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MOVIE Doctor Strange (in the Multiverse of Madness)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Geh später rein (3D) gibt es eine After Credit-Szene bzw. kommt diese ganz am Ende oder schon nach den ersten paar Namen?
 
Soooo geil der Film. Die Besetzung ist echt Gold wert. Absolut jeder wurde perfekt ausgewählt. Inhaltlich auch sehr gut, klar typische Orgin Story, aber da werde ich eh nicht müde von. Der Rest im Vergleich zu sonstigen Marvelgeschichten, richtig interessant und bringt das Marvel-Universum auf ein ganz neues Level. Uuuund die Effekte, da will ich noch mehr von :sabber:! 3D hat sich wie immer aber nicht wirklich gelohnt IMO.

Glaub das ist sogar mein neuer Lieblings-Marvel :dhoch:
 
War heute/gestern drin...

Um es kurz zu machen: So rein nüchtern-visuell betrachtet war er ziemlich cool und Cumberbatch hat den Abend gerettet aber abgesehen davon war es ein archetypischer Marvel Film von der Stange. Inhaltlich unbeschreiblich flach und bereits bei Ablaufen der Credits wieder zu 110% aus dem Sinn. Da blieb wirklich gar nichts hängen. Nicht einmal irgendein inszenatorischer Höhepunkt. Nada. Niente.

Hat mir wieder einmal vor Augen geführt, dass wenn man einen Marvel Film kennt, man auch ausnahmslos mit allen anderen Marvel Produktionen bestens vertraut ist. Marvel lebt einfach rein von den Lizenzen aber cineastisch versagen sie leider auf so unglaublich vielen Ebenen.

War der letzte Marvel den ich mir im Kino angesehen habe. In Zukunft nur mehr auf Netflix oder im Zuge von Filmabenden bei Freunden. Geld werde ich dafür aber nicht wieder ausgeben.

would not bang/10
 
Berichte dann mal !

War ja gestern im MK6, wurde ja mehr eingebaut als nur Atmos, an den Wänden haben die noch Ambient Light eingebaut, am Anfang kommt davon ne Demo, fand ich ziemlich geil, leider unterstützt der Film Ambient Light nicht.

An sich hab ich jetzt aber nicht so viel unterschied gehört, im Gegensatz zu der Anfangsdemo.
 
War heute/gestern drin...

Um es kurz zu machen: So rein nüchtern-visuell betrachtet war er ziemlich cool und Cumberbatch hat den Abend gerettet aber abgesehen davon war es ein archetypischer Marvel Film von der Stange. Inhaltlich unbeschreiblich flach und bereits bei Ablaufen der Credits wieder zu 110% aus dem Sinn. Da blieb wirklich gar nichts hängen. Nicht einmal irgendein inszenatorischer Höhepunkt. Nada. Niente.

Hat mir wieder einmal vor Augen geführt, dass wenn man einen Marvel Film kennt, man auch ausnahmslos mit allen anderen Marvel Produktionen bestens vertraut ist. Marvel lebt einfach rein von den Lizenzen aber cineastisch versagen sie leider auf so unglaublich vielen Ebenen.

War der letzte Marvel den ich mir im Kino angesehen habe. In Zukunft nur mehr auf Netflix oder im Zuge von Filmabenden bei Freunden. Geld werde ich dafür aber nicht wieder ausgeben.

would not bang/10
Einzige Ausnahmen bisher für mich ant man der weniger marvel Action als viel mehr Komödie ist und guardians of the galaxy der alleine durchs setting schon erfrischend anders ist.
 
Einzige Ausnahmen bisher für mich ant man der weniger marvel Action als viel mehr Komödie ist und guardians of the galaxy der alleine durchs setting schon erfrischend anders ist.

Soll jetzt auch nicht so rüberkommen, als würde ich jeden Marvel scheiße finden.

Richtig scheiße fand ich eigentlich nur die beiden ersten Cap Yankee Teile (Teil 3 habe ich mir gar nicht mehr angesehen) und Iron Man 3. Ein paar Marvel eigene Produktionen gibt es dann sogar die mir tatsächlich ganz gut gefallen haben (Ant-Man und Thors standalone Filme zB) aber der Großteil fällt für mich halt einfach unter belanglos. Das ist ganz fürchterliche Unterhaltungmaschinerie, die bereits während dem Ansehen schon wieder verblasst.

Aber gut, man hat jedes Jahr zumindest einen Film der ordentlich Cash an den Kinokassen abwirft. Kanns ihnen daher auch nicht verübeln.
 
Hab ja auch schon auf der letzten Seite geschrieben, das hat nichts mit Qualität zu tun, die Filme sind allesamt hochwertig produziert. Wie du schon sagst, es ist halt ein schema das zu funktionieren scheint, wer will es ihnen verübeln? Ist wie mit assassins ceed, inhaltlich immer gleich nur anderes setting. Qualitativ immer top aber irgendwann wird das gucken/spielen ernüchternd.

Wobei ich die ersten beiden cpt. Teile schon mochte. Da hat die Action wenigstens was handfestes ohne viel cgi.
 
Es sind eben doch "nur" Comicverfilmungen. Basierend auf Charakteren und Geschichten, die hauptsächlich in Amerika der 40er bis 60er Jahre erdacht wurden. Das sind simple Gut-gegen-Böse Plots, plakative Vorzeigehelden und zeitgenössische Stereotype. Natürlich sind die schnell wieder vergessen.

Jedoch bin ich mit ihnen aufgewachsen und lese manche Comics heute noch gerne. Ich liebe diese Heldengeschichten, so platt sie meistens auch sind. Und Marvel hat es nun geschafft, sie tatsächlich zu verfilmen. Als wäre meine Kindheitsfanatsie plötzlich real geworden. Das, was ich damals nur auf Standbildern (später im TV noch als Zeichentrick) sehen oder mir vorstellen konnte, ist nun lebendig. Erstaunlich nah an der Vorlage und dennoch zeitgemäß. Wenn ich bei Marvel im Kino sitze, den Hulk ganze Straßenzüge auseinander nehmen und Iron Man durch die Luft fliegen sehe, fühle ich mich zwei Stunden wie ein kleines Kind. Dieses Gefühl mag vielleicht nicht lange anhalten, weil die Filme so oberflächlich und sich ähnlich sind, aber es genügt, um mich kurzzeitig zu begeistern und mich immer wieder voller Vorfreude ins Kino zu locken.

Marvel macht puren Fanservice - würde deswegen auch nicht von Stangenware sprechen; glaube die machen sich da mehr Gedanken als man im Blockbuster-Bereich vermuten mag - in einer massentauglichen Form, die auch Nicht-Kenner gut verstehen. Und das schätze ich sehr an ihren Produktionen. Die Filme haben bei mir sozusagen die Comics abgelöst.
 
Cumberpatch, Swinton und Mikkelsen in einem so belanglosen Film zu verheizen, trotz einer grundsätzlich interessanten Thematik, ist auch schon fast eine Kunst.
Schade, hatte mir mehr erhofft, bin da aber voll bei Trayal.
 
Es sind eben doch "nur" Comicverfilmungen. Basierend auf Charakteren und Geschichten, die hauptsächlich in Amerika der 40er bis 60er Jahre erdacht wurden. Das sind simple Gut-gegen-Böse Plots, plakative Vorzeigehelden und zeitgenössische Stereotype. Natürlich sind die schnell wieder vergessen.

Wobei es eben auch anders geht. Nolans Batman Trilogie oder Snyders Watchmen sind für mich Glanzbeispiele dafür. Problem ist halt, dass Marvel eine Formel fand die am Markt aufging und jetzt alle ihre Produktionen 1:1 ins selbe Korsett gesteckt werden, um die heilige Kuh zu melken.
 
Da hab ich wohl einen anderen Film gesehen, sah da nichts belangloses. Doctor Strange bringt meiner Meinung nach, das komplette Marvel Universum in ein ganz anderes, höheres Level. Da entstehen unfassbare Möglichkeiten. Vorher hat man noch im Sandkasten gespielt und nun steht einem die ganze Welt oder um beim Thema zu bleiben, mehrere Dimensionen offen.

Dazu war der Film kurzweilig und ohne jede Länge. Jeder Charakter hat gepasst. Und es war nunmal eine Origin Story. Da geht nunmal auch Zeit für die Einführung drauf.

Kein Ding wenn einem der Film nicht zusagt, aber wenn ich wieder direkt Übertreibungen lese, wie belanglos oder noch besser "cineastisch versagen sie leider auf so unglaublich vielen Ebenen", finde ich es schon bissl komisch. Auch wenn man auf der anderen Seite dann Nolans Batman-Trilogie abfeiert, die IMO außer einem großartigen Joker, auch nicht mehr bietet und wenn man ehrlich ist, fast nur aus belanglosem Gelaber besteht. Alles ist ja so düster und depri, aber weils der Herr Nolan macht ist das so deep.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Lobhudelei ändert meine Meinung nicht, die mit Sicherheit nicht übertrieben ist. Ich stehe dazu, dass ich Doctor Strange hochgradig belanglos und flach fand.

Frank beschrieb es sehr treffend...

Cumberpatch, Swinton und Mikkelsen in einem so belanglosen Film zu verheizen, trotz einer grundsätzlich interessanten Thematik, ist auch schon fast eine Kunst.
 
Das darfst du gerne :). Und ich darf dies für hochgradigen Quatsch halten :).

Meine Lobhudelei resultiert daraus, dass ich genau das bekommen habe, was ich auch erwartet habe. Eine sympathische, effektgeladene und kuzweilige Comicverfilmung, welche das bisherige Marvel-Universum, um neue Möglichkeiten erweitert. Aber bin dann halt wohl auch etwas einfacher gestrickt und dies auch gerne, da brauche ich kein über mehrere Stunden andauerndes, pseudotiefgründiges Gelaber und zu Tode analysierende Charaktere wie bei dem anderen da.

Und sorry, ich wollte keine erneute belanglose Marvel vs DC-Diskussion entfachen, aber ich brachte den Stein ja nicht ins rollen.
 

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