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VOTE Flüchtlingsheim vor der eigenen Tür?

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Was sagt ihr dazu, wenn es vor eure Haustüre gestellt werden würde

  • Kein Problem stell mir das Ding in Garten.

    Stimmen: 20 26,7%
  • Ich hätte da auch bedenken um mein Hab und Gut

    Stimmen: 25 33,3%
  • Sofort umziehen. Sowas möchte ich nicht vor meiner Türe.

    Stimmen: 15 20,0%
  • Mir egal

    Stimmen: 15 20,0%

  • Umfrageteilnehmer
    75

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Status
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Wenns nicht schon 4 Uhr wär würd ich jetzt deien gesamten Post auseinandernehmen.
Soll Morgen der Dowie machen.

Haha, vielen Dank für DIE Erwähnung. Aber wir befinden uns hier in der Politik und Ethik. Und in der Politik kenne ich mich nicht aus und Ethik ... Verwirrt mich zunehmens. Nur so viel:

Ich glaube es gibt hier zwei Strömungen, Anhänger der ersten behaupten, sie haben nichts gegen Asylbewerber, aber die sind dreckig, faul, kriminell und buddeln dann die Statistik aus der BILD-Zeitung aus. Die macht folgendes, die nimmt sich die Problemfälle, die es gibt, heraus und stellt es so dar, dass alle Heime zwangsweise so sein müssen. Und sofort paart sich das mit der deutschen Urangst: der Wertverlust des eigenen Grundstückes. Ich kenne das, kaum sagt einer, mein Zeug ist nichts wert, fühle ich mich schlecht und verbrenne es...aus Scham.
Hier mischt sich Hetzerei mit Deutschbürgertum. Vor allem in Regionen, die bisher nicht arg mit mit sozial Schwachen in Kontakt kommen. Sind die Anhänger der Strömung alle dumm? Sicherlich nicht! Aber an einer richtigen Diskussion auch nicht interessiert. Nur die "das wird man noch sagen dürfen"-Meinung wird verbreitet. Ob man gute Gründe dafür hat, interessiert nicht.

Die zweite Strömung hat auch Kritik an der Flüchtlingspolitik der Bundesrepublik. Kommt aber ohne die Asylbewerber sind alle dumm Annahme aus. Dass das ganze System Einwanderung sich verändern muss, ist imo klar. Einfach ein Heim bauen und die Leute ohne Bezug, Aufgabe oder Integrationsmöglichkeit zusammenlegen ist eben nicht die Lösung. Aus diesem Grund kann man imo auch gegen solche Heime im eigenen Garten sein. Aber so is eben die Linie hier nicht.

Wenn es heißt, das Pack soll sich verziehen, sogar die Tankstelle braucht ne Security, dann weiß ich zumindest, dass derjenige nicht in Berlin wohnt.
Die Asidichte dieser Stadt ist extrem hoch, deutsche, Ausländer, Österreicher, Herta-Fans...es ist ein Molloch, sag ich euch, und es ist eher eine Sache der Gegend, ob es Probleme gibt, nicht der Herkunft. Beispiel: Moabit: Anteil der Deutschen mit Migrationshintergrund is extrem hoch, aber 95% der Leute dort haben mehr Kohle als ich. Da gibt's keine Probleme. 5m weiter is Wedding, teilweise sehr geringer sozialer Wohlstand und da geht's richtig ab. Auch hoher Anteil Deutscher mit Migrationshintergrund und da würde ich auch nicht in jede Straße ziehen.

Man kann ja nur dafür plädieren, sich mehr mit seinen eigenen Überzeugungen auseinanderzusetzen. Probleme gibt es, klar, aber scheinbar ist hier gar nicht klar, was das eigentlich für Probleme sind.

Mehr sag ich jetzt nicht, der Thread is ein Minenfeld.
 
So kenne ich das auch. In dem Stadtteil von Bremen, in dem ich gewohnt habe, waren auch gefühlte 75% Ausländer, war ne super Multi-Kulti Atmosphäre.

Ein paar Stadtteile weiter sieht es dann ganz anders aus. Eine Nationalität macht dich halt nicht zum schlechten Menschen, es sind die äußeren Einflüsse.
 
Da ich die letzten 10 Jahre in nem Wohnheim gearbeitet habe in dem tw. auch Flüchtlinge untergebracht worden sind weiß ich nur eins: Arbeit und Privatleben trennen und soweit weg davon wohnen wie nur möglich.
 
Und sofort paart sich das mit der deutschen Urangst: der Wertverlust des eigenen Grundstückes. Ich kenne das, kaum sagt einer, mein Zeug ist nichts wert, fühle ich mich schlecht und verbrenne es...aus Scham.

Nun ja, dieser Wertverlust ist halt nun einmal ganz real. Ich bin auch Eigenheimbesitzer und wie wahrscheinlich 99% aller anderen Eigenheimbesitzer hatte ich die Gnade der Geburt in einem krisenfreien Land. Dass ich in Deutschland geboren und sicher und behütet aufgewachsen bin war nicht mein Verdienst sondern schlichtweg Glück.

Nun muss ich mein Eigenheim aber auch ganz real abbezahlen. Angenommen morgen entscheidet jemand der Kindergarten gegenüber wird eingestampft und man baut eine Aufnahmestelle für 100 Flüchtlinge dahin, dann ist der Wert meines Eigenheims im Keller. Und aus Kulanz senkt die Bank mein Darlehen leider nicht.

Ich find ja selbst dass es die Grenze zum zynischen bedenklich streift, aber auch Besitzer von Eigenheimen denen es natürlich im direkten Vergleich millionenmal besser geht als Flüchtlingen aus Krisenregionen haben berechtigte Bedenken. Ich fände es gelinde gesagt auch extrem scheiße wenn das eigene Grundstück quasi durch eine Entscheidung von oben über Nacht wertlos wird obwohl man selbst darauf hingearbeitet hat, in Kauf genommen hat dass man mehr bezahlt und im Gegenzug halt etwas außerhalb vom Trubel der Großstadt und den damit oft vorkommenden Problematiken leben kann.
 
Wie wertlos wird eigentlich so Grundbesitz mit Haus, wenn Ausländer gegenüber wohnen? Ich mein, man hört es oft, aber ich kenne die Faktenlage nicht.
 
Teilweise um die 50% bis zu 75 % Wertverlust....und wie Art schon schrieb... die Bank interessiert das zum Schluss auch einen Scheiß... die will weiterhin ihr Geld.
 
Wie wertlos wird eigentlich so Grundbesitz mit Haus, wenn Ausländer gegenüber wohnen? Ich mein, man hört es oft, aber ich kenne die Faktenlage nicht.

Ich habe mich ja vor einigen Monaten mit dem Immobilienmarkt hier beschäftigt. In dem besagten Stadtteil hast du als Käufer quasi freie Auswahl. Während in anderen Stadtteilen auf ein Haus 10 Interessenten kommen, ist es dort gefühlt andersrum. Aus dem Bauch heraus würde ich auf 20-25% Unterschied beim Verkaufspreis tippen.
 
Ich finde es auch leicht naiv, zu glauben, dass große Flüchtlingsheime keine Probleme für die Umgebung darstellen würden. Wenn Flüchtlingen keine Perspektive geboten wird, können sie der Kriminalität verfallen. Das werden Einzelfälle sein, weil niemand kriminell sein wird. Und wenn man aus einem politisch instabilen Land kommt, in dem man um sein Leben fürchten muss, wenn man dann seine Heimat, seine Sprache, seine Familie hinter sich lässt, um einen Neuanfang zu starten und dann in einem der reichsten und reifsten Länder der Welt landet, dann wird man nicht als Ziel haben, im den Knast zu wandern. Jeder Flüchtling will hier ein 'normales' Leben führen. Nur kommen sie hier an und die Stimmung ist feindlich. Zehntausende gehen auf die Straße um gegen Flüchtlingsheime zu demonstrieren. Es werden Asylheime in Brand gesteckt. Auch gebildete Menschen fürchten um ihr Hab und Gut und um ihre Familie. Ich arbeite selbst im Lager und zu uns kommen regelmäßig studierte Ausländer, Informatiker und Ingenieure aus Asien und Afrika, die ganz gut Deutsch sprechen, aber keinen besseren Job finden. Wie ergeht es da den Flüchtlingen? Es existiert ein Flüchtlingsproblem und solange es nicht politisch und gesellschaftlich richtig angegangen wird, darf man sich Sorgen machen, wenn vor der Haustür ein Flüchtlingslager gebaut wird.

[Jetzt musste ich den Großteil meines Posts löschen, weil er zu beleidigend war.]

Jedenfalls hoffe ich trotzdem, dass noch viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen und so langfristig der übermäßige Wohlstand sich auf mehr Menschen verteilt. Ich habe nichts dagegen, an einem Asylheim zu wohnen.
 
Ich habe mich ja vor einigen Monaten mit dem Immobilienmarkt hier beschäftigt. In dem besagten Stadtteil hast du als Käufer quasi freie Auswahl. Während in anderen Stadtteilen auf ein Haus 10 Interessenten kommen, ist es dort gefühlt andersrum. Aus dem Bauch heraus würde ich auf 20-25% Unterschied beim Verkaufspreis tippen.
hier sind die reinen Grundstückspreise von 450 Euro auf 200 Euro herunter gegangen. Bis dann die Sache erledigt war.....
 
Diese Frage habe ich mir auch schon desöfteren gestellt, da im direkten Umfeld meiner Wohnung ein großes Gelände der Bundeswehr ist, das nur noch teilgenutzt wird. Hat aber eher Speichercharakter und weniger Wohnbereiche. Da ich zur Miete wohne und mich generell als offen und dennoch realistisch beschreiben würde, denke ich, dass ich in so einem Fall abwarten würde. Würde es dann aber zu negativen Erfahrungen kommen, ich denke ich würde wegziehen, wenn nicht, bleiben.


Daher glaube ich auch, dass eine dezentrale Unterbringung in privaten Wohnräumen einer schnellen Integration und weniger dummen Ideen entgegen kommen würde.
 
Wie wertlos wird eigentlich so Grundbesitz mit Haus, wenn Ausländer gegenüber wohnen? Ich mein, man hört es oft, aber ich kenne die Faktenlage nicht.

Hängt sicher auch davon ab wo Du wohnst und was da geplant wird. Wie gesagt, bei mir im Ort gibt es jetzt eine Unterkunft, da sind aber keine hunderte Menschen untergebracht sondern ich glaub lediglich 10-20 Personen. Ich habe da bislang noch nichts im Ort vernommen, dass es irgendwelche negativen Vorfälle gab, wohl auch weil das hauptsächlich Familien sind die da untergebracht sind. Würde mich wundern wenn da in der Lage es einen signifikanten Wertverlust geben würde, zumal das Gebäude vorher leer stand und vergammelte.

Aber jetzt stell Dir vor Du wohnst irgendwo außerhalb der Großstädte in einem sogenannten Speckgürtel, hast vielleicht mehr Geld investiert weil Du etwas abgeschiedener wohnen möchtest und dann soll eine größere Unterkunft dahin. Da ist der Wertverlust dementsprechend höher weil auch die anfangs investierten Summen natürlich umso umfangreicher waren.

Klar: Eine Unterkunft bedeutet nicht automatisch Probleme! Aber ein Restrisiko schwingt halt immer mit dass da eben doch ein sozialer Brennpunkt draus wird weil mehr Flüchtlinge als erwartet ankommen und weil die Betreuung absolut ungenügend ist. Wenn Du in der glücklichen Lage bist eine gewisse Summe für ein Wohnobjekt auszugeben, was wirst Du da eher machen? Investierst die Summe in ein Objekt an einer abgeschiedenen ruhigen Stelle oder gegenüber der Flüchtlingsunterkunft verbunden mit der Hoffnung dass das alles ruhig bleiben wird? Letzteres wird kaum einer machen und das spiegelt sich dann eben entsprechend in den Preisen wieder.
 
Teilweise um die 50% bis zu 75 % Wertverlust....und wie Art schon schrieb... die Bank interessiert das zum Schluss auch einen Scheiß... die will weiterhin ihr Geld.

Wie gemein. Als Eigenheimbesitzer hat man es echt schwer in Deutschland. Die Frage ist: wohin? Wo kann man noch irgendwo hinziehen, wo man vor Flüghäfen, Autobahnen, Wasserschutzgebieten und Asylbewerbern noch sicher ist? Kann ein einzelner Porsche überhaupt so schnell fahren...?

Ich würde nicht mit euch wohlhabenden tauschen wollen. Ich hätte die Kraft nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gemein. Als Eigenheimbesitzernhat man es echt schwer in Deutschland. Die Frage ist: wohin? Wo kann man noch irgendwo hinziehen, wo man vor Flüghäfen, Autobahnen, Wasserschutzgebieten und Asylbewerbern noch sicher ist? Kann ein einzelner Porsche überhaupt so schnell fahren...?

Ich würde nicht mit euch wohlhabenden tauschen wollen. Ich hätte die Kraft nicht.

Grundsätzlich verstehe ich die Intention Deiner Aussage. Sicher, als Eigenheimbesitzer hat man ganz andere Probleme als der Flüchtling, der sein Leben riskiert hat um hier herzukommen. Nur darf man es sich meiner Meinung nach auch nicht so leicht machen und nun generell Eigenheimbesitzer als realitätsfremde Wohlstandsbürger zu verspotten, die vor den Ausländern Angst haben.

Wir reden hier nicht nur von Villenbesitzern mit Porsches in der Garage, wir reden hier auch vom sogenannten Durschnittsbürger, der klassisch und konservativ mit Bausparen etc. sein kleines Häuschen auf 30 Jahre finanziert. Klar, denen geht es echt gut im direkten Vergleich. Aber man sollte auch nicht den Bogen überspannen und dies als Ausrede geltend zu machen dass man dann gewissermaßen alles in seinem Umfeld ohne Kritik hinzunehmen hat. So dekadent diese Probleme auch anmuten mögen gegenüber den Flüchtlingen, sie sind eben auch für diese Menschen vorhanden. Ansonsten landen wir im argumentativen Nirwana, wo jede Äußerung zu 60FPS in einem Spiel mit "Im Mittelmeehr ersaufen Flüchtlinge und Ihr diskutiert über Videospiele" wegwischen kann.
 
Ich würde nicht mit euch wohlhabenden tauschen wollen. Ich hätte die Kraft nicht.

Die Wohlhabenden sind aber wiederum nicht nur Leute, denen das Geld familiär in den Schoß gefallen ist. Es sind vielleicht auch welche dabei, die sich den zaghaften Wohlstand hart erarbeitet haben, vielleicht gar welche, die selber mit dem Traum eines ruhigen Eigenheims vor zehn, zwanzig, Jahren nach Deutschland gezogen sind und sich ein Leben hier Stück für Stück erwitschaftet haben.

Tut es einen um die mehr oder weniger leid, als um die, die sowieso geerbt haben?
 
Grundsätzlich verstehe ich die Intention Deiner Aussage. Sicher, als Eigenheimbesitzer hat man ganz andere Probleme als der Flüchtling, der sein Leben riskiert hat um hier herzukommen. Nur darf man es sich meiner Meinung nach auch nicht so leicht machen und nun generell Eigenheimbesitzer als realitätsfremde Wohlstandsbürger zu verspotten, die vor den Ausländern Angst haben.

Ich sage auch nicht, dass es kein Problem für Eigenheimbesitzer ist. Mir geht es nur um die Perspektive. Es flüchten Menschen vor Verfolgung, Tod und Hunger. Und was hier kommt ist: Der Wert meines Grundstückes sinkt....um 75%! Und Flüchtlinge sind nicht alles Idioten: Das sind auch Familien, Ärzte, Anwälte, die zu erst einmal RESPEKT verdient haben. Und das kommt hier massiv unter die Räder, weil hier an Grundstückspreisen moniert wird. Man hat die Realität meiner Meinung nach massiv aus den Augen verloren.

Wir reden hier nicht nur von Villenbesitzern mit Porsches in der Garage, wir reden hier auch vom sogenannten Durschnittsbürger, der klassisch und konservativ mit Bausparen etc. sein kleines Häuschen auf 30 Jahre finanziert. Klar, denen geht es echt gut im direkten Vergleich. Aber man sollte auch nicht den Bogen überspannen und dies als Ausrede geltend zu machen dass man dann gewissermaßen alles in seinem Umfeld ohne Kritik hinzunehmen hat. So dekadent diese Probleme auch anmuten mögen gegenüber den Flüchtlingen, sie sind eben auch für diese Menschen vorhanden. Ansonsten landen wir im argumentativen Nirwana, wo jede Äußerung zu 60FPS in einem Spiel mit "Im Mittelmeehr ersaufen Flüchtlinge und Ihr diskutiert über Videospiele" wegwischen kann.

Dude, wenn du mich fragst, gibt es noch nicht genug Wohlstand auf der Welt und man darf immer und an allem Kritk üben. Aber für manche Kritik würde ich mich einfach schämen! Und diese gehört dazu. Ich sage nicht, dass das alle so sehen müssen. Dieses Land gibt einem die Möglichkeit jede Meinung politisch auch umzusetzen, selbst wenn ich das als persönliche Bankrotterklärung identifzieren dürfte. Alle Beiträge von mir in diesem Thread, zielen immer auf die Verhältnismäßigkeit ab.
 
Wie gemein. Als Eigenheimbesitzer hat man es echt schwer in Deutschland. Die Frage ist: wohin? Wo kann man noch irgendwo hinziehen, wo man vor Flüghäfen, Autobahnen, Wasserschutzgebieten und Asylbewerbern noch sicher ist? Kann ein einzelner Porsche überhaupt so schnell fahren...?

Ich würde nicht mit euch wohlhabenden tauschen wollen. Ich hätte die Kraft nicht.

Du gehst mir manchmal ein bisschen zu zynisch an die Sache ran, aber mal eine ernst gemeinte Frage: Wenn Du Dir irgendwo ein schönes Eigenheim bastelst, was Dich 500k kostet und Du 100k Eigenmittel hast bzw. 400k fremd finanzierst. Du zahlst dann die nächsten 20, 30 Jahre monatlich zurück um die 400k (+Zinsen) abzustottern. Und plötzlich verringert sich der Wert Deines Eigenheims (aus welchem Grund auch immer, Drogentherapiezentrum, Asylheim, Flughafen, etc.) drastisch und ist nur mehr 200k wert; Du zahlst aber weiterhin 400k (+Zinsen zurück).

Du willst mir doch nicht erklären, dass Dir das egal ist bzw. Du keine Bedenken schürst? Und selbst wenn Du aktuell noch nicht in der Situation bist (ich weiß nicht wie alt/jung Du bist), kommst Du vielleicht mal in die Situation Dir ein Eigenheim anzuschaffen.

Ich sage auch nicht, dass es kein Problem für Eigenheimbesitzer ist. Mir geht es nur um die Perspektive. Es flüchten Menschen vor Verfolgung, Tod und Hunger. Und was hier kommt ist: Der Wert meines Grundstückes sinkt....um 75%! Und Flüchtlinge sind nicht alles Idioten: Das sind auch Familien, Ärzte, Anwälte, die zu erst einmal RESPEKT verdient haben. Und das kommt hier massiv unter die Räder, weil hier an Grundstückspreisen moniert wird. Man hat die Realität meiner Meinung nach massiv aus den Augen verloren.

Ok, das relativiert nochmal Deine Aussage; hab das zu spät gelesen. Kann ich zum Teil nachvollziehen.
 
Die Wohlhabenden sind aber wiederum nicht nur Leute, denen das Geld familiär in den Schoß gefallen ist. Es sind vielleicht auch welche dabei, die sich den zaghaften Wohlstand hart erarbeitet haben, vielleicht gar welche, die selber mit dem Traum eines ruhigen Eigenheims vor zehn, zwanzig, Jahren nach Deutschland gezogen sind und sich ein Leben hier Stück für Stück erwitschaftet haben.

Tut es einen um die mehr oder weniger leid, als um die, die sowieso geerbt haben?

Mir tut es leid, dass man in der Debatte um den Wert eines Grundstückes Achtung vom (menschlichen) Leben verliert. Ob nun vererbt oder nicht. Ich hoffe inständig, dass die Angst um den Grundstückswert, dieinzige Sorge ist!

Das Grundstück selbst, bleibt ja so, wie es ist. Nur der WERT des Grundstückes....DER WERT, ändert sich. Darin liegt das Zynische. Nicht in der Idee ein Haus zu haben. Ich mache mich auch nicht Lächerlich darüber, dass jemand 30 Jahre lang spart und dann eventuell Grütze kauft. Oder verascht wird, oder betrogen wird, es geht hier aber nur um den WERT von...
 
Das widert mich übrigens am meisten an. Dieser deutsche (europäische, westliche, whatever) Bezug zum eigenen 'Verdienst'. Die meisten Menschen arbeiten tagtäglich sehr hart und haben nicht die Möglichkeiten sich ein Häuschen für 500k Euro zu bauen. Und dann heult man noch rum, weil der Wert sinkt, obwohl man weiterhin das Haus besitzt? Boah ne, ey. Echt nicht meine Welt.
 
@Dow Jones

Wie Du selbst so schön sagtest: Das Thema ist ein Minenfeld. Daher werd ich mich da auch jetzt nicht weiter reinsteigern, das würde wahrscheinlich nur zu Missverständnissen führen die sich dann drastischer lesen als sie gemeint sind. ;) Ich verstehe Deinen Ansatz und kann ihn größtenteils zustimmen. Ich hab halt nur nicht den Eindruck dass es sich bislang auf gesunkene Grundstückspreise reduziert hat, das ist halt ein Aspekt den die "Betroffenen" sehr schnell selber merken.

Ich gebe zu dass ich da parteiisch bin, eben weil ich Eigenheimbesitzer bin (leider aber ohne Porsche) und auch sonst nicht im Reichtum schwelge. Ich bin mir aber vollstens bewusst dass unsere Situation mit Problemen wie Windkrafträdern und Flugschneisen über Wohngebieten absoluter Luxus ist. Daher bin ich jeden Tag erneut dankbar dafür dass ich hier und nicht in Nordkorea auf die Welt gekommen bin und nutze halt die mir gegebenen Möglichkeiten das Beste daraus zu machen was in Deutschland möglich ist.
 
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