el_barto
I command thee, kneel!
Schön, dass du zur Einsicht kommst und dich selbst widerlegst 
Hier noch ein Link zur Kolumne von Sascha Lobo auf SpOn, der wie so oft einen super Beitrag verfasst hat:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/koeln-silvester-mob-und-gegenmob-kolumne-a-1070724.html
EDIT: Bitte natürlich trotz meiner Herausstellung den kompletten Artikel lesen und reflektieren.
Hier noch ein Link zur Kolumne von Sascha Lobo auf SpOn, der wie so oft einen super Beitrag verfasst hat:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/koeln-silvester-mob-und-gegenmob-kolumne-a-1070724.html
In diesem Kontext ist aber essentiell, zu unterscheiden zwischen den Kölner Tätern und denjenigen, die vermeintlich so aussehen wie die Kölner Täter. Hier ist der Scheidepunkt, und er ist schmerzhaft, weil Differenzierung nur eine Armlänge von Verharmlosung entfernt ist. Und weil die berechtigte Erschütterung über die Angriffe zu Wut führt, also der am wenigsten nach Hintergründen und Zusammenhängen fragenden Emotion. Und trotzdem bleibt sie zwingend notwendig, denn Differenzierung ist Zivilisation.
Zivilisiert zu sein bedeutet, nacheinander neun Schwarzhaarigen zu begegnen, die sich alle als Arschlöcher erweisen, und trotzdem dem zehnten Schwarzhaarigen nicht deshalb in die Fresse zu hauen. Es gibt nicht den einen Auslöser, nach dem Rassismus plötzlich okay ist. Wer angesichts der Kölner Attacken überlegt, ob rassistische Verallgemeinerungen vielleicht doch okay sind, war schon vorher Rassist und hat sich bloß nicht getraut, das zu kommunizieren.
EDIT: Bitte natürlich trotz meiner Herausstellung den kompletten Artikel lesen und reflektieren.
