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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn sich die Eltern einig sind und sich das Sorgerecht teilen und der Vater das auch ernst meint und sich im Alltag engagieren möchte und nicht gleich in eine andere Stadt zieht, dann sehe ich da jetzt erstmal wenig Probleme.
 
Wenn sich die Eltern einig sind und sich das Sorgerecht teilen und der Vater das auch ernst meint und sich im Alltag engagieren möchte und nicht gleich in eine andere Stadt zieht, dann sehe ich da jetzt erstmal wenig Probleme.

Naja, so reibungslos und unproblematisch ist das natürlich nur, wenn man das real existierende menschliche Verhalten komplett ignoriert. Der Vater ist oft, selbst wenn er will, nicht so sehr dran beteiligt.

Wer sagt denn, dass die Mutter nicht irgendwann selbstverantwortlich entscheidet umzuziehen, oder eben mit dem neuen Partner eigene Entscheidungen trifft. Hab nicht den Eindruck, dass man dann den Ex als erstes fragt.
 
Naja, so reibungslos und unproblematisch ist das natürlich nur, wenn man das real existierende menschliche Verhalten komplett ignoriert. Der Vater ist oft, selbst wenn er will, nicht so sehr dran beteiligt.

Wer sagt denn, dass die Mutter nicht irgendwann selbstverantwortlich entscheidet umzuziehen, oder eben mit dem neuen Partner eigene Entscheidungen trifft. Hab nicht den Eindruck, dass man dann den Ex als erstes fragt.

Bei 95% aller in Deutschland geschiedenen Ehen wird das Sorgerecht aufgeteilt. Die Mutter hat den Vater als erstes zu fragen. Er muss dafür aber schon Interesse aufbringen.
 
Es geht aber nicht nur um die Kinder. Es geht auch um den Vater und der will seine Kinder auchwachsen sehen. Ich könnte mir vorstellen, dass Dinge, die man heute noch als No Go tituliert, morgen auf einmal verzeihbar sind, weil das sonst den Verlust der Kinder bedeuten würde.
Könnte ich mir gut vorstellen.

Wenn du aber weißt das es deine Kinder belastet, steckst in der Regel erstmal du selbst zurück.
 
Naja. Du hast mal wieder demonstriert, dass du nicht verstanden hast, worum es da geht. Es soll ja keine Bevorzugung der Frau angestrebt sein, sondern eine Gleichberechtigung!

Von daher haben die (klugen) Feministen auch gar kein Problem damit das Sorgerecht neu zu verhandeln.

...und du hast nicht gemerkt, dass 98% meiner Beiträge vor Sarkasmus strotzen.

giphy.gif
 
Und du bist auch der Überzeugung dass das dann so läuft? Ich glaube da nicht dran.

Die gesetzlichen Grundlagen sind zumindest vorhanden. Es wird ja immer so getan, als hätte der Mann keine Rechte. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, verlieren viele Männer das Interesse oder haben die Familie verlassen, weil sie das alles eh überfordert hat.
 
Darf ich mich mal melden, und zwar aus einer evtl Sicht des Kindes?

Es hat den einfach Hintergrund, dass ich selber ein "Scheidungskind" bin. Meine Eltern haben sich geschiede, da war ich etwa 3 Jahre alt. Und ganz ehrlich? Ich bin groß geworden ohne ein Trauma, schlechte Erfahrung etc. pp.
Weder bin ich ein Psycho geworden, noch hat mich das zu einem schlechten Menschen gemacht.
Klar wird dein Kind am Anfang die Situation nicht ganz verstehen und auch erst mal leiden, das steht außer Frage. Aber nur wegen dem Kind zusammenbleiben? Das Kind wird merken, wenn etwas nicht stimmt. Das Kind wird diese ständige Anspannung spüren. Und irgendwann kommt der Punkt, da werdet ihr euch richtig heftig Zoffen wenn du nun alles in dich hineinfrisst und zuhause "Heile Welt" spielst.

Warum bin ich damit klar gekommen? Meine Eltern haben die ganze "Streitsache" vor mir ferngehalten. Sie haben mir erklärt, dass Mama und Papa sich nicht mehr verstehen und Papa auszieht. Vor mir wurde kein Rosenkrieg ausgetragen, im Gegenteil. Mir zuliebe haben sie sich in meiner Gegenwart wie 2 normale Erwachsene verhalten. Das fiel ihnen sicher nicht immer leicht. Alle 2 Wochenende war dann Papawochenende und auch zwischendurch wurde mir die Möglichkeit offen gehalten, dass ich, wann ich möchte, Papa besuchen kann. Und hey, es war eine gute Lösung. Ich hatte eine glückliche Kindheit.

Mach es doch nicht so schlimm für dich.
 
Danke für deinen Beitrag! Ich bin in der Hinsicht ein wenig Idealist. Und natürlich auch aus egoistischen Gründen will ich meinen Sohn aufwachsen sehen. Ich kenne ihn schließlich seit der ersten Sekunde seines Lebens und möchte miterleben und daran beteiligt sein, wenn er seinen Weg geht.

[...] edit
 
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