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§34 StGB "Rechtfertigender Notstand"
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt.

Da wedelt einer vermummt und drohend mit einem brennenden Gegenstand. Ich hatte panische Angst um mein Leben. Den Rest macht der Anwalt.

hast du absichtlich den letzten satz weggelassen?

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 34 Rechtfertigender Notstand

Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.

erklär mal dem richter, dass es keinen anderen weg gab, als den gullideckel über den schädel zu ziehen..
 
Hab ich tatsächlich absichtlich weggelassen, ganz einfach weil man in KT recht schnell mit Scheiße labern ist. Hier hört sich einfach halt gerne jeder selbst reden. Ersetz doch einfach den Gullideckel durch irgendetwas anderes, Herr Gott. Die Aussage ist, dass ich dir sehr weh tun würde und ich mir das nicht zweimal überlege. Aus. Kann hier jetzt jeder seine scheiß Meinung zu äußern. Ich würde trotzdem so vorgehen. Und ich bin nicht der einzige oder eine große Ausnahme.

Da draußen sind so viel mehr Menschen mit einer anderen Gesinnung unterwegs, als es KT lieb sein dürfte. Du könntest es heute praktisch auf jedem Parkplatz beim Einkauf darauf ankommen lassen. Heute sind so viele Menschen gewaltbereit unterwegs. Und die einzigen die dir zur Seite stehen können (Sozialcourage my ass) , dürfen Pfefferspray nur mit Ansage anwenden. :lol:
 
Oh, RPS gibt wieder Tipps im Umgang mit Usern. Hoffentlich sind die besser als seine Fotos. :ugly:

@Steffko Gut, der Gullideckel wäre wohl etwas schwer zu erklären. Es geht mir dabei aber wirklich weniger um den Gegenstand, sondern darum, dass es mir wirklich schwer fällt, einem CandleWaltz z.B. zu folgen, wenn ein sehr großer Teil der Bevölkerung sehr viel mehr Gewalt anwenden würde. Da laufen Typen rum, die mutwillig alles zerstören ... die Bevölkerung verhält sich zivilisiert (ich würde es nicht) in der Hoffnung die Polizei regelt die Situation und hält entsprechend unserer Zeit mit Smartphones auf das Geschehen, um dann auszudiskutieren, ob der Einsatz von Pfefferspray gerechtfertigt ist. :vogel:
 
Oh, RPS gibt wieder Tipps im Umgang mit Usern. Hoffentlich sind die besser als seine Fotos. :ugly:

@Steffko Gut, der Gullideckel wäre wohl etwas schwer zu erklären. Es geht mir dabei aber wirklich weniger um den Gegenstand, sondern darum, dass es mir wirklich schwer fällt, einem CandleWaltz z.B. zu folgen, wenn ein sehr großer Teil der Bevölkerung sehr viel mehr Gewalt anwenden würde. Da laufen Typen rum, die mutwillig alles zerstören ... die Bevölkerung verhält sich zivilisiert (ich würde es nicht) in der Hoffnung die Polizei regelt die Situation und hält entsprechend unserer Zeit mit Smartphones auf das Geschehen, um dann auszudiskutieren, ob der Einsatz von Pfefferspray gerechtfertigt ist. :vogel:
Wir leben halt nicht mehr im Mittelalter, wo Feuer mit Feuer bekämpft wird und Auge um Auge, Zahn um Zahn ein probates Mittel war.

Wenn du dieser primitiven Logik, fernab jeder zivilisatorischer Errungenschaft und unseren Gesetzbüchern, folgen möchtest, bitte.
Dann wunder dich aber nicht über belustigende oder angewiderte Kommentare.
 
Oh, RPS gibt wieder Tipps im Umgang mit Usern. Hoffentlich sind die besser als seine Fotos. :ugly:

@Steffko Gut, der Gullideckel wäre wohl etwas schwer zu erklären. Es geht mir dabei aber wirklich weniger um den Gegenstand, sondern darum, dass es mir wirklich schwer fällt, einem CandleWaltz z.B. zu folgen, wenn ein sehr großer Teil der Bevölkerung sehr viel mehr Gewalt anwenden würde. Da laufen Typen rum, die mutwillig alles zerstören ... die Bevölkerung verhält sich zivilisiert (ich würde es nicht) in der Hoffnung die Polizei regelt die Situation und hält entsprechend unserer Zeit mit Smartphones auf das Geschehen, um dann auszudiskutieren, ob der Einsatz von Pfefferspray gerechtfertigt ist. :vogel:

Der Gegenstand ist aber ganz fundamental entscheidend für deine gesamte Argumentation. Wenn du dem eine auf die Zwölf gibst, dann sieht die Sache natürlich vollkommen anders aus, als wenn du ihn mit einem Gegenstand attackierst, der ihn sehr leicht töten kann.

Ich halte es btw. für eine sehr wichtige "Kontrollfunktion", dass die Bevölkerung hier sehr aktiv dabei ist und schaut, dass Polizei nicht einfach so mit übertriebener Gewalt vorgehen kann. Klar ist das eine unglaublich schwierige Situation und die Polizisten sind ohne Zweifel bis zu einem Punkt beansprucht, an dem es dann auch mal mit einem durchgehen kann. Aber richtig macht es das trotzdem nicht.
 
Der Gegenstand ist aber ganz fundamental entscheidend für deine gesamte Argumentation. Wenn du dem eine auf die Zwölf gibst, dann sieht die Sache natürlich vollkommen anders aus, als wenn du ihn mit einem Gegenstand attackierst, der ihn sehr leicht töten kann.

Ich halte es btw. für eine sehr wichtige "Kontrollfunktion", dass die Bevölkerung hier sehr aktiv dabei ist und schaut, dass Polizei nicht einfach so mit übertriebener Gewalt vorgehen kann. Klar ist das eine unglaublich schwierige Situation und die Polizisten sind ohne Zweifel bis zu einem Punkt beansprucht, an dem es dann auch mal mit einem durchgehen kann. Aber richtig macht es das trotzdem nicht.
ich möchte das noch einmal hervorheben. ich persönlich halte es für eine große errungenschaft unserer zibilisation und demokratie, dass das vorgehen der polizei generell (also nicht nur hier) kritisch hinterfragt und auf verhältnismäßigkeit geprüft wird. dass sie eben nicht machen können, was sie wollen, wie z.b. in autoritären regimen.

das heißt nicht, dass sie was falsch gemacht haben oder dass man sich mit (straf-)tätern identifiziert. es heißt einfach nur, dass man ein waches auge darauf hat.
 
@Steffko Den Gullideckel habe ich erwähnt, um genau das auszudrücken, dass ich u.U. tatsächlich jemanden umbringen könnte, der mein Auto anzünden will. Vielleicht würde ich denjenigen vorher noch fragen:" Hey was machst du da?", aber dann ginge es auch schon los. Ich denke nicht, dass sich dieser Vandale mit mir zivilisiert unterhalten möchte und ich habe auf der anderen Seite keine Lust, ihn und sein Leben kennenzulernen, zu erfahren was ihn dazu veranlasst hat, kurz: mich interessiert das alles in diesem Moment nicht. Er trifft eine Entscheidung und wenn das für ihn heisst, an den Falschen geraten zu sein, dann trägt er die Konsequenzen.

Dass die Bevölkerung aktiv eine wichtige "Kontrollfunktion" übernimmt, stimme ich zu. Aber in Hamburg ist nichts passiert, zumindest wurde nichts auf Video festgehalten, dass beweist, die Polizei würde mit Gewalt vorgehen. Meine Meinung.
 
@Steffko Den Gullideckel habe ich erwähnt, um genau das auszudrücken, dass ich u.U. tatsächlich jemanden umbringen könnte, der mein Auto anzünden will. Vielleicht würde ich denjenigen vorher noch fragen:" Hey was machst du da?", aber dann ginge es auch schon los. Ich denke nicht, dass sich dieser Vandale mit mir zivilisiert unterhalten möchte und ich habe auf der anderen Seite keine Lust, ihn und sein Leben kennenzulernen, zu erfahren was ihn dazu veranlasst hat, kurz: mich interessiert das alles in diesem Moment nicht. Er trifft eine Entscheidung und wenn das für ihn heisst, an den Falschen geraten zu sein, dann trägt er die Konsequenzen.

Dass die Bevölkerung aktiv eine wichtige "Kontrollfunktion" übernimmt, stimme ich zu. Aber in Hamburg ist nichts passiert, zumindest wurde nichts auf Video festgehalten, dass beweist, die Polizei würde mit Gewalt vorgehen. Meine Meinung.

Das kannst du alles machen. Nur wirst du dann aller Wahrscheinlichkeit nach für sehr lange Zeit im Gefängnis landen.
 
@Steffko Den Gullideckel habe ich erwähnt, um genau das auszudrücken, dass ich u.U. tatsächlich jemanden umbringen könnte, der mein Auto anzünden will. Vielleicht würde ich denjenigen vorher noch fragen:" Hey was machst du da?", aber dann ginge es auch schon los. Ich denke nicht, dass sich dieser Vandale mit mir zivilisiert unterhalten möchte und ich habe auf der anderen Seite keine Lust, ihn und sein Leben kennenzulernen, zu erfahren was ihn dazu veranlasst hat, kurz: mich interessiert das alles in diesem Moment nicht. Er trifft eine Entscheidung und wenn das für ihn heisst, an den Falschen geraten zu sein, dann trägt er die Konsequenzen.

Dass die Bevölkerung aktiv eine wichtige "Kontrollfunktion" übernimmt, stimme ich zu. Aber in Hamburg ist nichts passiert, zumindest wurde nichts auf Video festgehalten, dass beweist, die Polizei würde mit Gewalt vorgehen. Meine Meinung.
ich kann gar nicht festhalten, auf wievielen ebenen das absurd ist :lol:

und "meine meinung" ist immer mein lieblingssatz in einer "diskussion" :gerri:
 
Wegen deinem Zitat weiter oben. Nein, was spricht dagegen eine "Anti G20" Demo anzumelden und vorher gegen Gewalt aufzurufen?
Nichts. Aber was spricht dagegen, eine Demo unter dem Motto "Welcome to Hell" anzumelden? Und zwar - und jetzt kommt das Entscheidende - außer deinem persönlichen Empfinden?
Die Veranstalter*innen haben dieses Motto gewählt, also ist das zu akzeptieren.
Das Demonstationsrecht ist ein Grundrecht und kein Gnadenrecht. Grundrechte sind nur in den äußersten Notfällen einzuschränken, ein provozierender Demo-Name zählt da aber mit Sicherheit nicht dazu.

Edit: und @Mingo , da deine Antwort/Zitat doch irgendwie patzig rüberkam: man kann wohl die nächsten 30 Seiten mit gegenseitig verlinkten Videos füllen. Einmal gibt ein Vermummter einem Polizisten eins drauf, einmal umgekehrt.

Sollte nicht patzig rüberkommen, hab das nur eben zwischen Tür und Angel gepostet.
Ich finde das im Video zu sehende ebenso unglaublich wie das, was du von CandleWaltz zitiert hast. Und trotzdem passiert so etwas offensichtlich. Ich würde es also keineswegs ausschließen, zumal ich selbst mindestens eine persönliche Geschichte aus dem näheren Umfeld meiner Freundin kenne, die in Hamburg wohnt und deren Mitbewohner am Wochenende ebenfalls Opfer von willkürlicher Polizeigewalt geworden ist.
 
Nichts. Aber was spricht dagegen, eine Demo unter dem Motto "Welcome to Hell" anzumelden? Und zwar - und jetzt kommt das Entscheidende - außer deinem persönlichen Empfinden?
Die Veranstalter*innen haben dieses Motto gewählt, also ist das zu akzeptieren.

Also sorry Mingo... da erübrigt sich doch echt jede Diskussion. Da brauch ich dir auch nicht drauf antworten, das weist du ganz genau.
 
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Ich muss mich doch sehr wundern, er sagt selber dass es vorherzusehen war, was sich nun in Hamburg abgespielt hat. Aber er bezeichnet eine Kritik an einer Polizeistrategie, die eben nicht adäquat auf das so Vorhersehbare reagiert hat, als "der Polizei in den Rücken fallen?"
 
Also sorry Mingo... da erübrigt sich doch echt jede Diskussion. Da brauch ich dir auch nicht drauf antworten, das weist du ganz genau.
Ich antworte trotzdem drauf, weil ich mich eines so langsam wirklich frage: weißt du was Grundrechte sind und welchen Stellenwert diese haben (sollten)?
Ich finde das Motto der Demo selbst nicht geil, aber ich finde es im Rahmen der Meinungsfreiheit als vollkommen unproblematisch und schon gar nicht als ein Grund präventiv Grundrechte einzuschränken.
Wenn das für dich wirklich eine so abwegige Position ist, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen um dein Verständnis von Demokratie.
 
Das kannst du alles machen. Nur wirst du dann aller Wahrscheinlichkeit nach für sehr lange Zeit im Gefängnis landen.

Bezweifel ich ganz stark. Wenn da eine Meute schwarz gekleideter, vermummter, Irrer die Straßen in Schutt und Asche legt und ich mich mit dem Teil anlege, der es auf mein Eigentum abgesehen hat, dann wird das kein Wortgefecht. Wissen wir beide. Es soll Menschen geben, die nach einer Ohrfeige so blöd gefallen sind, dass sie gestorben sind. Wie ein Richter dann entscheidet bleibt abzuwarten, aber ich bin da ehrlich gesagt sehr zuversichtlich. Man darf ihm natürlich nicht auf die Nase binden, dass man den Tod in Kauf genommen hat. Das ist klar. Und man selbst kommt ja bei so einem Zwischenfall auch nicht ohne Blessuren davon.
 
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