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KT RocketRac3r auf dem Weg zum WM-Titel - Karriere-Tagebuch von F1 2016

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

RRocketRac3r

"Life Is About Passions" - Michael Schumacher
Von @Dow Jones angestachelt, habe ich mich dazu entschlossen, wie auch schon bei vorangegangenen F1-Titeln von Codemasters wieder ein Karriere-Tagebuch zu führen.
Es wird im Vergleich vielleicht etwas zahlenlastiger, aber ich hoffe, der ein oder andere hat Spaß, mitzulesen.

Plattform: Xbox One

Kommen wir mal zu den Rahmenbedingungen für die 1. Saison:

Team: Renault F1 Team
Teamkollege: Kevin Magnussen
KI-Schwierigkeit: Legende
Rennlänge: 25%
Fahrhilfen: ABS, Traktion (mittel), 3D-Ideallinie in Kurven, Schaltempfehlung, Rückblenden ein
Sonstiges: Safety Car ein, komplettes Schadenmodell, Einführungsrunde ein

Für die erste Saison sind relativ kurze Sessions vorgesehen, ab Saison 2 werde ich dann die Rennlänge erhöhen.

Viel Spaß beim Mitlesen!
Ich freue mich über Kommentare, Kritik und Verbesserungsvorschläge!

Schnellzugriff:
Australien
Bahrain
China
Russland
Spanien
Monaco
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Rennwochenende: Australien

1. freies Training: 1:32.278 (Platz 22, M)
2. freies Training: 1:30.024 (Platz 20, SS)
3. freies Training: 1:29.191 (Platz 17, SS)
Q1: 1:28.483 (Platz 17, SS)
Rennen: Platz 12

Auf geht's in die erste Saison! Mit Australien kommt zumindest eine Strecke, die ich in- und auswendig kenne und die mir eigentlich liegen sollte.
Doch die Fortschritte im Training sind eher überschaubar, die Balance des Wagens nicht optimal, erst im 3. freien Training bewegen sich auch die Zeiten in die richtige Richtung.
In Q1 hab ich dann zwei Läufe auf den Supersofts geplant. Mit dem ersten Versuch gelang mir zunächst...eun Fahrfehler. Okay, Tempo raus und ein neuer Versuch. Dann der Sprung auf Rang 17, der gleichzeitig dem Teamziel entsprach. Doch die letzten Minuten sollten aus dem Q1 bereits den ersten Nervenkrimi machen. Magnussen mit einer kleinen Steigerung, die mich auf Rang 18 abrutschen lässt. Doch mit dem zweiten Reifensatz konnte ich noch mal zwei Zehntel finden und damit auf Rang 17 landen. Puh, das war ein hartes Stück Arbeit.
Das Rennen fing dann wie prognostiziert regnerisch an, aber dass es durchgehend nass ist, dass war nicht vorhergesagt. Und ich ohne eine Runde im Regen bisher...
Der Renault im Regen ist nicht so einfach zu fahren, aber nach gutem Start konnte ich mich gut auf Platz 12 halten. Einige Rückblenden musste ich allerdings einsetzen, da die KI ab und zu etwas zu aggressiv zu Werke gegangen ist. Ich brauchte keinen Boxenstopp, auch wenn die Reifen am Ende ziemlich durch waren. SC gab es übrigens keins. Merkwürdig war das Ende, Rosberg ist Sieger, dann fällt Hamilton kurz vor Ende aus, wird als Sieger angezeigt und nachdem ich über Start/ Ziel gefahren bin, war ich plötzlich Sieger laut Anzeige. :ugly: Volle Punkte gab es allerdings (zum Glück) für Rosberg, Hamilton war 8. mit DNF und 0 Punkte.
Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden und Magnussen letztlich im Griff gehabt, wenn auch knapp.
Auf geht es nach Bahrain! :headbang:
 
2. Rennwochenende: Bahrain

1. freies Training: 1:36.601 (Platz 19, S)
2. freies Training: 1.36.562 (Platz 20, SS)
3. freies Training: 1:35.214 (Platz 16, SS)
Q1: 1:33.444 (Platz 11, SS)
Q2: 1:34.044 (Platz 13, SS)
Rennen: Platz 14

Mit Bahrain kommt nun eine Strecke, die mir nicht wirklich liegt. Aber wir sind ja hier, um Herausforderungen zu meistern, also direkt raus ins erste freie Training. Das erste große Update ist auch bereits an Bord, hoffentlich kann uns das ein paar Zehntel auf der Strecke bringen.
Nach den ersten beiden Trainingssessions allerdings die Ernüchterung: Die Balance stimmt nicht, erst Untersteuern, dann Übersteuern, Setup-Arbeit ist angesagt.
Im dritten freien Training gelingt dann endlich auch eine entsprechende Zeitenverbesserung, die zumindest erahnen lässt, wohin es gehen kann. Aber: Im Q1 war auch wieder Überlebenskampf angesagt. Also ging ich wie in Australien mit zwei Supersoft-Sätzen ins Q1. Und mit dem ersten Versuch gelang mir direkt eine 1:34.0xx - knapp drin im Q2, aber wer weiß, was die Konkurrenz noch macht.
Eine gefühlt verdammt gute Runde, so gut fühlte sich das Auto noch nie an. Ich bin eigentlich kein guter Qualifier, wie auch @wil aus unserer Koop-Saison 2012 bestätigen kann. :grins:
Wie auch immer: Also kurz vor Schluss neue Pneus drauf und raus auf die Strecke. Und diese Runde war eine wie aus dem Bilderbuch. Unglaubliches Gefühl, gute Kurvenlage, keine Fehler, noch mal sechs Zehntel schneller und am Ende Platz 11. Ging da etwa noch mehr?
Magnussen flog bereits im Q1 durchs Rost, also war alles bereitet für einen Kantersieg gegen meinen Teamkollegen.
Wäre da nicht das Problem, keine frischen Supersofts mehr fürs Q2 zu haben...also zwei Runs auf gebrauchten Sätzen. Der erste Versuch nur eine 1:34.7xx, im zweiten Versuch dann immerhin eine 1:34.044 und ein wirklich toller Platz 13.
Mein Team wollte daraufhin mindestens Rang 14 im Rennen sehen, doch schon am Start die Ernüchterung: Ich startete nur von Rang 15 und mein Teamkollege vor mir. Was war hier los? Wohl leider ein dicker Spielfehler. Was solls, ab ins Rennen. Ich wählte die Strategie Soft-Supersoft in der Hoffnung, am Ende noch mal Gas geben zu können. Der Start war fantastisch, es katapultierte mich zwischenzeitlich in die Top 10, sogar mal bis auf Rang 4, als die Boxenstopps begannen. Aber meine Reifen waren nach acht Runden hinüber und da auch die Rundenzeiten nicht mehr so gut waren, spülte es mich nach meinem Stopp ans Ende des Feldes. Ab jetzt schaltete ich auf fettes Gemisch und gab alles auf meinen Supersoft-Reifen, aber die Balance war auch hier nicht ganz so gut.
Konstante Runden waren nicht drin, sogar Button zog zwischenzeitlich an mir vorbei. Erst in der letzten Runde gelang mir ein Überholmanöver in Kurve 1 gegen meinen Teamkollegen und Button, anschließend konnte ich noch einen Sauber abfangen, sodass es knapp zu Rang 14 reichte.
Platzierung okay, Teamkollegen geschlagen, einige nette Zweikämpfe gehabt, aber wirklich überzeugend war die Vorstellung nicht.
Mit einem Motor-Update im Gepäck geht es nun nach China, eine weitere Strecke, die mir nicht 100%ig liegt...
 
Zuletzt bearbeitet:
3. Rennwochenende: China

1. freies Training: 1:42.916 (Platz 22, M)
2. freies Training: 1:40.736 (Platz 19, SS)
3. freies Training: 1:39.939 (Platz 18, S)
Q1: 1:39.311 (Platz 19, SS)
Rennen: Platz 12

China ruft, ich bin gekommen, und das T1 war leider nicht sonderlich erfolgreich. Die Balance-Probleme scheinen noch größer zu sein als in Bahrain, das Setup passt noch nicht. Aktuell informier ich mich ein wenig im Internet über Setups, um mich auf die Rennwochenenden vorzubereiten. So habe ich eine Basis, die ich dann durch die Trainings modifizieren kann. Jedenfalls geht mir das Untersteuern auf den Keks. Dazu die knifflige erste und letzte Kurve.
Die Fahrphysik hat sich schon im Vergleich zu den Vorgängern verändert, wie man an der Setup-Arbeit sieht.
Nun ja, mit meiner 1:42er-Zeit bin ich leider sehr weit weg von der Musik, aber ich hoffe, dass sich das wie bisher über das Wochenende relativiert.
Insbesondere ist mir aufgefallen, dass die fette Motoreinstellung deutlich mehr Zeitgewinn bringt als in den bisherigen F1-Teilen.
Der Renault ist auf den harten Reifenmischungen weitaus weniger konkurrenzfähig als beispielsweise auf Supersoft. Deshalb wähle ich für meine Wochenenden bisher die eher "weichere" Reifenverteilung, kann man ja zu Beginn eines Wochenendes auswählen.
Ach ja, für den Rennstart ist erneut Regen angekündigt, für das übrige Wochenende nicht...:nein:
Aber zunächst weiter im freien Training. Für das T2 baute ich das Auto komplett um: Noch flacher, dafür viel mehr Flügel. Ergebnis: Die ersten beiden Sektoren liefen nun besser, dafür musste ich auf der langen Gerade in Sektor 3 leiden. Aber das Auto passte so besser zu mir. Auffällig ist, dass der Renault über das Wochenende bisher immer deutlich an Pace gewinnt - deutlicher als die Konkurrenz (so rede ich mir vielleicht auch die kleine KI-Designschwäche schön :grins: ). Wie auch immer: Auch wenn ich im T3 die Quali-Übung richtig in den Sand gesetzt habe, so ging ich etwas optimistischer ins Qualifying. Auf dem ersten Run in Q1 reichte es für eine neue persönliche Bestzeit. Magnussen war allerdings zwei Zehntel schneller - Grund war besagter Sektor 3. Ich war allerdings guter Dinge, das wie bisher auch umzudrehen und im Qualiduell auf 3:0 zu stellen, doch dann hab ich das Timing völlig verhauen. Erst waren plötzlich nur noch zwei Minuten, dann hatte ich noch nicht die richtigen Räder drauf. Fazit: Zu wenig Zeit, um noch mal über die Linie zu kommen...:fp:
Platz 19 am Ende, Magnussen vor mir auf P18, eine erste (völlig unnötige) Qualiniederlage...
Auf geht's ins Rennen! Wir erinnern uns: Regen!
Und der Start war...chaotisch. Es gab einige Berührungen, darunter ich mit meinem Teamkollegen ( :fp: ), aber danach lief es gut. Es gab auch eine kurze VSC-Phase durch den Startcrash. Tatsächlich machte es sich bemerkbar, dass ich mit viel Flügel fuhr. So konnte ich mich schnell von meinem Teamkollegen absetzen und auch auf die Fahrer vor mir Druck ausüben. Lediglich Sektor 3 war immer etwas schwierig. Und plötzlich war ich in den Top 10, bis zu Runde 11 sogar auf P6 nach vorne gekommen und konnte zeitweise absolute Sektorbestzeiten markieren. Aber dann holte mich leider wieder die Erfahrung aus den Trainings ein: Mein Auto und mein Fahrstil fraß die Reifen auf, sodass ich die Runden vor Schluss definitiv reinkommen musste. Problem: Welche Reifen? Alle fuhren weiterhin auf Intermediates (die Williams hatten sogar noch mal auf Inters gewechselt, anscheinend auch Reifenprobleme), allerdings kam aktuell kein neuer Regen von oben, sodass ich mich fürs Risiko entschied: Supersoft und volle Attacke! Die ersten Kurven waren ziemlich rutschig, aber dann konnte ich zumindest etwas schneller fahren als die Fahrer vor mir auf abgefahrenen Intermediates. Als dann zwei Runden vor Schluss auch das DRS freigegeben wurde, gelangen mir trotz Defizit auf der Geraden gute Überholmanöver. Magnussen war schnell erledigt, doch auch ein Williams, ein Sauber und ein Haas konnte ich überholen. Platz 12 am Ende, und: Dank DRS und abtrocknender Strecke sogar ganz knapp die schnellste Rennrunde! :headbang: Verrücktes Wochenende, was am Ende von der Platzierung in Ordnung geht, auch wenn ich den ersten Punkten etwas nachtrauere. Hier wäre mit besserem Reifenmanagement wohl mehr drin gewesen.
Für den Russland-GP hat Toro Rosso aufgerüstet (die sind nun 3. im Ranking :ugly: ), ich hingegen sollte laut Anzeige vor McLaren, Haas und Force India ( :skep: ) liegen. Naja, das glaub ich erst, wenn ich es sehe. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannste mal was zu deinen Setups sagen? Ich glaube auf Legendary muss man viel an seinem Auto tüfteln, damit man schnell ist. Zumindest erkläre ich es mir so, dass der Sprung auf Legendär deshalb so hart ist.

Was stellst du denn als erstes ein? Wie merkst du, dass das Auto reagiert?
 
Kannste mal was zu deinen Setups sagen? Ich glaube auf Legendary muss man viel an seinem Auto tüfteln, damit man schnell ist. Zumindest erkläre ich es mir so, dass der Sprung auf Legendär deshalb so hart ist.

Was stellst du denn als erstes ein? Wie merkst du, dass das Auto reagiert?

Wie im anderen Thread schon mal geschrieben, orientiere ich mich derzeit auch an Tipps aus dem Internet. Mir geht es primär dabei, die Fahrbarkeit des Boliden zu verbessern. Das heißt, weniger Untersteuern, eher mehr Übersteuern und eine gute Kurvenlage. Das bedeutet meist mehr Flügel (vorne wie hinten).
 
4. Rennwochenende: Russland

1. freies Training: 1:43.111 (Platz 22, S)
2. freies Training: 1:40.428 (Platz 9, Supersoft)
3. freies Training: 1:40.286 (Platz 12, Supersoft)
Q1: 1:54.200 (Platz 13, I)
Q2: 1:39.201 (Platz 13, SS)
Rennen: Platz 11

Auf geht es ins vierte Rennwochenende nach Russland. Eine Strecke, die mir zugegeben nicht besonders gefällt in der Realität, da sie quasi dauerhaft von Mauern begrenzt ist. Aber die Streckenführung ist ganz nett und bietet einige interessante Kurvenabschnitte.
Mein schwacher Start ins Wochenende mit nicht berauschenden Zeiten habe ich mittlerweile als Regelfall akzeptiert, umso überraschter war mein Platz 9 im zweiten freien Training - allerdings waren einige Fahrer auch mit anderen Trainingsprogrammen unterwegs, wie die Reifenwahl zeigte. Immerhin hatte ich meinen Wagen relativ schnell im Griff, was das chronische Untersteuern anbelangte und durch die sehr geringe Reifenabnutzung auf dem Kurs rechnete ich mir durchaus Chancen für ein insgesamt gutes Ergebnis aus. Zur Erinnerung: In China verpasste ich mein erstes Top 10-Ergebnis letztlich durch das schlechte Reifenmanagement. Ging hier also mehr?
Das Quali-Trainingsziel in Q3 verpasste ich trotz guten Gefühls dann leider (erneut nur ca. eine Zehntelsekunde... :wand: ), was aber letztlich auch keine Rolle spielte, da es in Q1 regnete.
Aufbauend auf meiner guten Pace in China im Regen rechnete ich mir also durchaus Chancen für das Q2 aus. Ich benötigte zwar einige Anläufe, konnte aber dann relativ locker ins Q1 einziehen mit Platz 13 - Magnussen schied erneut im Q1 aus, somit steht es im Qualiduell jetzt 3:1 für mich.
Das Q2 fand dann unter trockenen Bedingungen statt, nachdem der Regen bereits in Q1 aufhörte. Zwei Sätze Supersofts sollten es richten, gleich mit dem ersten ging es zwischenzeitlich bis ganz nach vorne, allerdings legten die Favoriten schnell nach und ich lag auf P6. Die Abstände waren allerdings knapp, dazu waren einige Favoriten noch relativ weit hinten - Gefahr drohte also. Auch diesmal war das Timing für meinen zweiten Run nicht optimal und ich musste eine schnelle Outlap fahren, um vor der Nullzeit über die Linie zu kommen. Es reichte knapp, doch leider rutschte ich gleich zu Beginn des zweiten Sektors leicht neben die Strecke und die halbe Sekunde, die ich bis dahin gefunden hatte, war dahin...
Grosjean, seit dem Wochenende mein neuer Rivale, war gleich hinter mir und ich entschied mich, ihn nicht zu blockieren.
Die letzten Sekunden liefen und ich war zwar auf der Strecke, aber nur Zuschauer; ich musste warten, was die anderen machen. Und sie wurden schneller. Lange Zeit lag ich dann auf Platz 10, aber dann kam ein Force India, dann auch noch Grosjean und letztlich auch noch einige andere, sodass es am Ende P13 wurde. Ärgerlich, hier wäre Q3 erstmals drin gewesen, wenn ich es zusammengebracht hätte. Grosjean zu allem Überfluss auch noch vorbei, sehr ärgerlich.
Der Start in den 4. GP war dann erstmals...gar nicht mal so gut. Ich verlor eine Position, glücklicherweise gab es hinter mir eine Startkollision, die dazu führte, dass ich nicht noch mehr Positionen verlor. Beteiligt war wohl auch Magnussen, der damit ganz nach hinten zurückfiel. Von da an entwickelte sich ein unterhaltsames Rennen, bei dem ich auf Supersofts das Tempo der Top 10 halbwegs mitgehen konnte - auch, weil ich im Gegensatz zu Verstappen und Co. am Ende der Top 10 freie Fahrt hatte. Leider fing ich mir dann eine 3 Sekunden-Strafe ein, als ich gleich mehrfach neben die Strecke rutschte und Abkürzungen unvermeidlich waren. Somit war klar: Hüllenberg und Grosjean, die hinter mir sich behakten, musste ich dringend auf Distanz halten. Ich entschied mich für einen späten Boxenstopp auf die Softs, was mir sogar eine Führungsrunde einbrachte ( :D ), nach dem Stopp kam ich dann boxenstoppbereinigt auf Platz 11 raus (Button war noch eine Zeit lang vor mir, war allerdings auf Softs sehr lange unterwegs und entschied sich warum auch immer für einen späten Stopp). In den letzten Runden konnte ich dann auf die Top 10 aufschließen, dazu klagte Kyvat über ein technisches Problem, sodass ich sogar bis auf Platz 10 vorkam in der letzten Runde. Aber: Die 3 Sekunden-Strafe verhagelte mir den 1. WM-Punkte. Platz 11 am Ende, bestes Saisonergebnis, aber letztlich bin ich in Russland unter meinen Möglichkeiten geblieben.
Fazit nach dem Wochenende: Mit Grosjean habe ich nun einen deutlich schwierigeren Rivalen, aktuell liegen wir in der Rivalenwertung nur einen Punkt auseinander (ich leider zurück), Renault hat mich dafür zum Nr. 1-Fahrer erkoren und ich muss ausgerechnet in Barcelona ohne Updates auskommen. McLaren-Honda hat massiv aufgerüstet und liegt nun wieder vor mir in der Rangfolge. Mal schauen, was in Spanien geht. Hoffnung mache ich mir ja, dass alle diesmal mit mehr Flügel fahren müssen - etwas, was mir eventuell entgegenkommt.
 
ABS, Ideallinie und Schaltempfehlung.

In F1 2015 gab es ein nerviges Problem mit ausgeschaltetem ABS bei meinem Lenkrad, da wollte ich diesmal kein Risiko eingehen.
Mittlerweile fehlt mir ein wenig die Zeit, mich in jede Strecke so einzuarbeiten wie damals, sodass ich auf die Ideallinie zurückgreife - in Kurven allerdings nur. Und da ich wenig Erfahrung mit selber schalten habe, greife ich gerne auf die Schaltempfehlung zurück, die ich allerdings nur zu Beginn als Richtwert nehme.
 
5. Rennwochenende: Spanien

1. freies Training: 1:27.120 (Platz 22, H)
2. freies Training: 1:27.102 (Platz 22, M)
3. freies Training: 1:25.472 (Platz 19, S)
Q1: 1:24.130 (Platz 19, S)
Rennen: Platz 6

Nach einer etwas längeren Pause zog es mich heute endlich wieder auf die Rennstrecke. Das erste freie Training lag schon etwas zurück. Dies beinhaltete nicht nur die Erkenntnis, dass der Renault-Bolide aerodynamisch ein richtiges Sorgenkind ist, sondern auch einen heftigen Unfall mit Kywat auf der Start/ Ziel-Geraden:
Erst touchiert er mich ausgangs der Kurve, ich verlier etwas die Spur und krache dann seitlich in ihn rein. Eieiei, heftige Kollision.

Nun also die nächsten Trainingssessions, aber nach nur wenigen Runden im zweiten freien Training kollidierte ich dann mit der Wand ausgangs der letzten Kurve. Ergebnis: Totalschaden...:fp:
Im dritten freien Training musste ich dann also alle übrigen Tests nachholen. Das Setup nicht optimal, generell kein gutes Gefühl auf den harten Reifenmischungen und massiver Zeitverlust in den Sektoren 2 und 3 ließen mich das Wochenende zu einer der schwersten Aufgaben in der bisherigen Saison erscheinen. Und so war es nur die logische Folge, dass ich in Q1 hängenblieb, mein Rivale Grosjean und sogar mein Teamkollege Magnussen schneller war. Letzterer verkürzte also auf 3:2 im Qualifying-Duell.
Im Rennen erwarteten mich dann zum bereits dritten Mal nasse Bedingungen. Zur Erinnerung: In China war das gar kein schlechtes Omen, allerdings verhagelte mir die hohe Reifenabnutzung da das durchaus realistische Top 10-Ergebnis.
Von Startplatz 19 war die Startphase höchst unübersichtlich. Doch dank kleinerer Zwischenfälle fand ich mich plötzlich in den Top 10 wieder. Erst mal den Rhythmus finden, dachte ich mir, und das funktionierte besser als gedacht. Ich konnte das Tempo der Spitzengruppe vor mir sogar zeitweise mitgehen, von hinten drohte seitens Toro Rosso erst mal keine Bedrohung. So fuhr ich relativ isoliert meine Runden, kam allerdings vorne nicht nah genug ran für eine realistische Chance, der Abstand schwankte meist immer zwischen 2 und 3 Sekunden. Doch dann kam das Ende der Runde 10 und der erste Einsatz des Safety Cars, da Ericsson aus unbekannten Gründen aus dem Rennen ausschied. Das spielte mir in die Karten. Zwar waren die Reifen bisher stabil und zeigten nicht zu starke Abnutzungserscheinungen - die ruhigen Runden hinter dem Safety Car brachten mich allerdings in eine komfortablere Lage. Waren hier tatsächlich Punkte drin? Nach dem insgesamt schwächsten Wochenende bisher? Der Restart nahte, noch vier Runden zum Finale warteten auf mich und die Fahrerkollegen. Ich hatte noch etwas Benzin übrig und probierte so einen Angriff auf Verstappen beim Restart - es gelang, wenn auch knapp! Beinahe konterte Verstappen am Ausgang der Kurve 1. Aber Verstappen machte Druck, konnte konstantere Rundenzeiten fahren. Nach vorne ging nicht mehr viel, ich hatte Schwierigkeiten, die Reifen im Temperaturfenster zu halten. Er probierte es noch einmal auf der langen Geraden bei der Zufahrt zu Kurve 1, aber ich konnte ihn auf die Außenbahn schicken.
Am Ende gelang mir wirklich das schier unglaubliche: Platz 6 und die ersten WM-Punkte nach einem Wochenende, was schwieriger nicht hätte sein können. Im Endeffekt war klar, dass der Regen der Segen für mich und mein Team war, im Trockenen hätten wir vermutlich nichts geholt.
Wow, packendes Rennen, sehr anspruchsvoll und endlich die verdiente Belohnung, nachdem es in China und Russland beide Male so knapp war! :headbang:
Für Monaco gibt es ein neues Abtriebspaket. Die Strecke sollte uns entgegenkommen, auch wenn jeder Fahrfehler das Ende bedeuten kann.
Gegen Grosjean führ ich nun knapp in der Rivalität, das wird noch ein spannender Kampf bis zum Schluss.
Auf geht es ins Fürstentum! :cool: Aber: Bitte diesmal kein Regen!
 
Zuletzt bearbeitet:
6. Rennwochenende: Monaco

1. freies Training: 1:16.651 (Platz 8, SS)
2. freies Training: 1:16.156 (Platz 8, US)
3. freies Training: 1:15.647 (Platz 4, US)
Q1: 1:15.496 (Platz 10, US)
Q2: 1:14.636 (Platz 3, US)
Q3: 1:15.227 (Platz 9, US)
Rennen: 1:16.685 (Platz 1, US)

Gerade das erste Training absolviert. Boah, Monaco ist Adrenalin pur. :headbang: Kleinere Frontflügelschäden gab es, auch zu Beginn ein paar Rückspulgründe ( :grins: ), aber danach ging es. Das Auto ging gut und ich konnte mich direkt in T1 in den Top 10 platzieren, nur rund vier Zehntel Rückstand auf Alonso ( :ugly: ) und Bestzeit im letzten Sektor. Meine schnellste Runde war inklusive Wandkontakt im letzten Sektor. :schock:
Das Auto lief gut, Höhepunkt war der dritte Platz im Q2. Lag hier etwa die Sensation in der Luft? Nun, zumindest war sie zum Greifen nahe, aber in Q3 entschied ich mich zunächst für einen gebrauchten Ultrasoft-Satz, der lediglich eine niedrige 1:15er-Zeit zuließ. Auf meinem finalen Run auf dem frischen Satz fing es dann leider an zu regnen, sodass keine Verbesserung mehr möglich war. Chance vertan, der Ärger war groß. Komisch, denn Platz 9 war eine sensationelle Leistung, doch hier war definitiv mehr drin. Gestartet wurde dann von Rang 7 durch einige Grid-Strafen der Gegner.
Am Start konnte ich dann direkt zwei Positionen gut machen, dann kam schon das Safety Car. Ich fuhr nun direkt hinter Hamilton, surreal. Wie auch immer, schon gingen die taktischen Überlegungen los: Soll ich auf die Supersofts oder die Softs wechseln, um dann durchzufahren? Riskant war es allemal, aber zugleich auch eine Chance. Doch ich entschied mich dagegen und blieb zunächst auf der Strecke. Ich wollte eigentlich die gut haltbaren Ultrasofts ausreizen. Nach zwei/ drei (?) langsamen Runden ging es dann endlich weiter und nach einem Überholmanöver gegen Hamilton ( : shock: ) und den ersten Stopps lag ich plötzlich in Führung. Was tun jetzt, auf die nächste SC-Phase warten? Das war eigentlich der Plan, doch die Ultrasofts zeigten sich als kritischer Wegbegleiter, die Pace war nicht mehr so gut und so musste ich befürchten, bei meinem Stopp in den Verkehr zurückzufallen. Je später der Stopp, desto weniger Gelegenheiten, noch mal anzugreifen. Also zog ich den Stopp vor und fiel wie erwartet in den Verkehr zurück. Volle Attacke hieß es jetzt, immerhin hatte ich die frischesten Reifen. Und es ging gut, dank der überholfaulen KI (auf Legende :gerri: ) konnte ich mich gut nach vorne arbeiten, während die anderen massig Zeit im Verkehr verloren. Runde für Runde pflügte ich mich durch das Feld, das Podium in Reichweite. Kurz vor Schluss führte Perez vor Verstappen und Wehrlein. :ugly: Ersterer war auf Soft-Reifen unterwegs, wohl einer der SC-Stopper zu Beginn. Doch meine Pace war weiterhin sehr gut und so schnappte ich mich gar noch Perez eine Runde vor Schluss und fuhr meinen Sieg nach Hause. Unglaublich, nach sechs Rennen der erste Sieg und ja, auch mit Rückblenden, aber das Rennen hatte trotzdem richtig viel Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Kanada, eine meiner Lieblingsstrecken. Das zweite Motorenupdate ist unterwegs, das sollte hoffentlich auch auf einer "normalen Rennstrecke" einen Sprung nach vorne bedeuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Karriere wird fortgesetzt, aber da das Interesse (natürlicherweise) hier für das Spiel abgenommen hat, werde ich das Tagebuch einstellen - hab auch gerade nicht so viel Zeit dafür.
 
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