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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Call Of Juarez Gunslinger

Also ich bin echt von den Socken wie viel Spaß mir dieses Downloadgame gemacht hat.
Eigentlich finde ich es fast schon schade das Gunslinger nicht auf Disc erschienen ist.

Die Geschichte die von Sileas Greaves vorgetragen und von den Mithörern am Tisch
immer wieder unterbrochen wird ist interessant,durch die Erzählweise mal spannend mal witzig
und wartet am Ende gar mit einer faustdicken Überraschung auf.
Ich habe das jedenfalls so nicht kommen sehen!

Zusätzlich gibt es durch das finden von Nuggets der Wahrheit in den Levels nebenbei noch
reichlich Hintergrundinfos vom damaligen Amerika und den ganzen Geschichten um die alten Revolverhelden.
Ich fand das sehr lesenswert!

Spielerisch ist das ganze sehr gelungen und mit Story Plus,Arcade und Duell Modus recht umfangreich.
Das Sahnehäubchen ist dann die coole Musikuntermalung.
(Als Sileas sein Lied anstimmt hab ich sogar ne Gänsehaut bekommen...Cool halt!)

Ich will mehr solcher Western-Games! :dhoch:
 
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Super Mario 3D World

+ Fantastischer Soundtrack
+ sehr saubere Technik
+ Toller Katzenanzug und andere Bonuskostüme
+ Perfekt designte Level mit vielen Ideen
+ sehr großer Umfang

- Mario hat einige schöne Moves aus seiner 3D Vergangenheit "verlernt", den Dreifachsalto zum Beispiel
- Bosskämpfe anspruchslos und teilweise auch ideenlos
- Einige schöne Ideen werden nur angeschnitten, ohne das ganze Potential zu nutzen (
Schattenlevel
z.B.)
- Zeitlimit stört beim Umsehen in den tollen Levels
- Viele Level einen Tick zu klein

Ein Jump'n Run, wie es im Buche steht. Endlos viele Level und tolle Ideen, saubere Technik und ein herzallerliebster Soundtrack. Für WiiU Besitzer ein Pflichtkauf, auch wenn dieser Titel sicherlich keine Revolution des Genres ist, wie es einige Vorgänger waren.

9.0/10
 
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New Super Mario Brothers U

+ toller Soundtrack
+ großer Umfang

- völlig verkorkste Steuerung, bei der sich Mario mit einer Verzögerung steuert, als wäre er auf dem Mond
- technisch eher schwache, wenig charmante und wenig detailreiche Optik

Wer mit der Steuerung klar kommt kann mit dem Titel sicherlich seinen Spaß haben. Abgesehen vom Soundtrack konnte mich persönlich hier eigentlich gar nichts begeistern und das ganze erinnert eher an solide Flash-Spiele als an Nintendos Premium-Qualität.

6.5/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Fracture

Ich weiß nicht was ich zu der Story sagen soll, sie spielt in der Zukunft wo die Menschheit in zwei Fraktionen aufgeteilt ist, auf mich das wirkt das Setting überhaupt nicht. Wenn etwas erzählt wird oder eine Zwischensequenzen die Story voranbringen sollen hätte ich mir gerne die Hand an den Kopf gehalten und Kopf geschüttelt, da sollte man nichts erwarten. Ich glaube an einigen Stellen wurde versucht Lustig zu sein was aber eher nach hinten losging.

Leider habe ich nicht darauf geachtet wie lange ich am Spiel gesessen war, es werden geschätzt um die 8 Stunden gewesen sein. Das Spiel ist in 3 Akte aufgeteilt die in etwa alle gleich lang dauern. Für den Kampf gegen den Endgegner habe ich einige Versuche gebraucht. Leider war der Endgegner nichts Besonderes da er im Grunde ein leicht angepasstes Gegnermodell war dem man schon vorher begegnet ist.

Das Spiel hat ein nerviges Kontrollpunktsystem, denn oft erreicht man zu selten ein Kontrollpunkt was dann natürlich dafür sorgt, das man Passagen die schon weiter zurückliegen, falls man getötet wird, nochmal erledigen muss. Startet man an einem Kontrollpunkt wieder, darf man sich immer noch einmal die Sprüche oder Erklärungen des Cornels anhören.

Die Besonderheit dieses Spiels ist ganz klar das tief ins Gameplay integrierte Terraforming. Es ist möglich die Umgebung abzusenken und zu erhöhen, das macht man entweder mit der Waffe oder mit Granaten. Durch das verändern der Umgebung kann der Spieler dann Zugang zu Bereichen bekommen die sonst nicht erreichbar sind. Des Öfteren legt man dadurch auch den Schwachpunkt von Maschinen frei.

Die Gegner verhalten sich an vielen Stellen stupide. Mir ist mehrmals passiert, dass wenn ich nach einem Kontrollpunkt gespawnt bin und ich mich nicht bewegt habe das mich einige Gegner nicht registriert haben, auch wenn ich sie angeschossen habe reagierten sie nicht. Die Gegnerwellen wiederholen sich und die Kämpfe werden dadurch auf Dauer langweilig.

Es gibt vier verschiedene Granaten Typen die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Die ersten zwei Typen wären einmal die Granate die dafür sorgt dass die Umgebung erhöht wird und die andere die sie senken kann. Dann die Granate die etwas Stachel ähnliches aus dem Boden wachsen lässt, was oft zum Anheben von verschlossenen Zugängen eingesetzt werden muss. Der vierte Typ ist ganz klar mein Favorit: Die Vortex-Granate, sie erzeugt eine Art Strudel der Gegner und Gegenstände anzieht und – falls die Gegenstände genug Schaden zufügen – die eingezogenen Gegner tötet.

Was man dem Spiel definitiv Positiv anrechnen muss ist die enorme Waffenvielfalt. Bis zum Schluss findet man neue Waffen. Ganz nett finde ich das Magnetitgewehr was vom Grundprinzip dasselbe tut wie die oben beschriebene Vortex-Granate, sie zieht Gegenstände auf den Punkt auf dem man die Waffe abfeuert und kann so Gegner zermalmen. Interessant ist auch die Waffe die ein Schuss abfeuert der wie ein Torpedo fungiert und sich durch den Boden bewegt und per Knopfdruck zum gewünschten Zeitpunkt explodiert. Da gibt es aber noch weit mehr die ich jetzt aber nicht weiter erwähne.

Ich hatte mir beim Spielen wenn es ging immer das Magnetitgewehr und das Scharfschützengewehr Raptor geholt. Trotz der Vielfalt hatte ich Waffen die ich zum Großteil verwendet habe und dadurch die große Auswahl die einem zur Verfügung steht nicht ausnutzt habe.

In dem Spiel sind immer wieder kleinere Rätsel eingebaut die man mit Hilfe von Terraforming lösen muss. Die Rätsel wären manchmal kniffelig und interessant gewesen, aber: Während man sich eine Lösung überlegt gibt der Colonel einen meist per Funk schon die Lösung durch. Das lösen der Rätsel ist dann natürlich keine Herausforderung und zerstört den Spaß daran vollständig. Wenn man einer Rätselaufgabe gleich die Lösung mit gibt kann man sich das Rätsel auch gleich ganz sparen.

Nach dem Begin dachte ich dass es ein großartiges Spiel wird aber im Laufe des Spiels sank meine Begeisterung immer weiter und viele Spielelemente haben sich wiederholt. Im Ganzen gebe ich Fracture eine 6/10.
 
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Super Mario Brothers U

+ toller Soundtrack
+ großer Umfang

- völlig verkorkste Steuerung, bei der sich Mario mit einer Verzögerung steuert, als wäre er auf dem Mond
- technisch eher schwache, wenig charmante und wenig detailreiche Optik

Wer mit der Steuerung klar kommt kann mit dem Titel sicherlich seinen Spaß haben. Abgesehen vom Soundtrack konnte mich persönlich hier eigentlich gar nichts begeistern und das ganze erinnert eher an solide Flash-Spiele als an Nintendos Premium-Qualität.

6.5/10


Ich zocke das auch gerade zusammen mit meiner Frau. Zu zweit macht es schon Laune (einer macht via Touchscreen die Kisten etc und der andere spielt die Figur), aber der Überflieger ist es wegen den von dir angesprochenen Problemen nicht. Die Wii-Version hatte da ebenfalls dieselben Probleme. Kann zum Beispiel mit einem Rayman einfach nicht mithalten, da darf auch Nintendo sich gerne mal weiterentwickeln.
 
Morgens runtergeladen Abends durch,gemeint ist Castle Of Illusion
Das Remake hat den Zauber des Original behalten ist allerdings mit knapp
dreieinhalb Stunden recht kurz. Na ja für den momentanen Preis(5.97) im PSN.......;)
 
Vom Umfang her ist es halt auch genauso wie das Original. Durch die kleinen Sammelaktionen kann man noch ein wenig die Level erkunden, aber letztendlich ist es wirklich schnell durchgespielt. Relativ anspruchslos (wie das Original), aber immer noch so magisch wie ich es damals fand. Hat echt Spaß gemacht, ein wenig in Nostalgie einzutauchen und das im mehr oder minder zeitgemäßem Gewand.
 
Heute morgen mit Killzone fertig geworden. Zum Schluss waren ein paar nervige Stellen dabei aber sonst ist nicht viel hängengeblieben.
Solider Shooter mit einigen grafischen Highlights. Verkauft wird es aber nicht, weil mal schauen was im MP noch geht.
 
Broken Age

Schönes unterhaltsames P'n'click-Adventure. Nach 4 std. lief bei mir das überraschende Ende über den Bildschirm. Habe bis zum Schluss nicht gecheckt, wie die zwei Hauptcharaktere zueinander stehen :D
Freu mich schon auf den nächsten Teil
 
The ICO & Shadow of the Colossus Collection

Beide Spiele zum ersten Mal gespielt und beide für großartig befunden. Was ICO an interessanten und fordernden Rätseln bietet, hat Shadow of the Colossus an epischen und spielerisch abwechslungsreichen Bossfights auf Lager. Was die Story angeht halten sich beide Spiele stark zurück und überlassen das allermeiste der Vorstellungskraft des Spielers, sind aber nicht zu kryptisch, als dass man sich aus den Geschehnissen gar nichts sinnvolles zusammenreimen könnte. Ich fand die Ansätze ziemlich interessant und man hat meiner Meinung nach weder zu wenig noch zu viele Informationen preisgegeben, zumal beide Spiele auch mit jeweils richtig, richtig guten Endings aufwarten, welche die Ungewissheit während des Spielens, in welche Richtung sich die Story nun entwickeln mag, mehr als nur entschädigen können.

Was die technische Umsetzung angeht, hat man absolut makellose Arbeit geleistet. Kein Tearing, kein Kantenflimmern, nicht einmal ein einziger Framerateeinbruch ist mir aufgefallen. Gerade bei SotC hatte ich stellenweise fast das Gefühl, ich würde ein legitimes PS3 Spiel spielen.
Im Endeffekt könnte ich kaum, sagen, welches Spiel mir nun besser gefällt, da beide Spiele die gleichen Qualitäten aufweisen und beide auf ihre eigene Art ziemlich einzigartig sind. Dass die Spiele als Klassiker der 6. Videospielgeneration gelten und man beide gespielt haben sollte, kann ich so kompromisslos unterschreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Story von Lego Marvel Super Heroes ist durch. Jetzt wird noch ein bisschen gesammelt aber mit Sicherheit nicht alles.
Spiel ist für zwischendurch optimal nur leider viel zu einfach.
 
Beyond: Two Souls [PS3]

Vor einigen Tagen, doch ich wollte es etwas setzen lassen, diverse Videos ansehen [darunter Kim & Wolfs Knallhart durchgenommen für Sexy Cripples, ich hasse die meisten Lets Plays sowieso aber die beiden sind teils wirklich miese Lets Player :lol: ], diverse Reviews lesen, usw. weil ich denke das man Beyond genauso wie Heavy Rain nicht sofort nach einmaligen durchspielen gut im Sinne von dem Spiel angemessen bewerten kann.

Meine Meinung zu Heavy Rain ist extrem gespalten, sollte es tatsächlich jemanden geben den das noch interessiert bitte einfach fragen, es kommt dann ein sehr langer Beitrag in dem teils auch etwas übertriebenes Nitpicking ist. Ich werde im folgenden spoilern, nicht nur über Beyond sondern naturgemäß auch über Heavy Rain da ich immer wieder den direkten Vergleich bemühen werde und auch ein kleiner Spoiler für American History X ist dabei. Also wer das alles noch selbst erleben will öffne bitte nicht den Spoiler.

Hm, wo fange ich an? Am besten mit meinem Ende und ein kleines Fazit. Bei Norah habe ich Sterbehilfe geleistet, alle anderen haben überlebt, am Ende zu Jay auf die Farm, das passte wie ich fand am besten zu meinem Durchgang und meinen Aktionen. Ein Kurzfazit: Mir hat Beyond insgesamt gut gefallen, im Endeffekt fand ich es aber doch deutlich schwächer als Heavy Rain. Wieso, warum, weshalb, darauf gehe ich noch deutlicher ein. Zunächst will ich sagen das ich Beyond nur einmal durchgespielt habe, das Navajo-Kapitel jedoch wärenddessen zweimal neugestartet habe. Nach dem durchspielen habe ich dann mehrere Kapitel nochmals ohne Speichern gespielt um zu sehen was sich ändern hätte können. Heavy Rain habe ich viermal durchgespielt, allerdings auch dort drei Kapitel beim ersten mal neu geladen. Nun gut, auf zur Technik. Die Technik ist sehr gut, Grafik [auch wenn ich den Stil in Heavy Rain besser finde] und Sound sind toll, die Synchro ist wie bei vielen Sony First Party-Spielen sehr gut, in dem Bereich gibt es eigentlich nichts zu meckern.

Die Steuerung hingegen, oje, wieso musste man die Interaktion gegenüber Heavy Rain verkleinern und hat nur noch kleine weiße Punkte? Manches mal wusste ich bei mehreren Punkten nicht genau welche Richtung des Sticks welchen Punkt nimmt, so passiert im Helikopter. Warum konnte man das nicht auf X, O, Dreieck oder Viereck legen? Dazu konnte man viele, auch nicht unwichtige Entscheidungen nicht nochmals überdenken und bspw. nochmals aufstehen. Sehr sehr nervend. Richtig schwach fand ich aber die QTE-Ausweichaktionen und -Kämpfe, schwarz-weiße Zeitlupe und ich muss die Bewegung die Jodie macht nachziehen. Okay, nur leider manchmal nicht klar erkennbar welche Richtung denn genau. Beim QTE im brennenden Indianerdorf wusste ich bei meinen drei Versuchen nie wirklich ob ich links, unten oder links-unten drücken sollte. Auch die Kampfsteuerung mit Aiden war nicht sehr toll, die wackelnde Kamera und diverse Effekte überschatteten manchmal was man machen sollte. Heavy Rain war hier in jedem Punkt besser.

Nun zu einem wirklichen Schwachpunkt: Die Liniarität. Es spielt zu 98% überhaupt keine Rolle was man für Entscheidungen trifft. Es ändert sich mit einer Ausnahme nichts, ausser ein par fehlenden Figuren in Videosequenzen. Nur am Ende hat man eine große, eigene Wahl. Und das fand ich, gerade im Vergleich mit Heavy Rain enttäuschend. Noch viel schlimmer allerdings war dieses "Wähle Tor 1, 2 oder 3!" am Ende. Mit Ausnahme einer Aktion bei der man ratet [Ryan stirbt/stirbt nicht] hat es überhaupt keine Konsequenzen wie man sich im Spiel entscheidet. Es ist egal ob man Jay die Wahrheit sagt und ihn dann küsst oder doch nur umarmt, es ist egal ob man die zwei Obdachlosen rettet oder nicht, und es ist auch egal ob man mit Ryan ins Bett steigt oder nicht, selbst wenn man ihm im Eis sagt das man ihn nicht liebt ändert das nichts, wenn er überlebt hat man trotzdem die Möglichkeit mit ihm zusammen zu leben. Warum konnten die Entscheidungen bei diesen Personen mitten im Spiel nicht über das Ende entscheiden?

Auch hier war Heavy Rain bedeutend besser, das Ende änderte sich bspw. ob man mit Madison im Hotel ins Bett geht oder nicht, mitten im Spiel eine Entscheidung die Auswirkung auf das Ende hat. Der Wiederspielwert ist dadurch imo auch weitaus höher bei Heavy Rain. Heavy Rain proftierte dabei natürlich davon das es vier Protagonisten gab, bei Beyond hingegen ist es nur ein Chara der uns seine Geschichte zudem im Rückblick erzählt. Das führt natürlich schnell dazu das man weiß das der Chara überlebt und egal was man für Entscheidungen trifft trotzdem letztendlich an dem Punkt ankommt an dem er uns seine Geschichte erzählt. Das beste Bsp. dafür sind Aktionen mit Aiden, es macht keinen Unterschied ausser bei den Trophaen ob man mit Aiden gut oder böse ist, es ändert sich nichts. Auch die Kontrolle mit Aiden ist so eine Sache, Bart Wux hat es in seinem Review ausgeführt, ich kann den einen Soldaten übernehmen, den der zwei Meter weiter steht aber nicht, ich kann den einen Soldaten erwürgen aber nicht übernehmen, etc. Dieses Feature mit Personen manipulieren gab es ja schon früher, bspw. im tollen Second Sight, aber dort konnte man frei wählen wen man übernimmt. Beyond erinnert mich in der Beziehung deutlich an Geist für den GameCube, dort musste man als ... nun ... Geist andere Lebewesen übernehmen um weiter zu kommen. Die Grundidee war toll, aber die Ausführung zu schlecht, man hatte immer nur eine Möglichkeit die Leute zu erschrecken, entweder ein Gegenstand oder ein Geräusch, keine Auswahl. Und genauso ist Beyond, und das ist schlecht. Gerade mit der Power die die PlayStation 3 hat, und auch weil bspw. in Afrika selten mehr als zehn Soldaten gleichzeitig da waren hätte man das doch machen können das man den übernehmen könnte den man will. Warum nicht?

Ein weiterer negativer Kritikpunkt für mich ist die aufgestückelte Erzählweise, am Ende macht es von der übergreifenden Geschichte her zwar Sinn und es wird erklärt wieso es hin und her springt, aber es funktioniert nicht. Die Abschnitte sind oftmals zu kurz um richtig drinn zu sein, dann springt man schon wieder in ein bedeutend anderes Alter mit einem bedeutend anderen Hintergrund. Und das funktioniert nicht. Eine aufgestückelte Erzählweise aber mit größeren Stücken wäre hier vieleicht besser gewesen, ähnlich wie in American History X.

Gerade in Anbetracht der Figur des Nathan drängt sich mir ein Text zu American History X auf den ich vor langer Zeit mal gelesen habe. Nathan wandelt sich ja zu einem besessenen, aber das fast komplett ohne das man es merkt. Die einzige Möglicheit vor Ende des Spiels dies mal zu bemerken ist wenn man in einem Kapitel zur richtigen Person geht und die richtige Taste drückt, also dem kompletten Zufall überlassen. Sonst gibt es nichts, ausser dem Kapitel "Spuk". Und das ist das Kapitel was mich an den Text zu American History X erinnert: "Das letzte Puzzlestück das zeigt wo die Veränderung begann." In American History X ist es die Abendessen-Szene mit dem Vater am Ende die alles zusammenfügt. Und genau so eine Szene sollte auch das Kapitel "Spuk" sein. Das Problem ist nur: David Cage kann nicht schreiben. Es greift nicht zusammen wenn man vorher nicht Hinweise bekommt. Als Jodie ein kleines Kind ist ist Nathan nicht anders zu ihr als wenn sie ein Teenager ist.

Ja ich gehöre auch dazu die sagen das David Cage ein schlechter Autor ist, sei es für die übergreifende Geschichte ansich oder für die Story. Bei Heavy Rain reihte sich Logikloch an Storyfehler an miesen und billigen Red Hering an Logikloch an Storyfehler. Bei Beyond sind mir weniger aufgefallen [hey, ist doch okay das zwei Amerikaner durch eine asiatische Millitärbasis laufen dürfen] aber dafür sind andere Dinge vorhanden wie "Die Party". Okay, Teenager sind grausam [ich erinnere mich daran gelesen zu haben das eine polnische Schulklasse ein Mädchen in den Selbstmord trieb, in der Klasse war zudem noch ihr eigener Cousin], aber hier ist es einfach so spontan das es lächerlich wirkt. Und natürlich hat die Mutter keinerlei Ahnung von ihrem Kind, sie gab wahrscheinlich auch den Rat mit dem Buch als Geschenk. :roll: Okay ich will fair sein, es hängt natürlich auch etwas damit zusammen wie der Spieler spielt, aber bspw. den Tanz kann man gar nicht ablehnen wenn man sich hingesetzt hat. Es wirkt einfach billig. Noch billiger dann halt wenn man mit dem Jungen tanzt und ihn küsst.

Jetzt werden manche sicherlich sagen das Videospielstorys eh nie besonders gut sind, und dem pflichte ich bei. Videospielstorys sind Aufgrund ihrer Natur anders als Filmstorys oder Bücherstorys. Und im direkten Vergleich sind sie "schlecht". Und daran ändert auch bspw. ein Kojima nichts [hey, Metal Gear Solid als Film wäre trash³, macht die Augen auf]. Aber als Spielstory, mit ihren eigenen Regeln, da funktionieren sie und sind in dem Bereich sogar durchaus "gut". So gesehen müsste ich also auch Beyond so bewerten. Kann ich aber nicht, was an der Person des David Cage liegt.

Nicht das es jemand falsch versteht, ich respektiere seine Arbeit, ich finde es auch gut das er andere Wege geht/gehen will. Alles okay. Aber, er selbst ist nicht nur von sich überzeugt [das sind Kojima, Miyamoto, Suda, etc. alle auch und wissen alle was das beste für ihre Sachen sind], aber David Cage hat sich in einem Interview vor der Veröffentlichung von Heavy Rain allen ernstes mit Alfred Hitchcock und David Fincher vergleichen. Und wenn dieser Mann so arrogant ist sich mit zwei der größten und besten Filmregisseure aller Zeiten zu vergleichen, dann bin ich als jemand der sein Werk kauft und kosumiert auch so arrogant an sein Werk die selben Ansprüche zu stellen die ich an Hitchcock und Fincher stelle. Und, oje das versagt da auf ganzer Linie. Es versagt nicht nur, es ist schlicht lächerlich. Heavy Rain erinnert frappierend oftmals an Finchers Meisterwerk Sieben, erreicht aber selten 1/3 dessen Niveau. Fincher würde sich dafür schämen. Von mir aus kann Cage weiterhin seine Spiele so machen wie er will, und wenn sie mich interessieren kaufe ich sie auch, aber weiterhin nicht zum Vollpreis.

Zwei weitere Sachen möchte ich auch noch zu mir sagen, ich habe es u.a. im KD von Kim und Wolf gesehen das Beyond am besten zu zweit gespielt werden sollte, zudem noch dazu wenn es wie bei Kim und Wolf ein Paar ist. Ich glaube dann kommt alles besser rüber, bspw. beim Abendessen mit Ryan. Spielt man alleine nervt Aiden wärend der Vorbereitung aber man selbst hat dann die Wahl alles ruhig zu lassen. Bei einem Paar kann das ganz anders sein und es wesentlich interessanter machen. Nur leider spiele ich alleine. Der andere Punkt ist, ich bin von Spielen oftmals nicht so emotional ergriffen. Es sind halt Videospiele. Sprites und Pixel. Bei Norah bspw. war Kim sehr angespannt ob man Sterbehilfe leistet oder nicht und fühlte mit, und auch für Wolf war es eine schwere Entscheidung. Für mich war da nichts, das ist ein Spiel, und wenn es falsch läuft lade ich neu. Etwas ähnliches hatte Bart Wux mal bzgl. Uncharted 2 geschrieben, das er als man Elena beschützen musste richtig angespannt war. Ich denke mir da nur "Wat solls wenn ich es nicht schaffe? Dann lädt halt der letzte Checkpoint der keine drei Meter vorher war." Das verändert natürlich meine Sichtweise auf das ganze.

Es ist wohl mein Problem das ich die Mechanik hinter dem Spiel oftmals zu sehr beachte, bei Beyond habe ich schnell erkannt das es eigentlich egal ist wie ich mich entscheide, zumindest bis zum Zeitpunkt wo die Rückblende beginnt wird sich nicht großartig was ändern. Also bin ich bspw. auch in Afrika einfach locker durchgelaufen ohne zu denken "Oh Gott da sind vier Soldaten wie mache ich das jetzt?" Nein mir war klar das Spiel gibt mir eh Dinge vor und versagen kann ich nicht. Es gibt kein "Game Over", egal was ich mache. Mir fehlt da dann tatsächlich etwas die Herausforderung, wenn ich nicht sterben kann warum soll ich mich dann darauf konzentrieren zu überleben? Aber auch hier war Heavy Rain imo besser ausgearbeitet.

Ich denke das war es was ich zu Beyond sagen kann.

Trotzdem fand ich das Spiel wie gesagt nicht schlecht. Trotz diverser, teils deutlicher Mängel hat es mir gefallen, nicht so sehr wie Heavy Rain aber immerhin. Heavy Rain war mit der Stimmung und dem Stil mehr mein Ding [Sieben eben], aber auch objektiv gesehen finde ich das Heavy Rain deutlich besser als Beyond ist. Heavy Rain ist für mich ein Spiel ohne das die Generation ärmer wäre, wenn man eine PlayStation 3 besitzt sollte man es mal gespielt haben [aber ich halte es gerade im deutschsprachigem Raum für heftigst überbewertet]. Ob es einem dann gefällt oder nicht ist was anderes, aber gespielt haben sollte man es. Beyond hingegen sollte man nur spielen wenn einem Heavy Rain gefallen hat.

3/5
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimme dir an sich zu, aber Heavy Rain hatte sehr ähnliche Schwächen und war in vielen Punkten imo nicht besser. Mit beiden Spielen hatte ich meinen Spaß, aber gutes Gamedesign sieht anders aus.
 
Need for Speed Prostreet (Xbox 360)
Hatte irgendwie richtig Bock darauf und es vor einiger Zeit begonnen. Gestern habe ich es durchgespielt, alle Renntage dominiert, alle Kings in den einzelnen Disziplinen (normale Rennen, Drag-/Wheelie-Events, Drift und Speedrun) besiegt sowie den Showdown-King, den arroganten Arsch :D Hat Spaß gemacht. Ich habe auch alle Offline-Erfolge geholt, was leider nur 33 von maximal 50 Erfolgen sind, weil der große Rest alles Online-Erfolge sind :wand: Die Server sind längst abgeschaltet.
 
Need for Speed Prostreet (Xbox 360)
Hatte irgendwie richtig Bock darauf und es vor einiger Zeit begonnen. Gestern habe ich es durchgespielt, alle Renntage dominiert, alle Kings in den einzelnen Disziplinen (normale Rennen, Drag-/Wheelie-Events, Drift und Speedrun) besiegt sowie den Showdown-King, den arroganten Arsch :D Hat Spaß gemacht. Ich habe auch alle Offline-Erfolge geholt, was leider nur 33 von maximal 50 Erfolgen sind, weil der große Rest alles Online-Erfolge sind :wand: Die Server sind längst abgeschaltet.

Du spiel lieber mal Dark Souls weiter :klopf:
 
unchartedtrilogie.PNG


Ich habe die letzten Wochen über die komplette Trilogie in einem Rutsch in rund 27 Stunden auf "Einfach" durchgeprügelt und hatte wahnsinnig viel Spaß dabei! Lockerflockig, atmosphärisch, abwechslungsreich. Ich erwartete durch die Linearität und häufig als nervig beschriebenen Schießereien eigentlich eine gewisse Müdigkeit spätestens im dritten Teil, aber stattdessen legte ich die Disc zu "Drakes Deception" sogar mit noch mehr Lust ein als den Erstling und fand es gestern Abend richtig schade, dass ich diese superbe Serie schon durchhabe. :traurig: Ich könnte wohl direkt noch einen weiteren Teil zocken. Das Gunplay ist gut, ich kann das nicht anders beschreiben, denn ernsthaft viele andere Spiele, in denen es befriedigender war, Headshots zu verteilen, fallen mir gar nicht ein. Dass das Ganze mit klettern, rätseln, kämpfen, schleichen und "Forced Walking"-Szenen durchmengt wurde macht es im Gesamtpaket extrem rund. Das Gefühl, dass die Shoot-Outs zu viel wären oder aufregen, hatte ich nie (vielleicht ist es ja dem Schwierigkeitsgrad geschuldet) und ich freute mich jedes Mal, wenn nach ein paar ruhigen Abschnitten wieder die Action losging. Zur Technik sei nur eines gesagt: wunderschön! Wie bereits in Last of Us eindrucksvoll gezeigt, haut auch die Uncharted-Serie voll rein, so detaillierte und liebevoll gestaltete Setpieces aus der realen Welt machen mich happy, Inszenierung, Animationen und die Belebtheit sind ebenfalls extrem geil. UC1 fand ich ebenso hübsch, von UC2 und UC3 wurde ich aber stellenweise weggeblasen, und das von relativ "alten" Spielen. Kommt halt nicht unbedingt auf Rohleistung an, sondern was man daraus macht #Spielor.

[Spoilerwarnung, vorsichtshalber!] Welchen Ableger finde ich nun am besten? Uncharted 3. Ich möchte nicht behaupten, dass er mit großem Abstand vor den anderen liegt, aber er hatte das gewisse Etwas. Dieses warme Gefühl eines einprägsamen Erlebnisses hatte ich bei Teil 3 wesentlich intensiver als noch bei den anderen beiden. Die Schauplätze waren hier am beeindruckendsten (vor allem das Kreuzfahrtschiff, die Rub Al-Khali, das Atlantis der Wüste, ach eigentlich alles), die Gameplay-Schwerpunkte gefielen mir ebenso am besten. Er kam mir etwas gediegener vor, hatte mehr ruhige Szenen und im Prinzip der komplette Wüstenabschnitt mit dem abstürzenden Transportflugzeug, dem Gang durch die Wüste und dem anschließenden Ritt war mindblowing. Uncharted 2 hatte zwar den mindestens genauso genialen Schnee und den fahrenden Zug, aber die Action im Dorf/Kloster und das Ende in Shimbala fand ich nicht sooo gut, auch, dass man beim Endboss quasi nur im Kreis lief. Da war das Atlantis der Wüste mit den brennenden Geistern und dem Ende mit dem Treibsand viel epischer. Musste mich bei Teil 3 zwar erst anfänglich ans Gunplay gewöhnen, dann entfaltete es sich aber genauso gut wie im Zweier. Teil 1 fällt allgemein total ab, hatte zwar auch hier Gaudi, aber das komplette letzte Drittel mit den spanischen Monstern und dem Endkampf gefiel mir einfach nicht. Nathan ist aber allgemein ein toller Charakter, ich mag ihn uneingeschränkt mit seinen Sprüchen. :D

Der größte Pluspunkt ist für mich aber auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt: durch die vielen Gameplay-Elemente sind sie einzeln zu verwässert. Das Nahkampfsystem ist ok, aber sehr oberflächlich. Der Stealth war sogar in Splinter Cell: Conviction tiefgründiger, die Rätsel sind zwar schön aufgebaut, aber Portal würde sie auslachen usw. Die Kürze prangere ich nicht an, 8-10 Stunden ist für ein "Cinematic Action Game" in Ordnung, dafür wird die Qualität das gesamte Spiel über gehalten (auch wenn ich dem Entwickler nach dem 17-stündigen Last of Us auch ein längeres Uncharted zutraue). Schlussendlich sei gesagt: was mir Open-World Spiele durch Größe und Fortbewegungsfreiheit geben, geben mir so Spiele wie Uncharted, Last of Us, Splinter Cell oder Max Payne durch großen Variantenreichtum bei den Örtlichkeiten und ein Atmosphäre- und Grafikerlebnis, das ein Sandbox-Spiel selten so homogen hinbekommt. Deshalb gehören sie in meiner Riege der besten Spiele auch weit nach oben und Uncharted sichert sich ziemlich sicher einen Platz in meinen Gen7 Top 10 mit Teil 3. Wertungen: UC1 bekommt eine 3.5 (Proof of Concept) und UC2 und UC3 erhalten je 4.5 von mir, da sie sich quasi nichts nehmen - aber wie oben geschrieben, Uncharted 3 is DA SHIT. :huldig: Ich freue mich auf erste Szenen zu Uncharted 4 auf der PS4!
 
@Türenmacher

Kann ich dir eigentlich fast zur Gänze zustimmen. Teil 3 ist auch mein Favorit, aufgrund deiner genannten Punkte und auch den Punkt mit dem "Der größte Pluspunkt ist für mich aber auch gleichzeitig der größte Kritikpunkt" kann ich voll unterschrieben. Bei mir kommt da eigentlich nur noch hinzu, dass ich die Shootouts teilweise doch etwas zu ausufernd fand.

 
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