[...]Das Paradoxe im Münchner Fall: Während den Medien und der immer öfter so titulierten "Lügenpolizei" in sozialen Netzwerken vorgeworfen wird, sie würden von Migranten verübte Straftaten unterschlagen, wird hier ein Fall aus dem Polizeialltag (Beleidigung, Nötigung, Hausfriedensbruch) nur aus einem Grund zu einem virtuellen Ereignis - eben weil die Beschuldigten Flüchtlinge sind. "Wir sind in dem Fall etwas getrieben", räumt Polizeisprecher Thomas Baumann ein - durch das Video, das der Student Tom R. nach den Geschehnissen via Facebook veröffentlichte und das seither über vier Millionen Mal aufgerufen wurde.[...]