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KT It’s all about the butts - Frauen in Videospielen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=4ZPSrwedvsg[/vid]

Eines der großen Probleme dieses Beitrags ist, dass er, abseits des interaktiven Elements, eigentlich fast nur Dinge aufgreift die sich das Medium Videospiele auch bloß ausgeborgt hat.

Nett dass sie zum Beispiel das mit den Racern aufgreift, aber das kommt wohl hauptsächlich von den realen Boxen/Asphalt Ludern.
Das mit sexuell hochstilisierten Frauen geworben wird, in Fragen des Marketings, wenn die Zielgruppe eine männliche ist, ist eigentlich auch nicht verwunderlich. Finde ich auch nichts verwerfliches dran. Ich schau mir den weiblichen Körper auch gerne an und wenns mir zu viel ist, dann sprichts mich halt nicht an. Ist umgekehrt ebenso gegeben, mit all den sexy Six Pack Models und ihrer Zielgruppe.

Bezüglich des fehlenden Charakter Profils, der angekreideten, dekorativen Statistinnen: Das fehlt den restlichen Statisten genauso. Die bauen allesamt, wenn sie überhaupt über eine derartige "Tiefe" verfügen, meistens nur auf hochstilisierten, einfachen Klischees auf. Allgemein gibt es kaum Klischees die das Medium Videospiel selbst begründet hätte. Das meiste wurde von irgendwo übernommen, um der jeweiligen Spielwelt auf einfache Art und Weise ein gewisses Flair zu geben oder sie auf einen gewissen Stil hinzuprägen. Genau das tun die meisten, in diesem Video aufgeführten Spiele auch. Allgemein degradiert das Medium Videospiel vieles zu reinen Objekten (den Mensch an sich), ganz besonders je größer das Spiel ist und umso mehr Freiheiten der Spieler durch die Spielmechaniken zugeschrieben bekommt.

Das bringt mich auch bereits zu dem Argument mit der verschobenen Perspektive, dass man sich anders als in anderen Medien nicht nur bloß in der Rolle des Betrachters befindet, sondern auch interagieren kann, was ja im gesamten Beitrag hinweg als besonders bedenklicher Punkt genannt wurde. Das ist etwas was dem Medium in seiner Gesamtheit anlastet. Aus diesem Standpunkt gedacht, finde ich Shooter noch weitaus bedenklicher, da man sich hier selbst in der Rolle befindet, um den Trigger zu ziehen und auf oft als Menschen designte NPCs zu schießen (egal ob Mann oder Frau), mit dem Ziel sie zu töten und dafür dann auch noch belohnt wird. Wir wissen ja alle wie sehr diese altbekannte Diskussion polarisiert und dass wir sie gemeinhin eher als schwachsinnig bezeichnen und wir auch - obwohl jeder von uns eines dieser Spiele bereits einmal gespielt hat oder sie gar zu seinen liebsten Genres zählen - keine potentiell psychopathischen Massenmörder sind.

Waren auch sehr fragwürdige Spielbeispiele drin. Saints Row zum Beispiel, als ein Titel der sich kein bisschen ernst nimmt und für seine gezielten, maßlosen Übertreibungen bekannt ist, einschließlich der ganzen Gang und Ghetto Klischees, oder die Kurtisanen eines Assassins Creed, bei denen es aus früheren Zeiten wirklich belegte Fälle von gezielter Täuschung und Spionage durch Kurtisanen gab - wovon sich auch Ubisoft wohl inspirieren ließ bzw. ließen sich diese wohl eher wieder von anderen Medien inspirieren, die das aufgriffen. Das RDR Beispiel war zB eine makabere Anspielung an ein altbekanntes Klischee.

Der Beitrag kreidet gut einige Schwächen und fragwürdige Umstände von Videospielen, wie zum Beispiel schwache Konsequenzen im Allgemeinen oder die fehlenden Tiefen (wie die Gesichtslosen Statisten) in vielen Belangen an, aber bezogen aufs eigentliche Thema fand ich ihn fast schon etwas schwach. Dafür war mir das dann doch zu allgemein gehalten und mehr ein Sammelsurium der Schwächen dieses Mediums, die halt mit dem Mantel des Feminismus und der Sexual Objectification eingekleidet und scientifiziert wurden, man dieselben oder nahezu identische Beispiele allerdings auch mit anderen Themen hätte abspielen können.

Zu den letzten Worten kam mir gar etwas Zynismus in den Sinn, aber das lass ich jetzt besser, sonst trete ich hier noch eine Diskussion los... :D
 
Ist ja nicht so, dass Produkte für die weibliche Mitbürgerschaft nicht ohne

Sexy-guy-psd60529.png

beworben werden. Die Videos dieser Frau sind total einseitig und mit der Grund, warum Feministinnen vom Großteil der Internetgemeinde verachtet werden.
 
Ist ja nicht so, dass Produkte für die weibliche Mitbürgerschaft nicht ohne

Sexy-guy-psd60529.png

beworben werden. Die Videos dieser Frau sind total einseitig und mit der Grund, warum Feministinnen vom Großteil der Internetgemeinde verachtet werden.

Da hatte ich letztens eben wieder eine Diskussion mit einer Freundin, über die Schönheitsideale und Sexualisierung, mit der überall geworben wird und die von jeder Seite angeweht kommen.

Frau hats ja noch gut mit ihrem Schönheitsideal. Mit etwas angepasster Ernährung und moderatem Sport lässt sich das recht einfach hinbekommen. Um als Mann dem Ideal zu entsprechen, hast richtig den Arsch offen, was den dazu benötigten Aufwand betrifft. :D

Zum Glück weiß aber jeder halbwegs intelligente und selbst denkende Mensch, dass es da draußen auch Männer gibt die keine 90-60-90 brauchen und Frauen die keinen bulked-up and ripped Typen haben wollen.
 
Die Sache ist einfach die, und ich bin da ganz ehrlich, was ich darüber denke: Frauen können immer ach so viel rumheulen, dass Barbie etc ja falsche Ideale verbreitet und was weiß ich was. Aber zB ist von dann von Ken nie die Rede. Weil sich einfach kein Mann drum kümmert, Mann macht halt, was Mann gefällt, fertig. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich unterdrückt bin, nur weil alle Frauen Kit Harrington oder sonstwen anbeten, der ja total ripped ist. Weil das eben nicht jeder haben will, und genau das trifft bei Männern auch zu. Klar sind hübsche Frauen in Videospielen schön anzusehen, das ist nunmal so, weil das ein von Männern dominierter Bereich ist. Aber deswegen stehen nicht alle Männer auf den x-ten Blond, dumm, dicke Titten-Verschnitt.
 
Eines der großen Probleme dieses Beitrags ist, dass er, abseits des interaktiven Elements, eigentlich fast nur Dinge aufgreift die sich das Medium Videospiele auch bloß ausgeborgt hat.

Nett dass sie zum Beispiel das mit den Racern aufgreift, aber das kommt wohl hauptsächlich von den realen Boxen/Asphalt Ludern.
Das mit sexuell hochstilisierten Frauen geworben wird, in Fragen des Marketings, wenn die Zielgruppe eine männliche ist, ist eigentlich auch nicht verwunderlich. Finde ich auch nichts verwerfliches dran. Ich schau mir den weiblichen Körper auch gerne an und wenns mir zu viel ist, dann sprichts mich halt nicht an. Ist umgekehrt ebenso gegeben, mit all den sexy Six Pack Models und ihrer Zielgruppe.

Bezüglich des fehlenden Charakter Profils, der angekreideten, dekorativen Statistinnen: Das fehlt den restlichen Statisten genauso. Die bauen allesamt, wenn sie überhaupt über eine derartige "Tiefe" verfügen, meistens nur auf hochstilisierten, einfachen Klischees auf. Allgemein gibt es kaum Klischees die das Medium Videospiel selbst begründet hätte. Das meiste wurde von irgendwo übernommen, um der jeweiligen Spielwelt auf einfache Art und Weise ein gewisses Flair zu geben oder sie auf einen gewissen Stil hinzuprägen. Genau das tun die meisten, in diesem Video aufgeführten Spiele auch. Allgemein degradiert das Medium Videospiel vieles zu reinen Objekten (den Mensch an sich), ganz besonders je größer das Spiel ist und umso mehr Freiheiten der Spieler durch die Spielmechaniken zugeschrieben bekommt.

Das bringt mich auch bereits zu dem Argument mit der verschobenen Perspektive, dass man sich anders als in anderen Medien nicht nur bloß in der Rolle des Betrachters befindet, sondern auch interagieren kann, was ja im gesamten Beitrag hinweg als besonders bedenklicher Punkt genannt wurde. Das ist etwas was dem Medium in seiner Gesamtheit anlastet. Aus diesem Standpunkt gedacht, finde ich Shooter noch weitaus bedenklicher, da man sich hier selbst in der Rolle befindet, um den Trigger zu ziehen und auf oft als Menschen designte NPCs zu schießen (egal ob Mann oder Frau), mit dem Ziel sie zu töten und dafür dann auch noch belohnt wird. Wir wissen ja alle wie sehr diese altbekannte Diskussion polarisiert und dass wir sie gemeinhin eher als schwachsinnig bezeichnen und wir auch - obwohl jeder von uns eines dieser Spiele bereits einmal gespielt hat oder sie gar zu seinen liebsten Genres zählen - keine potentiell psychopathischen Massenmörder sind.

Waren auch sehr fragwürdige Spielbeispiele drin. Saints Row zum Beispiel, als ein Titel der sich kein bisschen ernst nimmt und für seine gezielten, maßlosen Übertreibungen bekannt ist, einschließlich der ganzen Gang und Ghetto Klischees, oder die Kurtisanen eines Assassins Creed, bei denen es aus früheren Zeiten wirklich belegte Fälle von gezielter Täuschung und Spionage durch Kurtisanen gab - wovon sich auch Ubisoft wohl inspirieren ließ bzw. ließen sich diese wohl eher wieder von anderen Medien inspirieren, die das aufgriffen. Das RDR Beispiel war zB eine makabere Anspielung an ein altbekanntes Klischee.

Der Beitrag kreidet gut einige Schwächen und fragwürdige Umstände von Videospielen, wie zum Beispiel schwache Konsequenzen im Allgemeinen oder die fehlenden Tiefen (wie die Gesichtslosen Statisten) in vielen Belangen an, aber bezogen aufs eigentliche Thema fand ich ihn fast schon etwas schwach. Dafür war mir das dann doch zu allgemein gehalten und mehr ein Sammelsurium der Schwächen dieses Mediums, die halt mit dem Mantel des Feminismus und der Sexual Objectification eingekleidet und scientifiziert wurden, man dieselben oder nahezu identische Beispiele allerdings auch mit anderen Themen hätte abspielen können.

Zu den letzten Worten kam mir gar etwas Zynismus in den Sinn, aber das lass ich jetzt besser, sonst trete ich hier noch eine Diskussion los... :D


Halbwegs OT:
Aber für "Feminismus" weitestgehend relevant und absolut sehenswert:
[vid]https://www.youtube.com/watch?v=p5LRdW8xw70[/vid]

In 2010, he introduced a television show called Hjernevask ("Brainwashing") which contrasted cultural determinist models of human behavior (also referred to as theStandard social science model) with nature-nurture interactionist perspectives. Several of those who were interviewed for the show criticized the show publicly both before and after the airing, and this ignited a wide public discussion on the subject of the nature versus nurture debate. Specially the question of gender, and what is referred to as the gender paradox (the fact that although Norwegian women have a high level of participation within the workforce, more so than most countries, the Norwegian job market remains highly segregated in terms of gender) has provoked controversy.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwann kommt bestimmt die Frauen Quote in Videospielen !
Dann kann jeder mit seinem bevorzugten Charakter spielen.

Etwas verwundert bin ich immer, über die Gleichberechtigung die eingefordert wird. Wenn ich mich nicht irre, kommen diese Forderungen wenn man mal von der Arbeitsmarkt Situation ausgeht, immer nur bei den guten Jobs auf Führungsebene usw.
Kenne keinen Fall wo eine Frau sich beschwert hat, weil sich nicht bei der Müllabfuhr arbeiten darf.

Was mich aber ebenfalls stört, wenn Frauen für den gleichen Job weniger Gehalt bekommen. Am schlauesten wäre es wohl, wenn Frau und Mann sich zusammen tun und gegen die allgemeinen Ungerechtigkeiten kämpfen die überall im Leben vorhanden sind, anstatt sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Dem Staat ist es aber so ganz recht, besser mit sich selbst als mit den wahren Problemen beschäftigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
The standout female leads of E3 2015


  • Aloy (Horizon)
  • Emily Kaldwin (Dishonored 2)
  • Evie Frye (Assassin's Creed: Syndicate)
  • Robot trainer (Recore)
  • Faith Connors (Mirror's Edge Catalyst)
  • You (Fallout 4)
  • Rae (Beyond Eyes)
  • Lara Croft (Rise of the Tomb Raider)
  • Kait (Gears 4)
  • Ashen (Ashen)
  • Astronaut (Tacoma)
  • Delilah (Firewatch)
  • Six (Rainbow Six Siege)
Finde ich richtig dufte. :dhoch:
 
Gerade bei Horizon stelle ich wieder fest wie sehr ich weibliche Protagonisten liebe. Mit 'nem steinzeitlichen Marcus Fenix in der Hauptrolle, würde ich das Spiel wahrscheinlich nur halb so interessant finden. :D
 
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