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Bremen. Alexander S. ist wütend. Sein Handy wurde gestohlen. Er hat Hinweise darauf, wer es war, er weiß, wo sich der mutmaßliche Täter aufhält. Er hat Bilder von ihm und seiner Familie. Alexander S. war mit diesen Fotos bei der Polizei. Doch die tat – zumindest aus seiner Sicht – erst einmal nichts. Der Diebstahl ereignete sich in der Professor-Hess-Kinderklinik. Dort lag sein Sohn, berichtet S.. Und damit diesem nicht so langweilig wird, hatte er ihm sein Smartphone da gelassen und Spiele installiert. In einer Nacht sei das Handy dann gestohlen worden. S. zeigte den Diebstahl an, zunächst ohne Hinweise in der Hand.
Die erhielt er erst eine Woche später. Die mutmaßlichen Täter hatten sein Handy nämlich nicht verkauft. Sie benutzten es. Und sie nutzten auch die Kamerafunktion. Was sie nicht wussten: Alle Fotos, die sie machten, konnte S. auf seinem heimischen Computer ansehen. Er hatte das vorher auf dem Mobiltelefon so eingestellt. Und S. erkannte die mutmaßlichen Diebe wieder. Es handele sich um eine Familie, deren Kind im Krankenhaus im Nebenzimmer gelegen habe, sagt S. Über die Fotos und Videos, die er auf seinem Rechner fand, konnte er sogar herleiten, in welchen Zimmern in welchem Flüchtlingsheim die Familie lebt.
Am Sonntag, acht Tage nach dem Diebstahl, ging er mit dem Material erneut zur Polizei. Die habe sich angesichts der eindeutigen Beweislage gefreut, sagt S., und ihn mit der Ankündigung, man werde sich darum kümmern, nach Hause geschickt. Dann allerdings sei nichts passiert. Die Polizei habe ihm am Telefon gesagt, dass die Staatsanwaltschaft keine Gefahr im Verzug sehe. Die Durchsuchung der Räume, in denen die Familie lebt, fand daher an diesem Abend nicht statt. S. enttäuschte das. Er hatte sich davon erhofft, sein Handy wiederzusehen. Und er versteht nicht, warum Polizei und Staatsanwaltschaft nicht handeln, wenn sie so klare Beweise in der Hand haben. „Ich bin in der Realität angekommen“, sagt S. – und es klingt nicht so, als sei das eine angenehme Realität.
Polizeisprecher Nils Matthiesen zeigt auf Nachfrage Verständnis für die Emotionen des Mannes. Ein von der Polizei angeregter Durchsuchungsbeschluss sei von der Staatsanwaltschaft als nicht sofort durchsetzbar eingeordnet worden, erklärt er. Und bei der Staatsanwaltschaft erklärt Frank Passade, warum das so ist. In Eilfällen könne die Staatsanwaltschaft selbst Durchsuchungen anordnen. Das sei aber nur erlaubt, wenn Gefahr im Verzug sei. „Wir dürfen das nur dann, wenn die Gefahr besteht, dass ansonsten Beweismittel verloren gehen“, sagt Passade. Im konkreten Fall sei das Telefon aber auch nach acht Tagen noch im Besitz der Verdächtigen gewesen. Deswegen sei er rechtlich nicht als Eilfall einzustufen gewesen. Den Durchsuchungsbeschluss müsse die Staatsanwaltschaft dann beim Amtsgericht beantragen. Genau dies habe sie getan und müsse nun die Entscheidung des Richters abwarten. Die Ermittlungen, so Passade, seien also aufgenommen.

Mit nem Golfschläger in der Hand!Ich glaub ich wär da selbst reinmarschiert![]()
Mit nem Golfschläger in der Hand!
Mit nem Golfschläger in der Hand!
An Stelle des Staatsanwalts hätt ich genauso reagiert. Durchsuchungen stehen unter Richtervorbehalt, § 102, 105 StPO und ohne Gefahr im Verzug kann man das nicht aushebeln. Nennt sich Grundrecht und ist der Grund dafür, dass die Bullen nicht nach Lust und Laune bei euch zu Hause ein- und ausmarschieren. Da offenbar kein Verkauf ansteht und kein Verlust des Diebesguts droht, kann bzw. muss man hier den Dienstweg gehen. Und wenn Alexander S. natürlich meint, damit zur Presse gehen zu müssen und die Beschuldigten so zu warnen, more power to him.Man muss ja.. Scheinbar hat man keine andere Wahl!![]()
Der mit dem vorwarnen war gut!

V.a. wissen die selbst nicht was sie sich und den zukünftigen und aktuellen Flüchtlingen antun.
Sie kommen hier her, suchen Hilfe und werden direkt zu Dieben (und es handelt sich hier nicht um Nahrung oder Kleider die man möglicherweise dringend braucht)..... das ist v.a. denen ins Gesicht getreten die hier ein ehrliches und ordentliches Leben aufbauen wollen und denen dies wegen solchen Ar********* erschwert wird......
Die sollte man schleunigst abschieben, egal wo sie herkommen. Wer sich so benimmt hat es nicht verdient hier zu bleiben.
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