur geht. Soll also ne Partei wählen, bei der ich letztlich verhungere. Ist wohl n Zeichen. Danke Merkel
 
Nur weil es keinen Einfluss auf das Wahlergebnis hat, heißt es ja nicht, dass es gar keinen Einfluss hätte.

Der ungültige Wahlzettel wird registriert und im amtlichen Endergebnis ausgewiesen.

Nicht wählen ist so gesehen kein Protest oder eine "Waffe" des Wählers. Ungültigwählen dagegen schon (wie z.B. mal im Saarland, als es eine Partei ausgeschlossen wurde bei der Abstimmung um den Anschluss an Deutschland und ein Viertel ungültig gewählt hat).
 
Nur weil es keinen Einfluss auf das Wahlergebnis hat, heißt es ja nicht, dass es gar keinen Einfluss hätte.

Der ungültige Wahlzettel wird registriert und im amtlichen Endergebnis ausgewiesen.

Nicht wählen ist so gesehen kein Protest oder eine "Waffe" des Wählers. Ungültigwählen dagegen schon (wie z.B. mal im Saarland, als es eine Partei ausgeschlossen wurde bei der Abstimmung um den Anschluss an Deutschland und ein Viertel ungültig gewählt hat.
hat aber keine Auswirkung auf die Berechnung der Stimmanteile und Sitze der Parteien.
 
Natürlich nicht, aber du wolltest doch Argumente, warum ein Unterschied besteht zwischen dem Nichtwählen und dem Ungültigwählen.
 
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bin wohl ein linksgrün versiffter Gutmensch. Damit kann ich gut leben :)
 
Aber im Ergebnis besteht halt kein Unterschied. Es hat am Ende des Tages keine Auswirkung auf das Ergebnis der Wahl
Das hat ja auch keiner bestritten. Du hast aber bestritten, dass insgesamt überhaupt kein Unterschied besteht. Und das ist halt falsch.

Deal with it, gehst doch eh dein Kreuz bei der CDU machen. :D
 

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