Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wir haben auf der Arbeit einen neuen Kollegen, einen Studenten aus Indonesien. Er hat im Zuge des Anschlags vom Leben in Jakarta erzählt. Jakarta ist eine sehr weltoffene Stadt mit einer modernen Bevölkerung. Der Gouverneur ist sogar Christ. Er verglich sie mit Berlin und meinte, dass obwohl das Land und die Stadt überwiegend muslimisch seien, man dort sehr frei leben würde. Man trinkt Alkohol mit seinen Freunden und ob man betet, bleibt jedem selbst überlassen.

Dann hat er aber halt auch vom Terror in Jakarta erzählt. Die Stadt sei an sich nicht gefährlich, also es gibt wohl keine sonderlich hohe Kriminalität, aber Anschläge sind alltäglich. Seine Prom Night war im Ritz Carlton und eine Woche später gab es dort einen Bombenanschlag. Mit kleinen Bomben, die in Clubs geschmuggelt werden, werden Jugendliche und Studenten rausgejagt, um dann größere Bomben in der Menschenmenge zu zünden. Und einige seiner Schulfreunde wurden radikalisiert und als Student wird man ständig angeworben.

Fand ich irgendwie krass, wenn man bedenkt, wie normal die Menschen dort leben und mit was sie tagtäglich konfrontiert werden. Auf der anderen Seite hilft es vielleicht auch, die Anschläge hier in Relation zu setzen und es zeigt auch, wie schwer es ist Terrorismus effektiv zu bekämpfen. Fand ich interessant und wollte es mal teilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ein guter Kommentar für Dich?
Für mich ist das einfach nur eine recht inhaltslose Hülse
Machmal braucht es keine großen Statistiken oder Analysen, sondern einfach nur einen Kommentar einer Muslimin, wie sie sich fühlt. Simple as that.
Man wird nicht als muslim geboren, das ist keine rasse, das ist glaube und nicht mehr und weniger.
Das stimmt natürlich, ich korrigiere mich daher auf "Muslim*in zu sein".
 
Wie ist das, da wird der mutmaßliche Täter in ganz Deutschland gesucht, wieso verpixelt man die Augen und wieso darf der Nachname nicht ausgeschrieben werden, wie passt das denn zusammen? Wie willst du denn jemand finden wenn man ihn nicht erkennen kann? Versteht das einer? Mir ist schon klar dass die Unschuldsvermutung gilt aber nach jemanden suchen der wahrscheinlich noch bewaffnet ist und dann lässt man alle relevanten Infos weg? Dann lasst doch das Suchen einfach.
 
Ich kann ja die Muslime verstehen, dass sie nicht vorverurteilt werden möchten. 99,9% aller Muslime sind genauso friedfertig wie der Rest der Welt auch. Ich kann aber durchaus verstehen, dass es diese Vorverurteilung in den Köpfen der Menschen gibt.

Wahrscheinlich gibt es schlicht zu wenig Aufklärung und Dialog zwischen den Menschen. In grossen Städten leben Muslime oft unter sich, der Dialog mit Deutschen/Christen findet kaum statt. Selbstmordattentäter erkennt man ja auch nicht so einfach. Das Perfide ist ja, dass sie oftmals unter uns wohnen. Dazu kommt, dass der Mensch dazu neigt, gewisse Dinge einfach zu assoziieren. Der islamistische Terror ist durch die Medien allgegenwärtig (sonst bekämen wir hier ja kaum was davon mit...). IS Attentäter = Muslim, Muslim = böse. So wie eine Glatze und Bomberjacke oder Springerstiefel auch immer mit Nazi assoziiert werden.

Wenn ich jetzt rein mein Umfeld betrachte und gucke, was ich so aufschnappen kann dann bin ich aber überrascht, wie "cool" unsere Gesellschaft bleibt. Das Leben geht weiter, keine Schockstarre (wird in Berlin anders sein, ich weiss), keine Panik oder Hysterie. Das Leben geht weiter. Irgendwie bemerkenswert. Rein vom Gefühl her hätte ich geschätzt, dass die Deutschen auf die Bilder aus Frankreich sogar schlimmer reagiert haben als auf Berlin.
 
Achso ne? Also sollen die Bürger auch keine Hinweise geben, ok. Dann geb ich dem Tunieser der vorhin geklingelt hat ein Zimmer zum pennen.

So ist es.
Ansonsten haste schnell den Hassmob, die mit Fackeln und Mistgabeln hinter irgendwem herjagen, der ähnlich aussieht.
Oder vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, dass das gar nicht der Täter ist.
 
Ich kann ja die Muslime verstehen, dass sie nicht vorverurteilt werden möchten. 99,9% aller Muslime sind genauso friedfertig wie der Rest der Welt auch. Ich kann aber durchaus verstehen, dass es diese Vorverurteilung in den Köpfen der Menschen gibt.

Wahrscheinlich gibt es schlicht zu wenig Aufklärung und Dialog zwischen den Menschen. In grossen Städten leben Muslime oft unter sich, der Dialog mit Deutschen/Christen findet kaum statt. Selbstmordattentäter erkennt man ja auch nicht so einfach. Das Perfide ist ja, dass sie oftmals unter uns wohnen. Dazu kommt, dass der Mensch dazu neigt, gewisse Dinge einfach zu assoziieren. Der islamistische Terror ist durch die Medien allgegenwärtig (sonst bekämen wir hier ja kaum was davon mit...). IS Attentäter = Muslim, Muslim = böse. So wie eine Glatze und Bomberjacke oder Springerstiefel auch immer mit Nazi assoziiert werden.

Wenn ich jetzt rein mein Umfeld betrachte und gucke, was ich so aufschnappen kann dann bin ich aber überrascht, wie "cool" unsere Gesellschaft bleibt. Das Leben geht weiter, keine Schockstarre (wird in Berlin anders sein, ich weiss), keine Panik oder Hysterie. Das Leben geht weiter. Irgendwie bemerkenswert. Rein vom Gefühl her hätte ich geschätzt, dass die Deutschen auf die Bilder aus Frankreich sogar schlimmer reagiert haben als auf Berlin.

Berlin bleibt komischerweise(?!) auch ziemlich cool, würde ich sagen. Zumindest meine Umgebung.
 
So ist es.
Ansonsten haste schnell den Hassmob, die mit Fackeln und Mistgabeln hinter irgendwem herjagen, der ähnlich aussieht.
Oder vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit, dass das gar nicht der Täter ist.
Der von der Polizei eben im TV hat aber genau das Gegenteil behauptet, sie sind von Hinweisen derBevölkerung angewiesen den Gesuchten zu finden, deswegen veröffentlicht man auch das Fahndungsfoto, ich frage hiermit wieso ein Mediem wie die Welt dann die Augen verpixelt, ich frage mich ob die Polizeifahndungsfotos auch verpixelt sind oder ob Medien nicht alles dürfen.

Naturlich muss es nicht der Täter sein, deswegen muss man ihn ja auch finden weil man sonst seine Beteiligung nicht auschließen kann, es ist ja gerade deswegen wichtig ihn zu finden, freilassen und Gegendarstellung geht immer.

edit: quatsch
7
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ist das, da wird der mutmaßliche Täter in ganz Deutschland gesucht, wieso verpixelt man die Augen und wieso darf der Nachname nicht ausgeschrieben werden, wie passt das denn zusammen? Wie willst du denn jemand finden wenn man ihn nicht erkennen kann? Versteht das einer? Mir ist schon klar dass die Unschuldsvermutung gilt aber nach jemanden suchen der wahrscheinlich noch bewaffnet ist und dann lässt man alle relevanten Infos weg? Dann lasst doch das Suchen einfach.


Afaik kommt das noch gar nicht von der Polizei, deren Antrag muss erstmal durchgehen.
 
Machmal braucht es keine großen Statistiken oder Analysen, sondern einfach nur einen Kommentar einer Muslimin, wie sie sich fühlt. Simple as that.

Das stimmt natürlich, ich korrigiere mich daher auf "Muslim*in zu sein".
Naja, man kann wohl nicht einfach sagen, dass mit Trauerarbeit alles getan ist. Immerhin sind 12 Menschen gestorben und Dutzende weitere schwer verletzt worden.
Soll man denen und ihren Angehörigen einfach sagen, Ihr habt Pech gehabt, statistisch gesehen ist es in Deutschland noch immer sicherer als jemals zuvor?
 
Ich finde es schlimm dass sich so viele muslimische Mitbürger jetzt offenbar wieder genötigt fühlen eine Rechtfertigung bzw. Abgrenzung zu den Idioten abzugeben.
 
Wie ist das, da wird der mutmaßliche Täter in ganz Deutschland gesucht, wieso verpixelt man die Augen und wieso darf der Nachname nicht ausgeschrieben werden, wie passt das denn zusammen? Wie willst du denn jemand finden wenn man ihn nicht erkennen kann? Versteht das einer? Mir ist schon klar dass die Unschuldsvermutung gilt aber nach jemanden suchen der wahrscheinlich noch bewaffnet ist und dann lässt man alle relevanten Infos weg? Dann lasst doch das Suchen einfach.
Weil die Öffentlichkeitsfahndung erst nur beantragt ist und noch vom Generalbundesanwalt genehmigt werden muss.
Dann wird mit Foto gefahndet.

Und wieso solch hohe Hürden für die Polizei sinnvoll sind, sollte nicht ernsthaft zur Debatte stehen.
 
Ich finde es schlimm dass sich so viele muslimische Mitbürger jetzt offenbar wieder genötigt fühlen eine Rechtfertigung bzw. Abgrenzung zu den Idioten abzugeben.

Warum? Vielleicht hilft es bei jemanden Vorurteile abzubauen und es wird wohl keinem Muslim wehtun zu sagen "wir haben damit nichts zu tun und grenzen uns davon deutlich ab".
 
  • Like
Reaktionen: DoK
Weil die Öffentlichkeitsfahndung erst nur beantragt ist und noch vom Generalbundesanwalt genehmigt werden muss.
Dann wird mit Foto gefahndet.

Und wieso solch hohe Hürden für die Polizei sinnvoll sind, sollte nicht ernsthaft zur Debatte stehen.
Es steht auch nicht zur Debatte, ich wollte die Gründe wissen.

Das ist wie der Witz den ich heute las...

"1x das BicMac Menü ohne Suppe"
"Wir haben keine Suppe"
"Ich habe auch keine bestellt"

:p
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben