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Sowas zum Beispiel?

Das ist natürlich unverhältnismäßig, aber man muss halt auch sehen dass der Typ extra mitten auf der Straße die Polizei blockiert und die Polizisten zu wenig schlaf bekommen haben.

Wegen deinem Zitat weiter oben. Nein, was spricht dagegen eine "Anti G20" Demo anzumelden und vorher gegen Gewalt aufzurufen?
 
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Sowas zum Beispiel?
Absolut scheisse und darf nicht passieren. Aber trotzdem noch weit davon entfernt von dem oben geschriebenen. Und auch hier stellt sich die Frage: warum wird ein offensichtlicher Polizeieinsatz aktiv gestört und behindert? Was hat das mit Demnstration zu tun? Es ist einfach eine absolut assig Aktion und natürlich ist eine Faust ins Gesicht mit nichts zu rechtfertigen. Die Alternativen sehen aber halt auch nicht toll aus:

a) er bleibt stehen, die Polizei macht nix. Ich nehme mal einfach an, dass die Polizisten das Blaulicht nicht anhaben weil sonst die abgeholte Pizza kalt wird.
b) man redet gutmütig auf ihn ein er solle doch bitte weitergehen. Es ist anzunehmen, dass der Typ nicht sofort entschuldigend darauf anspringt und wegspringt.
c) Mein Favorit: aussteigen, einmal bitten wegzugehen und wenn keine Reaktion kommt fixieren, festnehmen und mitnehmen samt späterer Anzeige wegen Behinderung der Exekutive. Problem: manpower, Zeit und die zu erwartenden Verletzungen der Beteiligten weil sich der KOllege ziemlich sicher wehrt.

Was soll also passieren? Bei den ersten 20 solcher Aktionen bleibt man als Polizist wahrscheinlich noch ruhig. Beim 21. gilt dann wohl a) der Gedanke dass der, der als erste zuschlägt nicht verletzt wird. Bei der Gewaltbereitschaft vieler Demonstranten (auch wenn der hier nicht vermummt ist) verständlich und b) kommt einfach der Frust dazu.

Das sollen keine Rechtfertigungen sein, leidglich ein paar Gedanken meinerseits dazu. Und auch hier bleibt die Frage: was wäre denn die wirklich richtige Vorgehensweise?

Edit: und @Mingo , da deine Antwort/Zitat doch irgendwie patzig rüberkam: man kann wohl die nächsten 30 Seiten mit gegenseitig verlinkten Videos füllen. Einmal gibt ein Vermummter einem Polizisten eins drauf, einmal umgekehrt.
 
Ich würde ja noch d) ins Spiel bringen: Strikt auffordern, sich aus dem Staub zu machen. Wenn dem nicht Folge geleistet wird, packen und wegtragen, zur Not auch zu zweit oder zu dritt. So wie es auf 99% aller Demos gemacht wird, wenn irgendwas irgendwie blockiert wird.

Meist ist es sogar so, dass die Demonstranten sich nicht wehren, weil du ganz genau weißt, dass du dann eine ordentliche Tracht Prügel kassierst. Passiver Widerstand ist auch hier das absolut gängige Mittel.
 
Ist doch mein C)... nur ohne Konsequenzen. Und warum sollte das bei einer Demonstration anders sein als im normalen Alltag?

Und: passiver Widerstand wogegen denn? Er blockiert keine Räumung ansich sondern behindert Einsatzkräfte am Weg zu einem Einsatz. Das ist einfach nur "ich bin ein cooler Demonstrant und niemand kann mir was".
Glaub mir: das Wegtragen hätte auch nicht besonders sanft ausgesehen und es wäre ebenfalls auf YT gelandet.

Aber nochmal, die Reaktion hier ist absolut nicht angebracht und sollte IMO auch Folgen haben, ganz klar.
 
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Sowas zum Beispiel?
Ja und jetzt?

Jeder reagiert halt anders in solchen Situationen.
Ich weiß auch net wie ich reagiert hätte, wenn ich grad 12h Schicht hatte und mir ständig Leute Böller, Flaschen und Steine in die Fresse geworfen hätten und zudem pausenlos Beleidigt wurde.
Und wenn sich dann so ein Hampelmann und en Weg stellt, hätten sicher viele so reagiert. Du natürlich nicht, ist mir schon klar.
 
schön ne sitzplockade weggepfeffert
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:staun:
 
Ich glaube hier wissen einige nicht was Gewalt ist. Der Polizist im letzten Video, trifft noch nicht mal richtig. Wer mir z.B. mein Auto anzündet, dem demoliere ich seinen Schädel mit einem Gullideckel - ohne mit der Wimper zu zucken. Ganz einfach weil ich das darf. Und jetzt soll die Polizei sich wegen was rechtfertigen? Pfefferspray? :lol:
 
Wie kann man den faustschlag eigentlich noch rechtfertigen? Der polizist ist genauso ein kravall tourist wie einer des schwarzen blocks einer ist, kein deut besser.
 
Ist doch mein C)... nur ohne Konsequenzen. Und warum sollte das bei einer Demonstration anders sein als im normalen Alltag?

Und: passiver Widerstand wogegen denn? Er blockiert keine Räumung ansich sondern behindert Einsatzkräfte am Weg zu einem Einsatz. Das ist einfach nur "ich bin ein cooler Demonstrant und niemand kann mir was".
Glaub mir: das Wegtragen hätte auch nicht besonders sanft ausgesehen und es wäre ebenfalls auf YT gelandet.

Aber nochmal, die Reaktion hier ist absolut nicht angebracht und sollte IMO auch Folgen haben, ganz klar.
Man muss es jetzt auch nicht höher hängen, als es ist.
Gibt auch ein Video, in dem ein Sanitäter einen Polizisten wegschubst, weil er den Weg blockiert.
Schläge sind (wie du ja selber sagst) nochmal eine völlig andere, überzogene Kategorie.
Ich glaube hier wissen einige nicht was Gewalt ist. Der Polizist im letzten Video, trifft noch nicht mal richtig. Wer mir z.B. mein Auto anzündet, dem demoliere ich seinen Schädel mit einem Gullideckel - ohne mit der Wimper zu zucken. Ganz einfach weil ich das darf. Und jetzt soll die Polizei sich wegen was rechtfertigen? Pfefferspray? :lol:
Dann viel Spaß im Gefängnis die nächsten Jahre.
Ich glaube ganz bestimmt nicht jeden Rotz den ich auf Bild.de lese, aber deine links zu seiten von den linken Chaoten sind einfach :lachweg::lachweg:
Und wieso? Kennst du die Quellen denn? Liest du da häufiger oder warum kannst du die Quellen so gut einschätzen?
Ansonsten: Weniger Smileys, mehr Inhalt. Danke.
 
Ich glaube hier wissen einige nicht was Gewalt ist. Der Polizist im letzten Video, trifft noch nicht mal richtig. Wer mir z.B. mein Auto anzündet, dem demoliere ich seinen Schädel mit einem Gullideckel - ohne mit der Wimper zu zucken. Ganz einfach weil ich das darf. Und jetzt soll die Polizei sich wegen was rechtfertigen? Pfefferspray? :lol:

Denke kaum, dass du einen Richter finden wirst, der dir da zustimmen wird.
 
Ja und jetzt?

Jeder reagiert halt anders in solchen Situationen.
Ich weiß auch net wie ich reagiert hätte, wenn ich grad 12h Schicht hatte und mir ständig Leute Böller, Flaschen und Steine in die Fresse geworfen hätten und zudem pausenlos Beleidigt wurde.
Und wenn sich dann so ein Hampelmann und en Weg stellt, hätten sicher viele so reagiert. Du natürlich nicht, ist mir schon klar.

Selbst wenn es darauf zurückzuführen ist, ist es doch trotzdem falsch. Wenn ich nach einer stressigen Woche einen Fehler auf der Arbeit mache, bleibt es doch ein Fehler. Das interessiert den Kunden nicht, das interessiert den Chef nicht, warum es passiert ist, es ist passiert und ich habe dafür gerade zu stehen. Bei mir ist dann Geld rausgeblasen worden, beim Polizisten wird die Gesundheit von irgendjemanden beeinträchtigt.
 
Selbst wenn es darauf zurückzuführen ist, ist es doch trotzdem falsch. Wenn ich nach einer stressigen Woche einen Fehler auf der Arbeit mache, bleibt es doch ein Fehler. Das interessiert den Kunden nicht, das interessiert den Chef nicht, warum es passiert ist, es ist passiert und ich habe dafür gerade zu stehen. Bei mir ist dann Geld rausgeblasen worden, beim Polizisten wird die Gesundheit von irgendjemanden beeinträchtigt.
Ja so ist des halt. wenn sich jeder hier auf dem Planeten korrekt verhalten würde (wer bestimmt überhaupt was korrekt ist) dann gäbe es nie Krieg etc. Menschen sind halt so. Muss man sich damit abfinden.
Und ja, der Typ soll da auch net so bald im Weg stehen. Selber Schuld sag ich.
 
Ja so ist des halt. wenn sich jeder hier auf dem Planeten korrekt verhalten würde (wer bestimmt überhaupt was korrekt ist) dann gäbe es nie Krieg etc. Menschen sind halt so. Muss man sich damit abfinden.
Und ja, der Typ soll da auch net so bald im Weg stehen. Selber Schuld sag ich.
Mit der gleichen Argumentation könnte man also auch die Randalierer verteidigen. Würdest du das auch unterschreiben und tun?
 
Und was willst du jetzt damit sagen? Dass der Polizist grundsätzlich tun und machen kann, was er möchte, ohne für seine Verfehlungen gerade stehen zu müssen?
 
Leider nicht, ich finde nur die Quellen, die auf das Hamburger Abendblatt verweisen.
Den recht unübersichtlichen Newsblog mit Hunderten Nachrichten durchwühle ich jetzt nicht, seh es mir nach.
Zumindest ein kurzer Ausschnitt lässt sich über google rekonstruieren:

Anhang anzeigen 66559

Ansonsten gibt es noch weitere Meldungen von linken Medien:

https://www.g20hamburg.org/de/aggregator/categories/1
https://linksunten.indymedia.org/de/node/217549

ich bin nu keine seriöse quelle, aber mehrere freunde von mir wohnen auf dem besagten platz, unter anderem der soundtechniker, der bei unseren konzerten ton macht :/ das war schon heftig, was da abging..
 
Dann viel Spaß im Gefängnis die nächsten Jahre.

Denke kaum, dass du einen Richter finden wirst, der dir da zustimmen wird.

§34 StGB "Rechtfertigender Notstand"
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt.

Da wedelt einer vermummt und drohend mit einem brennenden Gegenstand. Ich hatte panische Angst um mein Leben. Den Rest macht der Anwalt.
 
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