Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MULTI Dead Rising (Deluxe Remaster)

Zeitlimit in Dead Rising - eure Meinung?


  • Umfrageteilnehmer
    75

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was hat sich denn da permanent verändert? Im Gegenteil, man hat immer die gleichen Wege zum Überlebenden oder Boss, mit Abzweigungen hierhin und dahin, um sich Zeug zu holen, von dem ja wußte, daß es da lag. Das hat man zwar dann immer schneller geschafft und danach kam dann endlich mal wieder was Neues, aber bis dahin war es (mal wieder) the same. Wenn die Überlebenden oder Bosse immer verschieden oder woanders gewesen wären, könnte man das ja gelten lassen, aber so war es ja nicht.

Edit: ich will Dir den Spaß am Zeitlimit ja auch nicht absprechen, aber mir gibt es halt so gar nichts :D
 
Im Endeffekt hat man vielleicht 10-12 Durchgänge gehabt. Ich konzentrierte mich dann auch nur auf Nebenaufgaben und habe die Story erst in einem Rutsch mit Level 50 zu Ende gespielt, also von den Case Files sah ich nicht viel doppelt.
 
Was hat sich denn da permanent verändert? Im Gegenteil, man hat immer die gleichen Wege zum Überlebenden oder Boss, mit Abzweigungen hierhin und dahin, um sich Zeug zu holen, von dem ja wußte, daß es da lag. Das hat man zwar dann immer schneller geschafft und danach kam dann endlich mal wieder was Neues, aber bis dahin war es (mal wieder) the same. Wenn die Überlebenden oder Bosse immer verschieden oder woanders gewesen wären, könnte man das ja gelten lassen, aber so war es ja nicht.

Edit: ich will Dir den Spaß am Zeitlimit ja auch nicht absprechen, aber mir gibt es halt so gar nichts :D

Watt? Die Welt hat sich doch permanent verändert, mit jeder weiteren Minute und Stunde sind Events verstrichen und gestartet, Bosse hatten ein Zeitfenster, genau so wie Eskorten. Die Spielwelt war stets im Wandel, mit der Zeit wurden die Zombies zahlreicher und stärker, die Gegenstände weniger, gewisse Orte waren nur zu bestimmten Zeiten zugänglich. Der Faktor Zeit im Spiel ist DIE treibende Kraft für Gameplay und Storytelling.

In 'nem Fallout oder Skyrim erzählen sie dir was von Gefahr und Dringlichkeit, irgendwer wurde entfürt, irgendein Boss bedroht irgendwen. Am Ende ist es aber scheißegal wann man diese Quests macht und wenn das Opfer oder der Boss da noch 20 Stunden an ihrem Ort rumlungern und am Ende kommen sie alle angeschissen und erzählen was von "unser großer Retter", "endlich sind wir befreit". Das ist völlig gehirnamputiert, die Welten sind statisch bis man kommt und einen Hebel umlegt, jegliche Gefahr oder Dringlichkeit Vollverarsche und die weltenverändernden Entscheidungen ein Witz.

Auch ein Grund warum ich z.B. ein Dragon's Dogma abgefeiert habe wie kein anderes RPG, weil es eine Timeline hat, die Entscheidung ob ich nun dieses oder jenes mache oder lieber gar nichts Relevanz für die Spielwelt und Story hatte. Handlungen hatten Konsequenzen, genau so wie in jedem Souls-Titel und waren und nicht revidierbar. Ich weiß, viele Spieler haben heutzutage Probleme mit Konsequenzen, wollen sofort alles sehen und wenn es nicht klappt neu laden oder grinden bis es klappt, aber so funktionieren Spiele wie Dead Rising, Dragon's Dogma oder auch die Souls-Titel nicht und das ist auch gut so.
 
Watt? Die Welt hat sich doch permanent verändert, mit jeder weiteren Minute und Stunde sind Events verstrichen und gestartet, Bosse hatten ein Zeitfenster, genau so wie Eskorten.

Ja, aber dieser Wandel war bei jedem gezwungen Durchgang gleich. Keinerlei Veränderung. An der Welt selber habe ich ja auch nichts auszusetzen, nur daran, daß man den ganzen Kram quasi ein Dutzend Mal machen muß, um das Ende zu sehen.
 
Ja, aber dieser Wandel war bei jedem gezwungen Durchgang gleich. Keinerlei Veränderung. An der Welt selber habe ich ja auch nichts auszusetzen, nur daran, daß den ganzen Kram quasi ein Dutzend Mal machen muß. um das Ende zu sehen.

Ja aber das ist doch bei jedem Spiel so. Du kannst ein Fallout zum x-ten Mal spielen und die ganzen Questgeber stehen immer noch an der selben Stelle und warten auf dich. In Dead Rising erscheinen sie zwar auch an der selben Stelle, aber nicht die ganze Zeit. Das ist mehr Veränderung als in jedem Fallout oder Skyrim. Der Unterschied an Dead Rising ist nur, das es keine 40 oder 50 Stunden dauert für einen Durchlauf und die Spielzeit durch das Timelimit genau vorgegeben ist (6+ Stunden). Ob man jetzt generell Bock hat Spiele mehrmals durchzuspielen steht doch auf 'nem ganzen anderen Blatt, aber das ist ja nicht der Fehler des Spiels.
 
Das fällt im späteren Verlauf auch gar nicht mehr so stark ins Gewicht. Aber da man zu Beginn relativ zügig auf die Fresse bekommt und verreckt und den Anfang immer und immer wieder spielt, registriert man es viel zügiger und schneller. Diese ständige Wiederholung und Vorhersehbarkeit gibt es, wie du schon sagtest, in jedem Spiel, aber wenn man gezwungen ist, etwas zu wiederholen, registriert man es auch einfach viel schneller. Das Spiel ist ja einfach nicht wirklich darauf ausgelegt, beim ersten Spielen durchgespiel zu werden.
 
aber das ist ja nicht der Fehler des Spiels.

Das ist sicher kein Fehler im herkömmlichen Sinne (ist ja so gewollt), aber ist in meinen Augen schlechtes Gamedesign. Zumindest für mich, für Dich scheint es ja zu passen, aber alleine bin ich mit meiner Meinung ja nun auch nicht :D

Einfach optional machen und alle sind zufrieden :)
 
Optional von Anfang an vielleicht nicht, aber als freispielbarer Modus, in dem z.B. keine Sachen wie Trophies zählen und der Charakterfortschritt ein separater ist, könnte ich durchaus mit leben... :D
 
Trophies/Archievements kann man ja von mir aus gerne an den Modus koppeln. Aber erst freispielen ist irgendwie sinnlos, dann müßte ich trotzdem erst mit dem ungeliebten Zeitlimits rumgrinden :ugly:
 
In 'nem Fallout oder Skyrim erzählen sie dir was von Gefahr und Dringlichkeit, irgendwer wurde entfürt, irgendein Boss bedroht irgendwen. Am Ende ist es aber scheißegal wann man diese Quests macht und wenn das Opfer oder der Boss da noch 20 Stunden an ihrem Ort rumlungern und am Ende kommen sie alle angeschissen und erzählen was von "unser großer Retter", "endlich sind wir befreit". Das ist völlig gehirnamputiert, die Welten sind statisch bis man kommt und einen Hebel umlegt, jegliche Gefahr oder Dringlichkeit Vollverarsche und die weltenverändernden Entscheidungen ein Witz.

Ja, weil es ein Videospiel ist und nicht die echte Welt. Es soll Spaß machen. Wenn ich Stress will geh ich auf Arbeit.

Kann das absolut nicht ab wenn mich Spiele stressen, bin deshalb auch nie mit DR warm geworden.
 
Ja, weil es ein Videospiel ist und nicht die echte Welt. Es soll Spaß machen. Wenn ich Stress will geh ich auf Arbeit.

Kann das absolut nicht ab wenn mich Spiele stressen, bin deshalb auch nie mit DR warm geworden.

Ja nu, das macht's für andere (inklusive mir) aber gerade so spannend und reizvoll. Ist ja nicht so als wären Timelimits eine Neuerfindung von Dead Rising. Mal abgesehen davon das bestimmt jedes Survival-Horror-Game mehr Stress verursacht als Dead Rising mit seinem Zeitlimit, trotzdem beschwert sich niemand über zu harte Schockeffekte, oder verlangt einen Modus mit weniger Jump-Scares. Das ist die unterhaltsame Form von Stress und Druck und das trifft als integraler Bestandteil auch auf Dead Rising zu.
 
Damals 1000/1000 bei DR1 geholt. :cool:

Der letzte Erfolg war 1 Woche im Endlosmodus zu überleben. :staun: Da konnte man nicht speichern, die lebensenergie reduzierte sich um einen halben Balken alle 5 Minuten, und essen konnte man nur durch psychopathen besiegen bekommen soweit ich mich erinnere. Samstag morgen um 8 angefangen und abends zwischen 10 und 11 ploppte der erfolg :D

War allerdings nicht so schwer wie man meint, gab genug guides in denen stand in welcher reihenfolge man was machen sollte. Hatte damals mehr angst vor einem absturz als zu sterben. :D



Das remaster wird von dem selben team erstellt das auch die neue dragons dogma version gemacht hat. Hoffentlich preis höchstens 30€
 
Ja nu, das macht's für andere (inklusive mir) aber gerade so spannend und reizvoll. Ist ja nicht so als wären Timelimits eine Neuerfindung von Dead Rising. Mal abgesehen davon das bestimmt jedes Survival-Horror-Game mehr Stress verursacht als Dead Rising mit seinem Zeitlimit, trotzdem beschwert sich niemand über zu harte Schockeffekte, oder verlangt einen Modus mit weniger Jump-Scares. Das ist die unterhaltsame Form von Stress und Druck und das trifft als integraler Bestandteil auch auf Dead Rising zu.

Es gibt halt die und die Sichtweise. Ich hab es als Stilelement akzeptiert, als ich es damals gespielt habe, heute könnte ich mich da nur schwerlich mit anfreunden. Sonderlich gereizt hat es mich nie und clever fand ich es eigentlich auch nicht, wobei deine Argumente da nicht von der Hand zu weisen sind. Ich für meinen Teil möchte aber ein Spiel nicht zigmal durchspielen müssen, um alles sehen/erleben zu können.
 
Zurück
Oben