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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das einzige was schlimm ist wie sich einige Deutsche bei den Themen benehmen.
Wenn ich so großkotzige Sprüche ala unser Land blablabla lese wird mir einfach schlecht.

Sollen mal nen Monat mit den Leuten aus diesen Ländern tauschen. Bin gespannt ob sie es an einem Stück zurück schaffen.
Aber nur weil man Flüchtling ist (sprich ein Mensch wie Du und ich, welcher Hilfe braucht), darf/kann man sich auch nicht Alles herausnehmen bzw. erlauben. Bei dem Verhalten mancher Menschen bzw. deren Mentalität, kommt mir genauso das Kotzen wie bei Leuten, welche hirnlos auf die Straße rennen und gegen Flüchtlinge demonstrieren.
 
Aber nur weil man Flüchtling ist (sprich ein Mensch wie Du und ich, welcher Hilfe braucht), darf/kann man sich auch nicht Alles herausnehmen bzw. erlauben. Bei dem Verhalten mancher Menschen bzw. deren Mentalität, kommt mir genauso das Kotzen wie bei Leuten, welche hirnlos auf die Straße rennen und gegen Flüchtlinge demonstrieren.

Selbstverständlich. Nur wissen wir auch das Online Medien von Klicks leben und die Berichterstattung oft Lückenhaft ist.
Wenn man die Hilfe von der Tafel und co. ablehnt dann kann das nicht von irgendwoher kommen. Wer verzichtet freiwillig auf Essen?

Es werden leider oft solche Kleinigkeiten genommen, aufgebauscht und verfälscht. Natürlich gibt es auch Sachen die so stimmen und wo man sich denkt "WTF? bist du noch sauber im Kopf?" aber sowas darf man nicht auf "die Flüchtlinge" "die Nigerianer" "die Whatever" schieben sondern auf diese Person.

Deswegen es gibt einige Deutsche die sich benehmen wie Abschaum. Geh dann aber auch nicht von allen Deutschen aus.

Bin bei dem Thema warum auch immer eh arg empfindlich weil es mich einfach nur noch ankotzt wenn ich Anfeindungen lesen/hören muss.
 
Bei dem Verhalten mancher Menschen bzw. deren Mentalität, kommt mir genauso das Kotzen wie bei Leuten, welche hirnlos auf die Straße rennen und gegen Flüchtlinge demonstrieren.

Eben. Es gibt nunmal überall Idioten und sie sind gott sei Dank eine Minderheit. Verstehe mal wieder das gesamte Problem nicht. Könnte aber am Thread liegen ;)
 
man darf aber auch nicht vergessen, dass viele flüchtlinge aus völlig anderen verhältnissen kommen. teilweise kennen die sowas wie mülltrennung oder eine simple müllabfuhr gar nicht. für uns alltägliche dinge sind für die nicht nur einfach fremd, sondern sie würden gar nicht auf diese ideen kommen (wie z.b. mülltrennung).
außerdem werden teilweise ethnien zusammengeworfen, die nicht gut miteinander können. dass das zu reibereien unter der flüchtlingen doer asylbewerbern führt ist doch auch kaum verwunderlich.
 
Jo, da kann ich dir ein Lied von singen. Hab da jeden Tag beruflich mit zu tun, deswegen beteilige ich mich inhaltlich an diesem Unter-dem-Tellerrand-Geblubber schon lange nicht mehr ;)
 
man darf aber auch nicht vergessen, dass viele flüchtlinge aus völlig anderen verhältnissen kommen. teilweise kennen die sowas wie mülltrennung oder eine simple müllabfuhr gar nicht. für uns alltägliche dinge sind für die nicht nur einfach fremd, sondern sie würden gar nicht auf diese ideen kommen (wie z.b. mülltrennung).
außerdem werden teilweise ethnien zusammengeworfen, die nicht gut miteinander können. dass das zu reibereien unter der flüchtlingen doer asylbewerbern führt ist doch auch kaum verwunderlich.

Vieles ist nicht verwunderlich. Es ist nicht verwunderlich, dass sie überhaupt geflüchtet sind (auch die reinen Wirtschaftsflüchtlinge). Es ist nicht verwunderlich, dass sie ein besseres Leben wollen. Würden wir wohl genauso versuchen. Es ist aber auch nicht verwunderlich, dass Einheimische dort von der Situation angekotzt sind, wo es nicht funktioniert und Kommunen überfordert sind.

Ne normale Diskussion ist ja auch in den Medien kaum noch möglich weil die schäbigen Rechten auf der einen und die Komplett-Revidierer auf der anderen Seite das aktuelle Thema beherrschen.
 
Das ist doch politisch so gewollt. In den Medien läuft gerade eine riesige Kampagne um Verständnis für die Flüchtlinge. Soweit so gut, jedoch wird alles als rechts geächtet und als dumm bezeichnet, das skeptisch ist oder gar dagegen protestiert, wie das im einzelnen abläuft.. Natürlich sind da auch viele Rechte dabei. Aber gleichzeitig wird mit dieser Strategie auch jede größere Kritik an dem unsäglichen Krisenmanagement unterdrückt. Es wird gezielt vom tagtäglichen Versagen auf dieser Ebene abgelenkt. Das rechte Schreckgespenst geistert mal wieder durch die Medien, als könnte es morgen schon die Macht ergreifen.
 
Aber so ganz stimmt das nun auch wieder nicht. Auch ein Ramelow äußert sich durchaus kritisch zu der Situation und fragt sich was man wie verändern muss um auch für alle Beteiligten eine positive Lösung zu finden.

Das erschreckende an der Diskussion ist, dass oft/meistens einfach keine Argumente kommen und es immer wieder nur hohle Phrasendrescherei gibt. Und ja, das passiert sehr häufig gerade auf der Seite der ach so besorgten Bürger.
 
Das ist doch politisch so gewollt. In den Medien läuft gerade eine riesige Kampagne um Verständnis für die Flüchtlinge. Soweit so gut, jedoch wird alles als rechts geächtet und als dumm bezeichnet, das skeptisch ist oder gar dagegen protestiert, wie das im einzelnen abläuft.. Natürlich sind da auch viele Rechte dabei. Aber gleichzeitig wird mit dieser Strategie auch jede größere Kritik an dem unsäglichen Krisenmanagement unterdrückt. Es wird gezielt vom tagtäglichen Versagen auf dieser Ebene abgelenkt. Das rechte Schreckgespenst geistert mal wieder durch die Medien, als könnte es morgen schon die Macht ergreifen.



trifft teilweise zu, aber klingt mir mal wieder zu sehr nach gelenkter Verschwörungsaktion

was hätten "die Medien" davon vom Versagen abzulenken?
 
trifft teilweise zu, aber klingt mir mal wieder zu sehr nach gelenkter Verschwörungsaktion

was hätten "die Medien" davon vom Versagen abzulenken?

Die Medien sehen sich einfach in der Verantwortung, die Bevölkerung aufzuklären und beanspruchen für sich auch die Deutungshoheit der Ereignisse. Die herrschende Politik hingegen sieht die Alarmglocken läuten, weil dieses Thema Wahlkämpfe sehr ungünstig beeinflussen kann. Das Thema Asyl hat mittlerweile das Thema Arbeitslosigkeit an der Spitze der deutschen Sorgenthemen abgelöst.
 
Warum? Weil da ein Konflikt eskaliert ist, den niemand von uns nachvollziehen kann? Eine Streiterei, wie sie tagtäglich in Betrieben oder sonstwo passiert. Wieso hast du damit ein Problem?
Weil sie ihm sein ganzes Geld aus der Tasche ziehen so dass nichts mehr für ihn übrig bleibt und diese Lümmel dafür nicht mal auf die Knie gehen. Die halten sich ja nicht mal ans Grundgesetz: Die Würde des Menschen Deutschen ist unantastbar.
 
Hab das hier jetzt alles nur überflogen, aber meine Meinung ist, dass man sich als Gast irgendwo eben auch wie einer verhalten sollte.
Es soll alles ermöglicht und gemacht werden was man aufbringen kann um den Leuten zu helfen.
Die haben viel Elend und Leid hinter sich, wahrscheinlich auch in Ausmaßen, die sich hier niemand so Recht vorstellen kann, weil man selbst nie in einer solchen Situation war. Aber wem das nicht reicht oder gefällt oder sonstiges zu meckern hat, der soll sich halt ne andere Party suchen wo er feiern kann.
Allerdings alles wie gesagt rein oberflächlich, es weiss ja niemand was da nun wirklich passiert ist und ob irgendwas vorgefallen ist, die Medien präsentieren einem ja auch manchmal Sachen, wo man nur mitm Kopf schütteln kann wenn man mal tiefer gräbt.
 
Es ist eben keine Party.

Du kennst das doch bestimmt von deiner Arbeit. Wie schnell dort Kommunikation in die Hosen gehen kann. Da fühlt sich jemand ungerecht behandelt und schon schaukelt man sich gegenseitig hoch und am Ende kann man nicht mehr miteinander reden. Das können nichtigste Anlässe sein und das Problem ist immer mangelnde oder fehlgeleitete Kommunikation.

Jetzt stell dir doch mal die Situation in so einem Container-Camp vor und übertrage diese alltägliche Situation in dieses Extrem.
 
Das habe ich so glücklichweise auf der Arbeit nicht, und das sind ja auch ganz andere Situationen.

Aber ich kenn mich und meinen Charakter, wenn ich aus irgendwelchen Gründen von zu Hause fliehen oder flüchten müsste, nur mit den Sachen am Leib und komme dann irgendwo in Sicherheit unter, wo auch noch unentgeldlich für mich gesorgt würde, dann würde ich mich eher von der dankbaren Seite zeigen anstatt zu meckern und mich zu beschweren. Käme mir nie in den Sinn, so bin ich charakterlich auch gar nicht angelegt.

Allerdings ist das ja, wie gesagt, auch jetzt einfach mal ins Unreine gesprochen, weil die Situation da so vage beschrieben ist und man sich dazu kein ordentliches Bild machen kann.
 
Weil sie ihm sein ganzes Geld aus der Tasche ziehen so dass nichts mehr für ihn übrig bleibt und diese Lümmel dafür nicht mal auf die Knie gehen. Die halten sich ja nicht mal ans Grundgesetz: Die Würde des Menschen Deutschen ist unantastbar.

Braver Junge

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