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Die allermeisten Muslime in Deutschland sind doch friedlich und tolerieren jede andere Religion. Ich habe in Berlin mehr als die Hälfte meines Lebens in Wedding, Kreuzberg und Neukölln verbracht und nie Hass von Muslimen aufgrund der Religion erlebt. Natürlich gibt es sowas, aber nicht in dem Ausmaß wie einige Aussenstehende zu wissen glauben.
 
sorry, aber viele linke gruppierungen demosntrieren seit jahren gegen den al-quds-tag und positionieren sich damit gegen den radikalen islamismus. wo waren den die ganzen leute, die heute zu pegida laufen da? oder war das problematisch, weil es linke gruppierungen waren, aber jez bei rechten kann man da ganz gut mit leben? es ist doch blödsinn zu behaupten, man würde da ne rosarote brille aufhaben. manche sehen das eben differenzierter und holen nicht gleich die ausweise-keule raus, nur weil jemand moslem is. diese unterschwellig feindliche stimmung, die auf diese weise gegen alle moslems angefeuert wird geht mir völlig auf den zeiger.
 
Sorry, aber der Satz wandert grade in den Bullshit-Charts steil nach oben. Noch n bisschen, und er löst die beiden Bestseller "das wird man ja noch sagen dürfen in Deutschland" und "ich bin ja kein Nazi, aber..." ab...
Falsch verstanden? Die Pegida-Bewegung hat insofern ihre Daseinsberechtigung, weil sie uns aufzeigt, wie sehr Regierung in Bezug auf Aufklärung und Integration versagt hat. So war das gemeint.
 
als würde man uns damit nicht schon seit jahrzehnten die ohren volljammern... ich kenn diesen tenor von wegen überfremdung usw seit guten 35-40 jahren..
 
Der Alltagsrassismus ist doch auch schon immer dagewesen und wurde totgeschwiegen. Schlecht informierte Menschen, die sich heute als Pegida formieren hat es schon immer gegeben.

Und Richter: Egal wie oft du das Buch verlinkst, die Antifas sind garantiert nicht für Islamismus. Sieht man ja auch gerade generell bei der IS-Thematik. Jeder Fanatiker, der irgendeine Religion für seine Taten zum Alibi macht, lässt mich auf die gleiche Weise erbrechen. Um das zu wissen brauche ich aber weder Hamed Abdel-Samad, Pegida, diverse dubiose Internetseiten oder dich.

Auf die Diskussion, dass der Islam von Natur aus faschistisch ist, lasse ich mich gar nicht erst ein. Besonders nicht mit "Ein Muslim sagt das auch, daher muss das stimmen!" "Die Christen" sind schon genauso gegen Titelseiten von Titanic vorgegangen, gegen Albumcover von Bands, gegen barbusige Mädels auf nem Altar. "Sie" morden, schikanieren und unterdrücken auch heute weltweit im Namen ihrer Religion - nur selten zusammengeschlossen in einem Terrornetzwerk. Oder was Homosexuellen Menschen weltweit im Namen des angeblich christlichen Glaubens angetan wird, oder wenn Leute in Dresden denken, das was sie da tun hätte tatsächlich irgendwas mit christlicher Kultur zu tun.

Es gibt kein gegeneinander aufwiegen, kein besser oder schlechter, es gibt nur ein SCHEISSE, wenn es zu Fanatismus wird.
 
Dann geh auf die Straße und halte ein Schild in die Höhe mit kA "Fuck Mohammed and Jesus". Berichte mir dann von den Reaktionen. Danke

Übrigens, einen Abdel-Samad brauche ich auch nicht. Die Politik scheint Ihn jedoch zu brauchen. Dem liegt mehr am Islam als einem Aiman Mazyek.
 
Warum sollte ich das? Ich hab nichts gegen Gläubige, auch wenn ich es selbst nicht bin, ich habe etwas gegen Fanatiker. Egal ob es Eltern sind, die ihre Kinder in einer Art abgeschotteter Welt im Keller auspeitschen lassen oder sie jemand im Namen des Glaubens abknallen.
 
Warum sollte ich das? Ich hab nichts gegen Gläubige, auch wenn ich es selbst nicht bin, ich habe etwas gegen Fanatiker. Egal ob es Eltern sind, die ihre Kinder in einer Art abgeschotteter Welt im Keller auspeitschen lassen oder sie jemand im Namen des Glaubens abknallen.
Problem ist: Es gibt viele Gläubige, die den Fanatikern in ihren Taten zustimmen, ohne selbst fanatisch zu sein. Was ist mit denen? Dieses einfache schwarz-weiß gibt es leider nicht, will uns die Politik aber jedesmal aufs neue vordichten (ebenso wie die Medien).
 
Natürlich gibt es die, das bestreite ich auch gar nicht. In jeder Religionsgemeinschaft. Menschen auf der ganzen Welt treten ihre angeblich so heiligen christlichen, muslimischen und xy. Werte jeden Tag mit Füssen. Auch viele "ganz normale" Leute.
 
Warum sollte ich das? Ich hab nichts gegen Gläubige, auch wenn ich es selbst nicht bin, ich habe etwas gegen Fanatiker. Egal ob es Eltern sind, die ihre Kinder in einer Art abgeschotteter Welt im Keller auspeitschen lassen oder sie jemand im Namen des Glaubens abknallen.

Schließe mich dir an. Mir ging es jedoch um die Reaktionen der Gläubigen. Die wären sicherlich nicht die gleichen. Was passiert wen Karrikaturen über den Islam veröffentlicht werden, haben wir wiedereinmal leider vorgeführt bekommen. Jesus kommt jährlich weiß nicht wie oft Europaweit vor. Bisschen Empörung von Seiten der Kirchen und das wars.

Wenn jemand der Meinung ist, dass er sich über eine Religion lustig machen will, so soll es auch sein scheiß Recht sein dies zu tun. Ich lebe in Europa und nicht in Saudi Arabien.
 
Und zeig mal nem Christen ne Jesuskarikatur..
Hmm die meisten User auf Kt sind Christen oder zumindest so erzogen worden. Und im Funny Stuff Thread hat es mehr Jesus & Co. Witze und Karikaturen als das Satiremagazin jemals Mohammed Zeugs gedruckt hat. Bislang habe ich hier deswegen noch keine grossen Reaktionen gesehen. Und das obwohl es christen gesehen haben. :staun:
Ich bin gegen alles Extreme, egal ob politisch oder relegiös. Aber das geht nun einfach gar nicht, die Anschläge, die IS...
 
Hm, ist vielleicht auch ne Alterfrage? Wenn ich da so an meine Großeltern denke oder an andere gleichaltrige Semester aus meinem Ort. Die verstehen beim Thema Jesus/Gott/Kirche keinen Spaß.
Vielleicht sind "modernere" Christen auch noch mal bisschen anders drauf? Kein Plan.
 
Hm, ist vielleicht auch ne Alterfrage? Wenn ich da so an meine Großeltern denke oder an andere gleichaltrige Semester aus meinem Ort. Die verstehen beim Thema Jesus/Gott/Kirche keinen Spaß.
Vielleicht sind "modernere" Christen auch noch mal bisschen anders drauf? Kein Plan.

Deine Großeltern würden also die Verantwortlichen zur "Verantwortung" ziehen? So nach Pariser Vorbild? Oder im Stil der 2012 Proteste? :roll:
 
Wohl kaum, und mit ihren fast 80 Jahren schon gar nicht. Und wenn überhaupt, das weiß ich doch nicht was die alles machen würden wenn,falls,hätte,sollte.
Ich meine nur das die in Ihren Ansichten auch extrem verbohrt sind und genauso allergisch auf Kritiken oder Witzchen reagieren wie manch anderer religiöser oder politischer Eiferer.
 
Warum müssen Muslime sich pauschal für die idiotischen Taten von Einzeltätern entschuldigen bzw. dazu äußern? Das ist absurd. Stand jetzt haben 2 schwerbewaffnete ein Massaker in einer Redaktion angerichtet. Alles weitere ist spekulativ.

Forderungen wie "Wo bleiben die Muslime?" sind so primitiv wie dämlich. Ich gehe als weißer Männlicher auch nicht mit Beleidsbekundungen auf die Straße wenn ein Typ derselben Ethnie irgendwo wieder einen Amoklauf hinlegt. Das hat was von Sippenhaft dass alle Muslime unter einer Decke stecken würden und sie auch nur ansatzweise Einfluss darauf hätten ihre fehlgeleiteten Schäfchen doch wieder an die Kurze Leine zu nehmen.

Wer durchdreht und meint Gewalt anwenden zu müssen den interessiert auch nicht was seine "Glaubensbrüder" zu Hause für eine Position vertreten, eher sind die in den Augen der Fanatisten ein zusätzliches Feindbild.

Weil solche Taten und z.b. auch das Tun des IS auf ihrem Glauben ausgetragen werden und Muslime in der Regel gläubiger sind als der durchschnittliche Christ, etc.
Warum sollen wir gegen Pegida demonstrieren? Weil es uns eben was angeht und uns in ein schlechtes Licht wirft und es eben NICHT unsere Meinung/unsere Wertvorstellung ist!

edit: oh, hier ist in den letzten 2h ja ordentlich diskutiert worden :ugly:
 
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