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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Zimtzicke das mit dem individualverkehr sehe ich aber höchstens in ferner, ferner zukunft. ich denke eher an andere antriebsstoffe. ka, wie wasserstoff oder die brennstoffzelle. da hieß es ja lange: wäre machbar, wird aber von den mineralölkonzernen sabotiert/torpediert.
inwiefern das verschwörungstheorie ist kann ich zwar nicht beurteilen, die antriebstechniken sind für mich aber auch nur platzhalter.
 
Ich glaube echt, ich bin im falschen Film. :fp:

@Bandit

Natürlich wird es steuerliche Anpassungen geben. Vielleicht sogar teurer Auto-Strom. Und? Dann schwindet irgendwann der Vorteil der E-Autos und es ist gleich teuer wie heute.

Ist es wirklich so schwer zu akzeptieren, dass sich etwas tun muss? Wir erleben den nächsten viel zu warmen Sommer. Mit Temperaturen jenseits der 30° und nachfolgend Unwettern. Wieviele Unwetter gab es alleine diesen Sommer? Wieviele Gebiete sind aktuell überflutet? Wieviele Menschen sterben an Luftverschmutzung? Wieviele Menschen leiden unter Lärm? Und das soll alles so bleiben, damit einige mit ihrem Diesel-Kombi nach Südfrankreich oder in den Baumarkt fahren können?

Nein, ist es nicht und ich hätte es auch gerne anders. Aber es kann nicht auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden. Die Industrie kann es sich nicht so einfach machen und sagen: "Du willst einen grünen Planeten? Dann kaufe unsere Teure Scheisse und verbiege Dich halt ordentlich".
Genau so argumentierst z.B. Du. Gerade die Dieselfahrer wurden massiv getäuscht und verarscht. Jetzt sind wir geächtet ? Nein, sorry, nicht akzeptabel.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zimtzicke das mit dem individualverkehr sehe ich aber höchstens in ferner, ferner zukunft. ich denke eher an andere antriebsstoffe. ka, wie wasserstoff oder die brennstoffzelle. da hieß es ja lange: wäre machbar, wird aber von den mineralölkonzernen sabotiert/torpediert.
inwiefern das verschwörungstheorie ist kann ich zwar nicht beurteilen, die antriebstechniken sind für mich aber auch nur platzhalter.

die Wasserstöffler kämpfen afaik ein bisschen mit grundlegenden Sachen:

- Verteilungsproblematik
- Effizienz der Motoren (< als Elektro)
- Wasserstoff an sich herzustellen ist auch recht energieaufwändig
 
die Wasserstöffler kämpfen afaik ein bisschen mit grundlegenden Sachen:

- Verteilungsproblematik
- Effizienz der Motoren (< als Elektro)
- Wasserstoff an sich herzustellen ist auch recht energieaufwändig
wie gesagt, für mich ist das ein platzhalter. ob das jetzt wasserstoff ist der weiterentwickelt wird oder etwas völlig anderes spielt für mich nicht so die rolle. ich bin nur von einem überzeugt: das elektrik mit akku/batterie nicht die lösung sein wird.
 
Nein, ist es nicht und ich hätte es auch gerne anders. Aber es kann nicht auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden. Die Industrie kann es sich nicht so einfach machen und sagen: "Du willst einen grünen Planeten? Dann kaufe unsere Teure Scheisse und verbiege Dich halt ordentlich".
Genau so argumentierst z.B. Du.

Völlig verquere Ansicht für die Zukunft.

Jeder wird seinen Teil dazu beitragen müssen, auch wir Verbraucher. Auch ich. Es wird mit Einschränkungen verbunden sein, zumindest noch die nächsten Jahre. Und es wird kosten. Es kostet übrigens auch die Industrie. Oder hast du auch nur einen blassen Schimmer, was Konzerne wie BMW, Audi, Mercedes oder auch Toyota und Co. bereits investieren? Ich glaube kaum.

Zudem ist ja nicht die Rede von hier und jetzt. Eine Zulassungs-Deadline wird nicht vor 2030 kommen. Das sind 13 Jahre. Zwei Modellzyklen. Bis dahin ist die Technik extrem weiter (wenn sie forciert wird) und auch günstiger. Du wirst dann quasi garkeine Kompromisse mehr eingehen müssen.
 
Und Wasserstoff diffundiert quasi durch alles hindurch. Da entsprechende haltbare Dichtungen zu haben ist technisch nicht ohne und muss gut gewartet werden. Mir persönlich wäre in nem Wasserstoff Auto immer sehr unwohl, selbst wenn es technisch objektiv okay wäre.
 
wie gesagt, für mich ist das ein platzhalter. ob das jetzt wasserstoff ist der weiterentwickelt wird oder etwas völlig anderes spielt für mich nicht so die rolle. ich bin nur von einem überzeugt: das elektrik mit akku/batterie nicht die lösung sein wird.

einer von meheren Iterationen auf dem Weg zum Flux Kompensator. Ja, klar, warum denn auch nicht. Ende der Fahnenstange ist der aktuelle Stand sicher keins.
 
Zudem ist ja nicht die Rede von hier und jetzt. Eine Zulassungs-Deadline wird nicht vor 2030 kommen. Das sind 13 Jahre. Zwei Modellzyklen. Bis dahin ist die Technik extrem weiter (wenn sie forciert wird) und auch günstiger. Du wirst dann quasi garkeine Kompromisse mehr eingehen müssen.
Nochmal, ich finde das genau so wichtig wie Du und bin da im Kern auch bei Dir. Aber so, wie aktuell alle auf die Autofahrer, insbesondere die Diesel Fahrer, eindreschen und sie durchs Dorf jagen, geht es nicht. Nur weil sich Stand heute jemand kein E-Auto kaufen kann/möchte, ist er kein ignoranter Idiot. Der Zeitpunkt wird kommen und die Autos sowie die Infrastruktur hoffentlich reifen. Für meinen nächsten Autokauf (der aber noch dauern wird), wird es dann auch ein Hybride werden, das ist dann doch ein Anfang :)
 
Da werden noch einige Überraschungen für den Autofahrer kommen. Tempo 130 auf der Autobahn z. B. :D
 
Die Deutsche Umwelthilfe hat ihren Prozess für eine bessere Luftreinhaltung in Stuttgart gewonnen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart verlangte schnellstmögliche Maßnahmen für eine bessere Luftreinhaltung. Die Deutsche Umwelthilfe hatte ein Fahrverbot für Dieselautos und vor allem eine Nachbesserung des Luftreinhalteplans für Stuttgart gefordert, mit dem die baden-württembergische Landesregierung die Luftqualität in der Stadt verbessern will.
 
Ich habe ja auch niemanden ignorant genannt, oder? Mir kommt es nur immer so vor, als würde niemand einfach nach vorne sehen. Die Probleme von E-Autos werden in 5 Jahren schon weniger sein. In 10 Jahren noch weniger. Und in 15 Jahren gibt es keine Probleme mehr. Es muss aber ein Anfang gemacht werden. Wie immer. Wenn da keine Bewegung kommt, wenn keiner Druck verspürt, dann ändert sich nie etwas. Zu warten, bis der Stand der Technik dem von in 15 Jahren entspricht, verzögert alles nur. Daher bin ich für diese Deadline seitens der EU (die wohl auch kommen wird). Ein Diesel-Fahrverbot würde einige Menschen zum Umdenken bewegen. Auto vor Stuttgart stehen lassen und mit den Öffentlichen, die natürlich ausgebaut werden müssen, zur Arbeit fahren. Statt jeden Tag die Stadt in ein Blech-Moloch zu verwandeln und Zeit zu verschenken und die Luft zu verpesten.

@Slurms Mc Kenzie

Ganz ehrlich? Ich bin mittlerweile fast dafür. Ich bin in den letzten Wochen viel durch Belgien, Holland und Frankreich gefahren. Und vom Verkehrsfluss gibt es nichts geileres. Da hält sich auch jeder dran. Selbst volle Autobahnen fliessen einfach.
 

:D

Ganz ehrlich? Ich bin mittlerweile fast dafür. Ich bin in den letzten Wochen viel durch Belgien, Holland und Frankreich gefahren. Und vom Verkehrsfluss gibt es nichts geileres. Da hält sich auch jeder dran. Selbst volle Autobahnen fliessen einfach.

Sehe ich genauso. Ich fahre zwar gerne schnell und lasse es gerade spät Abends gerne mal fliegen, aber das braucht wirklich keiner. Diejenigen die der Meinung sind das bedingungslose Rasen wäre grundrechtsgleiches Recht können sich auch auf der Rennstrecke austoben. Es ist halt heut zu tage nicht mehr zeitgemäß. Vor 20 Jahren sah das noch etwas anders aus, aber heute hat doch jede zweite Familie zwei Autos und mehr. Die Verkehrsdichte hat so enorm zugenommen, dass du ständig im Stau stehst. Noch dazu ist es einfach viel entspannter. Wenn alle mit 130 fahren, dann fließt der Verkehr wirklich. Kein ständiges Abbremsen, keine gefährlichen Situationen, keine Verkehrserziehung durch den "Schnelleren". Die Menschheit sollte eigentlich weiter sein. Soll der Supersportwagen halt in Zukunft noch geiler übersetzt werden. 1,2 Sekunden auf 130. Bäm kann man sich direkt von der Auffahrt ganz links einordnen und hat es trotzdem allen gezeigt. Muha.
Die Erfahrungen im Ausland habe ich auch gemacht. Viel entspannter.
Und mal ganz ehrlich. Wirklich gravierend schneller voran kommt man auch nicht, wenn man rast.
 
Die Deutsche Umwelthilfe hat ihren Prozess für eine bessere Luftreinhaltung in Stuttgart gewonnen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart verlangte schnellstmögliche Maßnahmen für eine bessere Luftreinhaltung. Die Deutsche Umwelthilfe hatte ein Fahrverbot für Dieselautos und vor allem eine Nachbesserung des Luftreinhalteplans für Stuttgart gefordert, mit dem die baden-württembergische Landesregierung die Luftqualität in der Stadt verbessern will.
so sehr ich das verstehe und grundsätzlich auch unterstütze bin ich mal gespannt, was das für den dieselkäufer bedeutet, der im falle eines verbots der gearschte ist.
jahrelang durfte man sich (wie @Bandit ja schon schrieb) anhören, dass der diesel durch seinen geringen verbrauch "umweltfreundlicher" seit. jetzt darf ich als dieselfahrer in stuttgart das ausbaden, was die hersteller verbocken? das kann es ja irgendwo auch nicht sein.
 
Bin ich sogar halb dabei.

Ich möchte aber noch einen Aspekt ergänzen: Politik

Dass die Fahrzeuge auf der Strasse mehr ausstossen und verbrauchen als auf dem unisinnigen NEFZ-Test ist sein mindestens zwei Dekaden bekannt. Auch der Politik. Man hat es billigend in Kauf genommen. Übrigens auch EU-weit, das ist kein deutsches Problem gewesen. Leute wie Dobrindt haben es sogar unter den Teppich gekehrt. Dass die Feinstaubbelastung in deutschen Städten viel zu hoch ist, auch mit modernen Dieseln, das wusste auch jeder Kunde.

Es musste erst das Jahr 2017 werden und ein Gerichtsurteil geben, damit etwas in Gang kommt.

Ich will die Industrie sicher nicht in Schutz nehmen, aber hier haben nicht nur die Autohersteller etwas verbockt. Da haben auch wir Fahrer viele Jahre einfach die Augen vor der bekannten Realität verschlossen und einfach weiter gemacht wie bisher.
 
Bin ich sogar halb dabei.

Ich möchte aber noch einen Aspekt ergänzen: Politik

Dass die Fahrzeuge auf der Strasse mehr ausstossen und verbrauchen als auf dem unisinnigen NEFZ-Test ist sein mindestens zwei Dekaden bekannt. Auch der Politik. Man hat es billigend in Kauf genommen. Übrigens auch EU-weit, das ist kein deutsches Problem gewesen. Leute wie Dobrindt haben es sogar unter den Teppich gekehrt. Dass die Feinstaubbelastung in deutschen Städten viel zu hoch ist, auch mit modernen Dieseln, das wusste auch jeder Kunde.

Es musste erst das Jahr 2017 werden und ein Gerichtsurteil geben, damit etwas in Gang kommt.

Ich will die Industrie sicher nicht in Schutz nehmen, aber hier haben nicht nur die Autohersteller etwas verbockt. Da haben auch wir Fahrer viele Jahre einfach die Augen vor der bekannten Realität verschlossen und einfach weiter gemacht wie bisher.
das ist mir zu einfach. und zwar viel zu einfach... sorry. ja, die politik hat fehler gemacht. eigene fehler, die untersucht und imo auch geahndet gehören (was ja wieder nicht geht). aber die autobauer haben das drama zu verantworten. sie sind diejenigen die beschissen haben. da braucht man jetzt nicht auf die politik zeigen und sagen, sie hätten nicht dagegen getan.

und ich persönlich gehe eigentlich davon aus, dass in einem modernen diesel mit feinstaubfilter eben dieser feinstaub kein problem mehr darstellt. da habe ich als fahrer auch nicht die augen verschlossen und weitergemacht wie zuvor, sondern mich darauf verlassen, was mir von dem hersteller suggeriert wird. mir da eine mitschuld zu geben ist schon... puh...
so wie es aussieht trifft es wenn, ja autos unter euro 6. hält ein 320d vom letzten jahr euro 6 ein?
 
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