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Backdraft
5/10

Furchtbar in die Länge gezogenes Actiondrama. Wie Ron Howard dieses dünne Drehbuch auf 135 Minuten aufblasen konnte ist mir ein Rätsel.
 
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Proforma schonmal Film des Jahres. Von der ersten bis zur letzten Minute Liebe pur. Stone und Gosling brillieren und trällern 2 Stunden durch ein wunderschönes L.A. und nehmen den Zuschauer mit auf eine klassische Liebesgeschichte.

Die Musik, das Bild, die Darsteller... hat mich richtig berührt.

10/10
 
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SPLIT

Eines vorweg, Shyamalan ist einfach ein Schlitzohr. Mehr später im Spoiler.

Nachdem M. Night Shyamalan mit The Visit gezeigt hat, dass mit ihm wieder zu rechnen ist, bringt er mit Split einen seiner besten Filme ins Kino. Hat mich unglaublich überrascht. Der Film hätte vielleicht im Mittelteil etwas gekürzt werden können, aber ansonsten gab es nicht wirkich etwas zu kritisieren. Bin ja großer Fan von James McAvoy und war gespannt was er aus der Vorlage macht und was soll ich sagen, was er hier abliefert, ohne übertreiben zu wollen, ist Oscarreif. Er spielt die verschienden Persönlichkeiten beängstigend gut und glaubwürdig. Das ist wirklich ganz großes Kino, vor allem zum Ende hin liefert er so gnadenlos ab. Dank ihm und der Thematik, ist der Film auch verdammt spannend und man möchte einfach ganze Zeit wissen wie alles endet. Möchte nicht spoilern, aber es endet mächtig gut, Shyamalan kann es noch:

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Muss man sich mal geben, Split war so gesehen die Origin Story zum neuen Villain von Unbreakable 2/3 und der Held hatte "nur" ein Cameo. Einfach mal sein eigenes Filmuniversum aus dem Hut gezaubert. Was ein schlauer Move von Shyamalan! Ich liebe Unbreakable ja sehr und dies war einfach Shyamalans bester Twist. War erst etwas verwirrt, dass es zum Ende etwas mehr Richtung "Fantasy" abdriftet, aber dank dem Twist macht es ja dann absolut Sinn.

David Dunn vs The Horde


8/10 (10/10 fürs Ende)

War gestern auch drin und kann im Grunde zustimmen. Mir waren es aber zu viele Längen, weshalb ich nur 7/10 gebe. Ansonsten wirklich spannend und verrückt. Guter Psycho-/Horrorthriller. :)

Zur Einordnung: Für mich sind The Village, The Happening, Sixth Sense und vor allem Signs die besseren Filme. After Earth war schwach. An Devil und Unbreakable erinnere ich mich kaum, den Rest kenn ich nicht. Mir fehlt bei Split etwas der typische Gänsehautmoment, den seine Filme (v.a. die vier genannten) oft bei mir verursachen.
 
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Don't Breathe
7/10

Spannender Home Invasion Thriller. Allerdings jetzt nicht dieser Überfilm im Horrorgenre, dafür fand ich das Ende zu plump.

Wieso nicht mal so ein derbes Schockende, wo der blinde Mann alle bekommt. Als er dann vom Mädel eins übergezogen bekam und sie fliehen konnte fand ich das einfach nur dumm. Das Ende am Flughafen ist dann irgendwie seltsam, was soll uns das sagen? Der blinde Kerl wird das Mädel ja wohl kaum ausfindig machen können. Der Effekt der Nachrichten verpuffte daher etwas. Wirkte alles etwas unentschlossen am Ende.

War sowieso die ganze Zeit über auf der Seite des blinden Mannes.

Über die Laufzeit war der Film echt intensiv und spannend, der Hund wirkte beinahe wie ein Monster, aber aufgrund meiner Kritik am Ende muss ich einen Punkt abziehen. Trotzdem sehenswerter Film. Alvarez scheint es im Horrorgenre echt drauf zu haben.
 
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SPLIT

Eines vorweg, Shyamalan ist einfach ein Schlitzohr. Mehr später im Spoiler.

Nachdem M. Night Shyamalan mit The Visit gezeigt hat, dass mit ihm wieder zu rechnen ist, bringt er mit Split einen seiner besten Filme ins Kino. Hat mich unglaublich überrascht. Der Film hätte vielleicht im Mittelteil etwas gekürzt werden können, aber ansonsten gab es nicht wirkich etwas zu kritisieren. Bin ja großer Fan von James McAvoy und war gespannt was er aus der Vorlage macht und was soll ich sagen, was er hier abliefert, ohne übertreiben zu wollen, ist Oscarreif. Er spielt die verschienden Persönlichkeiten beängstigend gut und glaubwürdig. Das ist wirklich ganz großes Kino, vor allem zum Ende hin liefert er so gnadenlos ab. Dank ihm und der Thematik, ist der Film auch verdammt spannend und man möchte einfach ganze Zeit wissen wie alles endet. Möchte nicht spoilern, aber es endet mächtig gut, Shyamalan kann es noch:

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Muss man sich mal geben, Split war so gesehen die Origin Story zum neuen Villain von Unbreakable 2/3 und der Held hatte "nur" ein Cameo. Einfach mal sein eigenes Filmuniversum aus dem Hut gezaubert. Was ein schlauer Move von Shyamalan! Ich liebe Unbreakable ja sehr und dies war einfach Shyamalans bester Twist. War erst etwas verwirrt, dass es zum Ende etwas mehr Richtung "Fantasy" abdriftet, aber dank dem Twist macht es ja dann absolut Sinn.

David Dunn vs The Horde


8/10 (10/10 fürs Ende)

Gestern dann mal spontan geguckt (wobei ich lieber Hacksaw Ridge geguckt hätte, der natürlich nicht mehr läuft...) und war zwar nicht ganz so angetan, aber finde den Film immer noch gut. Hätte wohl noch warten sollen, weil ein paar halbgare Hänflinge im Kino in der Nähe von mir saßen und es nicht lassen konnten, sich laufend zu unterhalten. Die Sorte Mensch, die nicht denken kann, ohne den Mund aufzumachen, weil die Gedanken akustisch über das Ohr ins Hirn dringen müssen, um verarbeitet werden können. Dabei jegliche Offensichtlichkeit erläutern müssen und trotzdem klar machen, dass sie nichts kapiert haben. Wie dem auch sei, es gab auch Momente, in denen ich in den Film eintauchen konnte. Shyamalan kann es also doch noch. Gute Atmosphäre, guter Aufbau, interessante Story und ein guter Cast, allen voran die beiden Protagonisten. Die beiden Freundinnen hingegen fand ich recht durchwachsen, was aber durchaus an der Synchro liegen mag.

Im Mittelteil hatte er meines Erachtens nach ein paar Längen und die Flashbacks empfand ich als etwas zu simples Stilmittel. In der Form hätte ich mir etwas mehr Subtilität gewünscht, hatte da auch eine etwas andere Erkenntnis erwartet.

Hatte irgendwie gedacht, dass Caseys Potential am Ende ausgeschöpft wird bzw. das es irgendwie klar wird, dass sie auch DIS hat und verschiedene Menschen in ihrem Körper wohnen.

McAvoy ist auch wirklich perfekt besetzt. Kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, wie Joaquin Phoenix diese Rolle spielt, der ja zunächst im Gespräch war. Muss mir den Film auf jeden Fall noch einmal im O-Ton ansehen. Aber McAvoy hab ich gut abgefeiert, macht einfach Spaß, ihm zuzugucken.

Was mich ein wenig ärgert ist, dass ich andernorts über den Unbreakable-Zusammenhnag gespoilert wurde. Hat dem Film natürlich keinen Abbruch getan, hat aber eine Erwartungshaltung geschürt. die erst in den letzten Sekunden richtig befriedigt wurde. Mir geht es auch auf den Senkel, wenn Leute ständig davon reden, dass sie den Twist nicht spoilern wollen. Was für mich schon ein Spoiler ist, weil auch hier einfach etwas vorweggenommen wird. Wenn ich daran denke, wie überrascht ich seinerzeit bei Sixth Sense war, weil ich einfach nicht erwartet habe, dass ein Twist kommt...

Bei mir landet Split derzeit bei 7/10
 
@Cthulhu
Sehe ich auch so, dass wenn einer davon spricht, dass ein Twist existiert, dies ein Spoiler ist. Allerdings ist es bei Shyamalan ja klar, daher zu verschmerzen.

Schade dass dir aber die Unbreakable-Connection gespoilert wurde. Habe es nicht kommen sehen und als Unbreakable-Fan war es einfach mit der beste Kinomoment den ich je hatte. Und da gibt es ja einige denen es ebenso erging.

Mal paar Gedanken bzw. mehr Connection-Punkte im Spoiler falls es selber entdecken möchtest:

In Unbreakable gibt es doch den Moment wo Bruce einige Leute berührt und sieht was sie verbergen. Da soll ja die selbe Szene vorkommen wie in Split, wo Kevins Mutter ihn misshandelt.

Finds auch krass dass sein Vater beim Zugunglück vom Unbreakable-Anfang, umgekommen ist, daher auch die Blumen an der U-Bahn.

Shyamalan hatte Kevin ja bereits vor 15 für Unbreakable vorgesehen. Richtig klasse.
 
@dynosys
Dass Kevins Vater im Zugunglück umgekommen ist, hab ich wohl im wahrsten Sinne des Wortes verpennt. Bin ein paar Mal eingenickt. :ugly: Dachte allgemein einfach nur, dass der Zug ja, wie ich es im Split-Thread schon geschrieben hatte, die Geburtsstätte von Dunn war und gleichermaßen nun für den Gegner.

Hoffe aber immer noch, dass Casey auch ein Wandlung durchmacht, falls ein weiterer Film kommt. Ist ein wenig die Harley zum Joker. Kann natürlich auch in eine andere Richtung gehen.

Finde es immer schick, wenn weitreichende Überlegungen geführt werden und Verbindungen zwischen zwei scheinbar isoliert bestehenden Geschichte, hergestellt werden.
 
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The Body - Die Leiche

Spannender, düsterer Thriller aus Spanien aus dem Jahr 2012.
Stark inszeniert, sehr gute Darsteller, perfekt passender Score.
Zum Inhalt halte ich mich besser zurück, falls ihn der eine oder andere noch nicht gesehen hat. Je weniger man vorher weiß, umso besser.

8/10

Das war erst mein zweiter Spanien-Thriller, den ich gesehen habe, nach La Isla Minima zuvor. Bin auf jeden Fall auf den Geschmack gekommen. :popcorn:

Am 23.2. erscheint übrigens das neueste Werk von "The Body" Regisseur Oriol Paulo, "Der unsichtbare Gast". Wurde mal direkt vorbestellt. :)
 
Der Sternwanderer
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Einer der schönsten Fantasyfilme den ich gesehen habe und auch nach dem dritten Anschauen wird es nicht langweilig und ich kann immer noch über den Humor lachen.
Besonders Robert De Niros Rolle ist einfach nur grandios :lol:
9/10 Sternen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wobei der 1. noch dieses Unverbrauchte hatte. hat mir imo wesentlich besser gefallen. In Teil 2 gingen sie nach dem Größer = besser Prinzip vor.

Ich fand beide ähnlich gut. Beim ersten hatte ich höhere Erwartungen die nicht erfüllt werden konnten. Beim zweiten wurde ich dann positiv überrascht weil die Erwartung nicht mehr so hoch war. :D
 
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Die Klasse von 1999 6/10

Drei Cyborglehrer werden engagiert, um in einer chaotischen und von Gangs beherrschenden Schule für Ordnung zu sorgen. Allerdings ticken die Cyborgs bald aus, und töten alles was sie in die Hände bekommen. Mark L. Lester hat ja wirklich ein paar gute Low Budget Filme gedreht, und auch der 1989 entstandene Class of 1999 reiht sich da ein. Hier und da bedient man sich zwar ziemlich dreist bei The Terminator, aber das kann man immer mit einem schmunzeln hinnehmen. Der Showdown in der Schule ist daher gut, aber auch unfreiwillig komisch zugleich. Letztendlich eine recht trashige Dystopie, B-Actionfans der alten Schule sollten aber ihren Spaß damit haben. An Commando und Showdown in little Tokyo reicht der Film aber keinesfalls heran.

Der Creditsong 'Come the Day' ist ein guter 80er Popsong.
 
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