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VOTE Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?

Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?


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    109

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der einzige Grund warum wir nicht (mehr) hockeln wie die Karnickel ist der, dass die Menschheit irgend sowas wie eine Gesellschaft und Scham entwickelt. Sonst würden wir noch alle mit der Keule durch die Gegend ziehen und einen auf stark machen.
Jeder Ständer, jede Reaktion auf ein GIF hier oder einen Tanga-Blitzer in der Fußgängerzone zeigt uns, dass wir von Trieben zum Großteil gesteuert werden!
 
Mir fällt oft auf, nicht unbedingt hier, dass Menschen, die Tiere als so wichtig erachten oft ein Problem mit Menschen haben. Und der Gesellschaft. Da wird das Tier dann als "Ersatz" genommen.

Quark. Aber diese ganze Tierdiskussion hatten wir hier schon öfter und die führt zu nichts.

Meine Geschwister haben mittlerweile auch Kinder und ich finds absolut pervers das Leute davon ausgehen, ich müsste zu denen einen engeren Bezug aufbauen als zu unserem Hund. Das sehen meine Eltern übrigens genauso, würde jemand dem Hund was tun wäre er das letzte mal zu Besuch. Also hört auf so Aussagen zu tätigen, jeder kann meinetwegen einen Kakus als das wichtigste betrachten :D
 
Habe ich zu meinem Tier eine stärkere, emotionalere Bindung (eben da es mich zB lange Zeit meines Lebens begleitet hat) als zu meinen Mitmenschen, die ich kein Stück weit kenne: Was spricht dagegen?
Weil Menschen von anderen Menschen abhängig sind? So Dinge wie Gesundheit, Bildung, Sprache, Unterhaltung und generell meinen Lebensstandard habe ich, so wie viele andere auch, fremden Menschen zu verdanken. Ist doch klar, dass ich mich anderen Menschen verbundener fühle und ihnen mehr Respekt zolle, als ich es je bei einem Tier könnte. Klar habe ich auch Probleme mit anderen Menschen, aber es gibt immer Mittel, sich zu wehren und letzten Endes überwiegen die guten Erfahrungen. Weiß jetzt nicht, ob du mit "emotionalere Bindung" auch meinst, dass du dein Tierchen über das Leben deiner Mitmenschen stellen würdest. Aber bei einigen, die das offen heraussagen, hoffe ich, dass sie einfach nicht wissen, was sie da reden...

Und so eine starke Bindung wie zu Freund/Freundin/Familie kann man zu keinem Tier haben, von daher werden Tiere immer nur ein Trost oder eine Ablenkung sein, aber niemals ein vollwertiger Ersatz. Ich meine, auch ihr Tierfanatiker sucht euch ja alle ein Internetforum, um mit fremden Menschen über Videospiele zu quatschen, weil ihr das offenbar nicht mit euerem Haustier könnt... Bei solchen Kleinigkeiten fängt es schon an.
 
Bitte sehr, jetzt kommt Kanonenfutter:
In meinem Fall mittlerweile so:
it-doesnt-matter-what-race-you-are.jpg
 
Habe ich zu meinem Tier eine stärkere, emotionalere Bindung (eben da es mich zB lange Zeit meines Lebens begleitet hat) als zu meinen Mitmenschen, die ich kein Stück weit kenne: Was spricht dagegen?

Genau genommen gehts in dem Thread ja darum, für wen man insgesamt mehr Empathie hat. Den eigenen Hund oder fremde Mitmenschen is vielleicht nicht der ideale Vergleich. Wie wärs mit fremden Menschen und fremden Tieren? Ein Kaninchen im einen Zimmer eines brennenden Hauses daneben ein Kind. Wen rettest du? In so einem Fall wirds bei mir jedesmal der Mensch und nicht das Tier. Da könnt das süßeste Einhornpony stehen, einem Menschen(kind) fühl ich mich im Zweifelsfall verbundener. Ich bin btw sehr tierlieb. Ich find Katzen super... Ich schick meiner Freundin ca jede Woche ein Katzenvideo!

Meow.
 
Man könnte die Frage auch spitzer formulieren. Das Haus brennt. Drin sind dein eigener Hund und ein fremdes Baby. Wen rettet man?

Und auch diese Frage würde ich ohne auch nur eine Millisekunde zu überlegen beantworten.
 
Das Thema driftet aber hier voll ab haha. Was für extrem Situationen ...!

Braucht ihr es für eure Befriedung, dass die tierliebhaber zugeben, dass Kind zu retten?

Was für miese Vergleiche... Gleich auch natürlich ein Kind damit die Situation richtig Dramatik entwickelt.

Würde das Kind retten, wäre es jemand den ich nicht leiden kann, würde ich den Hasen auf den Arm nehmen und dem brennenden Menschen winken.... Na, nächster Streitpunkt? Haha.
 
Der Radius des menschlichen Mitgefühls ist eh recht begrenzt und beschränkt sich meist auf die Familie oder Menschen, mit denen man zutun hat. Alle anderen sind einem egal. Wäre es anders, wäre so etwas wie Auschwitz nicht passiert, wie Adorno sagte und auf die allumfassende Kälte hinwies.

Mir persönlich ging es halt speziell um jene Tierliebhaber, die oft ganz bewusst ihre Liebe zu den Tieren über die zu anderen Menschen stellen. Das oft in einem Tonfall von Bitterkeit und moralischer Überlegenheit, darauf hinweisend, dass der Mensch eigentlich eher schlecht ist und Tiere irgendwie die besseren Lebewesen wären.
 
Ich weiß doch wie es gemeint ist.

Ich durfte damals in der Türkei sehen wie mein Onkel einen Hund misshandelt hat, dafür hätte ich ihm am liebsten das gleiche angetan.

Dabei hatte ich nicht einmal eine Bindung zu diesem Tier.

Ich denke das Problem hier ist einfach der, dass es viele zu persönlich nehmen.
 
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