kommt immer drauf an, wie man kritisiert. ohne den zusatz "sicher ein einzelfall" sähe kritik schon ganz anders aus, als damit zu unterstellen, dass es die übliche vorgehensweise beim islam wäre.
So siehts aus. Dass vor allem im nahen Osten noch in vielen Ländern geistiges Mittelalter und Religion als weltliche Machtbegründung herrscht, ist berechtigte Kritik. Archaische Bestrafungen mit Berufung auf seinen Gott zu rechtfertigen, ist ebenfalls kritiwürdig.
Über Attentate im Namen Allahs, Jesu, Buddha oder dem Spaghettimonster muss man gar nicht erst reden. Verachtenswerter wirds nicht.
Allerdings ist es nicht OK, eine Weltreligion komplett zu denunzieren, weil es diese rückständigen Menschen unter der Flagge des Islam gibt. Denn das führt dazu, dass die vielen Gläubigen, die den Islam friedlich auslegen, eventuell hier im Land auf Grund von derartigen Vorurteilen keinen Fuß fassen können und sich daher niemals willkommen fühlen, woraus niemals eine gut integrierte Multikulti-Gesellschaft entstehen kann.
Es ist auch nicht OK, Angst vor jedem Moslem zu haben, weil er ja potenziell gefährlich sein könnte und daraus gegen eine eingebildete Islamisierung Europas zu demonstrieren und somit Fremdenhass Tür und Tor zu öffnen.
Weiterhin schafft diese gesamtheiltliche Ablehnung nur noch mehr Zulauf für die radikalen Spinner, weil sie Menschen, die in ihrer normalen Gesellschaft Ablehnung erfahren, sehr leicht ködern können.
Und genau diese gesamtheitliche Ablehnung war hier im Thread von einigen Teilnehmern doch sehr penetrant rübergekommen.