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das müsste man mal untersuchen. von den unis hört man doch von mehr und mehr studenten. lobo bezieht sich auf folgende grafik der OECD

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Wie genau ist das definiert?

Wir haben in Deutschland ca. 14% ausgebildete Akademiker und 27% ohne jeglichen beruflichen Abschluss.
(Vielleicht auch interessant: 36% mit Hauptschulabschluss (+4% ohne Schulabschluss) und 27% mit (Fach-)Hochschulreife)

Also auch hier sind die höher gebildeten Menschen überproportional vertreten, wenn auch hier die Facebook-Nutzer das Land besser reflektieren als vielleicht in anderen Ländern.

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahl...-situation-in-deutschland/61656/bildungsstand (2012)
 
Wie genau ist das definiert?

Wir haben in Deutschland ca. 14% ausgebildete Akademiker und 27% ohne jeglichen beruflichen Abschluss.
(Vielleicht auch interessant: 36% mit Hauptschulabschluss (+4% ohne Schulabschluss) und 27% mit (Fach-)Hochschulreife)

Also auch hier sind die höher gebildeten Menschen überproportional vertreten, wenn auch hier die Facebook-Nutzer die Bundesrepublik besser reflektieren als vielleicht in anderen Ländern.

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahl...-situation-in-deutschland/61656/bildungsstand (2012)
keine ahnung, hab die studie nicht gelesen. aber egal, wie das definiert ist, sollten ja die grundlagen dieser studie überall gleich sein. und da fällt schon auf, dass deutschland als einziges land von der tendenz abweicht.
 
Das Problem ist halt die Vergleichbarkeit, weil z.B. in Spanien fast jeder junge Erwachsene studiert, während wir in Deutschland ein ausgewogeneres Verhältnis haben zwischen Studenten und Auszubildenden. Auch haben wir in Deutschland an den Unis vorwiegend Studenten aus höheren sozialen Schichten und in anderen Ländern ist das sehr gemischt. Da kann man skeptisch sein, ob der durchschnittliche spanische Facebook-Nutzer wirklich (salopp gesagt) schlauer (weltoffener, gebildeter) ist.
 
das Problem bei den sozialen Medien ist doch mittlerweile auch das sie zu großen Teilen von Generationen genutzt werden die scheinbar das Internet einfach noch nicht verstanden haben
Dieses Internetz ist aber auch kompliziert.

Habe aber auch das Gefühl, dass das Niveau vor 10-15 Jahren noch höher bzw. ein anderes war. Da waren zum großen Teil "freaks", "geeks", was auch immer online und nicht Oma Hildegard. Was man sich früher selbst unter einem Nickname nicht getraut hätte zu schreiben, posten Jupp und Harry von den örtlichen Gaswerken unter Klarnamen, während Roswitha, von Beruf Mutti und STOLZ drauf, sich beschwert, dass die hiesige Zeitung nicht rechtzeitig gekommen ist und Peter, leidenschaftlicher Fotograf, jedes Bild in einer Gruppe in einem neuen Posting verfasst, statt sein altes zu kommentieren.

Kein Wunder, dass online alles chaotischer und auf einem niedrigeren Niveau abläuft.
 
Das Problem ist halt die Vergleichbarkeit, weil z.B. in Spanien fast jeder junge Erwachsene studiert, während wir in Deutschland ein ausgewogeneres Verhältnis haben zwischen Studenten und Auszubildenden. Auch haben wir in Deutschland an den Unis vorwiegend Studenten aus höheren sozialen Schichten und in anderen Ländern ist das sehr gemischt. Da kann man skeptisch sein, ob der durchschnittliche spanische Facebook-Nutzer wirklich (salopp gesagt) schlauer (weltoffener, gebildeter) ist.
Dann mach doch das, was man im Falle von Skepsis immer machen sollte: Recherchieren. Das ist eine OECD-Studie, da wird man die Rahmenbedingungen auch erfahren, wenn sie einen interessieren.
Und schwupps - muss man nicht mehr spekulieren, sondern weiß.
 
Das Problem ist halt die Vergleichbarkeit, weil z.B. in Spanien fast jeder junge Erwachsene studiert, während wir in Deutschland ein ausgewogeneres Verhältnis haben zwischen Studenten und Auszubildenden. Auch haben wir in Deutschland an den Unis vorwiegend Studenten aus höheren sozialen Schichten und in anderen Ländern ist das sehr gemischt. Da kann man skeptisch sein, ob der durchschnittliche spanische Facebook-Nutzer wirklich (salopp gesagt) schlauer (weltoffener, gebildeter) ist.
jo, klar kann man da skeptisch sein. wenns nur spanien ist. oder italien. oder wenn sich das nur um 1-2 handeln würde. es sind aber ALLE und wir sind die einzigen, die da aus der reihe tanzen.

wie gesagt: habe sie nicht gelesen und werde das auch nicht tun, da mein interesse soweit einfach nicht geht. aber bemerkenswert ist das ergebnis schon. und die OECD ist ja nicht irgendein unseriöser kleckerverein.
 
Ich habe ja offensichtlich recherchiert und gezeigt, warum der Vergleich problematisch ist.

Deutschland hat laut OECD auch keinen so hohen Bildungsstand. Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland recht schlecht ab. Wir haben im europäischen Vergleich wenig Studenten. Unsere Studenten kommen fast alle aus höheren sozialen Schichten und das ist bei nicht nur ein oder zwei anderen Ländern nicht der Fall, sondern bei so ziemlich allen anderen.

In Spanien (z.B., weil ich hier Zahlen habe) studieren 80% der 20-24-jährigen. In Deutschland haben nicht einmal ansatzweise so viele junge Erwachsene den Schulabschluss dafür. Letztendlich hast du also in Spanien Menschen mit ähnlichem Hintergrund, die dort zu den Menschen mit höherwertigem Abschluss zählen und auf Facebook sind, während in Deutschland so eine Person im Schnitt eine niedrige berufliche Bildung erhalten hat.

Da endet die Recherchearbeit und ich bin nur skeptisch, ob man mit den Daten auf das Sozialverhalten von Facebook-Nutzern schließen sollte. Ich denke nicht.
 
Die intelligenteren Leute halten sich halt gerade bei Facebook aus derlei politischen Diskussionen heraus. Dass da nur die simpel Gestrickten übrig bleiben ist klar. Schlicht weil diskutieren sinnlos, Facebook zu unwichtig und die Zeit zu schade dafür ist.
Zumindest hier in AUT werden Leute die mit Fakten diskutieren von Seiten der FPÖ einfach gesperrt. Da wird bewusst ausgesiebt um keine Gegenmeinung zu haben. Es gibt auf FB ne eigene Gruppe mit über 3000 Mitgliedern die von Straches Seite gesperrt wurden. Inklusive mir. :D
Die Rechten steuern das ganze schon sehr geschickt und ich kann immer noch nicht nachvollziehen, dass es noch keinen Gesetzesentwurf gibt der Politiker zu einem korrekten Umgang mit Social Media verpflichtet. Strache und seine Recken posten täglich Lügen, Gerüchte und Diffamierungen. Völlig ohne Angst vor Konsequenzen. Nazischeisse steht da ungelöscht tage- und wochenlang. Und keiner nimmt sie in die Pflicht.
 
Würde Strache nur Lügen verbreiten, dann würden das die Menschen sehr schnell merken und sich abwenden. Das tut er aber nicht und das macht ihn so gefährlich. Strache und Björn Höcke sind brillante Rhetoriker und die charismatischsten Politiker am rechten Rand seit langem, das sollte man nicht unterschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde Strache nur Lügen verbreiten, dann würden das die Menschen sehr schnell merken und abwenden. Das tut er aber nicht und das macht ihn so gefährlich. Strache und Björn Höcke sind die charismatischsten Politiker am rechten Rand seit langem und das sollte man nicht unterschätzen.

Na ja, ich weiss nicht. Charismatisch ist für mich noch ein Gysi. Höcke trumpft bei seinem Klientel aber eher durch dumme und stumpfe Parolen, weniger durch Charisma. Strache und Höcke sind Demagogen. Nicht dumm, aber auch leicht zu durchschauen, wenn man halbwegs informiert ist. Daran scheitert es aber bei ihren Wählern halt oftmals.
 
Na ja, ich weiss nicht. Charismatisch ist für mich noch ein Gysi. Höcke trumpft bei seinem Klientel aber eher durch dumme und stumpfe Parolen, weniger durch Charisma. Strache und Höcke sind Demagogen. Nicht dumm, aber auch leicht zu durchschauen, wenn man halbwegs informiert ist. Daran scheitert es aber bei ihren Wählern halt oftmals.

Gut, charismatisch ist vielleicht ein bisschen hochgegriffen, aber sie sprechen aus was z. Zt. bald 20 % der Wahlberechtigten in Deutschland und Österreich denken und das könnte langfristig schon problematisch werden.
 
Viel problematischer finde ich, dass die Opposition zu Rechts nichts unternehmen will um diese vermeintlichen Idioten zum Umdenken zu bekehren. Strache hat über 30% der Stimmen bei der Wahl in Wien bekommen. Das sind nicht nur hirnlose, rechte Spinner. Das sind vielleicht 10%, wenns hoch kommt. 30% der Bevölkerung als dämlich hinzustellen find ich ziemlich frech.

Es wurde eh schon so oft gesagt: es gibt keine Mitte mehr. Entweder Links, refugees welcome, alles is super, es gibt keine Probleme oder Rechts, verkappter Nazi, keine Empathie, dumm und kurzsichtig.
 
Das Schlimme sind aber eigentlich nicht die Leute, die vielleicht wirklich "dumm" sind und statt Nachrichten Frauentausch gucken.

Schlimmer sind die Menschen, die sogar halbwegs gebildet sind, aber dann doch letztlich Konsequenz und Weitsicht vermissen lassen und dann in die gleiche Kerbe hauen.

Manchmal wünsche ich mir, die CSU und AfD würden an die Macht kommen und endlich mal beweisen, wie es richtig geht. Sie propagieren ja seit Monaten ihren Forderungen und Lösungen.

Unser Land und ganz Europa wären innerhalb von zwei Jahren isoliert und ruiniert.
 
Das Schlimme sind aber eigentlich nicht die Leute, die vielleicht wirklich "dumm" sind und statt Nachrichten Frauentausch gucken.

Schlimmer sind die Menschen, die sogar halbwegs gebildet sind, aber dann doch letztlich Konsequenz und Weitsicht vermissen lassen und dann in die gleiche Kerbe hauen.

Manchmal wünsche ich mir, die CSU und AfD würden an die Macht kommen und endlich mal beweisen, wie es richtig geht. Sie propagieren ja seit Monaten ihren Forderungen und Lösungen.

Unser Land und ganz Europa wären innerhalb von zwei Jahren isoliert und ruiniert.
wurde zwar schon gesagt, aber guck nach polen oder ungarn, wenn du wissen willst, was in einem land passiert, wenn solche vereine an die macht kommen. sie werden es umbauen, nur um sie zu blamieren ist das die denkbar schlechteste methode.
 
Es ist halt ähnlich wie in der Weimarer Republik; Die etablierten Parteien waren nach dem 1. Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise mit ihrem Latein am Ende. So ließen sie in ihrer Ratlosigkeit Hitler an die Macht, den damals übrigens auch alle für einen Idioten hielten, der schnell scheitern würde - das es dann anders kam wissen wir heute alle zu Genüge. Geschichte wiederholt sich nicht aber sie gleicht sich, wie Mark Twain einst bemerkte und das ist, was wir heute erleben.
 
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