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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich fand den echt furchtbar :D. Allein die Kostüme sehen teilweise aus wie Klasse-B Cosplay. Der Innenausstattung des Königs sieht man das Plastik regelrecht an - vor allem bei den Dingen, die aus Gold bestehen sollen. Und die Krone..oder der Dolch :lol:. CGI ist durchaus ganz nett, das sollte man bei Blizzard aber auch erwarten. Dafür fehlte dem Film imo komplett die Linie. Man hat einfach sämtliche Fantasy-Klischees gesammelt in nen Topf geworfen und gehofft, dass dabei was Gutes rauskommt. Ist es aber nicht. Es ist kein Totalausfall und für beinharte Warcraft-Fans vielleicht sogar ordentlicher Fanservice, für alle anderen aber imo ein Film, den man nie gesehen haben muss.

Die B-Movie Ausstattung habe ich im Vorfeld auch erwartet, fand sie dann aber richtig gut. Es sind halt diese total übertriebenen Rüstungen und riesigen Breitschwerter aus der Vorlage. Kein "glaubwürdiges" Herr der Ringe, sondern comic-hafte Fantasy. Und da hat es in meinen Augen ganz gut gepasst und auch kein bisschen gestört, dass alles bunt, überzeichnet und vielleicht sogar etwas Plastik war. :D Habe ehrlich gesagt mit einer schlimmeren Optik gerechnet.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. Gerade das mit der fehlenden Linie. Der Film fängt irgendwo an, hört irgendwo auf und lässt auch dazwischen viel im Unklaren. Dafür ist er aber auch sehr kurzweilig. Vor allem die erste Stunde fand ich richtig gut und unterhaltsam.

Außerdem fand ich es einfach noch mal schön, so einen "richtigen" Fantasyfilm zu sehen. Mit allen Klischees und Motiven die dazugehören und vor allem einem vernünftigen Budget. Abseits von Herr der Ringe gibt es da ja leider nicht viel.
 
Nachdem ich kürzlich Kingsglaive gesehen habe, wünsche ich mir, man hätte bei Warcraft auch komplett auf einen Animationsfilm gesetzt. Das Ding ist doch eh zu 90% aus der Büchse und die Schauspieler hätte man sich in der Form auch schenken können. Zusätzlich wirkten diese gigantischen Orks, neben den doch eher schmächtigen Menschen einfach viel zu übermächtig, das raubt den Kämpfen ein wenig die "Glaubwürdigkeit". Das Design in den Cinematics zeigt ja auch überdimensionierte Menschen und einen bodenständigeren Ansatz beim Design benötige ich bei dem Film einfach nicht. Wobei das jetzt auch eher eine kleinliche Kritik ist, weil ich weiterhin der Meinung bin, dass die größten Probleme des Films in der Story verborgen liegen.
 
Nachdem ich kürzlich Kingsglaive gesehen habe, wünsche ich mir, man hätte bei Warcraft auch komplett auf einen Animationsfilm gesetzt. Das Ding ist doch eh zu 90% aus der Büchse und die Schauspieler hätte man sich in der Form auch schenken können. Zusätzlich wirkten diese gigantischen Orks, neben den doch eher schmächtigen Menschen einfach viel zu übermächtig, das raubt den Kämpfen ein wenig die "Glaubwürdigkeit". Das Design in den Cinematics zeigt ja auch überdimensionierte Menschen und einen bodenständigeren Ansatz beim Design benötige ich bei dem Film einfach nicht. Wobei das jetzt auch eher eine kleinliche Kritik ist, weil ich weiterhin der Meinung bin, dass die größten Probleme des Films in der Story verborgen liegen.
Die Orks waren den Menschen doch körperlich mehrer Stufen überlegen. Das wurde doch sehr gut dargestellt. Die Menschen konnten sich nur mit Hillfe ihrer Technologie (Handfeuerwaffen) und Magie wehren. Das passte schon ganz gut... und so ist es ja auch gewollt.
 
Ich finde diese Dominanz eben nicht prägnant genug, ansonsten hätte ich es ja auch nicht kritisiert. Dieses brachiale, bei den Kämpfen zwischen Orks, fehlte mir, bis auf einige Ausnahmen bei den Auseindersetzungen zwischen Mensch und Orks. Das ging mir teils viel zu leichtfüßig, was eben durch diese physischen Unterschiede in der Optik noch stärker betont wird. Magie und Handfeuerwaffen wurden mir dahingehend auch viel zu spärlich eingesetzt.
 
Die erste Auseinandersetzung im Wald fand ich diesbezüglich nahezu perfekt. Da hatten die Menschen keine Chance gegen die übermächtigen Orks und jeder Treffer mit ihren riesigen Streithämmern tat schon beim Zusehen weh. Kleine Hulks waren das. :D Später verliert sich das leider etwas in den immer größer werdenden Schlachten. Da ging es dann mehr um die Quantität als die Qualität der einzelnen Kämpfe.


Kann man den auch schauen, wenn man noch nie ein Final Fantasy gespielt hat? :D
 
Ich fand den echt furchtbar :D. Allein die Kostüme sehen teilweise aus wie Klasse-B Cosplay. Der Innenausstattung des Königs sieht man das Plastik regelrecht an - vor allem bei den Dingen, die aus Gold bestehen sollen. Und die Krone..oder der Dolch :lol:. CGI ist durchaus ganz nett, das sollte man bei Blizzard aber auch erwarten. Dafür fehlte dem Film imo komplett die Linie. Man hat einfach sämtliche Fantasy-Klischees gesammelt in nen Topf geworfen und gehofft, dass dabei was Gutes rauskommt. Ist es aber nicht. Es ist kein Totalausfall und für beinharte Warcraft-Fans vielleicht sogar ordentlicher Fanservice, für alle anderen aber imo ein Film, den man nie gesehen haben muss.

qft
ne einzige enttäuschung gewesen und ich würde mich schon als leichten warcraft-fan bezeichnen :D
 
Die erste Auseinandersetzung im Wald fand ich diesbezüglich nahezu perfekt. Da hatten die Menschen keine Chance gegen die übermächtigen Orks und jeder Treffer mit ihren riesigen Streithämmern tat schon beim Zusehen weh. Kleine Hulks waren das. :D Später verliert sich das leider etwas in den immer größer werdenden Schlachten. Da ging es dann mehr um die Quantität als die Qualität der einzelnen Kämpfe.

Ja, so hab ich das auch in Erinnerung. Am Anfang werden die Menschen überrannt, danach finden sie ihren Groove aber viel zu schnell. Passte für mich nicht. Ich finde, das hätte auch der Dramaturgie gut getan, wenn die immanente Bedrohung durch die schier übermächtigen Orks noch viel präsenter/dringlicher wäre.

Kann man den auch schauen, wenn man noch nie ein Final Fantasy gespielt hat? :D

Kingsglaive kannst du ohne weiteres gucken. Ist aber auch nicht das gelbe vom Ei, wie ich finde. Visuell eine Wucht, teilweise wirklich fotorealistisch, in anderen Momementen aber überraschend durchwachsen. Dafür ist mir aber zuviel sperriges Gepäck dabei, dass die Handlung aufbläht und versucht sie gewichtiger erscheinen zu lassen, als sie letztlich ist. Irgendwelche Erfahrungen mit FF muss man aber an sich nicht haben.
 
Ja, so hab ich das auch in Erinnerung. Am Anfang werden die Menschen überrannt, danach finden sie ihren Groove aber viel zu schnell. Passte für mich nicht. Ich finde, das hätte auch der Dramaturgie gut getan, wenn die immanente Bedrohung durch die schier übermächtigen Orks noch viel präsenter/dringlicher wäre.

Stimmt absolut. Da fand ich vor allem den allerletzten Kampf zwischen
Anduin und dem geupgradeten Blackhand enttäuschend. Dachte jetzt gibt es noch ein richtig heftiges One-on-one, aber stattdessen rutscht er ihm ein mal zwischen den Beinen hindurch und fertig. Dafür, dass Blackhand vorher noch "grün gemacht" wurde, war das verdammt lahm. :D
 
James Bond - Lizenz zum Töten 8,5/10

Beispielsweise so viel besser, wie Daltons zweiter Auftritt als britischer Geheimagent 007. License to Kill ist nicht nur der beste 80er Jahre Bond, sondern rückbetrachtet auch einer der besten der gesamten Serie. Man könnte jetzt unken, dass er sich vom typischen Bondfilm recht weit entfernt, was in Anbetracht dessen, dass dieser Film eine echte 80er Jahre Actionthriller Granate wurde, aber zu verschmerzen ist. James Bond ging zum ersten mal ohne direkten Auftrag los um Vergeltung auszuüben, somit war es 1989 nicht nur der Punisher, der in den Kinos dieser Welt auf Rache aus war. Der Film ist auch nach wie vor der härteste aus der Reihe, und der bisher einzige Bondfilm, der jemals eine FSK18 Freigabe bekam. Aus damaliger Sicht sicherlich angebracht. Dalton bringt das unglaublich gut rüber, dieses Drehbuch wäre für Roger Moore nicht geeignet gewesen. Beide Bondgirls sind bildhübsch, und Carey Lowell ist auch mehr als nur optisches Beiwerk. Auch Q darf endlich mal mehr sein als der ewige Gadget-Bastler, speziell durch ihn kommt dann auch etwas Humor in den Film. Ansonsten ist das ganze sehr bodenständig, es gibt keine spacigen Gadgets, nicht mal ein Bondauto. Mit Robert Davi hat man meiner Meinung nach einen Volltreffer gelandet, ist er nicht nur generell einer der besten 80er und 90er Leinwandschurken, sondern neben Gerd Fröbe auch der bis dahin beste und charismatischste Bondschurke überhaupt.

Der Showdown mit den LKWs ist auch das bis dahin spektakulärste Bondfinish der Geschichte. Und zu guter letzt ist der Introsong von Gladys Knight der für mich beste Bondsong aller Zeiten, ohne wenn und aber.

Es ist für mich kaum zu fassen, dass unbedingt Lizenz zum Töten der am wenigsten erfolgreiche Film der Bond Geschichte wurde. Schade dass es 1991 nicht zum geplanten dritten Dalton Bond gekommen ist. Vielleicht war man damals auch etwas Bond-übersättigt.

Edit: War doch nicht ab 18, dafür aber cut ab 16.

In Deutschland war sogar diese Pg13-Fassung noch zu hart für eine FSK 16 Freigabe und so musste die ohnehin schon gekürzte Fassung für die damalige Video- und Kinoauswertung noch zusätzlich zensiert werden um nicht sogar eine 18er Einstufung zu erhalten.
Ich mag den auch sehr gerne. Ist immer noch in meiner persönlichen Bond Top 5. Mit den Roger Moore Bonds konnte ich dagegen nie wirklich was anfangen. Die waren mir immer etwas zu albern.
 
Bin Sonntag beim sinnfreien Zappen auf RTL bei "Die Unfassbaren" hängengeblieben - großartiger Film! Werde mal eine Rezension verfassen, wenn ich ihn ein zweites Mal in Ruhe ohne Werbung gesehen habe...

Für das WE habe ich mir bei Amazon Prime "Sicario" und "Die Verurteilten" auf die Watchlist gesetzt.
 
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Gods of Egypt 3D
7/10

Absolut positiv überrascht. Eine gewisse Trashnote muss man dem Film natürlich attestieren, ebenso eine sehr künstliche Optik, aber das wichtigste, nämlich Fun, Action, und Pacing, stimmen komplett. Der Film nimmt sich nie ernst, und bietet dabei über zwei Stunden wilde und humorvolle... ja, beinahe Buddy Action. Wenn Gott und Mensch zusammen versuchen alles wieder gerade zu biegen, sich dabei aber auch ständig gegenseitig auf den Geist gehen, ist das einfach gut gemacht und ziemlich unterhaltsam.

Mir hat Gods of Egypt jedenfalls besser gefallen als alle Hollywood Umsetzungen der griechischen Mythologie der vergangenen Jahre. Die gingen mMn fast alle komplett in die Hose.

Der 3D Effekt war auch gut. Nicht zu aufdringlich, und Ägypten von oben in 3D sah klasse aus, auch wenn es wie gesagt ziemlich künstlich wirkte. Aber Spaß hatte ich auf jeden Fall mit dem Film. Butler als machthungriger Gott hatte auch sichtlich Fun, und Nikolaj Coster-Waldau, den meisten wohl aus Game of Thrones bekannt, macht hier ebenfalls einen überzeugenden Eindruck. Von dem könnte man durchaus auch nach GoT mehr erwarten. Und dann wären da ja noch Elodie Yung (Daredevil) und Courtney Eaton (Mad Max) für das Eye-Candy. :liebe:
 
Zuletzt bearbeitet:
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The Last King (Birkebeinerne)


Hier hätte ein Coverspruch wie 'Game of Thrones trifft The Last Kingdom' nicht zu viel versprochen! Was ein geiler Ritt, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Der Plot hätte auch wunderbar als Basis für ne Serie funktionieren können.

König wird wie immer ermordet, rechtmäßiger Thronfolger anschließend vergiftet. Verschwörer und Kirche freuen sich an die
Macht zu kommen, wäre da nicht noch ein Baby in einem abgeschiedenen Dorf, welches der heimliche Sohn des Prinzen ist. Als die Verschwörer davon Wind bekommen, müssen zwei tapferer Krieger den letzten Thronerben mit ihrem Leben verteidigen, denn kurz darauf beginnt eine gnadenlose Jagd auf das unschuldige Kind...

Sympathiepunkte schonmal für Tormund aus GoT (Kristofer Hivju). Passt natürlich perfekt rein. Aber auch alles andere überzeugt auf ganzer Linie. Man kommt nicht zur Ruhe, Skandinavier haben es halt drauf. Jetzt noch Pathfinder (nicht der mit Karl Urban) vom selben Regisseur besorgen.

9/10
 
Hab die Tage mal Stromberg - Der Film gesehen.
Waren ein paar kleine Lacher dabei. Insgesamt aber finde ich das Serienformat besser. Wirkte alles etwas aufgeblasen.

6/10
 
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