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Minijob - Steuerklasse 5

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Gast
Habe mal eine Frage an die Steuerexperten hier. Und zwar hat meine Frau lange Zeit Erwerbsunfähigkeitsrente bezogen. Da sie weit unter dem Freibetrag lag, war ich in Steuerklasse 3 und sie in 5.
War bedeutend besser als 4 und 4.

Nun bekommt sie die Rente nach langem hin und her nicht mehr weiter, obwohl an Vollzeit Beschäftigung nicht zu denken ist.

Sie hat nun die Möglichkeit ab Montag eine 450€ Stelle anzunehmen. Jetzt stellt sich mir die Frage, wie und ob das versteuert werden muss?!

Lese was von 2 Möglichkeiten. Einmal über die Knappschaft und einmal über die Steuerklasse mit Finanzamt. Bei ersterem wird nicht in die Rentenversicherung eingezahlt, beim 2. jedoch schon, hat aber mehr Abgaben?

Ist das so richtig und wenn ja, kann man sich das dann aussuchen wie man es machen möchte?
 
Du kannst dich von der rentenversicherung inmer befreien lassen, während der beschäftigung aber kannst du nicht mehr wechseln, und dann hast du noch die wahl pausschalsteuer zu zahlen oder per steuerklasse, bitte frag mich bei dir jetzt nicht was günstiger für euch ist. :D Pausschsteuer sind 2% oder? Normalerweise ist über die steuerklasse besser weil man dann keinerlei abgaben hat, aber so richtig ahnung hab ich jetzt nicht. :ugly:

Müsste marius das nicht ganz genau wissen? Der hat den dreck doch gelernt. :p
 
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Ruf die nummer an und frag nach
0355 290270799 Hotline der minijobzentrale, hab ich auch schon angefragt da das ganze thema mega komplex ist wenn man minijobler korrekt berechnen will. Als minijobler darf man z.b. Auch 650€ im monat verdienen, wissen die wenigsten aber man muss halt gewisse regeln einhalten.
 
@Bautinho88 sie soll die 2% pauschalversteuerung wählen. Damit fällt der Aushilfslohn nicht in eure Steuererklärung was für euch wesentlich günstiger ist. Sa gibts nichts nachzudenken. Rentenversicherung zahlt sie beim Minijob grundsätzlich, es sei denn sie widerspricht beim Arbeitgeber dagegen. Wie sinnvoll die Beiträge aber sind ist ne andere Sache. Wirklich viel Rente gibts dafür nicht. Hab was von 1,6 Euro Rentenauswirkung im Kopf.
 
Hier wird doch nix gelöscht! :p Die Frage kommt vor allem gerade bei Jüngeren immer wieder auf. Es müsste aber so sein dass wenn der Minijob dein einziger Job ist, dann ist die Pauschalsteuer schlechter für einen als über die Steuerklasse, weil dann müsste es eigentlich so sein dass der AG wirklich alles trägt. Kann Mandos das bestätigen? Ich meine zumindest dass ich das so gelesen habe.
 
Für den AG ist mit Steuerklasse natürlich immer besser. Denn dann spart er sagenhaft 2% Pauschalsteuer. Was auf 450 Euro 9 Euro sind. Insofern verstehe ich AG nicht, die auf Steuerkarte bestehen. In dem Fall würde ich von Arbeitnehmerseite - zumindest in Bautinhofällen eher auf 10 Euro verzichten, damit der AG doch die pauschale Steuer trägt. Bevor man wegen der Steuerpflicht dann noch ne Monatsbelastung von 100 Euro Steuern wegen dem Minijob hat.

Wenn allerdings sonst keine Einkünfte vorliegen (z.B. jobbende Studenten), ist die Abrechnung über Steuerklasse aber für den Arbeitnehmer natürlich nicht nachteilig. Wobei es da aber natürlich auch noch die "Studentenjobs" gibt, die nochmal was anderes wie die allgemeine Minijobregelung ist. Die sind für den AG meistens günstiger und der Student darf dabei auch mehr verdienen.
 
Ja die Frau sprach wohl davon, es bei der Knappschaft anzumelden. Das heißt ja das es über diese 2% Pauschalversteuerung geht oder? Habe gelesen, diese 9€ kann der AG auch vom AN abziehen, aber das wäre nur halb so wild.
 
Der AG kann ja darauf nicht bestehen, die Wahl hat immer der AN, ich kann AG nicht verstehen die auf Teufel komm raus Minijpbber statt 20h studentische Teilzeitler oder 30h Kräfte haben wollen weil der Arbeitgeberanteil bei Minijobbern bei 30% liegt und bei den anderen Fällen bei 20%.
 
Der AG kann ja darauf nicht bestehen, die Wahl hat immer der AN, ich kann AG nicht verstehen die auf Teufel komm raus Minijpbber statt 20h studentische Teilzeitler oder 30h Kräfte haben wollen weil der Arbeitgeberanteil bei Minijobbern bei 30% liegt und bei den anderen Fällen bei 20%.
minijobber sind grundsätzlich aber viel flexibler einzusetzen.
 
minijobber sind grundsätzlich aber viel flexibler einzusetzen.
Naja, kommt auf den Einzelfall darauf an und den Arbeitsvertrag, in meinem Falle zwingt mich der AG zum Einstellen von Minijobbern, was aber nur zu einem kleinen Teil Sinn macht, aber ganz sicher nicht im groben, unterm Strich ist das aus wirtschaftlicher Sicht totaler Bullshit. 10% ist nicht gerade wenig. Und Minijobber sind auch lange nicht so gute Arbeiter wie die Anderen, liegt einfach an der Kürze der Einsätze, ich bin also nicht gerade ein großer Fan der Minijobber. :D

Minijobber kann man auch zu Gehaltsempfänger machen, die verdienen dann jeden Monat 450€, auch wenn man sie nur 10h einsetzt, aber auch wenn man sie 65h einsetzt. Das läuft dann über ein Arbeitszeitkonto, das ist wiederung ziemlich cool.
 
Naja, kommt auf den Einzelfall darauf an und den Arbeitsvertrag, in meinem Falle zwingt mich der AG zum Einstellen von Minijobbern, was aber nur zu einem kleinen Teil Sinn macht, aber ganz sicher nicht im groben, unterm Strich ist das aus wirtschaftlicher Sicht totaler Bullshit. 10% ist nicht gerade wenig. Und Minijobber sind auch lange nicht so gute Arbeiter wie die Anderen, liegt einfach an der Kürze der Einsätze, ich bin also nicht gerade ein großer Fan der Minijobber. :D
stimmt alles. trotzdem lassen sie sich leichter in der arbeitszeit einteilen und einstellen/feuern...
 
Feuern kannst du jeden problemlos wenn du das willst. Und bei 6 Monaten Probezeit erst recht, mit BR musst dann halt nen Grund angeben aber der findet sich ja immer.
Kürzlich erfahren, Betriebsräte gehen nur gegen 8% der ausgesprochenen Kündigungen vor. Wahnsinn! Wobei der BR ja eh nicht vorgehen kann und welcher AG geht schon vor Gericht?
Und von einsetzten der Minijobber kann ich nen Lied singen, schön wärs, für die meisten ist das nen Spaßjob und so wirkt sich das dann auch auf Moral und Einsatzwillen aus. Fehlende Identifikation ebenso, ich hab aber auch ziemlich geile GFBler muss ich zugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist das große Problem mit Minijobbern bei vielen unserer Mandanten. Klingt toll dass die flexibler sind. Die besseren und verlässlicheren Kräfte sind aber meistens die Festangestellten. Oftmals präsentieren die Angestellten ja letztlich auch das Unternehmen nach außen. Und in der Kneipe z.B. habe ich auch lieber ein bekanntes Gesicht dass mir mein Weizen bringt, wie ständig wechselnde.
 
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