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Der "Ich könnte kotzen" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Meine Freundin wurde jetzt zum Ende der Probezeit gekündigt. Sie machte in dem Unternehmen ein sechsmonatiges Praktikum, hat dann neben dem Studium dort Teilzeit ein halbes Jahr gearbeitet und wurde dann fest für Vollzeit eingestellt. Sie liebt diesen Job über alles und hat dafür ihr Studium abgebrochen. Ich kenne niemanden, der mehr Spaß an der Arbeit hatte und jetzt das. Ich weiß echt nicht, was ich sagen soll und ich bin total fertig. Sie "darf" da jetzt für 900€ brutto Teilzeit weiterarbeiten mit Hoffnung auf Vollzeit in vielleicht einem halben Jahr, aber wer weiß jetzt schon, wie das weitergeht?
Ich kann das echt nicht fassen. :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :(
 
Scheisse. Das ist wirklich furchtbar. Ausser den Verlust von jemanden der einem Nahe stand gibt es fast nichts beschisseneres.
Hoffentlich ergibt sich schnell was.
 
Ja, sechs Monate. Sie hatte Sommer oder Herbst 2012 dort mit dem Praktikum angefangen und seitdem arbeitet sie dort. Im September wurde sie jetzt fest für Vollzeit eingestellt.
Ich bin so unglaublich traurig. Es war ihr absoluter Traumjob.
 
Das ist doch leider heutzutage leider überall so, die Arbeitgeber sichern sich ab wo sie können, den meisten gehen ihre Angestelten sowiso am Allerwertesten vorbei. Denen ist nur wichtig das das Geld stimmt.
Zu den Essenern Zügen sei gesagt das ich das etwas übertrieben finde, der Stollen ist schon uralt, würde nebenan nicht zufällig ein Haus abgerissen werde dann hätten die den Stollen nie bemerkt.
Genauso gut auf den Platz war vor Jahren mal ein Hochhaus geplannt gewesen, wäre das ding Realisiert worden, dann hätten die früher schon alle Pferde scheu gemacht. Ohne das etwas passiert ist.
 
Meine Freundin wurde jetzt zum Ende der Probezeit gekündigt. Sie machte in dem Unternehmen ein sechsmonatiges Praktikum, hat dann neben dem Studium dort Teilzeit ein halbes Jahr gearbeitet und wurde dann fest für Vollzeit eingestellt. Sie liebt diesen Job über alles und hat dafür ihr Studium abgebrochen. Ich kenne niemanden, der mehr Spaß an der Arbeit hatte und jetzt das. Ich weiß echt nicht, was ich sagen soll und ich bin total fertig. Sie "darf" da jetzt für 900€ brutto Teilzeit weiterarbeiten mit Hoffnung auf Vollzeit in vielleicht einem halben Jahr, aber wer weiß jetzt schon, wie das weitergeht?
Ich kann das echt nicht fassen. :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :(
Ich halte das für grenzwertig rechtswidrig und, so leicht es sich auch sagt, aber ich würde dem Laden den Finger zeigen und mich nicht weiter ausnutzen lassen.
 
Ich halte das für grenzwertig rechtswidrig und, so leicht es sich auch sagt, aber ich würde dem Laden den Finger zeigen und mich nicht weiter ausnutzen lassen.

Sie liebt diesen Job wirklich. Sie mag ihre Arbeit, die Kollegen, das Thema. Sie ist da richtig mit Freude dabei und engagiert. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. ich kenne sowas gar nicht, aber bei ihr tut mir das unendlich leid. Es ist unfassbar, wie die Wirtschaft funktioniert.
 
siehe das, was bart sagt... wir hatten mal einen ähnlichen fall, da sollte nach einer probezeit der unbefristete vertrag in einen befristeten gewandelt werden (notfalls mit kündigung und in diesem falle mit einwilligung des AN). dies ist rechtlich nur schwer (im grunde gar nicht) möglich. da würde es mich wundern, wenn man nach einer befristeten einstellung, selbst wenn diese nur auf teilzeit basiert, eine probezeit in einen unbefristeten vertrag setzen kann...

und was arbeitgeber, die sich absichern angeht: das deutsche arbeitsrecht ist extrem darauf ausgerichtet (und auch sehr gut darin), arbeitnehmer zu schützen. dies lässt vielen betrieben oft kaum eine wahl, als mit praktika, befristeten verträgen und ähnlichem zu handeln.
 
Das ist eine Einstellungssache. Das ist natürlich eine sehr blöde Lage ohne richtige Lösung. Wir müsse uns dann etwas überlegen. Wir sind ja frisch zusammengezogen und so können wir uns die Wohnung nicht leisten..
Der neue Vertrag war auch auf ein Jahr befristet. Bestimmt kann sie sich in ihren Arbeitsplatz irgendwie reinklagen, aber das macht die Situation auch nicht unbedingt besser.
 
Sie liebt diesen Job wirklich. Sie mag ihre Arbeit, die Kollegen, das Thema. Sie ist da richtig mit Freude dabei und engagiert. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. ich kenne sowas gar nicht, aber bei ihr tut mir das unendlich leid. Es ist unfassbar, wie die Wirtschaft funktioniert.
Doch so und nicht anders funktioniert sie.... deswegen sollte man auch bei klaren Verstand und seinen Job nicht lieben und dafür alles andere hinwerfen.

Arbeit = Zeit die gegen ein verhandelbares Entgelt vergütet wird /EOT alles andere ist Träumerei.
 
@ BitByter

Das stimmt natürlich, aber Boarder hat in der Hinsicht schon Recht: Es interessiert den AG i.d.R. einen Scheißdreck, ob man seinen Job liebt und was weiß ich dafür aufgibt. Den interessieren seine Zahlen und sonst nix. Wenn man nicht gerade in einem sehr kleinen Betrieb arbeitet, wo das Verhältnis zum Chef auch ein wenig persönlicher ist, dann sollte man niemals damit rechnen, dass man über die Maßen wichtig ist, oder dass einem bedingungsloser Einsatz irgendwie vergütet wird. Sobald man da die Zahlen drückt und eine Möglichkeit besteht, fliegt man. Das sollte man sich bei aller Liebe zum Job immer vor Augen halten. Die verlangen viel, sind aber in entscheidenden Momenten nicht bereit das irgendwie zu honorieren.
 
ich verstehe zwar, worauf du/ihr hinauswollt, aber ich teile das nur bedingt. vielleicht können wir uns ja auf folgendes einigen:
- es gibt wichtigeres, als die arbeit
- es ist schöner in einem job zu arbeiten, den man liebt, als in einem job, den man scheiße findet...

alles andere führt zu einer diskussion über arbeitgeber/-nehmer -verhalten und -verantwortung, bei der man nie auf einen grünen zweig kommt und die somit sinnfrei ist...
 
ich verstehe zwar, worauf du/ihr hinauswollt, aber ich teile das nur bedingt. vielleicht können wir uns ja auf
- es ist schöner in einem job zu arbeiten, den man liebt, als in einem job, den man scheiße findet...

Das ist wohl einer der wichtigsten Punkte, um im Leben überhaupt glücklich zu sein.

Und es spricht ja auch überhaupt nix dagegen, seinen Job zu lieben (sofern das möglich ist). Man muss sich eben nur bewusst sein, dass man in der Mehrzahl aller Fälle von der Chefetage als entbehrlich betrachtet wird, unabhängig davon, wie man selbst zu seinem Job steht.
 
der mittelstand ist in deutschland verantwortlich für die meisten arbeitsplätze. und ich glaube schon, dass viele unternehmer großes interesse daran haben, dass es ihren mitarbeitern gut geht. und dass man in vielen mittelständischen unternehmen mehr ist, als eine nummer. in konzernen ist das anders, ganz sicher. liegt aber auch an der struktur und der anzahl der mitarbeiter. da haben "bosse" überhaupt keine chance mehr, jeden einzelnen AN zu berücksichtigen, wenn es um entscheidungen geht...
so oder so ist aber eines sicher: jeder ist ersätzlich (auch die bosse) und zu allererst wird das wohl der firma bedacht. immerhin bietet sie ja nicht nur einem einzelnen einen arbeitsplatz...
 
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