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Ich persönlich bin jeglicher Ehe etc. Sehr offen gegenüber, jeder kann imo tun und lassen was er will, solang er keinem Dritten schadet aber ob es so gut ist wenn gleichgeschlechtliche Partnr Kinder adoptieren ist imo noch ne Diskussion wert bzw. Sollte man zumindest etwas kritischer sehen. Andererseits ist es auf jeden Fall besser als sie in nem Heim aufwachsen zu lassen.

Ich vermute du hast dich nur unglücklich ausgedrückt. Schaden klingt in dem Zusammenhang etwas quer. Unterstellen wir mal kurz Eine Mama wird vom Erzeuger des Kindes sitzen gelassen. Jetzt wird sie lesbisch. (Nicht so eine Karo-Hemd-Lesbe. Mehr so eine rattenscharfe wie in den Filmen...ich schweife ab). Ihre neue Lebensgefährtin zieht bei ihr ein. Beide ziehen das kleine Kind groß. Warum soll die Lebensgefährtin das Kind nicht adoptieren dürfen? Sie erzieht es doch ohnehin mit. Oder denkt wirklich jemand die faktische Erziehung fände nur statt, wenn auf dem Papier eine Adoption erfolgt ist?
 
Ich vermute du hast dich nur unglücklich ausgedrückt. Schaden klingt in dem Zusammenhang etwas quer. Unterstellen wir mal kurz Eine Mama wird vom Erzeuger des Kindes sitzen gelassen. Jetzt wird sie lesbisch. (Nicht so eine Karo-Hemd-Lesbe. Mehr so eine rattenscharfe wie in den Filmen...ich schweife ab). Ihre neue Lebensgefährtin zieht bei ihr ein. Beide ziehen das kleine Kind groß. Warum soll die Lebensgefährtin das Kind nicht adoptieren dürfen? Sie erzieht es doch ohnehin mit. Oder denkt wirklich jemand die faktische Erziehung fände nur statt, wenn auf dem Papier eine Adoption erfolgt ist?
ich glaube nicht, dass das der fall ist, der den adoptionsgegnern vorschwebt.
 
ich glaube nicht, dass das der fall ist, der den adoptionsgegnern vorschwebt.

Dann nehmen wir mal an die Frau aus obigem Beispiel hat das Blag adoptiert, als sie noch auf der Mainstreamseite des Flusses geschwommen ist (§ 1741 Abs. 2 S. 1). Macht dann nach der Trennung vom Ex keinen Unterschied ob sie vorher mit einem Kerl zusammen war oder mit ner Frau.
 
Dann nehmen wir mal an die Frau aus obigem Beispiel hat das Blag adoptiert, als sie noch auf der Mainstreamseite des Flusses geschwommen ist (§ 1741 Abs. 2 S. 1). Macht dann nach der Trennung vom Ex keinen Unterschied ob sie vorher mit einem Kerl zusammen war oder mit ner Frau.
auch das ist nicht das bild, welches die gegner vor augen haben.

das bild, welches in deren köpfen spukt ist das von zwei schwulen typen, die der meinung sind, unbedingt ein baby haben zu wollen.
 
Mich wunderts ja, dass es bei euch noch gar nicht legal ist. Sogar im spießbürgerlichen Österreich ist das erlaubt. Da wurds aber durch den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angestoßen, der auf die Finger geklopft hat, da nicht einmal für Stiefkinder erlaubt gewesen. Anschließend hat mans ganz erlaubt. Die standesamtliche Eheschließung ist übrigens auch erlaubt.
 
auch das ist nicht das bild, welches die gegner vor augen haben.

das bild, welches in deren köpfen spukt ist das von zwei schwulen typen, die der meinung sind, unbedingt ein baby haben zu wollen.

Dann tausch in meinen Beispielen die Lesbe durch einen Mann. Es macht keinen Unterschied ob es direkt zwei Schwule sind oder ob der Papa plötzlich lieber Bananen isst, statt Äpfel. :D
 
auch das ist nicht das bild, welches die gegner vor augen haben.

das bild, welches in deren köpfen spukt ist das von zwei schwulen typen, die der meinung sind, unbedingt ein baby haben zu wollen.
Und weil Homosexuellen immer noch etwas anrüchiges anhaftet. Dass sie (im Gegensatz zu heterosexuellen Paaren) angeblich keine feste Partnerschaft führen können, ein ausschweifendes Sexleben haben, kein konservatives Weltbild haben, einfach falsch gepolt sind und einer falschen Lebenswelt nachhängen.

Und diese Attribute überträgt man dann natürlich auf die Kinder, die dann ebenfalls zu solchen Menschen werden, was einem Gegner der Homo-Ehe natürlich überhaupt nicht passt.

Und diesem Bild kann man nur entgegenwirken mit a) möglichst früher Aufklärungsarbeit, dass sich solches Denken erst gar nicht verfestigt und b) (gesetzliche) Gleichberechtigung schaffen, um auch solche Biographien in die Lebenswirklichkeit aller zu holen und somit Akzeptanz zu schaffen.
 
Und weil Homosexuellen immer noch etwas anrüchiges anhaftet. Dass sie (im Gegensatz zu heterosexuellen Paaren) angeblich keine feste Partnerschaft führen können, ein ausschweifendes Sexleben haben, kein konservatives Weltbild haben, einfach falsch gepolt sind und einer falschen Lebenswelt nachhängen.

Und diese Attribute überträgt man dann natürlich auf die Kinder, die dann ebenfalls zu solchen Menschen werden, was einem Gegner der Homo-Ehe natürlich überhaupt nicht passt.

Und diesem Bild kann man nur entgegenwirken mit a) möglichst früher Aufklärungsarbeit, dass sich solches Denken erst gar nicht verfestigt und b) (gesetzliche) Gleichberechtigung schaffen, um auch solche Biographien in die Lebenswirklichkeit aller zu holen und somit Akzeptanz zu schaffen.

Zuerst einmal, wie @Slurms Mc Kenzie schon sagt, schaden ist sicherlich das falsche Wort und ich bin auch kein Gegner davon. Wenn es genug Studien dazu gibt (und ich hab beileibe keine Ahnung von Kindern), dann soll das alles Gut und Rechtens sein.
Ich geh halt einfach nur von früheren Aussagen aus das es z.b. ungünstig ist, ein Kind alleine zu erziehen, weil eben ein Vater UND eine Mutter optimal sind. Nun frage ich halt, ob 2 Mütter bzw. 2 Väter das eben so in der Entwicklung des Kindes ersetzen können.
 
Dafür wurden ja die Studien angebracht und erwähnt.
Das sollte deine Frage dann ja nun auch endgültig beantworten.

Ungünstig ist und bleibt das Stigma was anheftet. Die Gesellschaft ist hier das Problem! Nicht das Homosexuelle Ehepaar!
 
Zuerst einmal, wie @Slurms Mc Kenzie schon sagt, schaden ist sicherlich das falsche Wort und ich bin auch kein Gegner davon. Wenn es genug Studien dazu gibt (und ich hab beileibe keine Ahnung von Kindern), dann soll das alles Gut und Rechtens sein.
Ich geh halt einfach nur von früheren Aussagen aus das es z.b. ungünstig ist, ein Kind alleine zu erziehen, weil eben ein Vater UND eine Mutter optimal sind. Nun frage ich halt, ob 2 Mütter bzw. 2 Väter das eben so in der Entwicklung des Kindes ersetzen können.
Und ob die das können, warum auch nicht?
Theoretisch ist es völlig egal, ob du nun Mama und Papa, Mama und Mama, Papa und Papa, nur Mama, nur Papa, Oma und/oder Opa etc. erzogen wirst.
Entscheidend ist das Wie.

Gerade Kinder selbst sind doch die, die sich über die verschiedenen Konstellationen am wenigstens Gedanken machen, für die ist das ja die Norm. Wenn du zwei Mamas hast, kennst du ja nicht den Unterschied. Wobei ich denke, dass es egal ist, ob das jetzt zwei Mamas oder Mama und Papa sind, auch hier ist entscheidend, wie erzogen wird und welche Rollen die Eltern ausfüllen.

Fragt man direkt davon betroffene Kinder, ist alles völlig entspannt, normal und gut so, wie es ist: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/t...-seltsam-wenn-mein-Vater-eine-Freundin-haette
 
Warum auch nicht? nunja ich denke jeder kennt das das Mädchen bzw Jungs nen anderen Bezug zu ihren Elternteilen haben, da kommts dann eben schon drauf an obs gerade ne Mutter ist oder ein Vater, v.a. wenns so in Richtung Pubertät geht.
 
Zuerst einmal, wie @Slurms Mc Kenzie schon sagt, schaden ist sicherlich das falsche Wort und ich bin auch kein Gegner davon. Wenn es genug Studien dazu gibt (und ich hab beileibe keine Ahnung von Kindern), dann soll das alles Gut und Rechtens sein.
Ich geh halt einfach nur von früheren Aussagen aus das es z.b. ungünstig ist, ein Kind alleine zu erziehen, weil eben ein Vater UND eine Mutter optimal sind. Nun frage ich halt, ob 2 Mütter bzw. 2 Väter das eben so in der Entwicklung des Kindes ersetzen können.

Warum sollte das nicht gehen?

Für die Entwicklung des Kindes gibt es sicher wichtigere Dinge als ob es von zwei Müttern oder zwei Vätern grossgezogen wird.

Sonst müsste man sich ja auch fragen, was mit alleinerziehenden Müttern/Vätern ist. Ich hab eine Hetero-Bekannte, zwei Kinder (7 und 11 Jahre), die hat alle 6 bis 12 Monate einen neuen Lebenspartner und somit auch Vater-Ersatz. Da würde ich mir eher Gedanken machen (und wie ich das so miterlebe auch berechtigt).
 
Natürlich gibt es wichtigere Dinge und viel entscheidendere Faktoren. Mir gehts es eher darum ob es eher so ist das man es gleich stellen sollte oder halt klassische Konstellationen bevorzugen sollte.

Du vermischst ja auch gerade Kinder bekommen bzw behalten mit adoptieren....
 
Du vermischst ja auch gerade Kinder bekommen bzw behalten mit adoptieren....

Nein, ich vermische das nicht. Die CDU/CSU nennt die Gründung einer Familie. Eine Familie gründen heisst aber nicht Kinder bekommen. Mann und Frau können auch ganz normal eine Familie gründen ohne ein eigenes Kind zu zeugen. Also sollte das in einer gleichberechtigten Welt auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein.
 
Es ist einfach egal ob Vater und Mutter, Mutter und Mutter oder Vater und Vater.

Das wichtigste für das Kindeswohl ist Liebe, Harmonie und eine Erziehung die auf Werte wie Uusammenhalt, Respekt und Bildung aufbaut.

Diese ganze Inkonsequenz in diesen ganzen Disskussionen ist einfach nur noch nervig. Unreflektierte und halbgare Argumente aufgebaut auf Halbwissen und Annahmen, willkommen im 21. Jahrundert. Der Mensch als solches ist genau so Denkfaul, Empathiefaul und engstirnig wie noch vor 1000 Jahren. Es kann nicht abstrahiert werden, es wird einfach aufgegriffen was einem gerade in den Kram passt, egal ob reflketiert und auf Fakten beruhend oder nicht. Selbst eine Meinung bilden ist von gestern selbst überzeugen ist auch von gestern, wenn andere dies und das sagen wirds schon stimmen.... :roll:
 
Nein, ich vermische das nicht. Die CDU/CSU nennt die Gründung einer Familie. Eine Familie gründen heisst aber nicht Kinder bekommen. Mann und Frau können auch ganz normal eine Familie gründen ohne ein eigenes Kind zu zeugen. Also sollte das in einer gleichberechtigten Welt auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich sein.

Das meinte ich nicht, sondern das jeder noch so depperte Kerl/Frau ein Kind bekommen kann (kann man halt nicht verhindern) aber um eins zu adoptieren sind ja, zu recht, wesentlich höhere Maßstäbe angesetzt....
 
@MikeRo Naaaa, so ganz würde ich den letzten Absatz nicht unterschreiben. Ich glaube schon, dass es viele aufgeschlossene Menschen gibt, die sich auch ihre eigenen Gedanken machen. Der Spalt zu denen, die dies nicht tun wird aber immer extremer. Die Ewiggestrigen der 70er Jahre hängen halt immernoch in den 70er Jahren...
 
Ach ist doch in der breiten Öffentlichkeit bei jedem Thema dasselbe... egal ob jetzt Schwulenehe, Flüchtlinge oder gerade heute wieder, Kommentarspalte Internetseite XY, völlig egal welche. In München wird ein Schwarzer von DB-Sicherheitsbeamten brutalst aus einer Bahn gezogen (+ VIDEO!), weil er kein Ticket hatte. Querschnitt durch den Alltag eines Facebook-Wüterichs.

Ein Schwarzer kriegt aufs Maul... "Yeah, richtig so! Hat nix mit Rassismus zu tun, der Kanacke hatte halt kein Ticket!"

Schwule sollen heiraten dürfen... "Eklig, will ich nicht sehen, das ist krank, wider der Natur, Gott hat da mal was gegen gesagt in seinem ersten Buch! Geil, Lesbenszene im Film! Aaaaaabendland!"

Schwule sollen adoptieren dürfen... "Boah, die Kinder werden doch Federboa schwingende Detlefs! Ganz vorn in so'ner Parade. Selbst die Mädchen!"

Es gibt Muslime in Deutschland... "Alter! Mittelalter-Lifestyle, mögen unsere Gesetze nicht und sind aaaalle gegen Juden... ach nee bin ich ja auch gegen... Schwule.... ach nee bin ich ja auch gegen.... Deutsche.... naja gut, die ganzen Gutmenschen sind schon ziemlich kacke! Abendland ftw! Jetzt erstma Weihnachten feiern, afk!"

Ausländer (egal woher)... "DIE ACHTEN UNSERE FRAAAAUUUUEEEEN NICHT (ich hab zwar keine, aber) UNSERE FRAAAAAUUUUEEEEN!!!!!!!"*

Eine Frau äußert sich zu etwas... "HALT DIE FRESSE! GEH KOCHEN! Heute ist Schniblo-Tag LOL"

Ein Mitglied der Grünen sagt etwas... "AN DIE WAND STELLEN!"**

Muslime (nochmal)... "Die achten nicht unsere Verfassung!"

Irgendwas zur Bundesrepublik... "DAS GRUNDGESETZ IST KEINE VERFASSUNG, ES GAB NIE EINEN FRIEDENSVERTRAG!!!!!11111einselfdrölf"

*) alternativ: "MEIIIN AUUUTTOOOOOO!"

**) alternativ, bei weiblichem GRÜNEN-Mitglied: "DIE GEHÖRT MAL WIEDER RICHTIG DURCHGEF****T!"


Und deswegen mag ich auch zu nichts mehr wirklich diskutieren ;)
 
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