Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT Leos Spiele - Vorstellung, Tipps, Review und so'n Kram

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Auf der Suche nach einer Plattform, auf der ich mich über mein Hobby unterhalten kann, bin ich letztlich auf dieses schöne Forum gestoßen. Cheers an alle, die diese Zeilen lesen :knuddel:

Ich verstehe diesen Eingangspost als "lebenden Beitrag", weshalb ich ihn ständig editieren werde. Also bitte nicht wundern.

Inhalt:

Seite 1

  • Sega Dreamcast und ich
  • DC: Tomb Raider: Chronicles
  • DC: Ready 2 Rumble
  • DC: Metropolis Street Racer
  • DC: Railroad Tycoon 2
  • DC: Rainbow Six
  • Analoge Konsolen optimal an moderne Fernsehgeräte anschließen
Seite 2
  • DC: Metropolis Street Racer
  • DC: Ready 2 Rumble
  • DC: Dino Crisis
  • Der Wahnsinn mit dem N64-Bild
  • Mein NES
Seite 3
  • NES: Dr. Mario
  • NES: Kiste flott machen und optimal anschließen



Ich sammle Videospiele seit 2009 und habe mittlerweile doch eine ganz ordentliche Sammlung zusammen. Nun war es in der Vergangenheit leider so, dass meine Games und Konsolen aufgrund winziger Mietwohnungen und ständiger Umzüge ein Leben in Kartons fristen mussten, aus denen ich sie nun nach und nach befreie. Wir haben nämlich endlich unser Eigentum im schönen (naja) Duisburg bezogen und unsere Spiele (meine Frau und Tochter stehen da auch drauf) wandern in den nächsten Monaten, sobald alles steht, ins Wohnzimmer. Bilder folgen zu gegebener Zeit, derzeit bastelt der Schreiner noch an einem geeigneten Schrank für alles.

Mir ist es dabei wichtig, Spiele vollständig zu ergattern, sprich inkl. Anleitung, Verpackung, am liebsten auch inkl. Inlay und im bestmöglichen Zustand.

Zum Katalogisieren will ich die VG Collection Tracker App nutzen. Der Eingangspost werde ich nach und nach zu einem Inhaltsverzeichnis umgestalten.

Nun, ich habe mir zur Aufgabe gemacht, nach und nach meine ganzen Konsolen auszupacken und anzuschließen, alle meine Spiele zumindest einmal wieder einzulegen und dabei meine Sammlung gleichmal zu katalogisieren, was ich bisher noch gar nicht gemacht habe.
Ich würde dabei gerne vorstellen, was ich habe, Spieleberichte liefern, Kuriositäten präsentieren und auch auf Problematiken eingehen und Tipps posten, wie man z.B. die beste Bildquali aus alten Originalgames herausholt (so müsst ihr nicht stundenlang recherchieren, was ich nämlich hinter mir habe). Außerdem würde es mich freuen, den Thread als Austauschmöglichkeit mit anderen Sammelwütigen und Interessierten zu nutzen.

Gameboy Color
Gameboy Advance
Gameboy SP

Nintendo Entertainment System
Super Nintendo
Nintendo 64
Gamecube
WiiU

Sega Dreamcast (10 Spiele)

Xbox
Xbox 360
Xbox One

PSX
PS2
PS3
PS4
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus Leo, willkommen im Forum!

Erst gestern habe ich unserem Sohn ein Buch von dir gekauft!

35523022z.jpg


:P
 
Was sammelst du denn genau? Im Bereich Videospiele gibs ja zig Bereiche.

Ich sammel nun schon Videospiele und Konsolen seit ich denken kann... mach das aber nicht "Hauptberuflich" sondern immer so ein wenig... von daher hab ich auch nix katalogisiert oder so...

Bei mir gehts auch nicht drum Komplettsammlungen von irgendwelchen Systemen zu haben, sondern nur das was ich damals so hatte und vor allem was ich damals so alles gerne gehabt hätte und vor allem heute auch noch Spass macht. Ein Spiel ins Regal zu stellen nur weil es teuer, selten oder sonstwas ist macht für mich keinen Sinn. Ich will auch Spass dran haben.

Meine Sammlung bezieht sich also Hauptsächlich auf den 8-16 Bit Bereich... bzw. alles wo es noch Module gab... bei Disc-Systemen hört es dann so langsam auf (wobei ich die natürlich auch alle hier stehen habe... :ugly: )
 
Was sammelst du denn genau? Im Bereich Videospiele gibs ja zig Bereiche.

Ich sammel nun schon Videospiele und Konsolen seit ich denken kann... mach das aber nicht "Hauptberuflich" sondern immer so ein wenig... von daher hab ich auch nix katalogisiert oder so...

Bei mir gehts auch nicht drum Komplettsammlungen von irgendwelchen Systemen zu haben, sondern nur das was ich damals so hatte und vor allem was ich damals so alles gerne gehabt hätte und vor allem heute auch noch Spass macht. Ein Spiel ins Regal zu stellen nur weil es teuer, selten oder sonstwas ist macht für mich keinen Sinn. Ich will auch Spass dran haben.

Meine Sammlung bezieht sich also Hauptsächlich auf den 8-16 Bit Bereich... bzw. alles wo es noch Module gab... bei Disc-Systemen hört es dann so langsam auf (wobei ich die natürlich auch alle hier stehen habe... :ugly: )


Im Grunde geht es mir ähnlich wie dir. Ich sammle, um zu zocken. Zwar kaufe ich in der Regel mehr, als ich spielen kann, und manchmal auch des Wertes wegen, aber ich bin doch mindestens genauso sehr Spieler, wie ich Sammler bin. Interessiert bin ich dabei an allem, das seit der 3. Konsolengeneration veröffentlicht worden ist, namentlich alles von Nintendo, Sega, Microsoft und Sony, wobei ich Handhelds zwar auch im Auge habe, aber meist eher stiefmütterlich behandle. Ich editiere im Eingangspost gleich mal meine Konsolen.
 
Meine Agenda der nächsten Wochen (Reihenfolge nicht fest):
- Sega Dreamcast und ich
- Dreamcast ... Spieleberichte
- Analoge Konsolen optimal an moderne Fernsehgeräte anschließen
- Nintendo 64 und ich
- Composite, RGB, Kabelsalat ... der Wahnsinn mit dem N64-Bild
- Nintendo 64 ... Spieleberichte




dreamcast.jpg


Sega Dreamcast und ich

Die erste Konsole, die ich also ausgepackt habe, ist die Dreamcast, Segas bis dato letzte Konsole und ein finanzieller Flop, der dennoch eine Menge Liebhaber gefunden hat. Auch ich gehöre dazu, obwohl ich erst seit gut zwei Jahren im Besitz dieser Konsole bin und davor tatsächlich noch überhaupt keine Berührungspunkte mit irgendeiner Sega-Kiste hatte.

Entsprechend geflashed war ich, als ich die Konsole vor rund zwei Jahren erstmalig in Betrieb nahm. Das bunte Menü, 60 Hz-Modus, Online-fähig ... rückblickend macht die Dreamcast auf mich einen unheimlich modernen Eindruck, sowohl vom Design her als auch vom Innenleben. Sie war es immerhin, die 1998 respektive 1999 die sechste Konsolengeneration einläutete, zu einem Zeitpunkt, als Nintendo noch den N64 und Sony noch die PSX am Markt hatten! Erst im Jahre 2000 erschien mit der Playstation 2 die zweite Konsole der neuen Generation, die dann auch recht schnell den Tod der Dreamcast besiegelte. Anfang 2001 wurde die Produktion eingestellt.

Und da ich nun wieder richtig Bock auf den guten alten Dc habe, hab' ich mich dazu entschlossen, Segas letzte Konsole den Anfang machen zu lassen. Unten seht ihr meine bisherige Sammlung. Bitte entschuldigt die schlechten Fotos, das Fotografieren gehört nicht zu meinen Stärken:

IMG_20160401_142601828.jpg


IMG_20160401_143015168.jpg



LG
Leo
 
sega-dreamcast-tomb-raider-chronicles.jpg


Ich habe nur kurz reingeschaut, da ich das Spiel vor Jahren schon mal auf dem PC durchgezockt hatte (vor vielen, vielen Jahren ... sprich kurz nach Release).
Ich bin aber durchaus ein großer Fan von allen fünf Klötzchen-Tomb-Raider-Spielen inklusive des repetiven Gameplays, den unfairen Stellen und den trashigen Zwischenszenen.
Chronicles trumpft vor allem mit den drei großartigen Levels in der russischen Militärbasis bzw. dem U-Boot auf. Irgendwann muss ich hier auf jeden Fall nochmal ran :D
Auf der Dreamcast sieht das Spiel übrigens wirklich gut aus und lässt sich auch gut steuern. Ist meiner Meinung nach der PSX-Fassung definitiv vorzuziehen.




$_35.JPG


Da ich einige ungespielte Games in meiner Sammlung habe, hatte ich gestern Abend meinen ersten Kontakt mit Ready 2 Rumble. Ist auf jeden Fall ein sehr lustiger Prügler, der mich direkt für ein paar Stunden gefesselt hat. Wir haben schon ein paar lustige Runden im Multiplayer hinter uns, und ich hab mich mit dem ersten Kämpfer durch den Championship-Modus geprügelt. Macht soweit Spaß, aber wie lange es mich noch bei der Stange hält, ist fraglich. Das Spiel ist halt schon sehr einfach gehalten, aber Bock macht es. Und Michael Buffer :D Der Kerl ist echt überall.
 
Heute habe ich Zeit, da geht das fröhliche Antesten weiter:

$_35.JPG


So, wie die Xbox der inoffizielle Nachfolger des Dreamcast ist (man beachte die Benennung der Controllertasten), so gibt es auf Segas Kiste einige offizielle oder inoffizielle Vorgängerspiele späterer MS-Exklusives. Mit Metropolis Street Racer hält der geneigte Zocker daher im Grunde das wahrhaftige erste Project Gotham Racing in Händen, und das merkt man dem Spiel an. Von den lizensierten Wagen über Auswahl und Aufbau der Strecken (einige haben die Macher scheinbar tatsächlich mehr oder weniger eins-zu-eins übernommen) bis hin zu den unterschiedlichen Challenges und den bekannten Kudospunkten.
Leider verhindert der definitiv nicht für Rennspiele gemachte Controller eine moderne Steuerung. Gasgeben per Bumper kann ich vergessen, es sei denn, es ist egal, wenn der Zeigefinger nach ein paar Runden abfällt. Und der elende Plastikministick ist eine Katastrophe, daher muss ich leider aufs Steuerkreuz ausweichen. Trotzdem bleibe ich mal am Ball ... mal sehen, wie lange.


50062891.jpg

Der Ersteindruck gefiel mir, mit Maus und Tastatur ließ sich das Turtorial super steuern. Leider ist mir im Augenblick nicht nach einem derart komplexen Spiel, ich würde es aber gerne irgendwann noch einmal angehen und mich da richtig reinfuchsen.


sega-dreamcast-tom-clancys-rainbow-six-eagle-watch-missions.jpg


Bockstarker Taktikshooter, wo die Betonung mal wirklich auf "Taktik" liegt. Ich kenne den Nachfolger schon vom PC her, brauche nun aber direkt mal Hilfe: Ich habe versucht, das Spiel per M&T zu steuern, leider reagiert die Maus einfach nicht. Hat RS etwa keinen Maus-Support?

Weiß das jemand?
 
Analoge Konsolen optimal an moderne Fernsehgeräte anschließen

Natürlich bieten auch die meisten modernen Flachbildgeräte noch einen klassischen Scarteingang, über den die diversen Konsolen angeschlossen werden können (auch zum Beispiel ein bald 30 Jahre altes NES kann problemlos mittels Scartadapter angeschlossen werden). Wer allerdings das optimale Bild aus seinen alten Konsolen herausholen möchte, ohne sich Emulatoren zu bedienen, dem kann die einfache Scartlösung kaum genügen. Die Möglichkeiten zum optimalen Anschluss, die der folgende Text aufzeigt, gelten uneingeschränkt für die meisten Geräte der dritten bis fünften Konsolengeneration. Was davor ist, entzieht sich einfach meinem Kenntnisstand, bzw. habe ich da keine Erfahrungswerte. Ab der sechsten Generation (Dreamcast, Ps2, Gamecube, Xbox) gibt es in der Regel bessere Möglichkeiten.


Analog vs. digital

Ich will hier gar nicht zu sehr in die technischen Details gehen, wichtig für das Verständnis ist aber, dass ein digitales Signal einem analogen Signal IMMER vorzuziehen ist. Vereinfacht gesagt liegt das an der Art der Übertragung (mal ganz modelhaft ausgedrückt): Die Konsole sendet ein Signal aus. Ist dieses digitaler Natur, ist es in der Computersprache gehalten, sprich in 1 und 0. Dieser Code wird dann vom Fernseher in Farben übersetzt, mit denen er seine Pixel füllt.
Analog jedoch wird immer der komplette Wertebereich übermittelt.

Nun muss man wissen, dass durch die Kabelübertragung ein Signal immer verwässert wird, bzw. Informationen verloren gehen - auch bei Kabeln, die ein digitales Signal transportieren. Der Unterschied ist einfach der, dass das digitale Signal vereinfach gesprochen nur zwischen 0 und 1 unterscheidet. Wenn also eingehende Werte durch Störungen abweichen, sprich statt einer 1 kommt eine 0,8 herein, statt einer 0 eine 0,1, so werden sie automatisch als 1 respektive 0 erkannt.
Anders beim analogen Signal. Dort werden die Störungen so in den TV eingespeist, wie sie durchs Kabel verursacht werden. Da erhält der Fernseher dann plötzlich den Wert 0,8 0,2 0,9 0,9 statt 1011, was zu einer Störung führt (wir alle kennen das Bildrauschen aus VHS-Zeiten, dieses wird genau dadurch verursacht).
Übrigens gibt es auch genau aus diesem Grund kein "schlechtes" verrauschtes digitales Signal, wenn zum Beispiel das Kabel nicht richtig eingesteckt ist. Digital gibt es immer nur zwei Möglichkeiten: Entweder das Signal kommt an und kann dann perfekt wiedergegeben werden ... oder es kommt nicht an.
Anders analog: Hier wird das Signal in den Fernseher gespeist und angezeigt, egal wie schlecht es ist. So kann es dann zum Rauschen und zu Bildwacklern kommen.

Da kann jeder gerne einmal den Selbsttest machen. Wackelt mal am HDMI-Kabel eines euer HD-Geräte. Ihr werdet nicht feststellen, dass das Bild irgendwann schlechter wird. Der Schirm wird einfach schwarz, sobald ihr das Kabel zu weit herausgezogen habt. Anders bei einem Scartstecker: Wackelt ihr hier am Anschluss und zieht in langsam heraus, wird das Bild immer schlechter, bevor es ganz einbricht.


TV vs. Konverter

Der zweite wichtige Punkt bezieht sich auf den Konverter. Ich denke, ich erzähle nichts Neues, wenn ich sage, dass unsere modernen Fernseher ein digitales Signal ausgeben. Schließe ich z.B. meinen N64 an meinem LCD an, so speist die Konsole aber ein analoges Signal in den TV ein. Der muss dieses erst in ein digitales Signal konvertieren, ehe er es ausgeben kann. Das macht er auch, weil er es machen muss (sonst könnte er gar kein Bild anzeigen). Er macht es aber in der Regel nicht sonderlich gut, weshalb ich immer zu externen Signalkonvertern rate. Dafür muss man gar nicht soooo wahnsinnig tief in die Tasche greifen, bei Amazon gibt es z.B. welche für um die 45€. Ich zum Beispiel verwende den Andoer® SCART HDMI zu HDMI 720P 1080P HD Video Konverter Adapter für Scart-Signale und den Ligawo ® Konverter HDMI + Composite zu HDMI aktiv mit Skalierung auf 720/ 1080p + PAL/ NTSC Wandler für Composite-Signale.
Natürlich darf niemand erwarten, dass diese Konverter ein glasklares HD-Bild aus einem z.B. SNES herausholen, das Signal, das die Konsole aussendet, ist nun mal begrenzt. Dennoch rechnen die Konverter das vorhandene Signal sehr gut auf ein digitales Full-HD-Signal hoch, das sich vor allem durch absolute Störfreiheit und satte Farben auszeichnet.


Das richtige Kabel

Ich werde zu gegebener Zeit noch auf die spezifischen Konsolen eingehen, Folgendes sei aber schon zu den Kabeln gesagt. Es gibt für jede Konsole i.d.R. mehrere Anschlussmöglichkeiten. Was die analogen Kabel angeht, empfehle ich nach Möglichkeit immer ein RGB-Kabel zu verwenden (der "geschlossene" Scartstecker). Dieses ist Composite (die drei Anschlusskabel gelb rot und weiß, eventuell plus Scartadapter) immer vorzuziehen. Composite wiederum schlägt das Antennenkabel.
Ach ja, der Vollständigkeit halber: Das Komponentenkabel, das seit der sechsten Konsolengeneration zur Verfügung steht, schlägt natürlich das RGB Kabel. Zu S-Video muss ich ehrlich sagen, dass ich es nicht weiß. Damit hatte ich noch nie Berührungspunkte.
 
Zurück
Oben