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Naja, es stimmt schon, dass man nicht verallgemeinern sollte. Sicherlich sind nicht alle frisch zugeristen Nordafrikaner Arschlöcher, einige werden aber wohl dabei sein. Genauso sind nicht alle Ossis rechts, siehe Scuzzle, America's Most Wanted (soweit ich das richtig einordne) und und und. Trotzdem ist die Zahl der rechten Idioten dort gefühlt und wahrscheinlich auch gemessen größer als im Westen. Aber ne Mauer bringt ja niemandem was und das würde ja implizieren, dass hier alles geil, weltoffen und gechillt ist. Ist es aber ja auch nicht. Diesen Elfenbeinturm würde ich mir nicht anmaßen.
 
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Um den Typen gehts mir gar nicht... Irgendwelche Drogendealer sind mir ziemlich wurscht.

Es geht um die Art und Weise wie da vorgegangen wird, und dass sowas nie juristisch verfolgt wird.
Was war zum Beispiel mit dem Typen der hinter mehreren Einbrechern hergeschossen hat? Der wurde vor Gericht gestellt und glaub ich auch verurteilt. Und der hatte Angst um seine Familie... aber hier? Alles ok!

Ich verstehe nicht ganz dein Problem mit diesem Fall. Wenn man sich die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft durchliest, hört sich das eigentlich ganz vernünftig an:

http://www.rosenheim24.de/bayern/to...h-staatsanwaltschaft-entschieden-5913453.html

Wenn du einem Einbrecher "hinterherschießt", obwohl kein Rechtsgut mehr bedroht ist, ist das eben juristisch eine andere Situation, als wenn Polizisten einen Haftbefehl wegen eines Verbrechens vollstrecken wollen.

Wäre der Mann nicht weggelaufen, oder nach dem Warnschuss stehen geblieben, wäre ihm nichts passiert. Er hat das Risiko in Kauf genommen und ist darin umgekommen. Hier den Polizisten einen Strick daraus drehen zu wollen, dass die ihren Job gemacht haben, ist völlig unverständlich.

Der Polizist wollte auf die Beine schießen (das wird doch sonst immer von so vielen Leuten gefordert, wenn Leute durch Schusswaffengebrauch durch Polizisten getötet werden!) der Schuss ist nicht ganz gelungen und hat den Flüchtenden im Genick getroffen. Ein typischer Unfall halt. Ein Unfall der durch das Verhalten des Flüchtenden ausgelöst wurde, der die riskante Situation provoziert hat.

Ganz abgesehen davon, wie dumm das ist, überhaupt zu flüchten. Ich mein, was hatte der vor, sich den Rest seines Lebens vor der Justiz zu verstecken? Viel Spaß beim Versuch... Statt ein paar Jahren Haft (wird ihm wohl maximal gedroht haben) ist er jetzt tot, ich würde mal sagen, dass das unter natürliche Selektion fällt.
 
Der Polizist wollte auf die Beine schießen (das wird doch sonst immer von so vielen Leuten gefordert, wenn Leute durch Schusswaffengebrauch durch Polizisten getötet werden!) der Schuss ist nicht ganz gelungen und hat den Flüchtenden im Genick getroffen. Ein typischer Unfall halt. Ein Unfall der durch das Verhalten des Flüchtenden ausgelöst wurde, der die riskante Situation provoziert hat.

Das ist übrigens eine sehr gewagte Zusammenfassung des Sachverhalts, wenn du mich fragst.

Laut Staatsanwaltschaft hat der Polizist stehend aus maximal 10 Meter, das sind gerade mal zwei Autolängen, auf den Flüchtenden geschossen. Dabei trifft er nicht die Beine sondern das Genick. Ich erwarte vom deutschen Standardpolizisten nicht, dass er aus 100 Meter Entfernung zwischen die Augen trifft, aber so grob zwischen Unter- und Oberkörper sollte man aus 10 Metern schon unterscheiden können, das erwarte ich von jemandem, der eine Schusswaffe im Staatsauftrag abfeuern darf.

Kann natürlich trotzdem alles ein tragischer Unfall sein, aber ich kann es keinem verübeln, wenn er laut darüber nachdenkt, ob die Staatsanwaltschaft da nicht etwas decken möchte.
 
Ich glaub, dass du dir Schießen einfacher vorstellst als es ist. Ich hab letztens mit einer AK47 und einer Sig Sauer P320 geschossen und während ich mir der AK eigentlich sehr präzise war, war ich von meinem schlechten Trefferbild mit der P320 aus der selben Entfernung ziemlich überrascht.

Pistolen sind nicht so präzise wie viele Leute vielleicht denken, außer man übt wirklich sehr oft im scharfen Schuss.

Im Übrigen ist die Situation im echten Leben nicht wie auf dem Schießstand. Du bist dem Flüchtigen vorher hinterher gelaufen, dein Herz rast, Adrenalin schließt durch deine Blutbahn...

Vielleicht sollte man die Passage im Gesetz streichen, die sagt, dass ein Flüchtiger zuerst mit vollem Körpereinsatz verfolgt werden muss. Ich hab das Gefühl, dass man vermutlich wesentlich schlechter schießt, wenn man sich körperlich zuerst total verausgabt hat. Müsste man einmal empirisch überprüfen. Eventuell schützt es eher Leben und Gesundheit aller Beteiligten, wenn der Polizist von Anfang an (nach Androhung!) von der Schusswaffe Gebrauch machen darf, ohne vorher dem Flüchtigen hinterher zu sprinten...
 
Wie bereits gesagt, ich erwarte nicht, dass ein ausgebildeter Polizist einem Flüchtigen mit geschlossenen Augen von hinten in die rechte Kniekehle schiessen kann. Aber aus max. 10 Meter Abstand sollte man zwischen Bein und Kopf unterscheiden können, gerade mit einer scharfen Waffe. Sollte das für einen normal ausgebildeten Polizisten eine Hürde sein (was ich nicht beurteilen kann), sollten solche Einsätze halt nur von geeigneten Polizisten ausgeübt werden.
 
Ist ja auch nur ein Menschenleben, das unnötig genommen wurde :fp: Vor allem wegen der ach so tödlichen Droge Marihuana...

Scheiß Cops, scheiß Bayern

Spielt doch überhaupt keine Rolle um welche Drogen es ging. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor, er versuchte zu fliehen und wurde gestoppt. Ganz klares Eigenverschulden. Es war ja auch mit Sicherheit nicht die Absicht des Polizisten, den Flüchtigen zu töten.
 
Das ist auch so eine Sache, mit der ich mich schwer tuhe. Auf einen offensichtlich unbewaffneten Marihuana-Dealer schiesst man von hinten, um ihn festnehmen zu können. Klingt für mich erstmal unverhältnismässig, aber ich bin kein Gesetzeshüter.

Gut, dass sowas nicht jeden Tag passiert. :ugly:

Aber selbst setzt sich ein Cop (im ländlichen Bayern) nach drei Maß noch ans Steuer und fährt heim. Selbst schon gesehen und nicht nur einmal. Nächstes Mal kann der sich selbst in den Kopf schießen, ist eine weitaus größere Gefahr für die Mitbürger als irgendein Weed-Dealer.

Spielt doch überhaupt keine Rolle um welche Drogen es ging. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor, er versuchte zu fliehen und wurde gestoppt. Ganz klares Eigenverschulden. Es war ja auch mit Sicherheit nicht die Absicht des Polizisten, den Flüchtigen zu töten.

Tja, wenn man aus 10m nicht zwischen Kopf und Beinen unterscheiden kann, hat man im Dienst nix verloren. Nächstes Mal triffts dann nen komplett Unschuldigen. Mit solchen Gesetzeshütern fühle ich mich eher weniger sicher und wenn die dann auch noch ohne irgendwelche Konsequenzen davonkommen, lässt mich das wirklich an den Behörden zweifeln.
 
Tja, wenn man aus 10m nicht zwischen Kopf und Beinen unterscheiden kann, hat man im Dienst nix verloren. Nächstes Mal triffts dann nen komplett Unschuldigen. Mit solchen Gesetzeshütern fühle ich mich eher weniger sicher und wenn die dann auch noch ohne irgendwelche Konsequenzen davonkommen, lässt mich das wirklich an den Behörden zweifeln.


In einer Stresssituation auf ein bewegliches Ziel zu schießen, ist halt nicht so einfach. So ein "Fehlschuss", könnte jeden, auch noch so gut ausgebildeteten Polizisten passieren, da bin ich mir sicher. Wären Unbeteiligte in der Nähe gewesen, hätte der Polizist auch bestimmt nicht geschossen.
 
Ist ja auch nur ein Menschenleben, das unnötig genommen wurde :fp: Vor allem wegen der ach so tödlichen Droge Marihuana...

Scheiß Cops, scheiß Bayern
Dann soll er sich halt ans Gesetz halten und nicht so eine Scheiße abziehen. Ich wäre nicht erschossen worden, weil ich weiß wie ich mich zu verhalten habe in Gegenwart von Polizei.
 
In einer Stresssituation auf ein bewegliches Ziel zu schießen, ist halt nicht so einfach. So ein "Fehlschuss", könnte jeden, auch noch so gut ausgebildeteten Polizisten passieren, da bin ich mir sicher. Wären Unbeteiligte in der Nähe gewesen, hätte der Polizist auch bestimmt nicht geschossen.

Die ganze Verfolgungsjagd fand in einem Wohngebiet statt, nicht auf offener Straße. Da hätte genauso ein Kind aus nem Hauseingang rauslaufen können. Schau dir mal den Anfang des Videos an und sag mir, dass der Polizist sicher sein kann, dass es keine Unbeteiligten treffen könnte.
 
Ihr immer mit euren Frauen und Kindern. Immer dieser Zusatz von "Unter den Opfern befanden sich auch Frauen und Kinder".

Dann bitte Konsequent sein und wenn keine Frauen und Kinder bei einem Anschlag oder sonst was sterben sollten, sagen: "Unter den Opfern befanden sich zum Glück nur Männer."
 
@Hamlet: Ich wünschte mein Weltbild könnte auch so simpel sein... dann wäre das Leben viel einfacher zu ertragen.
Ach so schlimm ist es gar nicht. Du musst nur die Erdkugel auf dem All betrachten und sehen du bist irgend so ein kleiner Punkt da, schon ist dir alles egal. ;)

Hast eig. deine Freundin noch, die vor 10 Jahren? Bist jetzt verheiratet?
 
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