Ärch! Musst du das so aufdröseln, jetzt muss ich das Thematisch wieder alles zusammen-zwirbeln… 
(Kann Spoiler enthalten)
Was den Hype-Faktor betrifft, vielleicht hat sie sich auch anders (genremässig) verkauft als gedacht, oder (vor allem zu Beginn) falsche Erwartungen geweckt, die sie nicht erfüllen wollte, aber die Love-Story war doch eigentlich zentraler Punkt der Serie. Da gab es am Anfang die paar Solo-Folgen, aber dann ging's doch schnell wieder nur noch um die beiden Hauptfiguren. Die Nebencharaktere waren zugegebenermaßen allesamt blass und hatten eigentlich auch keinen Sinn, außer vom Protagonisten gerettet zu werden, aber (ohne jetzt die zweite Staffel gesehen zu haben) das waren halt auch die typischen Monster-of-the-day Folgen, wie eigentlich in fast jeder Serie, weder einfallsreich noch bemerkenswert schlecht.
Wegen dem Frauenbild, ich glaube eigentlich konnte gar niemand was außer Kirito, weder Mann noch Frau. Aber gekämpft haben doch beide (Kirito und Asuna) sehr gut, in den entscheidenden Kämpfen konnte der Held auch nicht ohne Switchen, gegen Kayaba sind beide verreckt. Das er über allen anderen stand hat ja nichts daran geändert, das er trotzdem in dem Spiel fest steckte. Außerdem war sein hohes Level Grund dafür das seine erste Gilde verreckt ist, die Probleme in der Serie waren ganz andere, als Feinde zu überwinden um stärker zu werden. Was machst du denn, wenn du in dem Spiel festsitzt, wegen deinem Level nicht vor und zurück kannst, natürlich haben sich beide abgekapselt. Die Serie wollte zeigen wie man nach Jahren im Spiel irgendwo versucht Normalität zu finden, um trotzdem ein Leben zu leben, wenn auch nur virtuell. Die Kämpfe waren da doch eher "Fan-Service", als die paar weiblichen Nebenchars.
In der zweiten Hälfte kippt das Verhältnis natürlich, aber die finde ich ja ebenfalls nicht so gelungen, allein schon weil ich diese Elfenwelt mit der Flugfähigkeit einfach nur lame und inkonsistent finde. Das Asuna dort größtenteils zum Opfer degradiert wird fand ich anfangs auch nicht so klasse, aber immerhin hat sie sich im Verlauf permanent gewehrt und nicht nachgegeben und vor allem versucht zu fliehen. Dafür das sie weggesperrt wurde, hat sie schon ausreichend Screentime bekommen um nicht nur als "Price Money" zu versauern. Aber das SAO schon immer auf die Love-Story fixiert war, hat doch schon die Einführung der Schwester gezeigt, um dort weitere Konflikte aufzubauen. Die Kämpfe haben doch kaum Platz eingenommen, es ging um die sozialen Aspekte.
Und der Elfenkönig, na immerhin war er fies und widerlich. Kommt natürlich auch immer noch darauf an, wie stark man in der Serie emotional eingebunden ist, aber von den ganzen Serien welche ich so in letzter Zeit gesehen habe, waren die Bösewichte doch größtenteils nur Poser ohne echte Bedrohung. Ich meine vielleicht waren dir die Charaktere egal, aber ich persönlich hätte dem Typen jedes Mal ins Gesicht springen können, wenn er da bei Asuna zugange war. Der Typ ist jetzt kein Hamdo aus "Now and Then, Here and There", aber eine Hälfte lang eine Beziehung zu etablieren um die Frau dann in die schmiereigen Hände von so einem Psycho zu werfen fand ich 'nen ziemlich "harten" Move.
Log Horizon als Vergleich hab ich natürlich noch nicht gesehen, da warte ich dann auf einen US/UK/DE-Release, aber um mal .Hack und Druaga zu erläutern. .Hack//Sign ist im Grunde SAO ohne Kämpfe und vernünftige Love-Story, nur Gesülze, Leute die sich irgendwo hin teleportieren um Gespräche zu führen, die ganze MMO-Thematik wird so kryptisch und pseudo-philosophisch behandelt, das es am Ende wirklich kaum noch Sinn macht. Tower of Druaga hingegen ist von der MMO-Thematik expliziter und klassischer, aber nicht so durchgestylt wie SAO, ist aber ansonsten fast das gleiche. Sollte man mal reinschauen (auch wenn es gleich mal mit 'ner Gaga-Traum-Episode beginnt). Danach geht's recht klassisch weiter, aber wie gesagt fehlt halt weitestgehend der MMO-Bezug, es wirkt oft einfach nur wie Fantasy und nicht wie Leute, die ein Fantasy-Spiel zocken.

(Kann Spoiler enthalten)
Was den Hype-Faktor betrifft, vielleicht hat sie sich auch anders (genremässig) verkauft als gedacht, oder (vor allem zu Beginn) falsche Erwartungen geweckt, die sie nicht erfüllen wollte, aber die Love-Story war doch eigentlich zentraler Punkt der Serie. Da gab es am Anfang die paar Solo-Folgen, aber dann ging's doch schnell wieder nur noch um die beiden Hauptfiguren. Die Nebencharaktere waren zugegebenermaßen allesamt blass und hatten eigentlich auch keinen Sinn, außer vom Protagonisten gerettet zu werden, aber (ohne jetzt die zweite Staffel gesehen zu haben) das waren halt auch die typischen Monster-of-the-day Folgen, wie eigentlich in fast jeder Serie, weder einfallsreich noch bemerkenswert schlecht.
Wegen dem Frauenbild, ich glaube eigentlich konnte gar niemand was außer Kirito, weder Mann noch Frau. Aber gekämpft haben doch beide (Kirito und Asuna) sehr gut, in den entscheidenden Kämpfen konnte der Held auch nicht ohne Switchen, gegen Kayaba sind beide verreckt. Das er über allen anderen stand hat ja nichts daran geändert, das er trotzdem in dem Spiel fest steckte. Außerdem war sein hohes Level Grund dafür das seine erste Gilde verreckt ist, die Probleme in der Serie waren ganz andere, als Feinde zu überwinden um stärker zu werden. Was machst du denn, wenn du in dem Spiel festsitzt, wegen deinem Level nicht vor und zurück kannst, natürlich haben sich beide abgekapselt. Die Serie wollte zeigen wie man nach Jahren im Spiel irgendwo versucht Normalität zu finden, um trotzdem ein Leben zu leben, wenn auch nur virtuell. Die Kämpfe waren da doch eher "Fan-Service", als die paar weiblichen Nebenchars.
In der zweiten Hälfte kippt das Verhältnis natürlich, aber die finde ich ja ebenfalls nicht so gelungen, allein schon weil ich diese Elfenwelt mit der Flugfähigkeit einfach nur lame und inkonsistent finde. Das Asuna dort größtenteils zum Opfer degradiert wird fand ich anfangs auch nicht so klasse, aber immerhin hat sie sich im Verlauf permanent gewehrt und nicht nachgegeben und vor allem versucht zu fliehen. Dafür das sie weggesperrt wurde, hat sie schon ausreichend Screentime bekommen um nicht nur als "Price Money" zu versauern. Aber das SAO schon immer auf die Love-Story fixiert war, hat doch schon die Einführung der Schwester gezeigt, um dort weitere Konflikte aufzubauen. Die Kämpfe haben doch kaum Platz eingenommen, es ging um die sozialen Aspekte.
Und der Elfenkönig, na immerhin war er fies und widerlich. Kommt natürlich auch immer noch darauf an, wie stark man in der Serie emotional eingebunden ist, aber von den ganzen Serien welche ich so in letzter Zeit gesehen habe, waren die Bösewichte doch größtenteils nur Poser ohne echte Bedrohung. Ich meine vielleicht waren dir die Charaktere egal, aber ich persönlich hätte dem Typen jedes Mal ins Gesicht springen können, wenn er da bei Asuna zugange war. Der Typ ist jetzt kein Hamdo aus "Now and Then, Here and There", aber eine Hälfte lang eine Beziehung zu etablieren um die Frau dann in die schmiereigen Hände von so einem Psycho zu werfen fand ich 'nen ziemlich "harten" Move.
Log Horizon als Vergleich hab ich natürlich noch nicht gesehen, da warte ich dann auf einen US/UK/DE-Release, aber um mal .Hack und Druaga zu erläutern. .Hack//Sign ist im Grunde SAO ohne Kämpfe und vernünftige Love-Story, nur Gesülze, Leute die sich irgendwo hin teleportieren um Gespräche zu führen, die ganze MMO-Thematik wird so kryptisch und pseudo-philosophisch behandelt, das es am Ende wirklich kaum noch Sinn macht. Tower of Druaga hingegen ist von der MMO-Thematik expliziter und klassischer, aber nicht so durchgestylt wie SAO, ist aber ansonsten fast das gleiche. Sollte man mal reinschauen (auch wenn es gleich mal mit 'ner Gaga-Traum-Episode beginnt). Danach geht's recht klassisch weiter, aber wie gesagt fehlt halt weitestgehend der MMO-Bezug, es wirkt oft einfach nur wie Fantasy und nicht wie Leute, die ein Fantasy-Spiel zocken.



