Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Politiktalk - immer aktuell informiert...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Und in wieweit macht der Hintergrund das jetzt besser? Ich mein, hier steht, die Kinder hätten das Chaos nur verschlimmert. Also muss es ja vorher schon ziemlich schlimm ausgesehen haben. :kaffee:
 
Heute Morgen im DLF gehört, dass man in Deutschland für 2015 nun mit 750.000 bis 800.000 Flüchtlingen rechnet.

Auch wenn ich absolut der Meinung bin, dass wir diese Menschen aufnehmen und ihnen helfen müssen, ist das natürlich für die Zukunft kein Zustand. Vor allem, weil es sich ja in den Krisengebieten "rumsprechen" wird, dass Europa allen hilft. Die Lage wird sich also zuspitzen.

Da bin ich ja mal gepannt, wann die Welt und Europa begreifen werden, wo man bei den Problemen wirklich ansetzen muss. Das ist nicht hier, das ist im Ursprungsland des Flüchtlings.
Nie.
 
Und in wieweit macht der Hintergrund das jetzt besser? Ich mein, hier steht, die Kinder hätten das Chaos nur verschlimmert. Also muss es ja vorher schon ziemlich schlimm ausgesehen haben. :kaffee:

das ist aber kein chaos, dass von flüchtlingen verursacht wurde, sondern spenden von anwohnern, die in dem zelt gelagert wurden. leute geben das in dem zelt ab, kinder stürmen rein wegen spielsachen bevor da jemand was ordnen kann. dargestellt wird es aber, als wäre das ein wohnzelt und die dort lebenden hätten das angerichtet.
 
Heute Morgen im DLF gehört, dass man in Deutschland für 2015 nun mit 750.000 bis 800.000 Flüchtlingen rechnet.

Auch wenn ich absolut der Meinung bin, dass wir diese Menschen aufnehmen und ihnen helfen müssen, ist das natürlich für die Zukunft kein Zustand. Vor allem, weil es sich ja in den Krisengebieten "rumsprechen" wird, dass Europa allen hilft. Die Lage wird sich also zuspitzen.

Da bin ich ja mal gepannt, wann die Welt und Europa begreifen werden, wo man bei den Problemen wirklich ansetzen muss. Das ist nicht hier, das ist im Ursprungsland des Flüchtlings.

Deshalb muss es eine Grenze geben und die ist imo: helfen wem geholfen werden MUSS und abschieben wer "nur" hier ist, um sein leben zu verbessern.
Ergo: Kriegsflüchtlingen etc. helfen. Wirtschaftsflüchtlinge, sofern sie uns nicht nützen, abschieben.
 
Klar aber es sollte deutlicher kommuniziert werden und durchgesetzt werden.
Es war ja nicht umsonst vor 2 Wochennich ein Kommentar dazu auf zeit.de
 
Aaaargh, ich kann das mit dem "Problem" der Wirtschaftsflüchtlinge nicht mehr hören!

Sorry, aber dein Post hört sich für mich nach einer der üblichen Stammtischparolen an.

Das Ziel muss (!) es sein, dass ein Flüchtling erst garnicht zum Flüchtling wird. Wovor flüchtet er? Warum flüchtet er? Was kann man dagegen tun? Wo hilft man am besten?

Das sind die Fragen, die sich die Welt stellen muss.
 
Die Welt ja aber nicht Deutschland im Jahre 2015. wir müssen das Problem jetzt erstmal direkt und nicht prophylaktisch angehen.
 
Deutschland ist ja nicht alleine mit dem Problem. Gemessen an Wohlstand und Einwohner sind wir nichtmals an der Spitze der europäischen Länder.

Und selbst wenn. Jahrzente am Problem vorbeigeschaut und sich jetzt wundern, dass der Boomerang zurück kommt.
 
Klar aber es sollte deutlicher kommuniziert werden und durchgesetzt werden.
Es war ja nicht umsonst vor 2 Wochennich ein Kommentar dazu auf zeit.de
was gibt es denn da deutlich zu kommunizieren? es wird seit wochen immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass wichtschaftsflüchtlinge keine chance auf asyl haben. trotzdem taucht der gleiche quatsch immer wieder aufs neue auf.
 
208087-st-galerie.jpg
 
Abbildung 1: EU-Staaten im Vergleich: Asylbewerber pro 1000 Einwohner, 2014


Zieht man die Bevölkerungszahl der EU-Staaten hinzu, ergibt sich jedoch ein etwas anderes Bild: Im Vergleich zur Bevölkerung des jeweiligen Mitgliedsstaates wurde die höchste Asylbewerberquote in Schweden verzeichnet (8,4 Asylsuchende pro 1000 Einwohner), gefolgt von Ungarn (4,3) und Österreich (3,3). Deutschland liegt mit 2,5 Asylsuchenden pro 1000 Einwohner an sechster Stelle unter den EU-Staaten (Abbildung 1).

Auch in der EU stieg insbesondere die Zahl der Asylsuchenden aus Syrien, von 50000 im Jahr 2013 auf nahezu 123000 im Jahr 2014. Sie machten damit 20 Prozent aller Asylbewerber in der EU aus.[9] Rund 60 Prozent der syrischen Asylsuchenden in der EU wurden dabei in Deutschland (41100) und Schweden (30800) registriert. Mit 41300 Asylsuchenden (7 Prozent) stand Afghanistan an zweiter Stelle, mit Schwerpunkten insbesondere in Deutschland (9700) und Ungarn (8800). Das Kosovo war mit 37900 Antragstellern (6 Prozent) im Jahr 2014 am dritthäufigsten vertreten, mehr als die Hälfte der kosovarischen Asylsuchenden stellten dabei ihren Antrag in Ungarn (21500).

Betrachtet man die einzelnen EU-Staaten in Bezug auf die jeweils dominanten Herkunftsländer, zeigen sich deutliche Unterschiede: Während etwa in Frankreich Asylsuchende aus der Demokratischen Republik Kongo (5210) und Bangladesch (3775) die größte und drittgrößte Gruppe bilden, spielen diese Herkunftsländer in Deutschland kaum eine Rolle. Ähnlich verhält es sich etwa mit Italien, wo 2014 an erster Stelle Flüchtlinge aus Nigeria (10135) und an zweiter Stelle aus Mali (9790) standen – Herkunftsländer, aus denen in den anderen EU-Staaten kaum Flüchtlinge ankommen.
 
Was mich an der Aussage von @Gerri so stört ist die Kurzsichtigkeit.

Wenn wir nicht JETZT etwas gegen die Probleme in den Ursprungsstaaten tun, ist 2015 nur die Spitze des Eisbergs. 2016 kommen dann noch mehr. 2017 noch mehr. Das endet in einer humanitären Katastrophe auf europäischem Boden.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben