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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Joah, doch, danke der Nachfrage.
Aber eine wirkliche Erläuterung für deinen Beitrag hast du nicht auf Lager, oder? Wolltest einfach mal ein bisschen "früher war alles besser" streuen? Bin ansonsten natürlich sehr auf deine Argumentation gespannt :)
Alter... früher hätte das niemanden interessiert.... man hätte dieses Getränk im Supermarkt gesehen und gekauft... danach verzehrt und die Flasche weggeworfen.... Genau wie man eben Käse von Fr. Antje oder Reis von Uncle Bens gegessen ohne gleich an Rassismus zu denken..

Aber wie @Frequenzberater schon sagte.... manche haben zu viel Zeit ;)
 
Verstehe ich nicht. Es gibt Werbung, von der sich niemand auf die Füße getreten fühlt. Sehr viel sogar, die große Mehrheit der Werbungen da draußen ist so, dass sich davon niemand auf die Füße getreten fühlt. Warum sollte sich das also ändern?

Da machst du es dir jetzt aber zu einfach, bzw. hintergehst deine eigene Argumentation. Du sagst, der Betroffene sollte definieren, was Rassismus ist und was nicht. Wir haben in Deutschland 81 Millionen potenzielle Betroffene, und ich glaube nicht, dass du jeden einzelnen von ihnen kennst. Vor diesem Hintergrund einen Großteil der Werbung freizusprechen, halte ich für gewagt.
Du machst mit diesem "Freispruch" nämlich im Grunde genau das, was du anderen hier zuhauf (und zurecht) vorwirfst: Du erklärst die Masse der Werbungen über die Köpfe der potenziellen Betroffenen hinweg für okay.

Wenn ich nun meine, es wäre rassistisch, dass eine Privatbank einen personifizierten Kredit als weißen Mann darstellt, was dann?
 
Nazikeule:

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:deal:
 
Alter... früher hätte das niemanden interessiert.... man hätte dieses Getränk im Supermarkt gesehen und gekauft... danach verzehrt und die Flasche weggeworfen.... Genau wie man eben Käse von Fr. Antje oder Reis von Uncle Bens gegessen ohne gleich an Rassismus zu denken..

Aber wie @Frequenzberater schon sagte.... manche haben zu viel Zeit ;)

Dann hast du nicht einmal verstanden, was ich dir mit meinen Antworten zu sagen versucht habe ...

Bezeichnend ist übrigens, dass du vermutlich ebenso viel Zeit dafür aufwendest, derartige Beiträge zu bekämpfen wie diejenigen, denen du "zu viel Zeit" vorwirfst, für das erstellen selbiger aufwenden.
 
Vielleicht weil's den Leuten einfach am Arsch vorbeigeht. Wie mein Antje Beispiel.
Und warum geht's den Leuten am Arsch vorbei? Weil es sich um unproblematische Werbung handelt, die auch dann unproblematisch bleibt, wenn man die Müller Milch-Werbung für problematisch hält.
Nochmal: ich verstehe nicht, warum die Kritik an sexistischer und rassistischer Werbung dazu führen soll, dass zukünftig "gar nichts mehr erlaubt" sein sollte.

Ich hab übrigens ne schwarze Freundin zu dem Thema angesprochen. Die hat sich kaputt gelacht.
Ups, das wusste ich nicht. Dann hätte ich mir ja alles sparen können. Blackis schwarze Freundin hat sich kaputt gelacht. Case closed!
 
Fällt mir unglaublich schwer es zu akzeptieren.
Für mich ist das schlicht gesellschaftliches oder soziales Fehlverhalten. KEINER, wirklich KEINER der noch alle Latten am Zaun hat regt sich über solche belanglosigkeiten auf. (Damit meine ich niemanden aus dem Forum, sondern Tatsächlich Tweets wie sie gerade häufig zu lesen sind)
Das Argument des "ich bin nicht die betroffene Gesellschaft, ich darf da sowieso nix sagen" ist totaler blödsinn. Ich kann mich mit leichtigkeit in ein Eck stellen in dem ich als Person mich ebenfalls diskriminiert fühle. Jeder von uns kann das. Innerhalb von Sekunden.

Wieso tut es keiner? Weil wir noch alle Tassen im Schrank haben.


Nun man sieht schon das ich keine vernünftigen Argumente vorweisen kann und dass es mich aufregt, dass sich Leute über so einen Scheiß aufregen.
Deshalb versuch ich der Diskussion einfach mal fehrn zu bleiben. Ist schon zu viel Zeit in diese Belanglosigkeit geflossen.


Ich kann es auch nicht nachvollziehen, nur mal so.
 
Verstehe ich nicht. Es gibt Werbung, von der sich niemand auf die Füße getreten fühlt. Sehr viel sogar, die große Mehrheit der Werbungen da draußen ist so, dass sich davon niemand auf die Füße getreten fühlt. Warum sollte sich das also ändern?
Es wird einfach zunehmend schwieriger. Glaub es oder nicht, ich bin bei diesem Thema sogar auf Deiner Seite. Ich finde es zwar jetzt nicht so schlimm wie Du, aber ich sehe da auch ein wenig Absicht bzw. Provokation dahinter.

Andererseits gab es vor 10 Jahren oder länger die Phase in der Werbebranche, wo zu wenig Schwarze und nur Weiße in Werbungen vorkamen. Dann hat man die sogenannten "Quotenschwarzen" eingeführt (obwohl ich den Ausdruck auch nicht ok finde) und jetzt wird wieder drauf rumgeritten, wenn auf einem Produkt ein Schwarzer abgebildet wird.

In diesem Fall sehe ich - wie schon gesagt - auch eher eine Provokation dahinter, als reinen Zufall. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Gesellschaft bei solchen Themen mittlerweile einfach schon zu übersensibilisiert ist. Egal ob Gender-Wahn, Rassismus oder Sexualität.
 
Ups, das wusste ich nicht. Dann hätte ich mir ja alles sparen können. Blackis schwarze Freundin hat sich kaputt gelacht. Case closed!
Versteh ich nicht, wieso du dich darüber lustig machst. Hat exakt die selbe Relevanz wie der von DIR angeführte Tweet.

EDIT: Oh, wenn wir gerade bei Einzelmeinungen sind: Ekka hat sich hier vor einigen Seiten auch sehr relaxt gezeigt...
 
Da machst du es dir jetzt aber zu einfach, bzw. hintergehst deine eigene Argumentation.
Nein, tue ich nicht. Es gibt Werbungen, von denen sich niemand auf die Füße getreten fühlt. Okay, man sollte aufpassen mit absoluten Aussagen, deswegen vielleicht eher: es gibt Werbungen, an denen bislang niemand Anstoß genommen hat (zumindest nicht so, dass ich davon etwas mitbekommen hätte), was mich vermuten lässt, dass sich davon niemand auf die Füße getreten fühlt.
Was nicht heißt: Es gibt Werbungen, von denen sich niemand auf die Füße getreten fühlen darf.
 
Nochmal: ich verstehe nicht, warum die Kritik an sexistischer und rassistischer Werbung dazu führen soll, dass zukünftig "gar nichts mehr erlaubt" sein sollte.

Ich folge mit diesem Vorwurf nur deiner Argumentation, wenn ich dich richtig verstanden habe. Du sagst, wir sollten möglichst jeden Einzelfall wahrnehmen und aus der Sicht der Betroffenen heraus die Beschwerdegründe entfernen.

Okay, nun sagt eine Schwarze, sie fühlt sich von der Müller Milch diskriminiert. Ergo wird das Etikett geändert. Dann kommt eine Weiße und sagt, sie fühle sich von der weißen Frau auf der Banane aus sexistischen Gründen diskriminiert. Okay, Müller Milch ändert das zweite Etikett.
Jetzt komme ich daher und sage, ich fühle mich von hohen Gebäuden als Mann diskriminiert, weil sie mich al einen Phallus erinnern. Und jetzt? Sollen wir jetzt Frankfurt und Hamburg plattwalzen, nur weil ich mich angegriffen fühle? Was jetzt? Wo soll das hinführen?

Klar ist mein letztes Beispiel überspitzt. Aber auch einem Unternehmen entstehen erhebliche Kosten, wenn sie eine fertige Marketing-Kampagne kurzfristig ändern müssen, was man auch nicht vergessen darf. Wo also soll es enden, wenn wir jedem Einzelnen die Möglichkeit geben, Dinge, die ihn eben stören, verbieten zu lassen?
 
Versteh ich nicht, wieso du dich darüber lustig machst. Hat exakt die selbe Relevanz wie der von DIR angeführte Tweet.

EDIT: Oh, wenn wir gerade bei Einzelmeinungen sind: Ekka hat sich hier vor einigen Seiten auch sehr relaxt gezeigt...
Genau darum geht es doch. Jede*r kann damit relaxed umgehen, die Haltung bleibt ihm und ihr ja unbenommen.
Das ändert aber nichts daran, dass sich eine andere Person davon betroffen fühlt.
 
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