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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der Name von dem Junge ist bekannt. Die türkische Gemeinde ist aufgebracht. Ich prophezeie Selbstjustiz.

Das war früher einer unserer "Stamm"-McD und viele meiner Kumpels trainieren am Studio auf der anderen Seite vom Kaiserleikreisel.

Nicht nur der Name vom Täter ist bekannt sondern auch sein Foto. Die Aufforderungen ihn auf der Straße zu bespucken und niederzuschlagen inkl Foto wird im Offenbacher und Frankfurter Freundeskreis gerade munter verteilt :/
 
Genau. Und deswegen sollten Vater/Bruder/Freund nicht diejenigen sein, die über den Täter das Urteil fällen. Dass die für den Täter nur Hass übrig haben ist menschlich absolut nachvollziehbar.

Das muss absolut schrecklich sein. Auf der einen Seite trauerst du um deine Tochter/Schwester/Freundin, auf der anderen Seite kannst du aus Hass nicht schlafen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass der Zustand dein Leben zerstören kann.
 
Emotionslos gesehen absolut richtig. Als Vater/Bruder/Freund ist es aber sicherlich schwer, nicht auf den Gedanken zu kommen.

Klaro. Wenn man selbst im nächsten Umfeld davon betroffen ist, dann ist das nochmal eine ganz andere Sache – würde es im Falle eines Falles aber in meinen Augen nicht rechtfertigen. Nur finde ich es irgendwie mittlerweile so bezeichnend, wenn selbst Leute, die gar nichts mit der Sache zu tun haben einfach rausbölken: „Bringt ihn um/kastrieren/erschießen/hängen“.
 
Ich kann mir vorstellen, das man z.B. als Vater auf jedes Rechtssystem scheißt. Versucht euch das mal Vorzustellen? Euer Kind / Frau / Freundin getötet. Wohlwissend, das es nicht rechtens ist (und das er sich damit auf eine ebene mit dem Täter stellt) hätte ich durchaus ein gewisses... Verständnis.

Bleibt nur zu hoffen, dass es alles rechtens abläuft und ihn die ein Gericht (und kein anderer) zur Rechenschaft zieht.
 
Klaro. Wenn man selbst im nächsten Umfeld davon betroffen ist, dann ist das nochmal eine ganz andere Sache – würde es im Falle eines Falles aber in meinen Augen nicht rechtfertigen. Nur finde ich es irgendwie mittlerweile so bezeichnend, wenn selbst Leute, die gar nichts mit der Sache zu tun haben einfach rausbölken: „Bringt ihn um/kastrieren/erschießen/hängen“.
Das kommt, weil halt oft die Urteile nicht nachvollziehbar sind. Was wird der bekommen? 3 Jahre? Irgendwas mit Bewährung etc. Schlimm genug, da versteht der Otto-Normal-Bürger halt die Welt nicht mehr.
 
Emotionslos gesehen absolut richtig. Als Vater/Bruder/Freund ist es aber sicherlich schwer, nicht auf den Gedanken zu kommen.

Auch so platzt mir der Schädel, wenn ich daran denke, dass da ein Typ einem jungen Mädel auf brutalste Weise das Leben genommen hat und ihm jetzt Hausarrest bevorsteht.
Meine Freundin wurde auch schon häufiger nach der Arbeit von Typen verfolgt. Meine Schwester wurde schon mit einem Messer bedroht. Ich kenne das noch aus der Schulzeit, wie es ist, wenn man nach kleinen Wortgefechten bei McDonald's plötzlich vor dem Einkaufszentrum aufgelauert wird. Es ist so krass, in was für einer Welt wir leben. Und dann werden solche Typen, die man ja eh schon kaum kontrollieren kann, mit 'nem Jahr Jugendknast abgeschreckt. Und wenn sie wieder raus sind, können sie das bisschen Frust gleich wieder in der Welt abbauen. Ey, es regt mich so auf. Wenn ich nur daran denke, dass das eine mir nahestehende Person ist, ey, das müssen echt Leute entscheiden, die sich an diese dicken Bücher halten können...
 
Ich kann mir vorstellen, das man z.B. als Vater auf jedes Rechtssystem scheißt. Versucht euch das mal Vorzustellen? Euer Kind / Frau / Freundin getötet. Wohlwissend, das es nicht rechtens ist (und das er sich damit auf eine ebene mit dem Täter stellt) hätte ich durchaus ein gewisses... Verständnis.

Bleibt nur zu hoffen, dass es alles rechtens abläuft und ihn die ein Gericht (und kein anderer) zur Rechenschaft zieht.

Die Frage, die sich dann aber stellen muss: Ist die vermeintliche Gerechtigkeit das wert, im Knast zu landen und nicht für meine Frau oder meine Eltern da zu sein und sie bei diesem grausamen Verlust aktiv unterstützen zu können?
 
Der hat einer jungen Frau das Leben genommen.

Imo gäbe es 2 Möglichkeiten: Lebenslang (nicht beschisse 25 Jahre, sondern LEBENSlang) oder der wird vor die Wand gestellt.

Leider, oder zum Glück, gehts nicht nach mir!

So eine hirnlose Scheisse kannst du Dir gerne sparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage, die sich dann aber stellen muss: Ist die vermeintliche Gerechtigkeit das wert, im Knast zu landen und nicht für meine Frau oder meine Eltern da zu sein und sie bei diesem grausamen Verlust aktiv unterstützen zu können?

Sicher, ich kann mich da auch nicht reinversetzten (wer kann das schon), aber ich hätte verständnis dafür. Menschlich, nicht rechtlich.
 
Der hat einer jungen Frau das Leben genommen.

Imo gäbe es 2 Möglichkeiten: Lebenslang (nicht beschisse 25 Jahre, sondern LEBENSlang) oder der wird vor die Wand gestellt.

Leider, oder zum Glück, gehts nicht nach mir!

Jetzt schon wieder diese dusselige Forderung nach „vor die Wand gestellt“. Guckt doch mal in die USA, da seht Ihr wie sehr die Todesstrafe der Sicherheit dient. Und kommt mir nicht Gerechtigkeit oder Genugtuung: Stellt euch doch mal vor, euer Vater oder Bruder würde in einem solchen Fall angeklagt und verknackt – und er ist unschuldig.

Wie in diesem Fall die Tage:

http://www.spiegel.de/panorama/just...maliger-todeskandidat-ist-frei-a-1004383.html

Und was sagt man dann? Shit happens?
 
So eine hirschlose Scheisse kannst du Dir gerne sparen.

Danke für die netten Worte. Tut mir leid, aber in solchen Fällen habe ich kein Mitleid. Ich hätte auch einfach die Todesstrafe fordern können, wäre nur anders formuliert gewesen, so ists halt relativ radikal formuliert, gebe ich zu.

Jetzt schon wieder diese dusselige Forderung nach „vor die Wand gestellt“. Guckt doch mal in die USA, da seht Ihr wie sehr die Todesstrafe der Sicherheit dient. Und kommt mir nicht Gerechtigkeit oder Genugtuung: Stellt euch doch mal vor, euer Vater oder Bruder würde in einem solchen Fall angeklagt und verknackt – und er ist unschuldig.

Wie in diesem Fall die Tage:

http://www.spiegel.de/panorama/just...maliger-todeskandidat-ist-frei-a-1004383.html

Und was sagt man dann? Shit happens?

Natürlich bleibt da ein Restrisiko, dass die Justiz irrt. Ist doch jetzt nicht anders bei langen Gefängnisstrafen. Wenn man 30 Jahre unschuldig gesessen hat ist das Leben auch ruiniert. Ob es die Kriminalitätsrate senkt? Wahrscheinlich nicht und darum gehts mir garnicht.
 
dir gehts um rache und rache hat in einem rechtstaat nichts verloren....

bei manchem geschreibsel kann ich nur den kopf schütteln. vielleicht setzt ihr mal die BILD ab...

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Worum geht es denn dann?

Es geht darum, dass die Strafe wahrscheinlich wieder ein Schlag ins Gesicht für alle Freunde und Angehörigen des Opfers sein wird.

Nachdem ich wahrscheinlich eh wieder bei den meisten hier auf der roten Liste stehe in dieser Situation und schreiben könnte, was ich will, gehen wir anders an die Sache ran.

Welches Strafmaß entsprichte deiner Meinung nach der Tat. Was würdest du als Strafe ansehen, die "gerechtfertigt" ist. 3 Jahre? 10 Jahre? 20 Jahre?
 
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