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Gast
Danke, rührend, wie du dich um meine Gedanken sorgst.Kann ich imo absolut nicht zustimmen. In der ARD wurde gerade gesagt, da sind in der Silvesternacht mal eben 2000! Nordafrikaner in Köln aufgeschlagen, die Polizei hat Schlimmeres verhindert und damit alles richtig gemacht.
Nordafrikaner sind auch keine unproblematische Gruppe, das sollte auch jedem klar sein.
Ich mein, die Grünen! Sind sogar derselben Meinung, da muss doch auch dir und Kerzenwalter mal ein Licht aufgehen.
Aber ich werde meine Einstellung und Denkweise nicht ändern, weil du denkst das irgendwas "jedem klar sein sollte" und mir "ein Licht aufgehen wird" oder Özdemir und ein Teil der Grünen den Polizeieinsatz gut fanden (hatte ich doch sogar geschrieben, dass der Einsatz im Kern richtig war, nur nicht verhältnismäßig).
So viele Fragezeichen. Die Bevölkerung in sehr vielen Staaten wünscht sich ein Handeln, wie Deutschland es betreibt.Wie meinen ? Bewunderung ? Von wem genau ? Ein paar warme Worte von diversen EU Politikern und Journalisten - das wars im Endeffekt. Ich lese durchaus auch internationale Beiträge - und mehr kommt nicht dabei heraus ausser ein paar Streicheleinheiten wie zB. aktuell von einem Präsidentschaftsbewerber in Frankreich.
Aber sonst ? Wenn sich alle so in Bewunderung üben wo bleiben dann die Nacheiferer ? Wieso muss Merkel selbst in der EU verzweifelt Verbündete suchen ? Von ausserhalb der EU erst gar nicht zu sprechen. Das erinnert mich an Ban Ki Moon oder Papst Franziskus - schöne, warme Worte. Dabei wird dann gerne übersehen das sich in deren eigenen Herkunftsländern irgendwie nicht genug "Bewunderung" findet um selber eine ähliche "Politik" in dieser Sache zu verfolgen.
Mir ging es um das Extrem, dass alle über Deutschland lachen, aber da war wohl nur ein patriotisches Ego verletzt.
Über Deutschland lachen wird wohl nie ein Staat, Furcht oder Bewunderung, darauf fußt das Bild.
Und ja, leider besteht ein zu großer Teil der "Bewunderung" nur aus warmen Worten. Verständlich aber, das ist Politik, simple as that. Leider.
Wir bewundern auch Jordanien und den Libanon, Äthiopien und Kenia, selbst Griechenland und Italien wurden lobgepriesen.
Jedes untergegangene Flüchtlingssboot wurde betrauert, die Zustände bemängelt. Nur wirklich passiert ist schon damals nichts.
Das ist die wahre (Flüchtlings)Krise, über die man auch heute kaum mehr spricht, auch hier im Thread nicht.
Wer interessiert sich denn schon für die Zustände in anderen Staaten? In Jordanien, einem sehr wasserarmen Staat ist jeder 3. Einwohner ein Flüchtling, die Zustände werden schlimmer und schlimmer. Wen wundert's, dass diejenigen nach Europa wollen.
Und wenn man dann noch so "nett" empfangen wird wie in Ungarn z.B. ist es nicht verwunderlich, dass man alles versucht, nach Deutschland oder Skandinavien zu kommen.

Davon bringen die meisten nicht mal etwas, da Bewährung.
Das stimmt natürlich optimistisch, gerade wenn jemand auf Bewährung ist und weitere Taten begehen sollte.