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Es ist eine Abwägungssache und man muss diese Probleme ernst nehmen. Ich als Gutmensch würde mir gerne die Statistiken schönreden können, aber durch Asylsuchende (oder auch Migranten) ausgeübte Straftaten sind ein Problem. Und auch wenn ich denke, dass man auch ohne Flüchtlinge Anschläge hätte und die Kriminalität nicht aus der Kultur herauswächst, sondern wir bei ähnlichen Zuständen nicht anders handeln würden, muss man das in den Griff bekommen. Ich bin jetzt nicht dafür, deswegen weniger Flüchtlinge aufzunehmen, aber die Kontrollen müssen besser werden, um eben gefährliche Straftäter hier nicht frei herumlaufen zu lassen, und wenn es Problemzonen gibt, in denen sich die Gewalt fokussiert, muss man dagegen ankämpfen.

Das sollte ja das Minimum sein aber ich seh auch ein Problem darin das wir kriminelle Asylsuchende zu lang und oft hier behalten.... Bei dem Fall mit dem Obdachlosen waren 6? Syrer darunter.
Die wollten kaltblütig und grundlos einen Menschen ermorden.
Da sie minderjährig sind und nicht abgeschoben werden können, laufen die hier alle, wenn nicht direkt, dann in 2 Jahren wieder frei herum. Das kanns doch auch nicht sein.

Da stellt sich dann imo (zu Recht) eine gewisse Ohnmacht ein und die nutzt der AFD. Dagegen muss man was tun. Wer hier her kommt und als Schutzsuchender schwere Straftaten begeht, der hat hier nichts mehr zu Erwarten und imo! sollte man den, egal wohin zurück schicken (ich weiß das wird nicht passieren). Das ist imo die Grundbedingung für unsere Willkommenskultur, das man eben nur Willkommen ist, wenn man es sich hier nicht deutlich vergeigt.
 
So, jetzt hab ich endlich mal Zeit gefunden um meinen Senf dazu zugeben. Bevor ich loslege möchte ich klar Stellung zu meiner politischen Ausrichtung geben. Ich bin weder rechts noch links orientiert. Ich bin Realist und versuche immer abzuwägen wie es für Allen am Besten ist. Klar geht das oft nicht, aber mit Kompromissen und klaren Regelungen funktioniert das meistens einigermaßen.

Ich wohne in Bamberg und bei uns sind seit ca 1 1/2 Jahren an die 1000 Flüchtlinge untergebracht. Anfangs war ich persönlich noch sehr optimistisch das die Stadt und die freiwilligen Helfer das bewältigen können. Leider schaut es momentan ganz anders aus.

Ich spiele selbst in einer Multikulti - Fußballmannschaft (Unser Trainer ist aus Nordafrika, wir haben Türken, Russen, Spanier, Amerikaner,...) und da klappt die Integration einwandfrei. Liegt vielleicht daran, dass die meisten hier studieren oder eben schon ein Interesse an die europäische Lebensart haben.

Wir haben jetzt einen Flüchtling aus Syrien in unsere Mannschaft bekommen, der auch voll der nette und sympatische Kerl ist.
Also alles wunderbar denkt man.
Geht man aber in die Stadt oder an bestimmten Brennpunkte schaut die Welt ganz anders aus.
Mal abgesehen, dass die Einbruch- und Diebstahl Rate sich erhöht, rennen jetzt viele Grüppchen von 18-25 jährigen Flüchtlingen in der Stadt herum, machen Mädels an, betrinken sich stark und pöbeln Leute an. Das ist jetzt kein Einzelfall. Man merkt es im Stadtbild schon sehr. In meinem Freundeskreis hatte fast jeder negative Erfahrungen mit dieser Art von Menschen. Natürlich sind genügend nette und offene Flüchtlinge dabei, dass Problem ist eben nur diese Typen auszusortieren, die sich nicht integrieren wollen und sich auch noch hier aufführen wie die Axt im Walde. Ihr glaubt gar nicht mit wievielen ich schon versucht habe, dass sie sich Gedanken über ihre Einstellung machen müssen, wenn sie hier bleiben wollen.
Die Frauen sind gleichberechtigt, es gibt viele Regeln, man muss bestimmte Dinge einhalten. Nur ein Großer Teil hat überhaupt keinen Bock dazu.

Selbst die "guten" Flüchtlinge beschweren sich, dass in ihrer Unterkunft von bestimmten Gruppen geklaut wird und sie ihre Wertgegenstände immer mitnehmen müssen.

Ich könnte jetzt noch viele persönlich erlebte Beispiele schreiben, jedoch würde das hier jetzt den Rahmen sprengen.
Letztendlich merke ich, das unser System mit den Flüchtlingen einfach nicht klappt.
Wichtig ist eine schnelle Integration und auch härtere Regeln für Flüchtlinge, die nicht gewillt sind oder eben das System ausnutzen.

Hab zum Schluss mal ein paar Links aus unserer Stadt angehängt, damit ihr auch seht, dass ich jetzt nicht übertreibe.
Das Problem ist eben auch das Gefühl der lebenden Menschen hier. Nicht jede plumpe Anmache wird in einer Statistik gezeigt.
Wenn meine Freundin joggen geht und auf dem Weg von 5 Flüchtlingen mit "Ficki, Ficki!" angerufen wird, steht das halt nicht nirgendwo.
Deswegen muss mehr aussortiert werden. Wir haben auch genauso viel positive Erfahrungen, nur muss eben das System besser funktionieren.

Hoffe, ich konnte euch ein bisschen meine persönliche Sichtweise vermitteln ohne gleich mit der Moralkeule verdroschen zu werden ;)


http://www.infranken.de/regional/bamberg/Das-Sicherheitsgefuehl-in-Bamberg-schwindet;art212,2386110

http://www.infranken.de/regional/ba...die-Bamberger-Polizei-auf-Trab;art212,2369535
 
Ich wohn ja hier in meiner Stadt auch in einem Viertel mit hohem Migrationsanteil. Ich persönlich hab noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, allerdings wurden gerade Mädels die auf dem Weg zu mir waren teils übel angemacht. Auch liest man 1-2 mal die Woche dass sich in der Gegend wieder mal Afghanen mit Syrern oder sonst wem geprügelt haben oder gegenseitig abstechen wollten. Was ich damit sagen will: Statistiken sind schön und gut... nur bleiben sie am Ende des Tages nur durschnittliche Zahlen und haben nichts mit dem Sicherheitsgefühl des einzelnen zu tun. Und ich will damit nicht sagen, dass ich mich nicht sicher fühle. Nur muss ich auch sagen, dass ich gewise Plätze ab 21 Uhr meide... was ja eigentlich ziemlich traurig ist.
 
Das sollte ja das Minimum sein aber ich seh auch ein Problem darin das wir kriminelle Asylsuchende zu lang und oft hier behalten.... Bei dem Fall mit dem Obdachlosen waren 6? Syrer darunter.
Die wollten kaltblütig und grundlos einen Menschen ermorden.
Da sie minderjährig sind und nicht abgeschoben werden können, laufen die hier alle, wenn nicht direkt, dann in 2 Jahren wieder frei herum. Das kanns doch auch nicht sein.

Da stellt sich dann imo (zu Recht) eine gewisse Ohnmacht ein und die nutzt der AFD. Dagegen muss man was tun. Wer hier her kommt und als Schutzsuchender schwere Straftaten begeht, der hat hier nichts mehr zu Erwarten und imo! sollte man den, egal wohin zurück schicken (ich weiß das wird nicht passieren). Das ist imo die Grundbedingung für unsere Willkommenskultur, das man eben nur Willkommen ist, wenn man es sich hier nicht deutlich vergeigt.


Das ist eine feine Forderung und du sagst ja selbst schon, dass es nicht passieren wird. Dennoch wäre es schön, wenn du diese Forderung ein bißchen bezüglich der möglichen Realisierung untersuchen würdest. Es ist einfach schlicht unmöglich beispielsweise einen Minderjährigen in ein Flugzeug zu setzen und irgendwo über Syrien rauszuwerfen. Das geht nicht. Da gibts kein "Aber sonst keine Willkommenskultur". Das ist die Realität. (Das unterstellt natürlich, dass wir uns noch so grob auf die Werte des Grundgesetzes verständigen können)

Ich weiß auch nicht, woher du nun auf die Idee kommst, dass diese Typen maximal 2 Jahre bekommen können. Wenn das als versuchter Mord gewertet wird, gibts da auch im Jugendstrafrecht deutlich mehr Möglichkeiten.
 
Moment mal... im Sexismus Thread wurde mir als Frau doch neulich erst klar gemacht, dass ich mich lieber freuen sollte, wenn mir ein Mann was nachruft, das sei doch als Kompliment gemeint und überhaupt wird mir seit Kindheit beigebracht, wenn ein Junge ein Mädchen "ärgert", dann mag er es ganz bestimmt nur. Und auch, wenn ich das alles nicht sofort super finde, lohnt es sich, den Typen, der da um mich kämpft, eine Chance zu geben. Oder gilt das nur für Stefan, Michael und Bernd, aber nicht für Azmi, Djamal und Kalil?
 
Das sollte ja das Minimum sein aber ich seh auch ein Problem darin das wir kriminelle Asylsuchende zu lang und oft hier behalten.... Bei dem Fall mit dem Obdachlosen waren 6? Syrer darunter.
Die wollten kaltblütig und grundlos einen Menschen ermorden.
Da sie minderjährig sind und nicht abgeschoben werden können, laufen die hier alle, wenn nicht direkt, dann in 2 Jahren wieder frei herum. Das kanns doch auch nicht sein.

Da stellt sich dann imo (zu Recht) eine gewisse Ohnmacht ein und die nutzt der AFD. Dagegen muss man was tun. Wer hier her kommt und als Schutzsuchender schwere Straftaten begeht, der hat hier nichts mehr zu Erwarten und imo! sollte man den, egal wohin zurück schicken (ich weiß das wird nicht passieren). Das ist imo die Grundbedingung für unsere Willkommenskultur, das man eben nur Willkommen ist, wenn man es sich hier nicht deutlich vergeigt.

Klar, sollte nicht sein. Das sind aber Dinge, auf die wir uns alle einigen können, denke ich.

Das Problem an dieser Diskussion sehe ich woanders. Wir haben relativ viele fremdenfeindliche Menschen. Es gibt viele Deutsche, mit und ohne Migrationshintergrund, die mögen keine Türken, Araber, Nordafrikaner, Polen und Russen, Roma und Sinti. Und den Flüchtling sehe ich als eine Art Strohpuppe, an dem jetzt der Hass katalysiert und ausgelebt wird. Und ich denke nicht, dass dieser Hass auf Zahlen beruht. Meistens noch nicht einmal auf Erfahrungen, wenn man sich ansieht, in welchen Regionen der Hass am stärksten ist.

Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich Probleme mit diesen Personengruppen. Ich bin relativ oft nachts unterwegs, ich arbeite nachts, ich fahre dabei mit der Bahn durch halb Berlin, meine Familie wohnt in verschiedenen problematischen Ortsteilen Berlins und ich gehe auch gerne mit Freunden weg. Ich bin selbst Asylantenkind, einer meiner zwei besten Freunde ist stolzer, politisch peinlicher Deutschrusse, ich war letztes Jahr auf einer türkischen Hochzeit ohne einen deutschen Gast, ich liebe alle Kulturen und Nationen, aber wir haben Probleme mit Flüchtlingen und Migranten und nicht alles lässt sich so einfach mit Statistiken belegen. Ich habe zumindest genug negative Erfahrungen gemacht, die es niemals zur Anzeige, geschweige denn weiter schaffen würden und trotzdem beeinträchtigen sie mein Sicherheitsgefühl. Dann haben wir aber anscheinend sogar auch eine große Zahl nachweislicher Straftaten. Auf jeden vierten Asylsuchenden fällt eine Straftat. Das ist krass und auch wenn man Schwarzfahrerei wegrechnet, bleibt es krass. Und wenn gesuchte, bekannte Straftäter hier Anschläge verüben, ist das auch krass.

Und jetzt entsteht das Problem. Wir Gutmenschen versuchen mit vielen Abers irgendwie das alles kleinzureden. "Aber auf dem Oktoberfest", "Aber viele Deutsche", "Betrachtet man aber die soziale Herkunft", usw. Und diese Argumente sind absolut gerechtfertigt, aber sie sie schaffen es nicht das Ausmaß der Verbrechen zu kompensieren. Und so lässt man viel Angriffsfläche für Rechte und Rechtspopulisten, die zum Glück über weite Teile zu dumm sind, Statistiken für sich zu nutzen und lieber mit Einzelfällen aus der Bild, aus Facebook-Gruppen und anderen populistischen, unseriösen Medien argumentieren.

Ich denke, es ist wichtig, dass wir Gutmenschen Punkte anerkennen und mit mehr Selbstbewusstsein die Probleme angehen. Nehmen wir den Anschlag in Berlin. Der Terrorist ist seit seiner Jugend kriminell, verübte immer wieder schwere Verbrechen, wurde in der Haft radikalisiert. Alles war bekannt. Ich sehe in diesem Anschlag kein großes Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Ich sehe da Probleme im System, in der Justiz, in der Exekutive, Probleme, die sich für mich als Laien relativ leicht auf dem Papier lösen sollten. Wir sollten da lösungsorientierter handeln, so lässt man dem Hass viel weniger Nährboden als immer wieder zu versuchen alles zu rechtfertigen.
 
Moment mal... im Sexismus Thread wurde mir als Frau doch neulich erst klar gemacht, dass ich mich lieber freuen sollte, wenn mir ein Mann was nachruft, das sei doch als Kompliment gemeint und überhaupt wird mir seit Kindheit beigebracht, wenn ein Junge ein Mädchen "ärgert", dann mag er es ganz bestimmt nur. Und auch, wenn ich das alles nicht sofort super finde, lohnt es sich, den Typen, der da um mich kämpft, eine Chance zu geben. Oder gilt das nur für Stefan, Michael und Bernd, aber nicht für Azmi, Djamal und Kalil?

Bezieht sich das auf mein Post? Wenn ja, dann bin ich ganz auf deiner Seite. Ich finde Typen schrecklich, die auf niveaulose Art Frauen anmachen. Hier geht es aber eher um die aggressive und herablassende Art. Und wenn ein Typ mit nem blöden Spruch kommt, dann haben meistens meine Freundinen oder meine feste Freundin nen guten Konterspruch und ich muss gar nicht erst eingreifen. Aber Angst hatten sie bisher noch nicht. Und das ist eben hier der Fall. Leider.
 
Moment mal... im Sexismus Thread wurde mir als Frau doch neulich erst klar gemacht, dass ich mich lieber freuen sollte, wenn mir ein Mann was nachruft, das sei doch als Kompliment gemeint und überhaupt wird mir seit Kindheit beigebracht, wenn ein Junge ein Mädchen "ärgert", dann mag er es ganz bestimmt nur. Und auch, wenn ich das alles nicht sofort super finde, lohnt es sich, den Typen, der da um mich kämpft, eine Chance zu geben. Oder gilt das nur für Stefan, Michael und Bernd, aber nicht für Azmi, Djamal und Kalil?
Ach, Stefan, Michael und Bernd haben dich auch angetanzt, ficki ficki gerufen, dich begrabscht und versucht dich zu Vergewaltigen ?
 
Das ist eine feine Forderung und du sagst ja selbst schon, dass es nicht passieren wird. Dennoch wäre es schön, wenn du diese Forderung ein bißchen bezüglich der möglichen Realisierung untersuchen würdest. Es ist einfach schlicht unmöglich beispielsweise einen Minderjährigen in ein Flugzeug zu setzen und irgendwo über Syrien rauszuwerfen. Das geht nicht. Da gibts kein "Aber sonst keine Willkommenskultur". Das ist die Realität. (Das unterstellt natürlich, dass wir uns noch so grob auf die Werte des Grundgesetzes verständigen können)

Ich weiß auch nicht, woher du nun auf die Idee kommst, dass diese Typen maximal 2 Jahre bekommen können. Wenn das als versuchter Mord gewertet wird, gibts da auch im Jugendstrafrecht deutlich mehr Möglichkeiten.

Also das bei Jugendlichen da nicht viel rauskommt, v.a. wenn der Obdachlose (gott sei Dank) nicht wirklich geschädigt wurde, sondern es beim Versuch blieb, sollte fast schon ausgemachte Sache sein.

Aber was sollen wir dann mit dem kriminiellen Teil an Zuwanderern machen?

@eape und @omega haben es ja schon gut geschrieben. Man bekommt in das Ganze hier nur Ruhe rein, wenn der kriminelle Teil auch DEUTLICH zur Rechenschaft gezogen wird und ein 16-jähriger Syrer, Iraker, etc. weiß das ihm nichts passiert. Und die finden sich auch nicht damit ab, das sie jetzt in Sicherheit sind, sonst würden sie nicht kriminell werden. Abschieben geht auch nicht und genau das hängts imo. Wir lassen alle Leute vogelwild einreisen mit dem Wissen das die Hälfte, egal was sie macht, hier bleiben. Das ist imo keine gute Perspektive, weder für Deutschland, die Einheimischen, noch die Asylsuchenden die mit gutem Willen hier her kommen. Denn das führt zur Spaltung unserer Gesellschaft.

Und das ist ein Punkt an dem jedem von ganz links über die Mitte bis ganz rechts gleichermaßen gelegen ist.
Nur hat niemand eine Lösung mit der alle (oder zumindest die große Mitte) leben können.

Du sagst wir dürfen sie nicht Abschieben, mit Bezug auf unser Grundgesetz, aber was machen wir dann mit ihnen? Denn das ist imo der wichtigste Punkt, nein zu einer Lösung sagen aber keine adäquate Alternative bieten, bringt nichts. Könnten wir sie einfach abschieben, das wissen wir ja jetzt, hätte es den Anschlag von Berlin SO nicht gegeben, der wäre dann schon lang nicht mehr hier.
 
Ach, Stefan, Michael und Bernd haben dich auch angetanzt, ficki ficki gerufen, dich begrabscht und versucht dich zu Vergewaltigen ?

Also dämlich gerufen wurde ich schon genug von deutschen, belästigt auch schon von älteren, deutschen Herren, übergriffig wurden sie auch, vegwaltigt hat mich zum Glück noch überhaupt niemand. Auch keine Flüchtlinge. *_* Und jetzt?
 
Ich denke, es ist wichtig, dass wir Gutmenschen Punkte anerkennen und mit mehr Selbstbewusstsein die Probleme angehen. Nehmen wir den Anschlag in Berlin. Der Terrorist ist seit seiner Jugend kriminell, verübte immer wieder schwere Verbrechen, wurde in der Haft radikalisiert. Alles war bekannt. Ich sehe in diesem Anschlag kein großes Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Ich sehe da Probleme im System, in der Justiz, in der Exekutive, Probleme, die sich für mich als Laien relativ leicht auf dem Papier lösen sollten. Wir sollten da lösungsorientierter handeln, so lässt man dem Hass viel weniger Nährboden als immer wieder zu versuchen alles zu rechtfertigen.

Der Terrorist gehört ja auch einer Gruppe an, die überproportional für Schwierigkeiten sorgt.
http://www.sueddeutsche.de/politik/...chtlinge-begehen-weniger-straftaten-1.3315641
Umgekehrt werden Zuwanderer aus dem Balkan (11 Prozent der Einwanderer / 19 Prozent der Tatverdächtigen), aus den Maghreb-Staaten (2 Prozent / 22 Prozent), aus Gambia, Nigeria und Somalia (zusammen 3 Prozent / 8 Prozent) und Georgien (0,6 Prozent / 5 Prozent) deutlich häufiger einer Straftat verdächtig.

2 Prozent für 22 Prozent der Taten verantwortlich. 2 Drittel aus Syrer, Afghanen und Iraker sind nur für ein Drittel der Fäller verantwortlich. Einwanderer aus den Maghreb Staaten oder Georgier sind statistisch gesehen 20 mal öfter tatverdächtig als Syrer, Afghanen und Iraker.
 
Aber was willst du damit sagen? Die sind doch alle als Flüchtlinge gekommen....

Wichtig ist ja nicht wo sie herkommen, wichtig ist wie wir den Teil wieder aus Deutschland bekommen, der Straftaten begeht (ums mal auf den Punkt zu bringen).
 
Wichtig ist ja nicht wo sie herkommen, wichtig ist wie wir den Teil wieder aus Deutschland bekommen, der Straftaten begeht (ums mal auf den Punkt zu bringen).
Eigentlich hast Du recht. Aber deswegen gibt es ja einen BKA Bericht. Es ist eine Minderheit für einen grossen Teil der Schwierigkeiten und dem negativen Image der Flüchtlinge verantwortlich.
 
Also das bei Jugendlichen da nicht viel rauskommt, v.a. wenn der Obdachlose (gott sei Dank) nicht wirklich geschädigt wurde, sondern es beim Versuch blieb, sollte fast schon ausgemachte Sache sein.

Aber was sollen wir dann mit dem kriminiellen Teil an Zuwanderern machen?

@eape und @omega haben es ja schon gut geschrieben. Man bekommt in das Ganze hier nur Ruhe rein, wenn der kriminelle Teil auch DEUTLICH zur Rechenschaft gezogen wird und ein 16-jähriger Syrer, Iraker, etc. weiß das ihm nichts passiert. Und die finden sich auch nicht damit ab, das sie jetzt in Sicherheit sind, sonst würden sie nicht kriminell werden. Abschieben geht auch nicht und genau das hängts imo. Wir lassen alle Leute vogelwild einreisen mit dem Wissen das die Hälfte, egal was sie macht, hier bleiben. Das ist imo keine gute Perspektive, weder für Deutschland, die Einheimischen, noch die Asylsuchenden die mit gutem Willen hier her kommen. Denn das führt zur Spaltung unserer Gesellschaft.

Und das ist ein Punkt an dem jedem von ganz links über die Mitte bis ganz rechts gleichermaßen gelegen ist.
Nur hat niemand eine Lösung mit der alle (oder zumindest die große Mitte) leben können.

Du sagst wir dürfen sie nicht Abschieben, mit Bezug auf unser Grundgesetz, aber was machen wir dann mit ihnen? Denn das ist imo der wichtigste Punkt, nein zu einer Lösung sagen aber keine adäquate Alternative bieten, bringt nichts. Könnten wir sie einfach abschieben, das wissen wir ja jetzt, hätte es den Anschlag von Berlin SO nicht gegeben, der wäre dann schon lang nicht mehr hier.

Ich hab da keine einfache Lösung für. Wir können aber einen Syrer in der aktuellen Situation nicht in sein Land abschieben, ganz egal was er/sie getan hat. Man muss innerhalb des gesetzlichen Rahmens eben machen was geht. Im konkreten Fall kann ich mir schon gut vorstellen, dass die Täter ne ordentliche Strafe kriegen werden und dann sind die zumindest erstmal nen paar Jahre im Knast.
 
Ich hab da keine einfache Lösung für. Wir können aber einen Syrer in der aktuellen Situation nicht in sein Land abschieben, ganz egal was er/sie getan hat. Man muss innerhalb des gesetzlichen Rahmens eben machen was geht. Im konkreten Fall kann ich mir schon gut vorstellen, dass die Täter ne ordentliche Strafe kriegen werden und dann sind die zumindest erstmal nen paar Jahre im Knast.

da versteh ich aber schon, Grundgesetz hin oder her, das genug Leuten das nicht gefällt.
Ist ja auch ein grundsätzliches Problem. Man lässt alle unkontrolliert rein und hat keinen Plan B für die die nie rein sollten bzw nicht mehr bleiben dürfen.
 
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Eigentlich hast Du recht. Aber deswegen gibt es ja einen BKA Bericht. Es ist eine Minderheit für einen grossen Teil der Schwierigkeiten und dem negativen Image der Flüchtlinge verantwortlich.

Genau, aber wenn wir nicht ordentlich gegen diese Leute vorgehen wird das zum Ende der Willkommenskultur und Spaltung unserer Gesellschaft führen. Und genau das passiert eben aktuell zu zaghaft (auch wenn sich langsam was tut).
Imo hatte Bosbach da nicht Unrecht. Leute ohne Pass einreisen lassen ist imo schon grenzwertig, da ist doch fast schon klar das da was nicht sauber ist, aber Leute wegen fehlender Pässe nicht abschieben geht imo garnicht. Es ist viel zu leicht sich davor zu drücken.
 
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