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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So...Interstellar....

tja..Design hat mir gut gefallen.. eine stunde zu lang...Bissl mehr Action wäre auch cool gewesen. Als Eveonliner hat man sich direkt zu Hause gefühlt (Unsere Wurmlöcher sind auch Kugeln und man kann dadurch in das entfernte System gucken)( http://i.imgur.com/0kKrFeM.png )

Aber was ich nicht nachvollziehen kann sind die Meldungen wie da Leute total lunatisch aus dem Kino gegangen sein sollen mit nem total neuem Verständnis für das Universum und das Leben und blafasel noch nie dagewesen und total deeper Story die dir den Kopf platzen lässt.
Also ich Wette es gibt eine STNG Folge die villeicht optisch nicht so viel hermacht, aber den Kern der Story in 35 Minuten inkl einer Werbeunterbrechung rüberbringt und vielleicht ist sogar noch der ein oder andere Photonentorpedo dabei was dem Film total fehlt.

Nichts desto trotz hat er mir gut gefallen - ich würde nicht sagen das es ein schlechter Film ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
The-Bourne-Supremacy__21.jpg


Ich liebe die Bourne-Reihe einfach. Das europäische Setting, die Mehrsprachlichkeit der Filme (weshalb O-Ton im Grunde Pflicht ist), die Bodenständigkeit der Action, die Musik. Zudem spielt der zweite Teil zu einem guten Teil in Deutschland, was die Macher tatsächlich sehr authentisch rübergebracht haben.
 
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Fast & Furious 7


Und ich dachte, Wan wollte die Filmreihe wieder zu ihren Wurzeln zurückführen und erden... :lol: Wer schon bei der Fast 5 Schlusssequenz die Augen verdrehte und nach Fast 6 dachte, es kann nicht unglaubwürdiger werden, dem dürften bei Paul Walkers Abschieds-Actionorgie die Ohren schlackern.

Maßlos übertrieben, im Fahrwasser des Films aber erstaunlich plausibel und dadurch insgesamt auch leichtgängiger als Fast 6, den ich zeitweise einfach nicht homogen fand. Verblüffend eigentlich, da die Story mit ihrem Rache-Motiv diesmal sogar recht bodenständig ausgefallen ist... bevor sie einige Cyber-Thriller-Wellen schlägt, die Action exponentiell anwachsen lässt und der Film im Finale daher eher an The Avengers als an einen Action-Triller mit Auto-Thematik erinnert. Geschmackssache, ich mag es. Eine hirn-, aber nicht herzlose Actiongaudi eben. So weit also nichts neues. Daher nun auch nur noch ein paar Worte zu den neuen Charakteren vor und hinter der Kamera.

James Wans Regie hat mir sehr gut gefallen. Bringt einige spaßige Kamerafahrten und -perspektiven mit und weiß die überdrehte Action auch sonst übersichtlich einzufangen. Jason Statham als Gegenspieler geht ein wenig unter, weil er lediglich als Party Crasher fungiert und meist nur während der eh schon laufenden Action dazukommt, um noch ein bisschen mehr in die Luft zu sprengen. Da ist Tony Jaas kurzer, Ellbogen-reicher Auftritt schon denkwürdiger, der etwas Tempo in die sonst meist "massigen" Prügelleien bringt. Nathalie Emmanuel als weiblicher Neuzugang kann sich ebenso sehen lassen. Taffe, sympathische Frau mit Ausstrahlung. Kurt Russel ist top und geht heute noch genau so wie früher. Einfach ein kultiger Typ. Ronda Rousey, näh, während ich sie in The Expendables 3 noch lobend erwähnte, gewinnt sie mit ihrer Mono-Mimik hier keinen Blumentopf. Und ich dachte immer, dass Michelle Rodriguez der emotionslose Gesichtsfels der Reihe ist.

Alles in allem eine ordentliche (Schauspiel)Truppe, die sichtlich Spaß beim Dreh hatte und gut zusammen funktioniert. Um so trauriger ist da natürlich Paul Walkers Abschied. Guter Mensch, guter Schauspieler und ein wirklich schönes Filmende, dass sie ihm da zusammengeschrieben haben. Ansonsten gibt's auch in Fast 7 wieder gewohnt übernatürliche Action, die zwischenzeitlich schon fast Kriegs-ähnliche Zustände annimmt, ein wenig, diesmal jedoch eher schwachen, Humor und vereinzelte Autos. Ja, vom einstigen Tuning-Porno ist nicht mehr viel übrig geblieben. Mich stört es nicht, ich mag die abgehobene Explosionsorgie, zu der sich die Reihe entwickelt hat. Daher auch mein Urteil: guter Film, besser als Fast 6, aber doch ein ganzes Stück schwächer als mein Liebling Fast 5.

7/10 Gips-zerfetzende Oberarme
 
Cold Fish
Ganz nett, aber nicht besonders herausragend.
6/10

Un homme qui dort
Nichtmitglieder des 1. FC Arte sollten am besten einen Bogen um den Film machen.
9/10

Der Todesking
Seltsamer Film der einem in jedem Fall eine Weile im Gedächtnis bleibt. Noch etwas unschlüssig was ich genau von halten soll, aber sehr interessante Ansätze.
7,5/10?

Penetration Angst
Edeltrash/10
 
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Das Bourne Vermächtnis 5/10

Kann nicht mal ansatzweise mit der genialen Bourne-Trilogie mit Matt Damon mithalten. Der Film kommt einfach nie wirklich voran, alles wirkt qualvoll in die Länge gezogen, und wo man bei den alten Filmen eine permanente Hochspannung verspürte, guckt man hier dauernd auf die Uhr, weil man sich langweilt. Am Ende gibt es zwar noch eine gute Actionszene, aber auch hier hinkt man den Vorgängern ganz weit hinterher. Der vierte Teil ist einfach in jeder Hinsicht deutlich schwächer, an Renner liegt es aber nicht. Eher am öden Drehbuch, und der schlechteren Action.
 
Sehe ich genauso. Mit einem gescheiten Drehbuch wäre das ein fantastischer Reboot geworden, denn Weisz und Renner harmonieren nicht nur gut, sondern spielen ihre Rollen auch verdammt gut.
 
Sehe ich genauso. Mit einem gescheiten Drehbuch wäre das ein fantastischer Reboot geworden, denn Weisz und Renner harmonieren nicht nur gut, sondern spielen ihre Rollen auch verdammt gut.

Ein Reboot wars ja nicht, der Film ist ja ein Teil der Reihe mit Damon, und findet parallel zu den Ereignissen aus dem dritten Teil statt. Nur wurde es in Stunde 2 vor allem dann so unerträglich langweilig.
 
Stimmt schon, ja. War halt darauf bezogen, dass man da versucht hat, eine weitestgehend eigenständige Parallelhandlung aufzubauen, die jedoch derart lächerlich und konfus ist, sodass sie im Vergleich zum Original in jederlei Hinsicht den Kürzeren zieht. Dann noch das völlig bescheuerte Ende. Man hätte die Story imo unabhängig erzählen sollen, um nicht in gefühlt jedem zweiten Nebensatz auf Jason Bourne hinzuweisen. Zudem hat Norton nur genervt. Wozu castet man so einen Akteur, wenn er durch das Drehbuch eh nur auf das Brüllen, Brüllen und noch mehr Brüllen limitiert wird? Das hätte auch ich vor laufender Kamera nicht viel schlechter hingekriegt.
 
der neue mission impossible

ganz ordentlicher film. hatte nur 2,3 szenen die mich echt gestört haben. die crashszene mit dem bmw toppt sogar die aus "in time". gott war das schlechte cgi, wo der film doch sonst auch sehr gut handwerklich gehalten war.
dafür fand ich die unterwasserszene und die verfolgungsjagden sehr geil gemacht

7,5/10
 
Whiplash
whiplash.jpg


Der Film reizte mich schon lange Zeit & habe ihn mir nun heute abend über das PSN ausgeliehen. Die Jazzthematik ist hier eigentlich nur Nebensache bzw. Mittel zum Zweck wie zum Beispiel das Ballett in Black Swan aber wenn man etwas mit der Musik anfangen kann erfährt man einen zusätzlichen Mehrwert. Ich denke nicht das ich den letzten 10, 15 Minuten konstant eine Gänsehaut verspürt hätte wäre ich nicht in einem Elternhaus aufgewachsen in dem regelmäßig LPs von Coltrane, Mingus, Dolphy, Coleman, Blakey, Ellington oder Davis rauf & runter liefen. Das Finish musste ich gleich 2x sehen. Aber auch die Studiosessions sind unglaublich durchchoreographiert, was für eine Soundleiter. War schon ein qualitativer Flashback.

Was Whiplash aber so faszinierend macht ist nicht einfach nur der Einblick in den knallharten & umkämpften Musikschul-Alltag und die unerwarteten Wendungen des Films, sondern vor allem die Tatsache, das sich beide Hauptfiguren nicht einfach in eine Schublade stecken lassen. Nicht nur Simmons' Charakter Fletcher ist ein egozentrisches Arschloch, sondern auch Tellers Andrew ist in moralischer Hinsicht nicht über jeden Zweifel erhaben und wird in seiner Überambition zu einem überheblichen Knallkopf. Von daher braucht es ein bisschen Zeit, bis man sich für den jungen Burschen einigermassen erwärmen kann, wobei man es dem Regisseur hoch anrechnen muss, dass er es dem Publikum - genauso wie seiner Hauptfigur - zu keinem Zeitpunkt einfach macht und die ambivalente Grundhaltung der Story bis zum Schluss konsequent durchzieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Film ist genial, ich kann sonst nichts mit Jazz anfangen und hab auch keine Berührungspunkte in der Kindheit gehabt aber das schmälert den Filmgenuss kein bisschen. Das Ende hab ich mir auch direkt zweimal angesehen, das war pure Magie. Noch jetzt, Wochen später, saust mir sofort dir Musik von Caravan durch den Kopf sobald der Film erwähnt wird. :D
 
Whiplash
whiplash.jpg


Der Film reizte mich schon lange Zeit & habe ihn mir nun heute abend über das PSN ausgeliehen. Die Jazzthematik ist hier eigentlich nur Nebensache bzw. Mittel zum Zweck wie zum Beispiel das Ballett in Black Swan aber wenn man etwas mit der Musik anfangen kann erfährt man einen zusätzlichen Mehrwert. Ich denke nicht das ich den letzten 10, 15 Minuten konstant eine Gänsehaut verspürt hätte wäre ich nicht in einem Elternhaus aufgewachsen in dem regelmäßig LPs von Coltrane, Mingus, Dolphy, Coleman, Blakey, Ellington oder Davis rauf & runter liefen. Das Finish musste ich gleich 2x sehen. Aber auch die Studiosessions sind unglaublich durchchoreographiert, was für eine Soundleiter. War schon ein qualitativer Flashback.

Was Whiplash aber so faszinierend macht ist nicht einfach nur der Einblick in den knallharten & umkämpften Musikschul-Alltag und die unerwarteten Wendungen des Films, sondern vor allem die Tatsache, das sich beide Hauptfiguren nicht einfach in eine Schublade stecken lassen. Nicht nur Simmons' Charakter Fletcher ist ein egozentrisches Arschloch, sondern auch Tellers Andrew ist in moralischer Hinsicht nicht über jeden Zweifel erhaben und wird in seiner Überambition zu einem überheblichen Knallkopf. Von daher braucht es ein bisschen Zeit, bis man sich für den jungen Burschen einigermassen erwärmen kann, wobei man es dem Regisseur hoch anrechnen muss, dass er es dem Publikum - genauso wie seiner Hauptfigur - zu keinem Zeitpunkt einfach macht und die ambivalente Grundhaltung der Story bis zum Schluss konsequent durchzieht.

Gerade auch gesehen. Super Film!

8/10
 
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