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NEWS Activision kauft Candy Crush Macher King für 5.9 Milliarden Euro

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber ihr Erfolg baut rein auf Candy Crush auf. Sonst haben die absolut nix, was diese absurde Summe rechtfertigt.

Naja, dann kann Kotick in 2 Jahren halt Belegschaft abbauen, mehr Microtransactions rechtfertigen und CoD noch mehr zum Abziehbild der Vorversionen machen, um das Geschäft zu streamlinen und den Verlust aus diesem Kauf einigermaßen im Zaum zu halten...
 
Grade gelesen, dass King im letzten Jahr 575 Mio USD Gewinn gemacht hat.
Dazu noch die schon erwähnte Tatsache, dass King NIX hat außer Candy Crush, also auch nur begrenzte Zukunftsaussichten und wohl auch nicht nennenswertes Intellectual Property.

Wie man da auf knapp 6 Millarden USD als Kaufsumme kommt... Mir ists schleierhaft. Das wird sich für Activision noch böse rächen.
 
Was nix dran ändert, dass man den 12fachen Vorjahresgewinn hingeblättert hat und Candy Crush immer noch das mit Abstand erfolgreichste Produkt von denen sein wird, mit dem massiv Umsatz gefahren wird.

Aber das gesamte Geschäftsmodell baut imo auf einen volatilen Markt auf, der momentan im Trend ist, der nächstes Jahr genausogut wieder vorbei sein kann.
Und dann erleidet King ein ähnliches Schicksal wie Rovio oder Zynga: Die aufgeblasene, unter Größenwahn protzig aufgebaute Firma muss massiv abgespeckt werden, während man schaut, wie man händeringend das "next big thing" erschafft - was wohl nicht gelingen wird, denn um die Ecke wartet das nächste schlanke und hungrige Startup.
 
Sinn macht der Kauf zu dem Preis nicht, ich schätze die Führungsriege bei Activision hat das getan, um kurzfristig den Aktienkurs aufzumöbeln (Nr. 1 Publisher usw.) und dann auszucashen und in den heimischen Geldspeicher abzutauchen. Die Werthaltigkeit der Investition wird ja erst in ein, zwei Jahren hinterfragt werden, und dann sind die schon weg.
 
Gut, wenn Kotick abhaut, hätte die Aktion wenigstens noch was gutes...
Aber der is schon so lange CEO in dem Laden... Da glaub ich nicht dran.
 
mir ist auch nicht ganz klar, warum ich so viel geld für dieses unternehmen auf den tisch lege. nur für die marke? da gibts doch mindestens 2 beispiele (zysnga und rovio), die einem davon abraten würden... naja. sollen sie alle machen, wie sie meinen.
Da geht es nicht um die Marke, sondern um die 500+ Millionen Nutzer hinter King.

Der Deal ist analog zum Whatsapp-Deal einfach nur auf User aufgebaut. Denn jetzt hat Activision 500 Millionen zusätzliche Nutzer, welche sie bespaßen können und wenn nur 3% davon sich ein COD/Diablo/etc. zulegen, sind das milchmädchenrechnerisch schon wieder fast 1Mrd Umsatz. So gesehen war das eine geschickte Investition.
 
Da geht es nicht um die Marke, sondern um die 500+ Millionen Nutzer hinter King.

Der Deal ist analog zum Whatsapp-Deal einfach nur auf User aufgebaut. Denn jetzt hat Activision 500 Millionen zusätzliche Nutzer, welche sie bespaßen können und wenn nur 3% davon sich ein COD/Diablo/etc. zulegen, sind das milchmädchenrechnerisch schon wieder fast 1Mrd Umsatz. So gesehen war das eine geschickte Investition.
Angenommen zwischen King-Usern und potenziellen Käufern für "Core"-ActiBlizz-Games, die nicht eh schon Kunden sind, besteht eine nennenswerte Schnittmenge.
Und da bei den 500Mio King-Usern halt hauptsächlich Menschen sein dürften, die halt auf ihrem Handy Candy Crush spielen oder mal gespielt haben und deren sonstiges Interesse an Videospielen gegen null tendiert, wage ich den Nutzen zu bezweifeln.

Jetzt könnte man sagen "die haben da mehr Einsicht, die werden wissen, was sie tun". Dann kann ich sagen, dass es in den letzten Jahren im Bereich der digitalen Unterhaltung mehr als genug grenzdebile Managemententscheidungen gab, die jedem Verstand entbehrten.
 
Da geht es nicht um die Marke, sondern um die 500+ Millionen Nutzer hinter King.

Der Deal ist analog zum Whatsapp-Deal einfach nur auf User aufgebaut. Denn jetzt hat Activision 500 Millionen zusätzliche Nutzer, welche sie bespaßen können und wenn nur 3% davon sich ein COD/Diablo/etc. zulegen, sind das milchmädchenrechnerisch schon wieder fast 1Mrd Umsatz. So gesehen war das eine geschickte Investition.
ich weiß ja nicht. das würde bedeuten, dass diese 500 mio user vorher kaum bis keinen kontakt zu den anderen marken hatten. allerdings würde ich vermuten - ohne fachmann zu sein - dass diese user entweder kein interesse an den genannten marken haben oder bereits kontakt hatten/haben und sowieso kaufen. mit den fast 6 milliarden dollar hätte man dahingehend mehr anstellen können, als 10++ dollar für nen user zu bezahlen, den man mit werbung löchert.
 
Im Internet gibt's nur Experten! :D

Aber ich schätze schon, dass hier einige halbwegs realistische Meinungen zu lesen waren.

So ein Move kann natürlich interessant sein, gerade wenn es um Nutzerpotentiale geht. Aber die Summe von fast 6 Milliarden Dollar muss halt irgendwie auch erstmal wieder rein kommen. Mit Candy Crush wird das kaum gelingen, dafür müsste dann "the next big thing" kommen.
 
Wenn sich die Investition lohnt, sollen sie ruhig machen. Bei großen Publishern sind ja viele auf einem Auge blind. Mit Legend of Korra, Transformers Devastation, White Night, Guacamelee, Guitar Hero, etc. haben sie in der jüngsten Vergangenheit gezeigt, dass sie das erwirtschaftete Geld auch in Nischentitel mit geringen wirtschaftlichen Erwartungen stecken. Da steckt schon ein bisschen Innovationskraft im Unternehmen. Auch Destiny war ein interessantes Projekt. Und sie haben vor Microsoft uns Sony erkannt wie wertvoll für das Spieleangebot Platinum ist. Sollen sie von mir aus weiter mit Call of Duty, den Blizzard-Games und Handygames den Markt melken, wenn dabei noch regelmäßig interessante Neuproduktionen bei rumkommen.
 
Die Zahlen sprechen ja eher dagegen.
Im zweiten Quartal sank der Umsatz innerhalb von drei Monaten um 14 Prozent auf 490 Millionen Dollar. Der Gewinn fiel im Vergleich zum ersten Vierteljahr um 27 Prozent auf 119 Millionen Dollar. Die Zahl der aktiven Nutzer ging um neun Prozent zurück - es waren aber immer noch gut 500 Millionen im Monat. 7,6 Millionen Spieler gaben Geld in King-Games aus, elf Prozent weniger als drei Monate zuvor.
 
Wenn sich die Investition lohnt, sollen sie ruhig machen. Bei großen Publishern sind ja viele auf einem Auge blind. Mit Legend of Korra, Transformers Devastation, White Night, Guacamelee, Guitar Hero, etc. haben sie in der jüngsten Vergangenheit gezeigt, dass sie das erwirtschaftete Geld auch in Nischentitel mit geringen wirtschaftlichen Erwartungen stecken. Da steckt schon ein bisschen Innovationskraft im Unternehmen.

Solche "Billig-Produktionen" stehen aber in keinem Verhältnis zu den Geldsummen, welche Activision jedes Jahr mit ihren wenigen großen Marken erwirtschaftet. Von Innovationskraft kann nicht die Rede sein, wenn man auf der einen Seite 6 Milliarden für einen App-Entwickler ausgeben kann, aber nicht mal ein paar Millionen im Jahr, um mal ein oder zwei neue AAA-IPs zu entwickeln, die nichts mit Call of Duty zu tun haben. Ja, Destiny ist ein großes Projekt, aber auch nur Halo +/- Call of Duty mit angeschraubter Content-Tretmühle in halbherziger Ausführung. Das Ding ist so hart auf Spielerbindung durchkalkuliert und geplant, wie jedes andere MMOG...warum mal keine große RPG-Reihe? Warum keine cineastischen Action-Adventure? Filmische Titel wie die von Quantic Dream? Titel wie ein Mirrors Edge von EA, oder eine neue Horror-Reihe?
 
Weil Sony für Heavy Rain (und EA für ME) zwar viel Lob bekommen hat, es aber wirtschaftlich nicht das abwirft, was ein Destiny/CoD/WoW abwirft.

Activision kann seit vielen Jahren ziemlich gut mit dem miesen Ruf in der Community leben.
 
Manchmal frag ich mich echt was ich falsch mach im Leben.

Sowohl Minecraft als auch Candy Crush, sind eigentlich nicht so die riesen gedankenleistung. Aber auch beim Selfie-Stick hab ich die chance verpasst.

FUUUU
 
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