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Klar, sollte nicht sein. Das sind aber Dinge, auf die wir uns alle einigen können, denke ich.

Das Problem an dieser Diskussion sehe ich woanders. Wir haben relativ viele fremdenfeindliche Menschen. Es gibt viele Deutsche, mit und ohne Migrationshintergrund, die mögen keine Türken, Araber, Nordafrikaner, Polen und Russen, Roma und Sinti. Und den Flüchtling sehe ich als eine Art Strohpuppe, an dem jetzt der Hass katalysiert und ausgelebt wird. Und ich denke nicht, dass dieser Hass auf Zahlen beruht. Meistens noch nicht einmal auf Erfahrungen, wenn man sich ansieht, in welchen Regionen der Hass am stärksten ist.

Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich Probleme mit diesen Personengruppen. Ich bin relativ oft nachts unterwegs, ich arbeite nachts, ich fahre dabei mit der Bahn durch halb Berlin, meine Familie wohnt in verschiedenen problematischen Ortsteilen Berlins und ich gehe auch gerne mit Freunden weg. Ich bin selbst Asylantenkind, einer meiner zwei besten Freunde ist stolzer, politisch peinlicher Deutschrusse, ich war letztes Jahr auf einer türkischen Hochzeit ohne einen deutschen Gast, ich liebe alle Kulturen und Nationen, aber wir haben Probleme mit Flüchtlingen und Migranten und nicht alles lässt sich so einfach mit Statistiken belegen. Ich habe zumindest genug negative Erfahrungen gemacht, die es niemals zur Anzeige, geschweige denn weiter schaffen würden und trotzdem beeinträchtigen sie mein Sicherheitsgefühl. Dann haben wir aber anscheinend sogar auch eine große Zahl nachweislicher Straftaten. Auf jeden vierten Asylsuchenden fällt eine Straftat. Das ist krass und auch wenn man Schwarzfahrerei wegrechnet, bleibt es krass. Und wenn gesuchte, bekannte Straftäter hier Anschläge verüben, ist das auch krass.

Und jetzt entsteht das Problem. Wir Gutmenschen versuchen mit vielen Abers irgendwie das alles kleinzureden. "Aber auf dem Oktoberfest", "Aber viele Deutsche", "Betrachtet man aber die soziale Herkunft", usw. Und diese Argumente sind absolut gerechtfertigt, aber sie sie schaffen es nicht das Ausmaß der Verbrechen zu kompensieren. Und so lässt man viel Angriffsfläche für Rechte und Rechtspopulisten, die zum Glück über weite Teile zu dumm sind, Statistiken für sich zu nutzen und lieber mit Einzelfällen aus der Bild, aus Facebook-Gruppen und anderen populistischen, unseriösen Medien argumentieren.

Ich denke, es ist wichtig, dass wir Gutmenschen Punkte anerkennen und mit mehr Selbstbewusstsein die Probleme angehen. Nehmen wir den Anschlag in Berlin. Der Terrorist ist seit seiner Jugend kriminell, verübte immer wieder schwere Verbrechen, wurde in der Haft radikalisiert. Alles war bekannt. Ich sehe in diesem Anschlag kein großes Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Ich sehe da Probleme im System, in der Justiz, in der Exekutive, Probleme, die sich für mich als Laien relativ leicht auf dem Papier lösen sollten. Wir sollten da lösungsorientierter handeln, so lässt man dem Hass viel weniger Nährboden als immer wieder zu versuchen alles zu rechtfertigen.
http://m.spiegel.de/netzwelt/web/a-1127759.html

Inhaltlich Relativ nah dran an der neuen Sascha lobo kolumne.
 
da versteh ich aber schon, Grundgesetz hin oder her, das genug Leuten das nicht gefällt.

Fein. Aber da drehen wir uns einfach im Kreis. Entweder wir bleiben wenigstens einigermaßen auf dem Boden unseres Rechtsstaats oder wir scheißen drauf und schmeißen ein paar Hundert der besonders üblen Typen in eine Antonov, geben jedem nen Fallschirm und ne Schnelleinweisung und öffnen irgendwann über dem Nahen Osten die Ladeklappe.
 
da versteh ich aber schon, Grundgesetz hin oder her, das genug Leuten das nicht gefällt.
Ist ja auch ein grundsätzliches Problem. Man lässt alle unkontrolliert rein und hat keinen Plan B für die die nie rein sollten bzw nicht mehr bleiben dürfen.
Aber da muss der Staat eben - ängstliche Wutbürger hin oder her - unmissverständlich stark sein und das Grundgesetz und die Menschenrechte ohne Kompromiss durchsetzen.

Aber wo ich auch eindeutig Handlungsbedarf sehe, ist bei der schnellen und zur Not auch mit Zwang durchgesetzten Ausweisung von abgelehnten Asylbeantragern.
 
Aber da muss der Staat eben - ängstliche Wutbürger hin oder her - unmissverständlich stark sein und das Grundgesetz und die Menschenrechte ohne Kompromiss durchsetzen.

Aber wo ich auch eindeutig Handlungsbedarf sehe, ist bei der schnellen und zur Not auch mit Zwang durchgesetzten Ausweisung von abgelehnten Asylbeantragern.

Natürlich müssen Menschenrechte geachtet werden aber wir beide wissen, das wir mit den Syrern aus Berlin nur noch Ärger haben werden.
Und es ist für mich ein Unding, das wir Leute ohne Pass etc nicht abschieben.
Auch wird viel zu wenig Druck auf die Herkunftsstaaten ausgeübt, das sie die Auszuweisenden zurück nehmen.
Wenn wir nichtmal unsere Gesetze, die ja schon sehr menschenfreundlich sind, ordentlich und mit der nötigen Härte durchsetzen, ist es kein Wunder das es immer mehr Wutbürger gibt die sich nicht mehr sicher fühlen.
 
Natürlich müssen Menschenrechte geachtet werden aber wir beide wissen, das wir mit den Syrern aus Berlin nur noch Ärger haben werden.
Und es ist für mich ein Unding, das wir Leute ohne Pass etc nicht abschieben.
Auch wird viel zu wenig Druck auf die Herkunftsstaaten ausgeübt, das sie die Auszuweisenden zurück nehmen.
Wenn wir nichtmal unsere Gesetze, die ja schon sehr menschenfreundlich sind, ordentlich und mit der nötigen Härte durchsetzen, ist es kein Wunder das es immer mehr Wutbürger gibt die sich nicht mehr sicher fühlen.

Was willst du mit dem "aber" da jetzt sagen?

Ich verstehe ja teilweise deinen Unmut, aber bleiben wir doch mal realistisch: wenn jemand keinen Pass hat, wer soll dann diese Person akzeptieren? Es ist doch logisch, dass dann erstmal ein Pass besorgt werden muss.

Der Punkt, bei ich mit dir übereinstimme ist, dass wir mit den Herkunftsländern tauglichere Abkommen brauchen. Das wäre vielleicht auch mal eine Sache, die man auf EU-Ebene angehen müsste.
 
Natürlich müssen Menschenrechte geachtet werden aber wir beide wissen, das wir mit den Syrern aus Berlin nur noch Ärger haben werden.
Weiß ich nicht, weißt du nicht.

Aber egal wie es ist: Ein Staat, der Menschenrechte achtet, darf momentan nicht nach Syrien abschieben, das ist unter keinen Umständen eine Alternative.
Daher werden die Idioten aus Berlin eben genauso bestraft, wie es jedem Deutschen passieren würde. Und wenn die Staatsanwaltschaft den versuchten Mord durchbekommt, ist es ganz sicher nicht bei einem "dududu" und dem erhobenen Zeigefinger getan, egal ob Jugendstrafrecht oder nicht.
Gerechte Strafe und danach die Chance auf Rehabilitation, so muss man hier vorgehen und nicht mit einem "aber" ein Loch in die unbedingte Achtung der Menschenrechte sägen zu wollen.
 
Du solltest dich einfach damit abfinden, dass es uns nicht erlaubt ist, in Kriegsgebiete abzuschieben. Und in Syrien herrscht unzweifelhaft Krieg.
Ich hoffe, wir müssen darüber nicht ernsthaft diskutieren. Es ist schon lachhaften genug, dass wir nach Afghanistan abschieben.

Du sagst also gerade jedem der Angst hat, er soll sich damit abfinden.... weil ist so.

So erhält man keine Willkommenskultur, so treibt man einen Keil in die Gesellschaft und der wird immer weiter zugunsten der Rechten ausfallen.
 
Was willst du mit dem "aber" da jetzt sagen?

Ich verstehe ja teilweise deinen Unmut, aber bleiben wir doch mal realistisch: wenn jemand keinen Pass hat, wer soll dann diese Person akzeptieren? Es ist doch logisch, dass dann erstmal ein Pass besorgt werden muss.

Der Punkt, bei ich mit dir übereinstimme ist, dass wir mit den Herkunftsländern tauglichere Abkommen brauchen. Das wäre vielleicht auch mal eine Sache, die man auf EU-Ebene angehen müsste.
Unsere Regierung stört es doch auch nicht das die meisten ohne Pass kommen, da scheint es kein Problem zu sein.
 
Wäre wohl besser gewesen, hättest du dich dem Thread komplett ferngehalten, anstatt solch eine "journalistische Meisterleistung" zu posten, die überhaupt keinen Anstoß zu einer vernünftigen Diskussion liefern könnte. Jemals.

Um einen weisen Mann zu zitieren: "Wenns nicht so traurig wäre,könnte man darüber lachen"
Danke:liebe:
Und das entscheidest,du mein Bester?Wer hier was wann posten darf?Jaa,so wäre es genehm,nicht wahr?
Und ohnehin denke ich,daß ich nicht der einzige bin,der hier schon mal "journalistische Meisterleistungen" reinstellt,die überhaupt keinen Anstoß zu einer vernünftigen Diskussion geben,gelle?Hier waren schon einige Blackouts drin.
Ein wenig schwarzer Humor tut der ganzen Sache hier keinen Abbruch,und sollte das zuviel für sein,würden die Ads schon einschreiten,denke ich mal.
 
Unsere Regierung stört es doch auch nicht das die meisten ohne Pass kommen, da scheint es kein Problem zu sein.

Ich denke, du weißt schon selbst, dass das ein vollkommen unsinniges Argument ist ;)


Man brauch aber eben auch Antworten auf die drängensten Fragen und die gibt es teilweise bis heute nicht.

Dann bring doch mal selbst eine Antwort. Wie soll man aktuell einen Syrer nach Syrien abschieben? Wie soll man jemanden ohne Pass abschieben (und an welches Land überhaupt)?
 
Ich denke, du weißt schon selbst, dass das ein vollkommen unsinniges Argument ist ;)




Dann bring doch mal selbst eine Antwort. Wie soll man aktuell einen Syrer nach Syrien abschieben? Wie soll man jemanden ohne Pass abschieben (und an welches Land überhaupt)?
Wieso unsinnig ? Wir nehmen jeden hier auf bzw. lassen jeden rein, ohne jegliche Ausweispapiere, aber die Herkunftsländer nehmen sie dann nicht zurück da sie keine Ausweispapiere haben, oder sehe ich das falsch ?
 
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