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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finde gar nicht, dass Avatar zu stark in seine CGI verliebt ist. Im Gegenteil, für mich ist Avatar ein gelungenes Beispiel, der CGI nutzt, um die Story zu transportieren und die Welt zum Leben zu erwecken. Ohne CGI kein Avatar. Weiß gar nicht, wie oft ich diese Diskussion schon geführt habe. :ugly: Irgendwie ist Avatar immer noch ein ziemlicher Spalter.

Das kann ich nicht bestätigen, da ich die Story ja nicht mehr weiß.

Avatar war unsere erste Blu-Ray. Hab sie im Grunde auch nur als Grafik-Demo gesehen und kannte den Film auch nicht aus dem Kino.

Ich weiß noch, meine Frau musste mir auf Nachfrage die ersten 20 Minuten lang immer erklären, was da gerade passiert, weil ich so von der knackscharfen Optik gefesselt war, dass ich mich gar nicht auf die Dialoge konzentrieren konnte. Hab bis heute auch keine Blu-Ray gesehen, die so fett aussah wie diese.

Ich weiß auch noch, dass mir die Story in der ersten Hälfte relativ komplex und verworren vorkam. In der zweiten Hälfte driftete sie dann ins typisch hollywoodmässig Triviale und Kitschige ab. Aber was da genau passierte, hat mein Hirn schon lange wieder verdrängt.
 
Wobei es für mich schon ein Unterschied ist, ob du sagst, du wurdest von der Technik weggeblasen und deshalb ein wenig den Blick für die Story verlierst oder behauptest, sie sei reiner Selbstzweck. Ersteres ist ein ungünstiger Nebeneffekt (finde nicht, dass man das dem Film ankreiden kann), so aber sicherlich nicht von Cameron gewollt und letzteres sehe ich bei Avatar halt auch nicht passieren.
 
Der Film ist ein Blender in Reinform. Optisch hui, Rest pfui. Berührend ist an dem Film rein gar nichts. Story platt, Charaktere schrecklich oberflächlich, ein Bösewicht zum Kopfschütteln, plakatives Militäraufgebot, als Film ohne großen Inhalt viel zu lang und aus cineastischer Sicht viel zu sehr in seine CGI-Aufnahmen verliebt. Urgh, ne, sorry, als annehmbarer Blockbuster meinetwegen, aber Superlativ? C'mon, dann ist's um den Film als Medium heutzutage echt sehr arm bestellt.

Trifft ziemlich genau meine Ansicht zu dem Film. Einmal gesehen und nicht das Bedürfnis, ihn jemals wieder zu sehen.
 
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Die Bourne Verschwörung 8/10

"Ruhen sie sich aus Pam, sie sehen müde aus."

Etwas zu viel Wackelkameraeinsatz, ansonsten ebenfalls top. Die Geschichte wird spannend weiter gesponnen, 2-3 tolle Actionszenen, und Damon in seiner besten Rolle erneut absolut überzeugend. Das Ende mit dem lockeren Spruch von Bourne (siehe Zitat), und dem gleichzeitigen Musikeinsatz von Moby ist sowieso einer der genialsten Filmmomente ever! :cool:
 
Das Gefühl hab ich auch, ich hab ja hier auch schinmal nachgefragt und keine Antwort erhalten.
Klar die Schauspieler sind super aber ich möchte gern verstehen was ich sehe......

Wer mir das Ende des Films erklären kann ist entweder ein Genie, oder ein Quacksalber, der sich das alles aus seinen Fingern saugt. Dennoch hat der Film irgendwie etwas. Ein Meisterwerk ist er aber deswegen nicht automatisch.
 
Ich denke so ging es den meisten. Viele loben das Drumherum (Schauspiel, Handwerk, Anspruch, Sound, lange Kamerafahrten, Aufmachung, wenige Schnitte etca.) aber die verkopfte Inszenierung hat ebenfalls niemand in meinem Umfeld verstanden. Die Charaktere verbleiben allesamt in einer ironischen Distanz zum Zuschauer so dass der Film selten das Herz packt sondern vielmehr den Verstand ankurbelt.

Ich fand ihn ziemlich anstrengend. Vielleicht gerade deswegen:O_o: Oder aber auch wegen seiner Absurdität hervorgehoben durch irrationale & überemotionale Handlungen & Dialoge. Mich verstörte auch das Jazz-Schlagzeug. Zwar virtuos gespielt aber es nervte eher als begleitend zu wirken. Die Musik trägt auch nicht selten zu der Hektik bei die manche Szenen überschattet. Und was hat der Schlagzeuger immer wieder im Bild zu suchen in völlig abwegigen Locations? Kann man nicht verstehen, lässt sich nicht befriedigend erklären. Ich musste im Kino damals ständig an diese "I went to Art School" Verarsche aus einem der GTA V Filme denken:D

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Zuletzt bearbeitet:
Jeder findet Birdman super, aber jeder schreibt nur 1 Zeile darüber.... Rafft den Film eigentlich jmd.? Bisher hat mir noch niemand hier den Film auch nur versucht zu erklären.....
Also ich hab vorwiegend nicht mehr geschrieben als einen Satz weil ich gestern einfach ins Bett musste :D

Aber ich schreib heute Abend oder so gern noch ein paar Zeilen dazu. IMO isses auch kein Film den man a la Fight Club oder Interstellar verstehen sondern interpretieren muss.
 
Das man sich überhaupt in solch einer Form rechtfertigen muss einen Film zu mögen, bloß weil er sich nicht von selber erklärt. Manchmal ist die Story halt einfach Mittel zum Zweck, auch oder gerade im Arthaus. Ein Lynch lässt sich auch auf viele Weisen interpretieren, trotzdem macht es die Filme deswegen nicht schlechter und Leute die sich dazu Gedanken machen und ausführen, sind bestimmt nicht gleich "Quacksalber", bloß weil man selber vielleicht nicht drauf klar kommt.

Film an sich ist halt neben all dem stumpfen Popcorn-Kino immer noch eine Kunstform und manchmal wie ein expressionistisches, verzerrtes Bild in einem Museum ohne Erklärung, aber mit Wirkung und Ausdruck. Man steht davor, schaut es sich an und nimmt etwas für sich mit...natürlich die Eindrücke, nicht die Bilder. Die persönliche Erfahrung wird legitimer als der allgemeine Konsens und wenn es die Gedanken und den Geist bewegt, ist das Ziel bereits erreicht.
 
Das man sich überhaupt in solch einer Form rechtfertigen muss einen Film zu mögen, bloß weil er sich nicht von selber erklärt.

Bla bla. Sorry, aber wie oft verlangt die Arte Fraktion hier zwischen den Zeilen eine Rechtfertigung, wenn man wieder mal einen reinen Actionfilm toll findet. Dann heißt es wieder belanglose Action, dumme Handlung, und all die typischen Sprüche, die man sich als Actionfreund so oft anhören darf.

Es hat hier glaube ich auch niemand etwas gegen Birdman gesagt, die meisten finden den Film ja gut, aber Sinn ergibt er nicht unbedingt. Er hat mir jetzt auch keine Message gegeben, das einzige was halt spürbar war, war ein Hieb auf die derzeitige Situation in Hollywood, was auch ganz gut gelang. Und es wirkte stellenweise wie ein Selbstportrait der Karriere von Keaton.

Dass sowas aber dann aufgrund seiner Kuriosität direkt als Meisterwerk hochgestuft wird, finde ich ziemlich übertrieben.
 
Bin da ganz beim Freezchen. Nur weil der Film auf Konventionen pfeift und durch seine Einzigartigkeit zu überzeugen weiss, kann man ihn doch noch lange nicht zu einem Meisterwerk hochstilisieren. Ganz egal, wie gut die Formel funktioniert.

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Bla bla. Sorry, aber wie oft verlangt die Arte Fraktion hier zwischen den Zeilen eine Rechtfertigung, wenn man wieder mal einen reinen Actionfilm toll findet. Dann heißt es wieder belanglose Action, dumme Handlung, und all die typischen Sprüche, die man sich als Actionfreund so oft anhören darf.

Es hat hier glaube ich auch niemand etwas gegen Birdman gesagt, die meisten finden den Film ja gut, aber Sinn ergibt er nicht unbedingt. Er hat mir jetzt auch keine Message gegeben, das einzige was halt spürbar war, war ein Hieb auf die derzeitige Situation in Hollywood, was auch ganz gut gelang. Und es wirkte stellenweise wie ein Selbstportrait der Karriere von Keaton.

Dass sowas aber dann aufgrund seiner Kuriosität direkt als Meisterwerk hochgestuft wird, finde ich ziemlich übertrieben.

Bei den (Action-)Filmen der letzten Zeit sind die Mägel auch offensichtlich, kleine bis schwere Defizite im Bereich Writing und Inszenierung, welche oft nur von ihrem Maß an CGI-Spektakel überdeckt werden. Die Frage nach dem Warum ist dort eine ganz andere. Das ein Film sich gewollt abstrakt erzählt, kann man ihm schlecht als Fehler ansehen, bloß weil er dadurch keine klare Antwort auf eine Frage gibt, die eigentlich nie gestellt wurde.

Ich bezweifle allerdings, dass der Film allein wegen seiner Kuriosität als "Meisterwerk" gehandelt wird und z.B. bei den Oscars vertreten war, sondern mehr für das Gesamtkunstwerk. Bloß weil es 'n Mindfuck ist, macht's das noch nicht zu 'nem guten Film...
 
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