Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert... (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Im Normalfall sind militärische Aktionen/Interventionen nur ein Faktor von ganz, ganz vielen.

Und die erkenne ich nicht so wirklich.
Der Angriff galt "nur" einer Basis, von der aus Chemiewaffenangriffe gestartet werden sollte.

An was ich mich störe, ist eher deine Ausdrucksweise. Die Floskeln, die so platt und nicht einmal wahr sind.
Weder muss ein Zeichen gesetzt werden, noch hat sich die Situation jetzt gebessert/verschlechtert.
Die ganz große Nummer muss auch nicht unbedingt geschwungen werden, dass ohne das alles wir noch im 3. Reich leben würde.

Insbesondere sollte man sich vielleicht noch einmal kurz an 2013 erinnern.
  • Gasangriff
  • Zivile Opfer
  • Vernichtung des Chemischen Waffenarsenals der SAA
Nur dass sich dann im Zuge der UN Untersuchung herausgestellt hat, dass die Rebellen für den Angriff verantwortlich waren und das Gas vermeintlich vom Türkischen Geheimdienst ins Land geschmuggelt wurde.

Hier wird dir die Antwort doch geliefert.
Genau deshalb ist das Zeichen wichtig, damit es nicht wieder passiert.
 
@Gerri, es wird echt immer mühseliger, mit dir zu diskutieren. Kein Wunder, dass das Forum dich mittlerweile als verbittert ansieht. Du kannst als Präsident nicht innerhalb einer Woche sagen:

Tag 1: ich halte mich daraus
Tag 3: Many, many lines sind überschritten
Tag 5: Fire, Fire, Fire!!!!!!!!!!

Das ist der eigentliche Kern dieses Problems.

und das finden wir natürlich toll und jeder andere darf das auch :ugly:

Das Forum? Das war nur @Samstrike 68 :ugly:

Und natürlich ist Trump ein katastrophaler Präsident, trotzdem war der Angriff richtig und wichtig.
 
Hier wird dir die Antwort doch geliefert.
Genau deshalb ist das Zeichen wichtig, damit es nicht wieder passiert.
Aber es ist doch wieder passiert. Ergo hat es auch damals nicht genützt.
So wie alle militärischen Eingriffe dort nichts gebracht haben.

Aber hey, Zeichen setzen und so...
 
Ich will jetzt keine Doktorarbeit zu dem Thema schreiben, bitte nehmt daher zur Kenntnis, dass ich diesen mutmaßlichen Giftgasangriff grausam finde, insbesondere wenn ich definitiv wüsste, wer genau was getan und gewusst hat, aber ich möchte mich jetzt rein zu dem US-Militärschlag äußern:

Ich finde nicht, dass Trump durch diesen "Warnschuss" stärker wirkt als vorher. Eigentlich zeigt er ja nur, dass (wahrscheinlich) keiner auf die USA gehört hätte, wenn sie zuvor Unterstützung gefordert hätten statt diesen Alleingang zu wagen und schon zu oft haben irgendwelche Regierungen auf den internationalen roten Knopf gedrückt um von ihrem Versagen zu Hause abzulenken, sodass man auch den Eindruck gewinnen kann es sei in diesem Falle gerade recht gekommen. Niemand (außer Russland vielleicht) wird um einen Luftwaffenstützpunkt von Assad weinen, es ist nicht ganz so "the big one" wie ein Angriff auf Nordkorea zum Beispiel und trotzdem haben alle internationalen Nachrichten weniger Content, der sich um die amerikanische Innenpolitik kümmert.

Success!

Die Hintergründe mögen zwielichtig sein, aber ist nicht das Ergebnis in diesem Fall wichtiger?
Du sagst ja selbst, außer einem Alleingang blieb nichts übrig, genau wie in den 6 Jahren zuvor.
 
Nur eben dass sich damals entgegen der Anschuldigungen gegen Assad herausgestellt hatte dass es die Rebellen waren. Aber präventiv Assad bombardieren ist zweifelsohne immer eine gute Idee.

Oh, hab ich falsch gelesen. Hast du dafür ne Quelle?

Und ich hab vom letzten Angriff noch nichts lesen können, das auch nur in Erwägung gezogen wird, Assad sei es nicht gewesen.
 
Welcher militärische Eingriff wurde denn damals vorgenommen? Assad wurde noch nie direkt attackiert.
Die USA bombardieren doch schon seit Ende 2015 IS-Stellungen in Syrien.
Ist der IS immer noch aktiv? Ja.
Könnte sich Assads Stellung dadurch gestärkt haben? Möglich.

Es greift einfach viel, viel zu kurz, was von amerikansicher Seite durchgeführt wurde.
Ich sehe es eher wie Kornelius und gehe von verschiedenen Botschaften aus, die Trump damit versenden wollte.
 
Ich will jetzt keine Doktorarbeit zu dem Thema schreiben, bitte nehmt daher zur Kenntnis, dass ich diesen mutmaßlichen Giftgasangriff grausam finde, insbesondere wenn ich definitiv wüsste, wer genau was getan und gewusst hat, aber ich möchte mich jetzt rein zu dem US-Militärschlag äußern:

Ich finde nicht, dass Trump durch diesen "Warnschuss" stärker wirkt als vorher. Eigentlich zeigt er ja nur, dass (wahrscheinlich) keiner auf die USA gehört hätte, wenn sie zuvor Unterstützung gefordert hätten statt diesen Alleingang zu wagen und schon zu oft haben irgendwelche Regierungen auf den internationalen roten Knopf gedrückt um von ihrem Versagen zu Hause abzulenken, sodass man auch den Eindruck gewinnen kann es sei in diesem Falle gerade recht gekommen. Niemand (außer Russland vielleicht) wird um einen Luftwaffenstützpunkt von Assad weinen, es ist nicht ganz so "the big one" wie ein Angriff auf Nordkorea zum Beispiel und trotzdem haben alle internationalen Nachrichten weniger Content, der sich um die amerikanische Innenpolitik kümmert.

Success!
Auch wenn das natürlich ziemliche Spekulation ist, denke ich, dass dort was drin ist.
Leider und irgendwie "pervers"?!
 
Die Hintergründe mögen zwielichtig sein, aber ist nicht das Ergebnis in diesem Fall wichtiger?
Du sagst ja selbst, außer einem Alleingang blieb nichts übrig, genau wie in den 6 Jahren zuvor.

Das ist eine gewisse Sichtweise, natürlich. Jedoch möchte ich in solchen Diskussionen ungern Sachen äußern, die dann mit nem Bild eines toten Kindes und "Aber guck doch mal!" beantwortet werden. Ob dieser Angriff jetzt wirklich irgendwas bringt, gerade in Richtung Frieden, muss sich doch jetzt erstmal zeigen.

Alleingänge sind in dieser Welt immer dann schwierig, wenn man anderen Staaten gerne vorwerfen mag, gegen irgendwelche Regeln zu verstoßen.
 
Insbesondere sollte man sich vielleicht noch einmal kurz an 2013 erinnern.
  • Gasangriff
  • Zivile Opfer
  • Vernichtung des Chemischen Waffenarsenals der SAA
Nur dass sich dann im Zuge der UN Untersuchung herausgestellt hat, dass die Rebellen für den Angriff verantwortlich waren und das Gas vermeintlich vom Türkischen Geheimdienst ins Land geschmuggelt wurde.

Das stimmt so nicht. Die UN-Untersuchung hat lediglich ergeben, dass Sarin eingesetzt wurde, aber nicht, wer für den Angriff verantwortlich ist (was auch gar nicht Ziel der Untersuchung war).

Die Behauptung, dass der Türkische Geheimdienst darin verwickelt war, stammt von der CHP (der kurdischen Oppositionspartei im türkischen Parlament). Sie sagen zwar, sie hätten Telefonmitschnitte, die das beweisen würden, aber vorgelegt haben sie die bisher noch nicht. Das ist also zumindest mit Vorsicht zu geniessen.
 
Das ist eine gewisse Sichtweise, natürlich. Jedoch möchte ich in solchen Diskussionen ungern Sachen äußern, die dann mit nem Bild eines toten Kindes und "Aber guck doch mal!" beantwortet werden. Ob dieser Angriff jetzt wirklich irgendwas bringt, gerade in Richtung Frieden, muss sich doch jetzt erstmal zeigen.

Alleingänge sind in dieser Welt immer dann schwierig, wenn man anderen Staaten gerne vorwerfen mag, gegen irgendwelche Regeln zu verstoßen.
Nunja, Frieden scheitert ja an der Assad/russischen Seite.

und natürlich sind Alleingänge schwierig aber was bleibt denn sonst als Option, die nicht in den letzten 6 Jahren vergebens ausgeschöpft wurde?
 
Die USA bombardieren doch schon seit Ende 2015 IS-Stellungen in Syrien.
Ist der IS immer noch aktiv? Ja.
Könnte sich Assads Stellung dadurch gestärkt haben? Möglich.

Es greift einfach viel, viel zu kurz, was von amerikansicher Seite durchgeführt wurde.
Ich sehe es eher wie Kornelius und gehe von verschiedenen Botschaften aus, die Trump damit versenden wollte.

Natürlich greift es zu kurz, man hätte früher und stärker intervenieren müssen. Hat man aber nicht getan und jetzt ist die Lage umso verzwickter.
Assad wird erst Ruhe geben wenn seine Feinde im eigenen Land vernichtet sind und wenn er das ganze Land dafür in Schutt und Asche legen muss...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, aber irgendwann muss man eben auch mal einschreiten, hätte man das vor 5-6 Jahren getan, wäre es nie so weit gekommen.....
Hm, die anderen Konflikte, in die man eingriff, sind ja positive Beispiele.

Aber wir drehen uns im Kreis, für dich sind militärische Interventionen das Mittel, um Konflikte zu befrieden, für mich nicht.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben