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Frage mich aber gerade wirklich, was mit den Leuten passiert, denen in den letzten 24h die Existenz quasi unter den Füßen weggerissen wurde. Die Versicherungen werden vermutlich nicht aus reinem Altruismus zahlen oder greifen da die Versicherungen?
 
Das ist doch lächerlich. Da sind eine Menge Krawalltouristen, Anarchisten und Linksextreme aus ganz Europa angereist. Zu einer Eskalation wäre es so oder so gekommen. Egal ob da nun 1 oder 20'000 Polizisten gewesen wären.


Da gebe ich dir sogar recht. Allerdings finde ich es auch ekelhaft, die Polizisten dafür verantwortlich zu machen. Diese Leute würden zu 100% auch lieber zu Hause bei ihren Familien sein oder mit Freunden ein Bier trinken, als zu versuchen diese Kriminellen in Schach zu halten. Ich kann nicht verstehen, wie man dieses Verhalten auch nur ansatzweise gutheissen kann.
this. Ich wollte mich eig hier raus halten aber wenn ich sowas lese das die Polizei selbst schuld ist, da bekomm ich das kotzen!!! Als ob die Männer sich das aussuchen bzw gerne machen gegen hunderte von Gewaltbereiten Assis vorzugehen. Die Jungs versuchen das schlimmste zu verhindern und irgendwie Ordnung rein zu bringen und sind da 4 Tage am absoluten körperlichen und geistigen Limit und dann werden sie noch beschuldigt? Habt mal einen Polizisten in der Familie der dahin muss und schaut ihn euch mal an wenn er dann nach Hause kommt. Ist ja lächerlich darüber zu diskutieren was die Polizei falsch macht oder nicht. Die stehen alle da damit wir einigermaßen ruhig und sicher sind.... Also echt.
 
Für all den ganzen Schaden hat das Land aufzukommen wenn die Schuldigen nicht gefunden werden, wer so eine Veranstaltung in mitten einer Stadt realisiert der hat auch für den Schaden aufzukommen, Geld ist mehr als genug vorhanden. Kann ja nicht sein dass die Leute auf dem Schaden liegen bleiben. Und dann bitte den Polizeichef unverzüglich in eine 500 Seelen Stadt versetzen, so ein Staatsversagen ist unentschuldbar, kann nicht sein dass 3h lang nichts passierte, Monate hatten die Zeit sich vorzubereiten und dann brauchen die 3h um einen Einsatz zu koordinieren, obwohl sich das alles abgezeichnet hatte. Und jetzt sollen die Anwohner und Geschäftsleute auf dem Schaden sitzen bleiben weil der Staat versagt hat?

Und nicht falsch verstehen, die Polizisten machen nix falsch sondern deren Chefs und Chefs der Chefs. Die Polizisten sind ja nur die Arschlöcher am Ende die alles ausbaden dürfen, müssen Befehle befolgen, egal wie falsch sie sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage mich aber gerade wirklich, was mit den Leuten passiert, denen in den letzten 24h die Existenz quasi unter den Füßen weggerissen wurde. Die Versicherungen werden vermutlich nicht aus reinem Altruismus zahlen oder greifen da die Versicherungen?

Je nach dem was man für eine Versicherung abgeschlossen hat. Bspw. Auto wo gerne gesagt wird das bei Vandalismus keine Versicherung zahlt, klick. [Achtung, ist AutoBILD, war halt das erste google-Ergebniss] Trotzdem werden die sich natürlich häufig zieren ohne Ende, es sind Versicherungen, die haben kein Geld zu verschenken. Und vielen Menschen ist es müssig sich mit dem ganzen Versicherungskram auseinanderzusetzen [kennt man von sich selbst ja durchaus auch].

Edit: Es bleibt natürlich auch abzuwarten wie die Stadt Hamburg auf das alles reagiert, um ein Zeichen zu setzen wären bspw. Entschädigungen durch die Stadt ja nicht unmöglich. Die sie dann wieder durch höhere Steuern reinholen. :ugly:
 
this. Ich wollte mich eig hier raus halten aber wenn ich sowas lese das die Polizei selbst schuld ist, da bekomm ich das kotzen!!! Als ob die Männer sich das aussuchen bzw gerne machen gegen hunderte von Gewaltbereiten Assis vorzugehen. Die Jungs versuchen das schlimmste zu verhindern und irgendwie Ordnung rein zu bringen und sind da 4 Tage am absoluten körperlichen und geistigen Limit und dann werden sie noch beschuldigt? Habt mal einen Polizisten in der Familie der dahin muss und schaut ihn euch mal an wenn er dann nach Hause kommt. Ist ja lächerlich darüber zu diskutieren was die Polizei falsch macht oder nicht. Die stehen alle da damit wir einigermaßen ruhig und sicher sind.... Also echt.
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Und der nächste Kandidat mit Leseschwäche.
 
this. Ich wollte mich eig hier raus halten aber wenn ich sowas lese das die Polizei selbst schuld ist, da bekomm ich das kotzen!!!
Wer hat denn jemals sowas geschrieben?!?! Wenn ich das irgendwo gelesen hätte, dann würde ich eine solche Aussage mit Sicherheit kritisieren.
Ist ja lächerlich darüber zu diskutieren was die Polizei falsch macht oder nicht.
Nein, ist es nicht.
Du hast in einem anderen Thread einen Link gepostet: "Ich bin vollkommen am Ende" - anonymes Protokoll eines Polizisten (stern.de)
Ich habe viel Verständnis und Mitleid für diesen Menschen.
Aber selbst er schreibt: "Schwer zu sagen, ob die Strategie der Chefs richtig war, die Demo an der Stelle aufzulösen."
Und genau auf dieser Ebene habe ich argumentiert: War das Vorgehen bzw. die Strategie der Polizei angemessen oder nicht? Der einzelne Polizist und die einzelne Polizistin sind ebenso die Leidtragenden einer schlechten Einsatzleitung wie die Demonstrierenden, die unschuldig unter die Räder kommen.
 
Ich seh den Sinn nicht, wenn die Leute bei diesen Gipfeln einfach alles kaputt machen, was sie sehen. Hat das irgendeinen Zweck, den Kleinwagen von Lieschen Müller oder das Schaufenster von nem kleinen Teeladen zu demolieren? Was soll das bringen?
Da liegt doch der Gedanke nahe, dass es um die pure Lust an der Zerstörung geht...
Wenn die jetzt durch Hamburg gezogen wären, und gezielt Filialen von Banken kaputt gemacht hätten, dann würde ich es wenigstens verstehen können. Dann würde wenigstens ne Botschaft dahinterstehen.
Aber so? Nehm ich nur mit, dass irgendwelche Chaoten sinnlos randalieren und zu Recht von der Polizei gejagt werden.

Ein Artikel der mir (unter anderem) in Erinnerung geblieben ist vom Spiegel lässt Vermutungen aufkommen das schon im Vorfeld eventuell versucht wurde zu steuern welcher Laden angegriffen wird und welcher nicht.

Zitat:

""Kein G20. Verschont unser Geschäft!"
So machen es auch Ladenbesitzer im Schanzenviertel. Aktivisten aus dem Umfeld der Roten Flora haben Plakate mit der Aufschrift "No G20. Spare our store!" verteilt. Übersetzt: "Kein G20. Verschont unser Geschäft!" Mit Englisch geht man wohl auf Nummer sicher, schließlich haben sich viele gewaltbereite Gipfel-Gegner aus dem Ausland angekündigt.

Nicht alle Geschäftsleute haben ein Plakat erhalten. Shops, in denen zum Beispiel Markenklamotten zu haben sind, dürfen eher nicht damit rechnen, mit dem begehrten Papier ausgestattet zu werden. Offenbar wird selektiert zwischen jenen, die ein eingeschlagenes Fenster verdient haben (schönfärberisch "Entglasung" genannt) und jenen, die mit fair gehandelter Öko-Mode in die eigene Weltanschauung passen.

Die Tageszeitung "Die Welt" berichtet sogar von "Schutzgelderpressungen": Wer ein bestimmtes Plakat der Welcome-to-Hell-Demo will, soll 20 Euro "Unkostenbeitrag" zahlen - sonst müsse er damit rechnen, dass sein Eigentum beschädigt werde. Als Quelle wird eine Ladenbesitzerin im Schanzenviertel genannt."

Aber anscheinend wurde da etliches markiert - aus dem gleichem Artikel:

"Der Mittelweg im Stadtviertel Rotherbaum ist mit einem Geldsack markiert. "Schön wär's", schreibt DAILY-Leserin Veronika S. der Redaktion. Am Mittwochabend hat sie mit ihrer Familie Hamburg verlassen, weil ihr Wohnort auf einem Autonomen-Stadtplan ("Action Map") als Bonzen-Hochburg und damit mögliches Angriffsziel identifiziert wurde.

"Unsere Söhne (9 und 15) haben richtig, richtig Angst, dass die Fenster eingeschmissen werden oder Schlimmeres passiert. Und nachdem Autonome vor ein paar Wochen einen Mini (!) direkt vor unserem Haus angezündet hatten, haben wir unser 30 Jahre altes Wohnmobil auf dem Land abgestellt."

Der ganze Artikel ist lesenswert:
https://daily.spiegel.de/news/randale-gegen-g20-die-selbstgerechten-a-18333
 
Dann ok, hab das so aufgefasst als ginge die Kritik an die Polizisten vor Ort. Das "Oben" vllt eine falsche Entscheidung getroffen wurde kann diskutiert werden, über die Polizisten die die scheiße da ausbaden müssen sicherlich nicht.
 
Dazu noch ein Kommentar, den ich zu 100% teilen kann: Überfordert mit dem Schutz der Stadt (sueddeutsche.de)

Verantwortlich für die Randale in Hamburg sind die Randalierer. Das muss man feststellen, bevor man die Schuld für die entgleiste Atmosphäre rund um den G20-Gipfel bei Politik oder Polizei sucht. Ein vermummter, marodierender, internationaler Mob hat sich in der Hansestadt ausgetobt, Autos angezündet, Läden geplündert, Angst und Schrecken verbreitet.

Es war, als würden sich die Täter in einen Gewaltrausch hineinsteigern. Sie wirkten halbstark und breitbeinig, wie besoffen von der Idee, das Eigentum anderer kaputt zu machen. Einige Randalierer machten Selfies vor einem Barrikaden-Feuer. Echte Kapitalismus-Kritik sieht anders aus. Wer Weltfrieden und eine rücksichtsvolle Wirtschaft will, muss selbst friedlich und rücksichtsvoll sein. Sonst ziehen die Argumente nicht.

Trotzdem darf man sich wundern über die Polizei, die in Hamburg den Gipfel begleitet.
[...]
[Hervorhebungen von mir]
 
Waschechter Vollidiot trifft es hervorragend was den ersten Kommentar anbelangt.
 
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