JohnnyWohlfahrt
Lotterleben braucht keinen Masterplan.
Ich finde dieses Aufhängen an solchen Einzelszenen etwas müßig. Weil sonst können wir nochmal 1:1 die Diskussion mit dem Pfefferspray-Mädel wiederholen, nur ist es jetzt halt der Faustschlag-Junge*.
Ich bin letztendlich froh, dass gestern in der PK vermeldet wurde, dass die Leute, die sich auf dem Dach an der Grenze St. Pauli/Altona versammelt hatten in einem Hinterhof nach Anwohnerhinweisen festgenommen werden konnten, weil sie aus dem Hinterhof nicht mehr heraus- bzw. vereinzelt von dem Dach nicht mehr runter kamen. Anwohner hatten das wohl alles nach dem Eindringen der Leute verschlossen und die Einsatzkräfte alarmiert. Wenn sich der Verdacht, dass sie da einen Hinterhalt geplant haben und damit das verzögerte Eingreifen am Schulterblatt mit verursacht haben (auf dem Wärmebildvideo eines Polizeihubschraubers wirft jemand einen zum Glück unten nicht zündenden Molotowcocktail vom Dach auf die Straße) wird das nicht nur bei versuchten Straftatbeständen bleiben.
Auch wenn ich nicht in Hamburg wohne, ich liebe die Stadt und insbesondere das Viertel, das diese Idioten zerledert haben. Sie diskreditieren den friedlichen Protest, weil Nachrichtensender natürlich dankbar sind für Bilder, die ProSieben aus Hollywood einkaufen muss und sorgen damit dafür, dass er nahezu völlig untergeht. Meinetwegen könnten Sie liebend gern jeden der Krawalltouristen identifizieren. Und natürlich auch gerne jeden Hamburger ohne Hirn, der daran teilgenommen hat. Ich weiss, viele sind vermummt und es ist schwierig, aber die ersten Fahndungsaufrufe der Polizei zeigen ja bereits, dass viele ja selbst innerhalb ihrer allgemeinen Verblödung noch zu hohl sind um von der Tapete bis zur Wand zu denken und ihre Fressen samt Flasche im Wurfschwung in HD haben ablichten lassen.
Freunde von mir, die am Schulterblatt wohnen, wurden selbst attackiert bei Löschversuchen oder bei dem Versuch Geschäfte zu beschützen. Eine Bekannte kriegte statt Pfefferspray halt schwarze Sprayfarbe frontal ins Gesicht. Dennoch kann ich verstehen, dass sich bei all der Wut auf die unmittelbaren asozialen Täter auch viele von der Politik und Polizeiführung regelrecht verheizt fühlen. Zitate wie
"Wir haben immer gesagt, wenn es in der Peripherie zu Sachbeschädigungen kommt, dann muss man das auch teilweise hinnehmen, um den Zweck zu erreichen, nämlich den Gipfel zu schützen."
von Polizeipräsident Ralf Martin Meyer vom Freitag Mittag drängen schon den Verdacht auf, die Leute konzentriert irgendwo herumwüten zu lassen wurde in Kauf genommen, weil man zu mehr nicht in der Lage war. Ewiges Sinnbild wird der N24-Screenshot mit dem geteilten Live-Bild bleiben, links die Krawalle, rechts Freude schöner Götterfunken aus der Elbphilharmonie. Vielleicht wusste Meyer zu dem Zeitpunkt nicht, was Hamburg am Freitag abend noch bevorsteht und hätte den Satz im Nachhinein lieber nicht gesagt, aber das völlige Versagen der Planung und Einsatzleitung kann man so ohne Weiteres nicht Wegdiskutieren. Würde mich stark wundern, wenn das nicht sogar unzählige eingesetzte Polizisten so sehen. Der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter sieht es zumindest schon mal genauso, falls mir das jetzt jemand als ewig linke Schuldsuche bei der Polizei im Mund verdrehen will.
*) Geschlecht ist persönliche Vermutung, ohne Gewähr aufgrund der weiten Distanz der Kamera zum Geschehen
Ich bin letztendlich froh, dass gestern in der PK vermeldet wurde, dass die Leute, die sich auf dem Dach an der Grenze St. Pauli/Altona versammelt hatten in einem Hinterhof nach Anwohnerhinweisen festgenommen werden konnten, weil sie aus dem Hinterhof nicht mehr heraus- bzw. vereinzelt von dem Dach nicht mehr runter kamen. Anwohner hatten das wohl alles nach dem Eindringen der Leute verschlossen und die Einsatzkräfte alarmiert. Wenn sich der Verdacht, dass sie da einen Hinterhalt geplant haben und damit das verzögerte Eingreifen am Schulterblatt mit verursacht haben (auf dem Wärmebildvideo eines Polizeihubschraubers wirft jemand einen zum Glück unten nicht zündenden Molotowcocktail vom Dach auf die Straße) wird das nicht nur bei versuchten Straftatbeständen bleiben.
Auch wenn ich nicht in Hamburg wohne, ich liebe die Stadt und insbesondere das Viertel, das diese Idioten zerledert haben. Sie diskreditieren den friedlichen Protest, weil Nachrichtensender natürlich dankbar sind für Bilder, die ProSieben aus Hollywood einkaufen muss und sorgen damit dafür, dass er nahezu völlig untergeht. Meinetwegen könnten Sie liebend gern jeden der Krawalltouristen identifizieren. Und natürlich auch gerne jeden Hamburger ohne Hirn, der daran teilgenommen hat. Ich weiss, viele sind vermummt und es ist schwierig, aber die ersten Fahndungsaufrufe der Polizei zeigen ja bereits, dass viele ja selbst innerhalb ihrer allgemeinen Verblödung noch zu hohl sind um von der Tapete bis zur Wand zu denken und ihre Fressen samt Flasche im Wurfschwung in HD haben ablichten lassen.
Freunde von mir, die am Schulterblatt wohnen, wurden selbst attackiert bei Löschversuchen oder bei dem Versuch Geschäfte zu beschützen. Eine Bekannte kriegte statt Pfefferspray halt schwarze Sprayfarbe frontal ins Gesicht. Dennoch kann ich verstehen, dass sich bei all der Wut auf die unmittelbaren asozialen Täter auch viele von der Politik und Polizeiführung regelrecht verheizt fühlen. Zitate wie
"Wir haben immer gesagt, wenn es in der Peripherie zu Sachbeschädigungen kommt, dann muss man das auch teilweise hinnehmen, um den Zweck zu erreichen, nämlich den Gipfel zu schützen."
von Polizeipräsident Ralf Martin Meyer vom Freitag Mittag drängen schon den Verdacht auf, die Leute konzentriert irgendwo herumwüten zu lassen wurde in Kauf genommen, weil man zu mehr nicht in der Lage war. Ewiges Sinnbild wird der N24-Screenshot mit dem geteilten Live-Bild bleiben, links die Krawalle, rechts Freude schöner Götterfunken aus der Elbphilharmonie. Vielleicht wusste Meyer zu dem Zeitpunkt nicht, was Hamburg am Freitag abend noch bevorsteht und hätte den Satz im Nachhinein lieber nicht gesagt, aber das völlige Versagen der Planung und Einsatzleitung kann man so ohne Weiteres nicht Wegdiskutieren. Würde mich stark wundern, wenn das nicht sogar unzählige eingesetzte Polizisten so sehen. Der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter sieht es zumindest schon mal genauso, falls mir das jetzt jemand als ewig linke Schuldsuche bei der Polizei im Mund verdrehen will.
*) Geschlecht ist persönliche Vermutung, ohne Gewähr aufgrund der weiten Distanz der Kamera zum Geschehen
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