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eben.. war ne ganz normale zeit, eigentlich kaum ein unterschied zum kaiserreich. die darf man ruhig mal feiern.
wie kommt man auch nur im entferntesten auf die idee, dass es ganz ok sowas auch noch zu verbreiten und zu propagieren? wie kann man menschenfeindlichkeit vertretbar finden?

Der Strohmann muss wirklich nicht sein. Davon gibts schon genug hier im Thread.
Die NPD benutzt m.E. sehr gerne die Flagge des Deutschen Kaiserreichs. Man möge mich korrigieren wenn ich da falsch liege. Von der Ideologie her dürfte es zwischen NPD und den Herren auf dem Bild keinen Unterschied geben denke ich. Also ändert sich etwas an der Einstellung von NPD Mitgliedern nur weil sie keine Hakenkreuzflaggen öffentlich tragen dürfen?
 
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an der einstellung sicherlich nicht. aber es ist verharmlosend. es erweckt den eindruck, eine gängige und vertretbare politische meinung zu sein.
den strohmann hast du mit der kaiserreich-flagge ins spiel gebracht. nix anderes ist das nämlich. ein strohmann um von der menschenverachtenden gesinnung abzulenken.
 
Nicht unbedingt, nein.
Dennoch muss sowas doch nicht erlaubt sein?

Ein Schläger schlägt auch trotz Gesetzen zu und ändert sein Gewaltpotenzial deswegen nicht, muss man ihn deswegen aber legitimieren, wenn man das Gesetz der Körperverletzung abschafft und sagt, das muss die Gesellschaft eben aushalten und selbst ächten?
Ich denke mal nicht.
 
Ich habe übrigens nicht vom Zeigen von Hakenkreuzen in der Öffentlichkeit etc gesprochen, sondern einzig von der Meinungsäußerung. Diese ist in DE eben leicht eingeschränkt, um z.B. Minderheiten zu schützen. In den USA ist man sehr viel freier in seinen Äußerungen. Beide Systeme haben in diesem Punkt ihre Vor- und Nachteile.
 
Was ist denn der Nachteil, wenn ich hier nicht öffentlich Volksverhetzung betreiben und den Holocaust leugnen darf z.B.?
 
Ich habe übrigens nicht vom Zeigen von Hakenkreuzen in der Öffentlichkeit etc gesprochen, sondern einzig von der Meinungsäußerung. Diese ist in DE eben leicht eingeschränkt, um z.B. Minderheiten zu schützen. In den USA ist man sehr viel freier in seinen Äußerungen. Beide Systeme haben in diesem Punkt ihre Vor- und Nachteile.
nenn mir dafür bitte mal ein beispiel.
 
Ich habe übrigens nicht vom Zeigen von Hakenkreuzen in der Öffentlichkeit etc gesprochen, sondern einzig von der Meinungsäußerung. Diese ist in DE eben leicht eingeschränkt, um z.B. Minderheiten zu schützen. In den USA ist man sehr viel freier in seinen Äußerungen. Beide Systeme haben in diesem Punkt ihre Vor- und Nachteile.

Das stimmt doch nicht. In Deutschland ist das Thema Hakenkreuze und Hitler zu recht eine Ausnahme, soetwas möchte ich hier auf den Straßen nicht mehr sehen. Auch nicht von einigen wenigen, die dann 10000 Protestler gegen sich haben.

In den USA gibt es aber auch solche Themen, die niemand anspricht. Da würde doch auch keine Demo gedulded, die gegen die Afroamerikaner und die Gleichberechtigung ist. Jedes Land hat halt seine Themen...
 
Okay, ich habe mich scheinbar missverständlich ausgedrückt, da ich mich zu kurzen Texten vom Handy aus habe hinreißen lassen. Hab jetzt extra nochmal den PC angeschmissen, da mir das Thema keine Ruhe lässt.

Zur Klarstellung: Ich befürworte in keiner Weise das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole im öffentlichen Raum. Das Hakenkreuz, die Sig-Runen und andere Symbole sind völlig zurecht geächtet und unter Strafe gestellt. Ein Zurschaustellen selbiger z.B. auf Demos wäre eine Verhöhnung der Opfer (von denen immer noch einige Leben, auch das darf man nicht vergessen).

Wenn ich US-Verhältnisse meine, beziehe ich mich auf die Meinungsäußerung, nicht auf das Zeigen irgendwelcher Symbole. Die Freie Meinung nämlich ist in den USA ein viel weiter und liberaler gefasster Begriff als in Deutschland. Und genau das meine ich.

Ich bin dabei nicht einmal ein Gegner der Form der Meinungsfreiheit, wie sie in unserer Bundesrepublik gelebt wird, sondern viel mehr ein Skeptiker, denn es hat ja auch seine Gründe, z.B. Minderheitenschutz, den sich die Demokratie auch ganz klar auf die Fahnen geschrieben hat. Ich sehe bei unserer deutschen Auslegung der Meinungsfreiheit nur die Gefahr der Zensur. Die Gefahr wohlgemerkt!

Begriffe wie Gewaltverherrlichung oder Volksverhetzung sind einfach sehr weit gefasste Begriffe, bzw. dehnbar und Auslegungssache.
Bei vielen Straftaten kann eindeutig unterschieden werden zwischen "liegt vor" und "liegt nicht vor". Beispiel Banküberfall: Entweder, die Täter sind in die Bank gestürmt und haben sie ausgeraubt oder nicht. Dazwischen gibt es nichts ... und wenn die Beweise erdrückend sind, ist die Sache klar.

Bei der Volksverhetzung z.B. sieht das ganz anders aus. Beispiel Belletristik: Wer entscheidet, wann ein Text verfassungsfeindlich ist? Wir können keine Gesetze aufstellen, die sagen:
"Wenn da das steht, dann ..."
"Wenn da jenes steht, dann ..."
Jeder Text muss individuell betrachtet werden, und jeder liest und versteht einen Text anders. Es kann auf die Zwischentöne ankommen, auf Nuancen. Die persönlichen Hintergründe spielen mit rein, wie ein Mensch einen Text auffasst. Und dann soll eben plötzlich ein Richter entscheiden, das ist verfassungskonform, ja oder nein. Ich finde das einfach schwierig.

Klar, gibt eindeutige Fälle (Mein Kampf zum Beispiel, wobei ich klar für eine Veröffentlichung plädieren würde, weil das Ding so schlecht ist, dass es sich selbst entlarvt, aber anderes Thema).

Es gibt aber auch die Fälle, wo es sehr umstritten ist. Beispiel Norman Spinrads Stählerner Traum. Für die einen DIE Satire überhaupt auf Hitlers Nationalsozialismus, für die anderen ein Hohelied auf den Faschismus. Vor Gericht ging es entsprechend hin und her.

Ich als Erwachsener möchte mir da auch einfach nicht vorschreiben lassen, was gut für mich ist und was nicht. Das kann ich immer noch selbst entscheiden.

Das ganze ist natürlich ein sehr heikles Thema und ich kann beide Seiten gut verstehen. Ich als Schriftsteller muss aber mitunter schon aufpassen, was ich wie schreibe, weil immer die Gefahr besteht, dass es ein Jurist in den falschen Hals bekommt. Das hätte ich so vor meinem Schriftstellerdasein auch nicht gedacht ...
(Und mir geht es dabei nicht einmal um das Thema meiner Bücher, bzw. die theoretische Gefahr der Volksverhetzung, sondern mehr um die Gewaltverherrlichung. Das ist in DE einfach ein Damoklesschwert, das über jedem Buch, jedem Film und jedem Spiel schwebt, das sich mit Gewalt auseinandersetzt.


Mir fällt auch mittlerweile auf, dass meine Stellungnahme glaube ich komplett am Thema vorbeigeht. Sorry, hab einfach nur die halbe Debatte mit einem Auge verfolgt. Da kann ja nur Mist bei rumkommen :fp:
 
Ok, das klingt natürlich schon anders und ich verstehe deinen Standpunkt.
Ich möchte dazu auch gar nicht viel schreiben, da hat halt jeder seine Meinung und Punkt.
Nur sehe ich da keine Gefahr, da ich mir ja trotzdem eine eigene Meinung bilden kann.
Es gibt doch keinen größeren Beweis für Meinungsfreiheit, wenn Gerichte bzw. Richter unterschiedlich entscheiden, wie in deinem Beispiel zu Spinrads Buch oder auch zu Mein Kampf.
Den Balanceakt zu entscheiden, wann z.B. Volksverhetzung vorliegt, ist natürlich schwierig oftmals, aber deshalb können ja mehrere Gerichte darüber entscheiden, verschiedenste Medien darüber berichten, ich selbst kann mich in den Gerichtssaal setzen, etc.
 
Noch mal zu dem Panzer Thema. Im Karneval ist vieles erlaubt. In der Regel geht es aber darum "denen da oben" oder "Institutionen" ungestraft und frech die Meinung zu geigen. Um nach unten zu treten, braucht es keinen Karneval. Satire darf vieles. Aber auch nicht alles. Aber ist ein Panzer mit der Aufschrift "Asylabwehr" Satire? Eher nicht. Wären auf dem Panzer Figuren die aussehen wie Petry oder die üblichen CSU Gesellen. Dann wäre es Satire. Dann wäre es der spöttische Fingerzeig. So ist es wieder nur der Tritt nach unten. Ob da nun rechte denke hinter steckt oder nicht, ist egal. In jedem Fall ist es menschlich schwach.
 
Noch mal zu dem Panzer Thema. Im Karneval ist vieles erlaubt. In der Regel geht es aber darum "denen da oben" oder "Institutionen" ungestraft und frech die Meinung zu geigen. Um nach unten zu treten, braucht es keinen Karneval. Satire darf vieles. Aber auch nicht alles. Aber ist ein Panzer mit der Aufschrift "Asylabwehr" Satire? Eher nicht. Wären auf dem Panzer Figuren die aussehen wie Petry oder die üblichen CSU Gesellen. Dann wäre es Satire. Dann wäre es der spöttische Fingerzeig. So ist es wieder nur der Tritt nach unten. Ob da nun rechte denke hinter steckt oder nicht, ist egal. In jedem Fall ist es menschlich schwach.

Das wäre in der Tat ziemlich cool gewesen.
 
Laut Aussagen von einem der örtlichen Karnevalsobermacker in den Nachrichten, war der Panzer eine ganz spontane Idee junger Buben. Ich bin jetzt vielleicht eh nicht der handwerklich Begabteste, aber der sah mir nicht sonderlich spontan aus...

Ich frag mich bei sowas immer, was in den Köpfen vorgeht. Ob man wirklich so wenig Tellerrandblick haben kann, dass man nicht erkennt, dass sowas negative Folgen haben wird. Hier aus nem Nachbarort hat mal ein Selbstständiger ein T-Shirt rausgebracht, um auf die angeblichen Repressalien gegen Raucher hinzuweisen. Was fällt einem da natürlich als erstes ein? Ein Davidstern mit dem Wort "Raucher" darin - um stilistisch dem Ganzen irgendwie nahe zu kommen Frakturschrift natürlich nicht zu vergessen. Der hats damals natürlich in die weltweiten Medien geschafft und die T-Shirt-Produktion kleinlaut eingestellt.

Da fasst man sich doch nur an den Kopf. Und wenns schon den feixenden Buben nicht auffällt, müsste doch in so einem Kommittee irgendjemand mit Hirn statt Kamelle sitzen. Einer. IRGENDEINER. ;)
 
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Da fasst man sich doch nur an den Kopf. Und wenns schon den feixenden Buben nicht auffällt, müsste doch in so einem Kommittee irgendjemand mit Hirn statt Kamelle sitzen. Einer. IRGENDEINER. ;)

Ich kann jetzt nur von unserem Komitee sprechen, aber da weiß man bis auf eine grobe Beschreibung und dem Namen eigentlich nichts von dem, was am Ende wirklich auf der Straße unterwegs ist.

Und ich bin gerade eben erstaunt, dass dieses Jahr bei uns gar kein politisches Thema am Start war.
Aber das nur nebenbei :)
 
Laut Aussagen von einem der örtlichen Karnevalsobermacker in den Nachrichten, war der Panzer eine ganz spontane Idee junger Buben. Ich bin jetzt vielleicht eh nicht der handwerklich Begabteste, aber der sah mir nicht sonderlich spontan aus...

Ich frag mich bei sowas immer, was in den Köpfen vorgeht. Ob man wirklich so wenig Tellerrandblick haben kann, dass man nicht erkennt, dass sowas negative Folgen haben wird. Hier aus nem Nachbarort hat mal ein Selbstständiger ein T-Shirt rausgebracht, um auf die angeblichen Repressalien gegen Raucher hinzuweisen. Was fällt einem da natürlich als erstes ein? Ein Davidstern mit dem Wort "Raucher" darin - um stilistisch dem Ganzen irgendwie nahe zu kommen Frakturschrift natürlich nicht zu vergessen. Der hats damals natürlich in die weltweiten Medien geschafft und die T-Shirt-Produktion kleinlaut eingestellt.

Da fasst man sich doch nur an den Kopf. Und wenns schon den feixenden Buben nicht auffällt, müsste doch in so einem Kommittee irgendjemand mit Hirn statt Kamelle sitzen. Einer. IRGENDEINER. ;)
das ist ja mein punkt. viele menschen sind unglaublich dämlich und denken ihre idee nicht für 2 cents zu ende. das macht dann leider auch das diskutieren schwer, wie ich am wochenende wieder erleben durfte.
ich will damit jetzt nicht sagen, dass ich schlauer bin als "die", aber zumindest denke ich hin und wieder mal über das nach, was ich tue.
 
Emotionaler Streit in Frankfurt - Wie viel Schweinefleisch braucht ein Kind?

"Das berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zunächst unter Verweis auf die Erklärung eines Caterers, dass auf Wunsch der Stadt inzwischen "grundsätzlich auf Schweinefleisch" verzichtet werde. Später stellte sich jedoch heraus, es handelte sich keineswegs um eine Anweisung der Stadt als vielmehr um die Bestellungswünsche der jeweiligen Kitas. [...] Da es in vielen Einrichtungen immer mehr Vegetarier-Kinder und auch muslimische Dreikäsehochs gibt, entscheiden sich die Kitas offenbar pragmatisch für den Verzicht aufs Schnitzel. [...] Der Vorsitzende der "Bürger für Frankfurt"-Fraktion, Wolfgang Hübner, sprach in einer Mitteilung von einer "offensichtlichen Kapitulation vor der Islamisierung der Öffentlichkeit", die auch noch verheimlicht werden solle. Er gehe davon aus, dass es trotz anderer Angaben eine entsprechende politische Anweisung gebe. [...] Ernährungsforscher sehen übrigens andere Probleme. Aktuelle Studien ergaben, dass in Kitas viel zu viel Fleisch gegessen wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für die Verpflegung in Kitas, an maximal acht von 20 Tagen Fleisch anzubieten. Daran halten sich aber nur nur etwa die Hälfte der rund 54.000 Kitas in Deutschland. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2014 kommt zudem zu dem Schluss, dass in 80 Prozent der Kitas nicht genügend Obst oder zu selten Salate oder Rohkost gibt. Von Schweinefleischmangel ist auch hier keine Rede.

Denkt doch mal an die Kinder und lasst sie endlich wieder ungesund essen. Vegetarier und Muslime, die machen noch unsere schönen deutschen Kinder kaputt, sollen doch lieber so übergewichtig werden wie in Amiland...
 
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