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MULTI Hatred

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Natürlich ist das eine Art der Zensur, wenn Valve ein Produkt aus inhaltlichen Gründen von seiner Plattform verbannt. Valve hat auch das Recht dazu, keine Frage. Zensur muss nicht immer staatlicher Natur sein.

Und ich bezog mich ja auch explizit darauf, dass hier gefeiert wird, wenn Hatred verbannt wird, bzw. man sein Missfallen zum Ausdruck bringt, wenn das Spiel zurückkehrt. Dies impliziert für mich, dass die betreffenden User eine Streichung des Spiels aus Steam befürworten. Sie befürworten also die Zensur von Hatred.

Der Vergleich mit den IS-Terroristen klingt sicherlich hart, ich würde das auch nie auf eine Stufe stellen. Allerdings ist die Denke doch sehr ähnlich: Was ich nicht gut finde, sollst du auch nicht haben.


Ich finde es insgesamt traurig, hier Sätze zu lesen wie "menschenverachtenden Mist". Hatred hat sicherlich keine Preise gewonnen, vielleicht ist das Spiel sogar total scheiße, wer weiß. Aber wir sind doch alle Spieler, und wir haben alle bereits zu spüren bekommen, was es heißt, wenn unser Hobby als Killerspiele verteufelt wird. Da kann ich nicht verstehen, dass die Spieler dann selbst über Games herfallen, nur weil diese eben noch eine Gangart härter werden.
Ich finde sogar, Hatred hält uns allen sehr imposant den Spiegel vor, ob nun gewollt oder nicht. In GTA feiern wir, wie wir auf die Straße rennen und nem Typen den Kopf wegblasen, um uns dessen Auto zu krallen. Wer noch nie in GTA Amok gelaufen ist, der möge bitte den ersten Stein werfen! Ehrlich, Leute! In Hatred aber ist selbiges Amoklaufen plötzlich "menschenverachtender Mist".
 
Wäre dieser menschenverachtende Mist repräsentativ für unser Hobby, dann würde ich nichts damit zu tun haben wollen. Dann wären Worte wie Killerspiele, samt die Debatten dahinter auf einen Schlag nachvollziehbar. Genau solche Produktionen befeuern ja die Kritik und die Köpfe dahinter, diversen Recherchen nach übrigens teilweise in rechtsextremen Gefilden unterwegs, hatten sicher nicht die Vision, der Meute den Spiegel vorzuhalten. Profit durch Skandalerschaffung, mehr nicht, da kannst du dir deine verdrehte Romantik nun wirklich sparen.

Ich klinke mich hier aber auch aus, weil mir das Thema aus persönlichen Gründen ziemlich nahe geht.
 
Klar ist das am Ende Profit durch Skandal, da bin ich völlig bei dir :-)

Ich will das Spiel auch nicht besser machen als es ist und ich kann mir gut vorstellen, dass es am Ende bloß eine stumpfe Ballerorgie ohne Gehalt ist. Die Reaktionen darauf sind aber dennoch ziemlich entwaffnend.
 
Genau solche Produktionen befeuern ja die Kritik und die Köpfe dahinter, diversen Recherchen nach übrigens teilweise in rechtsextremen Gefilden unterwegs, hatten sicher nicht die Vision, der Meute den Spiegel vorzuhalten.

pfeiffer, thompson & co sind nicht auf spiele aufmerksam geworden, weil die so schlimm sind, sondern weil sie erfolgreich sind.
die vorwürfe der rechtsextremität wurden übrigens widerlegt. da hat sich jemand bei der recherche "vertan".
 
es ist nur ein spiel leute. das zählt für spaßshooter wie serious sam genauso wie für solche wie diese hier. ich hab sogar eher das gefühl, dass leute hier in diesem spiel darüber nachdenken, was sie tun und vbielleicht dann in zukunft anders an shooter rangehen, oder vielleicht sogar das alltägliche leben mehr zu schätzen wissen.#

stimme @Weasel1988 absolut zu, um es mal so zu sagen.
 
[imo]
Das Kontroverse an dem Spiel ist doch, dass der Spieler als kranker Psycho massenhaft Leute umbringt. Scheint vielen zu real zu sein. Überlegt mal, ob es diesen Aufschrei geben würde, wenn man nicht diesen Psycho sondern Gandhi steuern würde.
[/imo]

Ach, Rape Simulatoren gibt es doch schon seit Jahrzehnten und erfreuen sich nicht nur in Japan großer Beliebtheit (*hust* H-Games *hust*).

Alles nur Pixelbrei.

Achja, in der Musik gibt es doch auch exzessive Gewalt. Nur dort wird es als Kunst angesehen. Fände es aber cool, wenn man in dem Spiel per DLC als Slim Shady ähnlichen Charakter zocken könnte. So könnte ich die Marshall Mathers LP nachspielen. :lol:

Jedenfalls die zwei Stichworte: real und Kunst. Als die Killerspiele Debatte aufkeimte, waren wir uns doch einig, dass Spiele nicht real sind. Man könne Realität von Spiel unterscheiden. Zudem wird sich seit Jahren darüber beschwert, dass Spiele nicht als Kunstform angesehen werden. Ist artistisch nicht alles möglich und jedem Künstler selbst überlassen, was er macht?

Der Großteil der Bevölkerung wird durch brutale Kunst nicht dazu bewegt, selbst so zu agieren. Und...wieso sollte man sich als Spieler schlecht fühlen oder menschenverachtend sein, wenn man solch ein Spiel spielt? Verstehe das noch immer nicht. Nur, weil sich der Designer dazu entschieden hat, das Spiel möglichst real aussehen zu lassen? Anderer Protagonist, Comiceffekte und das Spiel findet überhaupt keine Beachtung.

Das Spiel ist imo nur interessant, weil sich so viele daran aufhängen. So will man doch wissen, worum so ein HalliGalli veranstaltet wird.

tl;dr - alles nur Pixel. Who cares?
 
Hm. Achtung langer Text mit meinen Gedanken, wird wohl nicht jedem passen.

Aber versuchen wir (die Gamer) nicht immer, Aussenstehenden klar zu machen, dass mehr hinter Spielen steckt? In so einem Spiel hinterfragt man nicht in einer tief gehenden Geschichte die Beweggründe des Protagonisten, man setzt sich nicht mit den Gedanken und der Geschichte auseinander um zu begreifen, zu verstehen, zu lernen oder sonst was. Es giht keine Spielelemente (jedenfalls seh ich keine), die etwas damit zu tun haben, sich mit mehr als dem Töten von unbewaffneten Zivilisten und Polizisten auseinanderzusetzen - Es geht nur um blinden Hass und das unbewaffnete Zivilisten (ich seh jetz mal ab von den Polizisten, die jene zu schützen versuchen) niedergemetzelt werden.

Postal hat einen sarkastischen Beigeschmack und ebensolche Intention. Battlefield und CoD sind Militärshooter, dort stehen einem (zu ~ 95%) Bewaffnete gegenüber. Die Terroristenszene hat auch für Aufruhr gesorgt, damals bei CoD.
Sofern das Spiel beabsichtigt, mittels Elementen zum Reflektieren und Hinterfragen zu bringen, kann meinetwegen ein Spiel über einen Amoklauf gemacht werden. Jedoch sehe ich hier lediglich ein Spiel mit dem (wohlgemerkt einzigen) Sinn, Amokläufe als spaßig zu verkaufen. Mal eben abends nach der Arbeit hingesetzt und noch schnell Hatred gezockt.

Mit dem IS das Ganze zu vergleichen, puh.
Auch wir in der Gamerszene müssen Grenzen abstecken, in denen etwas tolerabel ist. Wollen wir nur weil wir keine Zensur wollen, auch so etwas wie den Foltersimulator? Ich mein, die CIA hat das auch gemacht. Und es ist ja nur ein Spiel. Mein Kampf sollte auch wieder zur Verfügung im Laden stehen, es ist ja nur ein Buch. Wir vergessen oftmals, das nur weil wir nicht so drastisch und grausam wie die IS sind - nicht das exakte Gegenteil sein müssen, und einfach alles durchgehen lassen müssen. Es gibt auch in unserem Hobby Grenzen, oder zumindest sollte man solche einhalten. Auch wenn wir uns gern einreden, Spiele beeinflussen uns nicht. Selbst wenn nur einer von all den Käufern aus dem Spiel verwirrt und gestört rausgeht, und danach einen Amoklauf macht, weil er meint er hasst genauso viel die der Protagonist, und nichts aus dem Spiel gelernt hat ausser das es Sinn macht, andere mitzureissen - dann haben wir den Salat. Es gibt wie bei allem auch Befürworter - doch diejenigen sollen sich einfach mal Gedanken machen, ob man generell Spiele gut finden soll, nur weil sie ein bestimmtes Maß an Gewalt mit sich führen. Korrigiert mich, aber mehr hat das Spiel meines Erachtens nicht zu bieten, bzw. soll nicht mehr bieten, noch kann man es ja nicht spielen.

Die Gewaltdarstellung ist meinetwegen in Ordnung, solange das Spiel ab 16/18 ist. Nur ist es eben bisher eine "reine Gewaltorgie" und es fehlen Elemente, die dann wichtig wären für eine Verarbeitung.

Es ist nur ein Spiel, doch auch ein Spiel vermittelt eine Botschaft. DU bist der Protagonist. Man indentifiziert sich mit dieser Person, durch die man handelt. Im Gegensatz zu anderen Spielen geht man hier in ein Schlachthaus, ohne jeglichen Rahmen ausser Hass. Und man schlachtet Menschen. Und da ein Spiel in der Regel Spaß machen soll, hat man quasi Spaß daran unschuldige Menschen ohne ein Motiv (bis auf Hass) oder eine Geschichte zu töten. Wer sich also damit identifizieren kann, sich in den Protagonischen hineinversetzen und seine Handlungen nachvollziehen kann - hat ein Problem, denke ich.

Fazit: Bleibt nur zu hoffen, das die Entwickler sich bei dem Spiel mehr gedacht haben, und eine tiefgründige Story eingebaut haben, die einen in eine Geschichte reisst - statt das Spiel zu einem reinen Feierabendamoklaufsimulator zu machen.
 
Auch wenn wir uns gern einreden, Spiele beeinflussen uns nicht. Selbst wenn nur einer von all den Käufern aus dem Spiel verwirrt und gestört rausgeht, und danach einen Amoklauf macht, weil er meint er hasst genauso viel die der Protagonist, und nichts aus dem Spiel gelernt hat ausser das es Sinn macht, andere mitzureissen - dann haben wir den Salat.

Diesem Gedanken folgend können wir den Laden gleich dicht machen. Alkohol? Medikamente? Spitze Gegenstände? Waffen? Autos? Ist alles schon mal missbraucht worden, und wird auch tagtäglich von Spinnern missbraucht, oft werden dabei Unschuldige verletzt oder getötet. Dennoch darf aufgrund einzelner Schwachmaten, die es halt immer geben wird, niemals die Freiheit der Gesellschaft geschmälert werden.
 
Ach, diese Spiele, wo es nur um Gewalt geht wie Postal, sind doch sowieso in der Minderheit. Wir Gamer scheren uns einen Dreck um solche Spiele. Werden vllt. kurz angezockt aber dann beiseite geschmissen, weil sie langweilig sind, da keine Herausforderung oder Ähnliches. Bei Postal hat sich damals auch niemand aufgeregt. Dem Spiel wurde einfach fast keine Beachtung geschenkt.

Heutzutage ist es anders. Da kann jeder seine Meinung im Internet kundtun. Und Trailer kann man sich an jeder Ecke anschauen. Nun haben wir Gamer Angst, dass der Laie Gamer nur mit solchen Gewaltspielen assoziiert. Deswegen muss man unbedingt dagegen sein. Doch das Verhalten scheint mir nun doch arg heuchlerisch. Einerseits hat man früher gesagt "Ach, ist doch egal - Spiele sind nicht die Realität und können das Verhalten des Gamers nicht beeinflussen. Der ist intelligent genug, um dies zu unterscheiden." und nun ist es "Ich kann nicht fassen, dass solch ein Spiel produziert wird. Das sieht alles so real aus. Ne, da wird mir ganz anders, wenn ich sowas sehe." Wohlgemerkt kommen solche Statements von Gamern selbst.

Übrigens weiß ich nicht, seit wann ein Spiel unbedingt eine Botschaft vermitteln soll. Wüsste bspw. nicht, welche Botschaft mir die Assassin's Creed Teile vermittelt hätten. Also ich habe da nichts mitgenommen, was mich bewegt hätte oder sonst was, was von der Story hängengeblieben wäre. Und ich liebe Assassin's Creed.

Und: Ich bin dafür, dass es Vielfalt in Spielen gibt. Es gibt sinnlose Ballerorgien (mal richtig extrem, mal nicht), Spiele die über das Story Telling kommen (Enslaved), ArtsyFartsy Spiele, Spiele, die Ballerorgien und ArtsyFartsy sind usw. usf.
Ist doch toll, dass es so viel Auswahl gibt. IMO wird dem Spiel Hatred viel zu viel Beachtung geschenkt. 2 Monate nach Release wird das niemanden mehr interessieren.

BTW, gibt es auch in der Musik Lieder/Alben, welche nur darauf aus sind, so gewaltverherrlichend zu sein, wie nur möglich. Aber auch richtig deepen shit. Marilyn Manson wurde doch damals schuldig für Columbine gemacht. Aber die Medien können einen nicht psychisch Kranken (oder vllt. sogar den nicht) dazu animieren irgendetwas zu tun. Und es ist jedem selbst überlassen, was er konsumiert.

Wie gesagt...für mich wird da zu viel Wirbel um ein völlig bedeutungsloses Spiel gemacht. BTW musste ich sogar beim Monolog des Protagonisten in dem Trailer lachen, weil es für mich einfach over the top ist.
 
Das ist genau die Attitüde, die ich meine! Du unterstellst anderen Spielern, dass diese schlichtweg zu dumm sind, um ein solches Spiel spielen zu dürfen. Geht's noch?

Ich unterstelle keine Dummheit, sondern ein gewisses Maß an Ignoranz und Abgestumpftheit (gibts das Wort überhaupt?). Wieso ergötzt man sich bitte schön an virtueller Folter und genießt es wenn Gegner qualvoll verbrennen?
Und die beleidigte Leberwurst brauchst jetz echt nicht spielen, schließlich bin ich es ja der mit religiösen und fanatischen Spinnern verglichen wird. Was mich jetzt nicht unbedingt traurig macht, obwohl ich mit derlei Unsinn absolut nichts am Hut habe.

Und das du auf Grund von solchen Spielen nicht gleich mit Kneifzange und Flammenwerfer in den nächsten Kindergarten rennst glaub will ich doch schwer hoffen, aber vielleicht kommt ja irgendwann mal ein entsprechendes Spiel raus (Hatred DLC?) wo man nach Lust und Laune Kinder foltern und hinrichten kann. Eventuell hat da bei Destructive Creations jemand ein offenes Ohr für so`ne Idee. Zu mehr scheinen die ja geistig nicht in der Lage zu sein.


Achja, und wer hier immer mit der GTA/Postal Argumentation kommt. Sorry, aber die Spiele kann man mit diesem Machwerk nicht wirklich vergleichen.
 
Ich unterstelle keine Dummheit, sondern ein gewisses Maß an Ignoranz und Abgestumpftheit (gibts das Wort überhaupt?). Wieso ergötzt man sich bitte schön an virtueller Folter und genießt es wenn Gegner qualvoll verbrennen?
Und die beleidigte Leberwurst brauchst jetz echt nicht spielen, schließlich bin ich es ja der mit religiösen und fanatischen Spinnern verglichen wird. Was mich jetzt nicht unbedingt traurig macht, obwohl ich mit derlei Unsinn absolut nichts am Hut habe.

Und das du auf Grund von solchen Spielen nicht gleich mit Kneifzange und Flammenwerfer in den nächsten Kindergarten rennst glaub will ich doch schwer hoffen, aber vielleicht kommt ja irgendwann mal ein entsprechendes Spiel raus (Hatred DLC?) wo man nach Lust und Laune Kinder foltern und hinrichten kann. Eventuell hat da bei Destructive Creations jemand ein offenes Ohr für so`ne Idee. Zu mehr scheinen die ja geistig nicht in der Lage zu sein.

Nenn es Dummheit oder Ignoranz. Jedenfalls maßt du dir an, über andere Spieler zu urteilen und pauschal sagen zu können, dass sie Hatred nicht spielen sollten. Da können wir Spieler wirklich froh und dankbar sein, dass du mit dieser Gabe gesegnet bist.


Wieso ergötzt man sich bitte schön an virtueller Folter und genießt es wenn Gegner qualvoll verbrennen?

Wieso spielt man einen Krieg nach, in dem 60 Millionen Menschen umgekommen sind? Wieso schlachtet man in GTA gutmütige Polizisten ab? Wieso reißt man in Dead Rising Zombies die Köpfe ab? Wieso bricht man in Fight Club dem Gegner brutal die Knochen, bevor man ihn finished? Fragen über Fragen, auf die du wohl nie eine Antwort finden wirst.


Achja, und wer hier immer mit der GTA/Postal Argumentation kommt. Sorry, aber die Spiele kann man mit diesem Machwerk nicht wirklich vergleichen.


Stell dir folgendes vor: Ich lege GTA ein, hau den Waffencheat drauf und ziehe los. Ich knall dann jeden Typen ab, der mir in der Spielwelt begegnet, erschieße Polizisten, überfahre arglose Passanten und so weiter. Wo ist der Unterschied zu Hatred?
 
der unterschied ist, dass gta niemals das gefühl vermitteln will man tötet einen menschen, sondern eher wie in einem sandkasten mit actionfiguren
das spiel hier aber schon...ich konnt mir den trailer kaum anschauen...hab wolfenstein aber durchgespielt...
wo liegt der unterschied? mmn in der aufmachung, da gehört vieles rein....
 
Nenn es Dummheit oder Ignoranz. Jedenfalls maßt du dir an, über andere Spieler zu urteilen und pauschal sagen zu können, dass sie Hatred nicht spielen sollten. Da können wir Spieler wirklich froh und dankbar sein, dass du mit dieser Gabe gesegnet bist.

Wo sag ich denn das keiner das Spiel spielen soll? Ich kritisiere lediglich die herangehensweise des Spiels an diese Thematik und stelle zumindest die Kreativität und Vernunft der Entwickler in Frage.

Wieso spielt man einen Krieg nach, in dem 60 Millionen Menschen umgekommen sind? Wieso schlachtet man in GTA gutmütige Polizisten ab? Wieso reißt man in Dead Rising Zombies die Köpfe ab? Wieso bricht man in Fight Club dem Gegner brutal die Knochen, bevor man ihn finished? Fragen über Fragen, auf die du wohl nie eine Antwort finden wirst.

Ich habe nicht verurteilt was man tut sondern das manch einem offensichtlich einer abgeht bei derartigen Szenen. Und sowas finde ich dann fragwürdig. Anhand deines Nicks vermute ich mal das du mitte 20 bist. Muss man da noch sabbernd vorm TV hocken wenn man Gegnern die Birne wegknallt und die Suppe aus allen Löchern spritzt ? Auf mich bezogen kann ich diese Frage schonmal mit nein beantworten. Mit 10 bin ich auch noch gierig mit der Kettensäge durch Horden von Monstern bei Doom gerannt und hab mich über jeden Tropfen Pixelblut bei Mortal Kombat gefreut. Aber das ist 20 jahre her und die Sichtweise ändert sich nunmal über gewisse Dinge. Ich Spiele auch heute noch solche Spiele, aber ich geh nicht mehr ab wie ein Zäpfchen wenn vor mir ein Gegner blutüberströmt zu Boden geht.

Stell dir folgendes vor: Ich lege GTA ein, hau den Waffencheat drauf und ziehe los. Ich knall dann jeden Typen ab, der mir in der Spielwelt begegnet, erschieße Polizisten, überfahre arglose Passanten und so weiter. Wo ist der Unterschied zu Hatred?

Wo der Unterschied liegt? Really?
In GTA sind die von dir aufgezählten Dinge optional und tragen absolut nichts zum vorgesehenen Spielgeschehen bei, außer vielleicht `n bisschen Cash und Munition. Sowas kann man dort machen, oder aber nicht. Du wirst das Spiel in jedem Fall abschließen können. Wie das bei Hatred aussieht muss ich dir jetzt nicht sagen oder?
 
Es ist einfach eine fragwürdige Doppelmoral, Amokläufe in GTA okay zu finden, in Hatred aber nicht. Ist nämlich im Grunde das selbe, auch wenn es in GTA nur optional ist. Übrigens gab es auch in GTA Missionen zu genüge, in denen es einfach nur ums Morden geht. Ich erinnere mich an GTA 2, wo man möglichst eine Elvis-Gruppe komplett umbringen sollte, oder GTA Vice City, wo man in einem Zeitlimit mit der Kettensäge möglichst viele Passanten töten muss. Das ist natürlich viel gehaltvoller als bei Hatred ;-)

Ansonsten geil, wie du weiterhin versuchst, mir vorzuschreiben, was ich gefälligst zu empfinden habe. Als kleiner Junge durfte ich Blut also cool finden und jetzt nicht mehr, weil du meinst, dass ziemt sich nicht für einen Erwachsenen? Ich finde Blut in Spielen aber cool. Ich glaube, du solltest mich direkt einweisen.

Du kannst übermäßige Gewalt in Spielen für dich ja gerne scheiße finden und das verachten, aber dann erkläre es nicht zur Allgemeingültigkeit, und lasse anderen Spielern doch einfach ihren Spaß. Jeder nach seiner Fasson.


Ansonsten natürlich das, was @eape sagst. Du tust so, als hättest du das Spiel bereits durchgezockt, kennst aber nur einen kurzen Trailer. Niemand von uns weiß, wie Hatred letztlich sein wird. Du aber weißt schon ganz genau, dass es mit den geistigen Fähigkeiten der Entwickler nicht weit her ist (Post 113). Also muss ich davon ausgehen, du hast es schon gespielt, ja?




Noch eine Ergänzung: Wir alle haben schonmal GTA gespielt. Und nochmal: Wer dort noch NIE Amok gelaufen ist, einfach so zum Spaß, der möge bitte den ersten Stein werfen! Denn wie wir nun alle wissen, sollte man das nicht tun, weil es nur optional ist und man sich damit auf das Niveau von Hatred begibt. Wer aber vielleicht doch schonmal Amok gelaufen ist in GTA, der sollte mal in sich gehen, ob es dann angemessen ist, hier so großspurig aufzutreten nach dem Motto "menschenverachtender Mist".
 
Der trailer reicht doch um den scheißhaufen abstoßend zu finden, dazu braucht man es ja nicht spielen. Normalerweise habe ich noch nie probleme mit den ganzen spielen gehabt aber seit dem Trailer sehe ich manche dinge anders.

GTA wurde nicht entwickelt mit dem Spielziel alles zu killen wiederum dieses spiel schon.

Man muss sich halt fragen wo sind die Grenzen? Was kommt als nächstes?
Bin ich kein Fan von Zensur aber das ding bekommt hoffentlich von allen ecken ein nogo.
 
In GTA gab es von mir viele Headshots für Passanten auf dem Boulevard, wenn sie mich blöd anmachten a la "take this bitch!" Klar, laufen die umstehenden Passanten dann weg und schreien, aber das haben die sich einfach verdient. Ich meine: Wieso machen die mich blöd an? Wissen sie nicht, dass ich loco bin?

Spaß beiseite: Bei GTA hat es doch Spaß gemacht, einfavh mal auszuticken. Ob das in dem Spiel auch so ist, wird sich dann noch zeigen. Aber finde das Spiel nicht menschenverachtender als GTA nur, weil es in GTA optional ist.

Apropos menschenverachtend: Wie viele hier fanden Trevor als Charakter geil? Na? Nicht so schüchtern, hebt ruhig die Hand.
 
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