Achtung, meine eigene ganz ausdrücklich lediglich gefühlte Wahrheit:
Diejenigen, die Flüchtlingen wirklich tatkräftig in irgendeiner Form Unterstützung bieten, sei es durch Sachspenden, Organisation und Verteilung dieser, Tandem-Sprachvermittlung oder ähnlicher Austausch, Sportaktivitäten und Beschäftigung oder sogar eine Arbeitsstelle (seien es nun Praktika oder Fortbildungen...), sind irgendwie anscheinend diejenigen, die nicht permanent und immer wieder lautstark nach ewiger Demut, vorbildlichstem Benehmen und Dankbarkeit von selbigen einfordern, im Gegensatz zu denjenigen, die letztendlich selbst kaum irgendwas vorzuweisen haben, außer Heimatstolz.
Woher kommt das?
Wieso müssen Zuwanderer im Allgemeinen für die verängstigten eigentlich immer "deutscher" sein als die Deutschen selbst?
Ich finde das unsäglich, wie man allen Ernstes erwartet, dass sich die Menschen in diesen beschissenen Bedingungen dann bitteschön aber wie Musterdeutsche zu verhalten haben.