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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aus der Studie:

Interessant, ich dachte im Osten sitzen nur Rassisten? :p
Vielleicht sollte man das Ganze mal etwas differenzierter betrachten.

Wobei Osten auch nicht Osten ist. Leipzig habe ich z.B. als sehr offen in Erinnerung, Dessau ebenfalls. Dresden kann ich nicht beurteilen , aufm Land ist das dann was ganz anderes.

Letztens war ich aufm Volksfest in Brandenburg, nähe Schönwalde... da liefen auch sehr viele Glatzen mit eindeutigen Shirts rum.
 
90% aller Menschen dieser Erde sind Rassisten. Zumindest insofern, als dass sie Vorurteile und Meinungen bezgl. Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, (Geschlecht) oder Religion haben. Das gilt auch nicht nur für Deutschland. Das gilt für alle Länder.

Die Herausforderungen eines jeden einzelnen besteht darin, seine Vorurteile und Meinungen immer wieder zu überprüfen und im Einzelfall kritisch zu hinterfragen. Diejenigen, die das tun, werden sich kaum als Rassisten bezeichnen. Diejenigen, die ihre Vorurteile, einfach unüberlegt zur Schau stellen oder sogar dementsprechend handeln sind nunmal Rassisten.

Ich würde deshalb sogar sagen, dass man machmal eben Rassist ist, weil man sich darüber einfach keine Gedanken gemacht hat, und in anderen Fällen halt wieder nicht. Deshalb ist die Debatte so schwierig. Ausländer haben es im Ausland, es sei denn die kulturellen Überschneidungen, immer schwieriger als Einheimische. Ich verstehe auch nicht, warum das so ist, aber es scheint so zu sein. Daraus folgt natürlich nicht, dass es ok ist, wie zum Beispiel Mieter ihre ausländischen Vermieter behandeln. Eigentlich sollten alle als Personen behandelt werden, und nicht als Klischee oder Vorurteil. Darum sollte die Debatte meines Erachtens wirklich gehen. Tut sie aber selten.

Eigentlich ist es schade, dass so wenige Menschen sich selbst kritisch hinterfragen. Oder die Information, die sie zu Gesicht bekommen haben. Deshalb, so leid es mir ja auch selber tut, ist die Aufklärung gescheitert. Die bestand ja nicht darin, Lesen und Schreiben zu lernen, sondern in einem Habitus der kritischen Auseinandersetzung mit seiner Umwelt.
 
Legst du mir das gerade in den Mund? Ganz schön unverschämtes Verhalten. Sind aber auch immer dieselben.
Es geht mir nicht um dich als Person (und das meine ich ehrlich so, wie ich es schreibe), es geht mir um die Logik des Arguments. Das ist nämlich als solches ein Feigenblatt.
Es können ausschließlich selbsternannte Nicht-Rassist*innen oder gar Anti-Rassist*innen miteinander diskutieren; die Diskussion kann dennoch rassistisch verlaufen und Rassismen (re)produzieren.
Selbst die AfD kann ja offensichtlich behaupten, keine rassistische Partei zu sein. Das Urteil darüber mag sich jede*r selber bilden.
 
Es geht mir nicht um dich als Person (und das meine ich ehrlich so, wie ich es schreibe), es geht mir um die Logik des Arguments. Das ist nämlich als solches ein Feigenblatt.
Es können ausschließlich selbsternannte Nicht-Rassist*innen oder gar Anti-Rassist*innen miteinander diskutieren; die Diskussion kann dennoch rassistisch verlaufen und Rassismen (re)produzieren.
Selbst die AfD kann ja offensichtlich behaupten, keine rassistische Partei zu sein. Das Urteil darüber mag sich jede*r selber bilden.
Dann habe ich das falsch aufgenommen. :)
 
Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass Dönerbudenbesitzer meist türkisch sind, dann ist das jetzt noch kein Rassismus, oder?
Wenn ich Religion für rückständig halte, weil sie mir Kleiderordnung oder Verhütung vorschreiben, bin ich ignorant oder säkulär?

Ich verstehe nicht, wie schnell man das Wort Rassismus heutzutage verwendet, gerne auch als Totschlagargument. Ich finde es sogar gefährlich, da es zum Teil auch echten Rassismus durch Verharmlosung Vortrieb gibt.
Gerade bei dem Thema sollte man nicht immer Prinzessin auf der Erbse spielen, sondern etablierten Alltagsrassismus auf die Weise bekämpfen die wirkt: Ihn nicht bestätigen und aufzeigen.

Und weil @CandleWaltz geschrieben hat als durchschnittlicher Deutscher erlebt man keinen Rassismus: Wie oft wurde ich schon wegen meiner Herkunft als Nazi verunglimpft und das teils nicht mal negativ besetzt. Es gibt genug Länder auf dieser Erde, in denen der Holocaust gutgeheißen wird.
 
Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass Dönerbudenbesitzer meist türkisch sind, dann ist das jetzt noch kein Rassismus, oder?
Wenn ich Religion für rückständig halte, weil sie mir Kleiderordnung oder Verhütung vorschreiben, bin ich ignorant oder säkulär?

Ich verstehe nicht, wie schnell man das Wort Rassismus heutzutage verwendet, gerne auch als Totschlagargument. Ich finde es sogar gefährlich, da es zum Teil auch echten Rassismus durch Verharmlosung Vortrieb gibt.
Gerade bei dem Thema sollte man nicht immer Prinzessin auf der Erbse spielen, sondern etablierten Alltagsrassismus auf die Weise bekämpfen die wirkt: Ihn nicht bestätigen und aufzeigen.

Und weil @CandleWaltz geschrieben hat als durchschnittlicher Deutscher erlebt man keinen Rassismus: Wie oft wurde ich schon wegen meiner Herkunft als Nazi verunglimpft und das teils nicht mal negativ besetzt. Es gibt genug Länder auf dieser Erde, in denen der Holocaust gutgeheißen wird.
Wie oft wurde ich schon von irgendwelchen Asi-BMMH beim feiern als "scheiß deutsche Kartoffel" beschimpft :lol:
 
Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass Dönerbudenbesitzer meist türkisch sind, dann ist das jetzt noch kein Rassismus, oder?
Wenn ich Religion für rückständig halte, weil sie mir Kleiderordnung oder Verhütung vorschreiben, bin ich ignorant oder säkulär?

Ich verstehe nicht, wie schnell man das Wort Rassismus heutzutage verwendet, gerne auch als Totschlagargument. Ich finde es sogar gefährlich, da es zum Teil auch echten Rassismus durch Verharmlosung Vortrieb gibt.
Gerade bei dem Thema sollte man nicht immer Prinzessin auf der Erbse spielen, sondern etablierten Alltagsrassismus auf die Weise bekämpfen die wirkt: Ihn nicht bestätigen und aufzeigen.

Und weil @CandleWaltz geschrieben hat als durchschnittlicher Deutscher erlebt man keinen Rassismus: Wie oft wurde ich schon wegen meiner Herkunft als Nazi verunglimpft und das teils nicht mal negativ besetzt. Es gibt genug Länder auf dieser Erde, in denen der Holocaust gutgeheißen wird.
«Rassismus umfasst Ideologien und Praxisformen auf der Basis der Konstruktion von Menschengruppen als Abstammungs- und Herkunftsgemeinschaften, denen kollektive Merkmale zugeschrieben werden, die implizit oder explizit bewertet und als nicht oder nur schwer veränderbar interpretiert werden.» (Johannes Zerger, Was ist Rassismus?, Göttingen 1997, S.81).

Damit ist nicht gemeint, dass die meisten Dönerbudenbesitzer Türken sind oder du Religion blöd findest.
Es ging um die Beispiele: Beißende Hunde in einer Straße, manche Ethnien schmutziger, manche sauberer, die Auswahl rein nach dem Namen nach.
DAS ist Rassismus.

Und ich bezog das eher auf Deutschland, ich kann nicht nachempfinden, wie es ist, quasi fremd im eigenen Land zu sein (wie in dem Video, welches ich gepostet habe).
Natürlich kenne ich Rassismus aus dem Ausland.
Ich wurde als Fucking German Nazi Cunt beschimpft in Amerika, ich wurde beklaut mit dem Argument, ich wäre reicher weißer und würde Menschen ausbeuten, als Sextourist wurde ich beschimpft und dass ich als Deutscher doch bestimmt Juden blöd finde. Und ich gerne Bier trinke (was ich dann nicht mal abstreiten musste glücklicherweise).
 
giphy.gif


hier jagt ja wieder ein Highlight das nächste. KT enttäuscht nie, wenn das Thema Ausländer/Migranten auf den Tisch kommt
 
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