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NEWS Controller-Hersteller Mad Catz schließt nach Insolvenz

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Der kanadische Hardwarehersteller Mad Catz Interactive hat Insolvenz angemeldet und angekündigt den Geschäftsbetrieb einzustellen. Der gesamte Vorstand ist zurückgetreten. Dies hat das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Mit der Abwicklung des Unternehmens ist PricewaterhouseCoopers beauftragt.

Mad Catz ist einer der größten Hersteller von Gaming-Peripherie wie Controllern, Fightsticks, Gaming-Mäusen, und -Tastaturen. Unter dem Lebal Tritton hat die Firma auch Audiohardware vertrieben. Mad Catz hat Produkte für PC und Konsolen entwickelt.

Mad-Catz-Logo.png
 
Hmmm... Jein... Immerhin haben Mad Catz mit die besten Arcade Sticks hergestellt. Gerade bei Beat em Up Spielern stand Mad Catz für die besten Sticks weit und breit.

Absolut und deshalb extrem schade.
Bleibt jetzt wohl wirklich immer nur noch die Teile selbst umbauen. Bin gespannt wer sich jetzt um die Produktion von den offiziellen zu den Games als erstes in die Reihe stellt.
 
Die Mäuse waren schon geil, auch wenn der Support in den letzten Jahren quasi inexistent war. Schade.
 
Mad Catz: Ex-Mitarbeiter melden sich zu Gründen der Insolvenz zu Wort

03. Juni 2017 um 19:25 Uhr: Nach rund 28 Jahren muss Mad Catz die Pforten schließen: Nun haben sich ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens zu den Gründen geäußert. Demnach wollte Mad Catz am Ende wohl zu viel und verspekulierte sich.

Ende März war das Schicksal der Peripherie-Macher Mad Catz besiegelt: Nach langer wirtschaftlicher Talfahrt wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet, alle Mitglieder des Vorstandes nahmen ihren Hut (wir berichteten). Ausschlaggebend waren vor allem die unbefriedigenden Ergebnisse von „Rock Band 4“, die nicht nur zu einer Beendigung mit den Entwicklern von Harmonix führten, sondern auch zu Verlusten in Millionenhöhe mündeten.

Eurogamer.net konnte nun einige Ex-Mitarbeiter, zu Teilen anonym, zu den Hintergründen befragen. Darunter auch die vorherige Führungskraft und der Gründer von Tritton, Chris von Huben. Als man die Rolle des Publishers übernahm, hätte das schon 1989 gegründete Unternehmen „mehr abgebissen als es kauen konnte“. Für ihn sei es ein „Auf Biegen und Brechen“ gewesen. „Es war das Ave Maria.“, so von Huben.

Der Anfang vom Ende soll aber schon wesentlich früher stattgefunden haben. Bewährte sich Mad Catz noch mit Controllern und Gamepads auf dem Markt, sollte mit den ThunderHawk Studios auch eine eigene Softwareschmiede aufgezogen werden. Auch die Investition in die Android-Mikrokonsole namens „M.O.J.O.“ war nicht von Erfolg gekrönt. Von Huben: „Es war ein totaler Flop.“

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Grund hierfür war, dass die Führungsebene dachte, dass Konsolen tot seien und sich diese und der Markt der Videospiele „entfernten“. Von Huben weiter: „Sie zählten darauf. Und siehe da, es starb nicht, aber die MOJO.“ Es sei ein „Spiraleffekt“ gewesen. Außerdem hätte Mad Catz die Marktsegmente „aushungern lassen“, die für den Hersteller der „Schlüsselerfolg“ gewesen seien: Dazu gehöre der Controller-Markt wie Tritton oder Saitek.
http://www.playm.de/2017/06/mad-catz-348792/
 
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