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Kommt hinzu, dass ein Polizist (heutzutage) wohl eher zu solchen Mittel greifen muss. Siehe Manchester, Paris, London, München etc. Ich würde eher mal zu Pfefferspray (welches äusserst unangenehm ist, aber nicht weiter gesundheitsschädigend ist) greifen. Vor allem geschah das ja nicht völlig willkürlich.

Aber heutzutage müssten sich wohl sogar die Allierten rechtfertigen, als sie in den Krieg eingriffen.
 
Man kann sicherlich darüber diskutieren ob der Einsatz von Reizgas in dieser Situation, deren Kontext man nicht vollumfänglich kennt, angemessen sein kann oder nicht. Genau das wird hier ja getan, die einen sagen ja, @CandleWaltz sagt nein.
Aber was diese Situation mit der Bekämpfung von Terrorismus und Amoktaten zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Und zum wiederholten Male fällt auf, was für absurde Vergleiche und unangebrachte Polemiken du benutzt @Yzerman , damit sorgt man sicherlich nicht dafür dass die Diskussionen hier weiterhin gesittet verlaufen können.
 
Die Polizei hätte viel härter durchgreifen müssen das waren keine Demonstranten das waren welche die einfach nur Stress machen wollten. Da gab es keine politischen Beweggründe. Wollen gegen Kapitalismus demonstrieren plündern und zerstören dann aber in ihren Calvin Klein Unterhosen. Mehr als lächerlich und ziehen dabei alle friedlichen Demonstranten in den Dreck.
 
Habe ich das jetzt so richtig verstanden:
- die linken Autonomen aus Hamburg sind die friedfertigsten Autonomen
- In der Schanze(?) und bei der roten Flora gibt es auch nur vernünftige, friedliche linke, die mit all dem Chaos nichts zu tun hatten
- Gewalt ging praktisch nur von der Polizei aus, immer grundlos
- Alle Schäden die von linken Autonomen ausgegangen sind, wurden nur von linken Autonomen aus dem Europäischem umland begangen
- Es ist eine Schande das Abreisende, linke Autonomen gefilmt werden, um dadurch einige der Gewalttäter vielleicht zu finden, indem man diese dann mit Aufnahmen der Randalierer vergleicht
- nicht zu Vergessen, die absolut Gewaltbereiten Nazis

Nein, hast du nicht richtig verstanden. Das ist sehr schade.
 
man muss aber auch mal sagen, Respekt an die Leute die auch die sichtlich mitgenommenen Polizisten versuchen zu unterstützen, gabs ja auch Meldungen dass zum Beispiels Cafes und Bäckereien ihre Waren umsonst angeboten haben

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4K Video btw, für unsere Pixelopfer :grins:
 
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Der Vollständigkeit halber: "Wie Reporter des „Hamburger Abendblattes“ berichten, wollte eine Sanitäterin der jungen Frau helfen. Sie sei allerdings von der Polizei nicht zu der Verletzten durchgelassen worden."
https://www.waz.de/politik/polizei-...pfefferspray-von-raeumpanzer-id211162865.html

Das nenne ich mal hartes Durchgreifen, Bravo.
Gibts dazu eigentlich auch weitere Quellen? Der weiterführende Link in der obigen bringt leider nix genaueres (im Grunde gar nicht, ich nehm an da wurde einfach nur auf die sich aktualiserende Startseite verlinkt). Ich will das Thema jetzt auch nicht wieder unnötig aufkochen lassen, mich würde nur interessieren ob gegen die Polizisten dann vorgegangen wird. Der Vorwurf Hilfeleistung zu unterbinden ist ja jetzt nicht gerade ohne...
 
Wenn man sich die szene mal genau anschaut, das war kurz vor dem einsatz der wasserwerfer, ich behaupte auch mal dass das generell nicht ungefährlich ist dort herumzutanzen. Wie doof hätte man hier geschaut wenn die vom wagen abspringt in dem moment in dem der wasserwerfer vorbeifuhr? Man muss doch mal klipp und klar sagen, das ist keinspielplatz, was dort geschah ist todernst, wenn da manche den falschen schritt machen wird man überfahren. Die frau hat in dem bereich der einsatzleitung nichts zu suchen, sie war mutig und sie hat dafür auch die zeche gezahlt, ihr war das sicherlich bewusst dass die reaktion nicht ausbleibt wenn man so ins feindesland geht.

Ich kann nicht beurteilen ob es angemessen war mit dem pfefferspray, es ist auch egal ob einer oder 2 das sprühen, voll getroffen ist voll getroffen, ich kann nur die szene etwas beurteilen und kurz nach dem pfefferspray geht der einsatz los, nicht gerade ungefährlich für menschen die nicht wissen von woher jetzt ein 3 tonner angerast kommt.

Ich meine man sollte das abhaken und das mädel soll froh sein dass ihr nichts schlimmeres passiert ist als pfefferspray.
 
Hier übrigens zu dem Thema "niemand hat was von den Dächern geworfen, schon gar nichts brennendes, es waren keine Leute von hier". Leute von außerhalb kommen nicht auf die Dächer, und wenn ich weiß dass gewaltbereite Krawalltouristen aus ganz Europa erwartet werden, organisiere ich keine "Welcome to hell" Demo. Simple as that.

http://www.stern.de/politik/deutsch...her-auf-den-daechern-der-schanze-7531090.html

Aber wie der Mann von der Roten Flora schon gesagt hat, Gewalt ist super, wenn sie halt die Anderen trifft.
 
Gibts dazu eigentlich auch weitere Quellen? Der weiterführende Link in der obigen bringt leider nix genaueres (im Grunde gar nicht, ich nehm an da wurde einfach nur auf die sich aktualiserende Startseite verlinkt). Ich will das Thema jetzt auch nicht wieder unnötig aufkochen lassen, mich würde nur interessieren ob gegen die Polizisten dann vorgegangen wird. Der Vorwurf Hilfeleistung zu unterbinden ist ja jetzt nicht gerade ohne...
Leider nicht, ich finde nur die Quellen, die auf das Hamburger Abendblatt verweisen.
Den recht unübersichtlichen Newsblog mit Hunderten Nachrichten durchwühle ich jetzt nicht, seh es mir nach.
Zumindest ein kurzer Ausschnitt lässt sich über google rekonstruieren:

Bildschirmfoto 2017-07-09 um 20.34.24.png


Ansonsten gibt es noch weitere Meldungen von linken Medien:

Am frühen Morgen des 7. Juli begann der Aktionstag gegen den G20-Gipfel mit Blockaden der Protokollstrecken und des Hafens. Auch in dem per Allgemeinverfügung zur Verbotszone erklärten Gebiet kamen tausende Gipfelgegner*innen zu kleineren und größeren Demonstrationen zusammen und beteiligten sich an den vielfältigen Aktionen. Leider waren wie am Vortag viele Verletzte zu beklagen.

Auf dem Weg vom Berliner Tor zum Mundsburger Kanal wurde eine Demonstrat*in in St. Georg von einem Polizeifahrzeug überrollt, das ohne zu anzuhalten weiterfuhr. Die nachfolgenden Fahrzeuge der Polizeikolonne stoppten erst, als sich weitere Personen schützend vor die verletzte Person auf die Fahrbahn stellten. Allerdings stiegen die Polizist*innen nicht etwa aus, um erste Hilfe zu leisten, sondern um die Ersthelfer*innen mit Pfefferspray zu vertreiben. Anschließend nahm die Polizei im Krankenhaus die Personalien der verletzten Person auf und versuchte sie zu verhören.

Am Nachmittag wurden Demosanis zu Verletzten am Fischmarkt gerufen. In der Hafenstraße gerieten die Sanitäter*innen in eine Polizeikontrolle, konnten diese aber passieren, als sie ihre Funktion als Demosanis gegenüber der Polizei zu erkennen gaben. Die Demosanis hielten 500 Meter von den Auseinandersetzungen zwischen Gipfelgegner*innen und Polizei an, nachdem sie keine Verletzten vorgefunden hatten. Nach 20 Minuten kam eine Polizeihundertschaft angestürmt und zerrte Fahrerin und Beifahrer aus dem Wagen. Sie nahmen den Beifahrer in den Schwitzkasten, warfen die Fahrerin zu Boden und traten auf ihren Kopf und ihre Schulter. Die Demosanitäterin erlitt Prellungen an Schlüsselbein, Oberarm und Schulter und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die zu Boden gefallene Brille der Fahrerin zertraten die Polizist*innen. Sie nahmen die Personalien der Demosanis auf, verweigerten jedoch selbst jede Identifizierung.

Von einer Blockade am Freitagmorgen an der Schnackenburgallee/Ecke Rondenbarg wurden dem G20 EA dutzende Festnahmen gemeldet, von denen viele verletzt waren. Auf der Flucht vor der Gewalt der Polizei versuchten die Demonstrant*innen einen vier Meter hohen Zaun zu übersteigen, der unter der Last der Menschen zusammenbrach. Die Polizei provozierte an dieser Stelle eine Paniksituation ohne Rücksicht auf Verluste. Das Ergebnis: 14 Verletzte kamen ins Krankenhaus, davon waren 11 schwerverletzt.
https://www.g20hamburg.org/de/aggregator/categories/1
Hierbei kam es zu, teils schwersten, Verletzungen unter den Demonstrant*innen (u.a. offene Brüche, Verdacht auf Wirbelsäulenbruch). Es kam zu Gewahrsam nahmen und es gab 15 Schwer- und ungezählte Leicht verletzte.

Die Verletzungen entstanden, als Demonstrant*innen sich über einen Zaun auf ein Betriebsgelände retten wollten, welcher unter ihrer Last zusammenbrach.

Die anwesenden Demo-Sanitäter wurden zunächst nicht zu den Verletzten durchgelassen, mit der Aussage, dass sich schon gekümmert werde.

Die Polizei nahm ca. 30 – 40 Personen in Gewahrsam, darunter auch die Schwerverletzten, ihnen wurde ein „beschleunigtes Verfahren“ angedroht.

Erst gegen 12:30 Uhr zog sich die Polizei aus dem Bereich zurück.
https://linksunten.indymedia.org/de/node/217549
 
Nach 20 Minuten kam eine Polizeihundertschaft angestürmt und zerrte Fahrerin und Beifahrer aus dem Wagen. Sie nahmen den Beifahrer in den Schwitzkasten, warfen die Fahrerin zu Boden und traten auf ihren Kopf und ihre Schulter.

Ich weiß, dass bei Polizeit Einsätzen oftmals etwas schief geht und da genug Leute beteiligt sind, die es eigentlich nicht sein sollten. Aber sowas kann ich mir dann, wie es im Text beschrieben ist, dann doch nicht vorstellen. Und ich bin weitem niemand der fake news schreit wenn er etwas nicht glauben kann, aber die Quelle ansich lässt mich dann doch etwas daran zweifeln.
 
Ich weiß, dass bei Polizeit Einsätzen oftmals etwas schief geht und da genug Leute beteiligt sind, die es eigentlich nicht sein sollten. Aber sowas kann ich mir dann, wie es im Text beschrieben ist, dann doch nicht vorstellen. Und ich bin weitem niemand der fake news schreit wenn er etwas nicht glauben kann, aber die Quelle ansich lässt mich dann doch etwas daran zweifeln.
Ich gehe zwar schon von der Richtigkeit der Meldungen aus, aber ja, die Quellen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen und ich würde es jetzt nicht als 100%igen Fakt hinstellen.

Allerdings kursieren ja genügend Videos, in denen man sieht, dass die Polizei nicht zimperlich gegen friedliche Demonstranten vorgeht, sie schubst, mit den Fäusten und Schlagstöcken schlagen, obwohl keine Gegenwehr kommt.
Wurde hier auch schon einiges gepostet.
 
Leider nicht, ich finde nur die Quellen, die auf das Hamburger Abendblatt verweisen.
Den recht unübersichtlichen Newsblog mit Hunderten Nachrichten durchwühle ich jetzt nicht, seh es mir nach.
Zumindest ein kurzer Ausschnitt lässt sich über google rekonstruieren:

Anhang anzeigen 66559

Ansonsten gibt es noch weitere Meldungen von linken Medien:

https://www.g20hamburg.org/de/aggregator/categories/1
https://linksunten.indymedia.org/de/node/217549
Das sind ja mal seriöse Quellen :lachweg:
 
Das will ich auhc nicht bestreiten, aber so wie es im Text dargestellt wird, laufen zig Polizisten auf ein Fahrzeug zu, reissen die Türen auf und prügeln als Sanitäter erkennbare Menschen nieder, inklusive Tritte gegen den Kopf. Da tu ich mir schon ziemlich schwer das zu glauben...
 
Ich weiß, dass bei Polizeit Einsätzen oftmals etwas schief geht und da genug Leute beteiligt sind, die es eigentlich nicht sein sollten. Aber sowas kann ich mir dann, wie es im Text beschrieben ist, dann doch nicht vorstellen.
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Sowas zum Beispiel?
 
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