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VOTE Flüchtlingsheim vor der eigenen Tür?

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Was sagt ihr dazu, wenn es vor eure Haustüre gestellt werden würde

  • Kein Problem stell mir das Ding in Garten.

    Stimmen: 20 26,7%
  • Ich hätte da auch bedenken um mein Hab und Gut

    Stimmen: 25 33,3%
  • Sofort umziehen. Sowas möchte ich nicht vor meiner Türe.

    Stimmen: 15 20,0%
  • Mir egal

    Stimmen: 15 20,0%

  • Umfrageteilnehmer
    75

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in den Rundfunkanstalten können die dann auch noch ein paar unterbringen und mit den GiS Geldern unterstützen. Dann würde damit wenigstens mal was sinnvolles gemacht. Analog deinem Kirchenbeitragsvorschlag.
Aber ich meine das durchaus ernst und sehe das auch als ein realistisches Szenario an. Dann könnte die Kirche wirklich mal ihre Nächstenliebe-Karte ausspielen und von Ihrem Protz- und Kinderfi**er-Image wegkommen.
 
Du meinst also, daß die Leute zwar die Krise kriegen, wenn Flüchtlinge in einer Asylunterkunft in ihrem Viertel unterkommen, als wäre es ein Crackhaus - aber wenn sie im kirchlichen Gemeindezentrum direkt nebenan landen, plötzlich die Kirche preisen und pure Liebe verströmen?
 
Ich weiss nicht ob das so gut angkommen würde. Wäre natürlich lobenswert und (für mich) ein guter Weg. Aber ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob die muslimischen Flüchtlinge (die sicherlich einen grossen Anteil ausmachen) da mitmachen würden.

Wobei sie das eigentlich sollten, da man - wie hier bereits mehrfach geschrieben wurde - als Flüchtling ja zuerst einmal froh ist über ein Dach über dem Kopf etc.
 
Du meinst also, daß die Leute zwar die Krise kriegen, wenn Flüchtlinge in einer Asylunterkunft in ihrem Viertel unterkommen, als wäre es ein Crackhaus - aber wenn sie im kirchlichen Gemeindezentrum direkt nebenan landen, plötzlich die Kirche preisen und pure Liebe verströmen?
Es ist ein Unterschied, ob 600 Leute in ein Haus zusammen gepfercht oder á 10 Personen in 60 umliegende Kirchen aufgeteilt werden. Dann könnte man auch viel besser auf die jeweiligen Leute eingehen und sich ein Bild von deren Situation machen. In die Kirchen gehen die Leute und könnten mit den Asylwerbern in Kontakt treten, mit Ihnen eventuell sogar sprechen (wenn es keine sprachliche Barriere gibt) und vielleicht sogar persönlich Hilfe anbieten (Jobaushilfe, Kleidung, etc.). In einen Block mit 600 Asylwerbern würden sich wahrscheinlich die wenigsten trauen bzw. überhaupt die Möglichkeit haben sich ein anständiges Bild davon zu machen.
 
Wäre ich in der Politik, würde ich die Kirche in die Pflicht nehmen. Wie viele Kirchen gibt es in Deutschland? Kirchensteuer ist Pflicht, der Protzbischof haut das Geld zum Fenster raus; da kann man unsere Steuern gleich sinnvoll nutzen. Und Platz hat die Kirche genug, ganz zu schweigen von den Immobilien in Milliardenhöhe! Das wäre mal ein Ansatz!
Finds auch toll, dass die Politiker z.B. sagen das die Bürger als Privatperson Flüchtlinge in ihre Wohnungen aufnehmen sollen.
Aber warum gehen die Politker dann nicht mit gutem Beispiel voran ? Ich glaube die besitzen teilweise größere Anwesen als 2/3 der KT'ler oder das schöne Schloss Bellevue zweckentfremden.
 
Es ist ein Unterschied, ob 600 Leute in ein Haus zusammen gepfercht oder á 10 Personen in 60 umliegende Kirchen aufgeteilt werden.

Ja, Du hast dann nicht nur an einem Ort die Proteste, sondern gleich an 60! War hier in Leipzig bei der dezentralen Unterbringung genau der gleiche Spaß.

Und daß dann die Leute in die Kirche kommen, um mit den Asylanten zu reden ... ich denke, daß werden nur die gleichen Leute sein, die schon in die Heime gehen, um mit ihnen zu reden. Nette Idee, aber nicht realistisch, imho.
 
Keine Ahnung, habe ich mir nicht notiert.
War jetzt auch nicht erst gestern oder so, ist schon ne weile her aber iwo hab ich es gelesen oder gehört.

Edit: kurz google angeworfen

http://info.kopp-verlag.de/hintergr...-fluechtlingen-in-privaten-wohnungen-auf.html

da ist erstma nur von leer stehenden Privaten Wohnungen die rede aber ne andere Politikern meinte z.B.

Die grüne Landtagsfraktion hält es dagegen für eine sympathische Idee, dass Bürger Flüchtlinge sogar direkt in ihrer eigenen Wohnung aufnehmen. ›In der Regel sind das sehr freundliche, aufgeschlossene und intelligente Menschen aus dem Mittelstand, die zu uns kommen‹, sagt der Grüne Burckhard Peters. Mit dem persönlichen Kontakt sei der Flüchtling oftmals kein Ausländer mehr.«

war jetzt nur schnell gegooglet und auch nur den Text überflogen...

Der CDU Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt fordert die Deutschen auf, Flüchtlinge in Privatwohnungen aufzunehmen. Der Grund: die Unterkünfte werden knapp. Selbst ist er aber offenbar noch nicht mit gutem Beispiel vorangegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiss nicht ob das so gut angkommen würde. Wäre natürlich lobenswert und (für mich) ein guter Weg. Aber ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob die muslimischen Flüchtlinge (die sicherlich einen grossen Anteil ausmachen) da mitmachen würden.

Bei aller Liebe. Aber wenn jemand aus religiösen Gründen Hilfe ablehnt bzw. sich in einem fremden Land nichtmal versucht anzupassen, dann ist man selbst rassistisch bzw. einem nicht mehr zu helfen.
 
Der Kirche Asylanten "auf's Auge" zu drücken ist aber auch spooky, zumal die Politik hier die Kirche auf's Schärfste angeht, wenn sie Kirchen-Asyl gebietet.
 
Keine Ahnung, habe ich mir nicht notiert.
War jetzt auch nicht erst gestern oder so, ist schon ne weile her aber iwo hab ich es gelesen oder gehört.

Edit: kurz google angeworfen

http://info.kopp-verlag.de/hintergr...-fluechtlingen-in-privaten-wohnungen-auf.html
Nimm es mir nicht übel, aber den Kopp-Verlag zu zitieren, rückt Dich in ein ... unschönes Licht. Würde ich lassen.

da ist erstma nur von leer stehenden Privaten Wohnungen die rede aber ne andere Politikern meinte z.B.

Die grüne Landtagsfraktion hält es dagegen für eine sympathische Idee, dass Bürger Flüchtlinge sogar direkt in ihrer eigenen Wohnung aufnehmen. ›In der Regel sind das sehr freundliche, aufgeschlossene und intelligente Menschen aus dem Mittelstand, die zu uns kommen‹, sagt der Grüne Burckhard Peters. Mit dem persönlichen Kontakt sei der Flüchtling oftmals kein Ausländer mehr.«
Wo ist das Problem, ich finde das auch sympathisch?

war jetzt nur schnell gegooglet und auch nur den Text überflogen...

Der CDU Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt fordert die Deutschen auf, Flüchtlinge in Privatwohnungen aufzunehmen. Der Grund: die Unterkünfte werden knapp. Selbst ist er aber offenbar noch nicht mit gutem Beispiel vorangegangen.

Eine Einzelmeinung. Und er hat schon Flüchtlinge aufgenommen, man sollte dem Kopp-Verlag da nicht vertrauen. Aus einem Interview mit der TAZ:

TAZ schrieb:
Würden Sie selbst Flüchtlinge bei sich aufnehmen?

Wir dürfen vom Staat nicht mehr verlangen, als wir selbst bereit sind zu geben. Ohne meine eigene Bereitschaft dürfte ich so einen Vorschlag nicht machen. In den vergangenen Jahren haben wir bei uns zuhause schon öfter Studierenden oder Flüchtlingen eine Unterkunft gewährt, auch vom Berliner Oranienplatz waren zwei Frauen mit drei Kindern eine kurze Zeit bei uns. Die Betten bei uns sind bezogen, aber noch leer.

http://www.taz.de/!144808/
 


Vielleicht könnte es unangenehme Erlebnisse geben mit dem Heim geben, allerdings sind wir politisch nicht ganz unschuldig an der Notwendigkeit solcher Unterkünfte.
 
@Dow Jones

Aber das heißt nicht, dass jemand ein schlechter Mensch ist, nur weil er andere Werte/Wünsche/Intessen, etc. hat.

Das ist schon mal Unsinn.

@Dow Jones Du ärgerst dich über Bauarbeiter, kaufmännische Angestellte, Leute in der Landwirtschaft tätig sind, welche sich mit ihrem erarbeiteten Geld ein Eigenheim finanzieren wollen, während du Philosophie studierst... Erklär das bitte mal den Flüchtlingen.

Nichts gegen dich (ich mag dich sehr, sofern man das über die Beiträge in einem Forum beurteilen kann), aber deine Studienrichtung zeigt ja gerade wie privilegiert du bist. Vor allem auch gegenüber den Leuten die auf den Booten sitzen.

Und das ist noch viel größerer Unsinn. Ja meinst du denn daß in anderen Ländern keiner genau die gleiche Scheiße studiert hat wie in D und daß diese Leute kein Eigenheim hatten als die Bomben fielen/ die Häscher kamen ?? Du armer Teufel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, die Idioten auf der Autobahn kommen mir alle entgegen...

Ich weiß schon was du versuchst zu sagen: Es ist okay , wenn euer Haus an Wert verliert, die Flüchtlinge haben ja auch ihr Haus verloren.

Richtig ?

Edit : Dowie genießt zu dem das Privileg, in einem sicheren Land studieren zu können, was er möchte.
 
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