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Splinter Cell: Blacklist

Da das letzte SC auf der XBox gerade abwärtskompatibel gemacht wurde, dachte ich, dass ich es endlich mal nachhole. Habe damals alle Vorgänger gespielt und mich daher sofort heimisch gefühlt. Das gesamte Spielprinzip zieht bei mir immer noch: Schleichen, alles im stillen und geheimen erledigen, Lampen ausschießen, ausgeknockte Gegner verstecken ... herrlich :D. Durch den Enhanced-4k-Patch auf der XBox sieht das Spiel auch heute noch ordentlich aus. Passt.
 
Bin gerade aus dem Kurzurlaub mit der Family zurück gekommen. Nachdem wir abends wegen unserem Zweijährigen schon zeitig wieder im Hotelzimmer sein mussten, konnte ich ausführlich meine beiden neuesten Errungenschaften für die Switch zocken: My Time at Portia und Steamworld Quest: Hand of Gilgamesh

Portia konnte mich auch nach mehreren Sessions nicht fesseln. Ich kann gar nicht sagen warum? Eigentlich schlägt es ja genau in die selbe Kerbe wie Stardew Valley, was eines meiner absoluten Lieblingsspiele der letzten Jahre ist. Vielleicht macht es schon wieder zu viel gleich, setzt zu sehr auf die bekannte Formel und überrascht mich mit zu wenigen Neuerungen. Vielleicht liegt es auch am katastrophalen technischen Zustand der Switch-Version, keine Ahnung?

Steamworld Quest hingegen finde ich bisher sehr stark. Es spielt sich wie ein klassisches JRPG in liebevoller Comic-Optik. Das Kartenspiel, welches das Kampfsystem darstellt, hält sich angenehm im Hintergrund, ist aber dennoch erfrischend genug, um nicht abgenutzt zu wirken. Klar, nach Slay the Spire und Thronebreaker, ist die Kartenmechanik nicht unbedingt neu. Jeder der drei Helden der Gruppe darf je 8 Karten ins Deck mischen, welches somit aus 24 Karten besteht. Zu Beginn jeder Runde werden Karten gezogen, von denen man 3 pro Runde spielen darf. Einfachere Karten haben weniger beeindruckende Effekte, liefern dafür aber Spezialpunkte. Hat man davon genug gesammelt, darf man dann die besseren Karten ausspielen, die eben diese Punkte wieder verbrauchen.

Außerdem kann man gewisse Karten miteinander kombinieren. Z.B. kann man einen Gegner erst anfällig gegen Feuer machen, um dann den entsprechenden Feuerball auf ihn loszulassen. Schafft man es, in einer Runde, 3 Karten des selben Characters zu spielen, lässt er seinen mächtigen Specialmove los, der von der ausgerüsteten Waffe abhängig ist. Ja, man muss nicht nur ständig sein Kartendeck erweitern und managen, sondern es gibt auch klassischen Loot wie Waffen und Rüstungsteile.

Alles in allem greifen hier viele bekannte Mechaniken gut abgestimmt ineinander, so dass das Endergebnis als eigenständiges Spielerlebnis mit reichlich taktischem Tiefgang bezeichnet werden kann. Gerade das Zusammenstellen des Decks bietet viel Spielraum zum Experimentieren. Man kann Figuren spezialisieren und und ihnen zum Beispiel die Rolle des Tanks, des Heilers, des Damage Dealers zuweisen. Oder man versucht einen Mischkarakter zu bauen. Geht auch. Einzige Limitierung ist eben die Anzahl von 8 Karten, die die Figur ins Deck mischen darf. Die Story ist hingegen bisher reines Mittel zum Zweck. Man muss schon in erster Linie am Gameplay interessiert sein, um mit dem Spiel Spaß zu haben. Das ist dafür aber eben auch erste Sahne.

Edit: Nach einer Woche des Handheld-Zockens, freue ich mich aber auch, dass ich heute Abend wieder auf einem "großen" System ran darf (die ANNO-Zwangspause war nicht leicht)
 
Bin gerade aus dem Kurzurlaub mit der Family zurück gekommen. Nachdem wir abends wegen unserem Zweijährigen schon zeitig wieder im Hotelzimmer sein mussten, konnte ich ausführlich meine beiden neuesten Errungenschaften für die Switch zocken: My Time at Portia und Steamworld Quest: Hand of Gilgamesh

Portia konnte mich auch nach mehreren Sessions nicht fesseln. Ich kann gar nicht sagen warum? Eigentlich schlägt es ja genau in die selbe Kerbe wie Stardew Valley, was eines meiner absoluten Lieblingsspiele der letzten Jahre ist. Vielleicht macht es schon wieder zu viel gleich, setzt zu sehr auf die bekannte Formel und überrascht mich mit zu wenigen Neuerungen. Vielleicht liegt es auch am katastrophalen technischen Zustand der Switch-Version, keine Ahnung?

Steamworld Quest hingegen finde ich bisher sehr stark. Es spielt sich wie ein klassisches JRPG in liebevoller Comic-Optik. Das Kartenspiel, welches das Kampfsystem darstellt, hält sich angenehm im Hintergrund, ist aber dennoch erfrischend genug, um nicht abgenutzt zu wirken. Klar, nach Slay the Spire und Thronebreaker, ist die Kartenmechanik nicht unbedingt neu. Jeder der drei Helden der Gruppe darf je 8 Karten ins Deck mischen, welches somit aus 24 Karten besteht. Zu Beginn jeder Runde werden Karten gezogen, von denen man 3 pro Runde spielen darf. Einfachere Karten haben weniger beeindruckende Effekte, liefern dafür aber Spezialpunkte. Hat man davon genug gesammelt, darf man dann die besseren Karten ausspielen, die eben diese Punkte wieder verbrauchen.

Außerdem kann man gewisse Karten miteinander kombinieren. Z.B. kann man einen Gegner erst anfällig gegen Feuer machen, um dann den entsprechenden Feuerball auf ihn loszulassen. Schafft man es, in einer Runde, 3 Karten des selben Characters zu spielen, lässt er seinen mächtigen Specialmove los, der von der ausgerüsteten Waffe abhängig ist. Ja, man muss nicht nur ständig sein Kartendeck erweitern und managen, sondern es gibt auch klassischen Loot wie Waffen und Rüstungsteile.

Alles in allem greifen hier viele bekannte Mechaniken gut abgestimmt ineinander, so dass das Endergebnis als eigenständiges Spielerlebnis mit reichlich taktischem Tiefgang bezeichnet werden kann. Gerade das Zusammenstellen des Decks bietet viel Spielraum zum Experimentieren. Man kann Figuren spezialisieren und und ihnen zum Beispiel die Rolle des Tanks, des Heilers, des Damage Dealers zuweisen. Oder man versucht einen Mischkarakter zu bauen. Geht auch. Einzige Limitierung ist eben die Anzahl von 8 Karten, die die Figur ins Deck mischen darf. Die Story ist hingegen bisher reines Mittel zum Zweck. Man muss schon in erster Linie am Gameplay interessiert sein, um mit dem Spiel Spaß zu haben. Das ist dafür aber eben auch erste Sahne.

Edit: Nach einer Woche des Handheld-Zockens, freue ich mich aber auch, dass ich heute Abend wieder auf einem "großen" System ran darf (die ANNO-Zwangspause war nicht leicht)


Schade, dass der Switch-Port so verhunzt wurde. Auf der PS spielt es sich super - abgesehen von dieser Kinderkrankheit mit den Quests. Vielleicht wird das da beim ersten Patch glatt gebügelt. Ich kann deinen negativen Vergleich in Betracht auf Stardew Valley aber gut verstehen. Alles in allem war ich da auch mehr Feuer und Flamme - es fühlte sich irgendwie nach weniger Arbeit an. Wobei es auch Dinge gibt, die My time at Portia definitiv besser macht. So z. B. Verhältnis Zeit und Ausdauer, Ruinen gefallen mir teilweise besser etc. Aber das Bausystem nervt teilweise echt tierisch.
 
Ja, der Satz "fühlt sich nach Arbeit an", trifft es ganz gut. Irgendwie fühle ich mich immer ein wenig gehetzt. Kann es sein, dass die Tage kürzer sind, als in Stardew?
 
Ja, der Satz "fühlt sich nach Arbeit an", trifft es ganz gut. Irgendwie fühle ich mich immer ein wenig gehetzt. Kann es sein, dass die Tage kürzer sind, als in Stardew?

Ich persönlich würde sogar sagen, dass mir am Tag mehr Zeit bleibt. Gefühlt schafft ich immer viel mehr. Bei Stardew war's auch gerade anfangs oft so, dass ich meine Felder alle neu bepflanzt und bewässert hatte und dann durfte ich um 2 Uhr nachmittags wieder ins Bett gehen, weil ich keinen Ausdauer mehr hatte :ugly:

Also gehetzt bin ich ganz und gar nicht. Ich finde es auch sehr angenehm, dass mir für die Aufträge mehr Zeit bleibt, als es bei Stardew der Fall war. Es gibt nur einfach sehr viel zu tun und das alles gleichzeitig unter einen Hut zu bringen, ist schon schwierig.
 
Vielleicht mal ein kurzes Round-up von mir, weil ich den Thread (und das Durchgespielt-Pendant) etwas vernachlässigt habe.

Tokyo Xanadu eX+ (PS4)
Haut mich bisher nicht um, aber ich hoffe, es wird ab Kapitel 3 etwas interessanter. Die Story bedient bisher nur Klischees und ist viel zu schwammig. Es gibt keine greifbare Bedrohung, keine ausgearbeiteten Charaktere. Kampfsystem fühlt sich nicht gut an, beinhaltet zu viel unnötiges Charaktermanagement und ist übermäßig simpel in der Ausführung. Hatte aber auch hohe Erwartungen nachdem Trails of Cold Steel zu meinen Lieblingsspielen zählt.

Lumines Remastered (PS4)
Hm, bin auch nicht so wirklich begeistert. Das ganze Prinzip ist schon interessant und erinnert an Tetris. Aber irgendwie spielt es sich unaufregender nach einer Weile. Fällt mir auch schwer, die Übersicht zu bewahren und ich mache gefühlt immer dasselbe ohne wirklich nachzudenken. Dafür ist die Aufmachung sehr cool und der Soundtrack perfekt. Tetris Effect schlägt aber in dieselbe Kerbe und ist für mich das deutlich bessere Spiel.

Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy (PS4)
Bis jetzt erst den ersten Teil durchgespielt. Sehr cool. Die erneuerte Grafik ist leider ziemlich hässlich, aber das Gameplay ist zeitlos. Die Charaktere sind alle ziemlich sympathisch und die Fälle greifen schön ineinander und bieten spaßiges Detektivgameplay. Von mir aus hätte es noch weniger Investigation geben können. Die Gerichtsverhandlungen machen mir deutlich mehr Spaß, aber schätze die Abwechslung tut dem Spiel letztendlich gut. Bin gespannt auf die beiden anderen Teile. 8/10 (bisher)

Ghost Giant (PSVR)
Niedliches Adventure-Game. Das Gameplay ist eher langweilig und erinnert an Wimmelbilder, aber dafür haben die Charaktere eine ungeahnte emotionale Tiefe. Das Art Design ist auch ziemlich schön und die drei Stunden investiert man gerne in dieses kleine Abenteuer. 7/10

Sekiro: Shadows Die Twice (PS4)
Meisterwerk. In Puncto Abwechslung und Art Design ein Rückschritt auf hohem Niveau im Vergleich mit der Soulsborne-Serie, aber dafür gibt es für mich kein besseres Actionkampfsystem. Als hätten Bloodborne, Nioh und Metal Gear Rising das schönste Kind zusammen gezeugt. Jetzt muss nur noch ein DLC kommen, der das Szenario noch in die Breite ausweitet, dann können wir hier von einem wahren Klassiker sprechen. 10/10

Sword & Fairy 6 (PS4)
Ich bin sehr gespannt darauf, was China in den nächsten Jahren an Spielen produzieren wird. Ähnlich wie bei japanischen Games ist da viel kulturelles Potenzial für jemanden, der neue Erfahrungen sucht. Und Sword & Fairy ist in etwa das für China, was Final Fantasy und Dragon Quest für Japan sind. Leider ist das Spiel ein technischer Totalausfall. Es ist unspielbar. Ich sehe den guten Willen hinter dem Spiel, ich würde gerne die Story erleben und ich habe auch richtig Lust auf ein rundenbasiertes Kampfsystem. Aber man kann es halt wirklich nicht spielen. Es funktioniert nichts. Das Spiel hätte so nicht im PSN landen dürfen.

The Division 2 (PS4)
Ist schon ganz gut, aber irgendwie letztendlich auch ziemlich belanglos. Hätte wirklich große Lust auf etwas MMO-artiges, aber ich bin mit dem Angebot nicht zufrieden. Langweilt mich alles am Ende. 5/10

Eden Tomorrow (PSVR)
Keine Ahnung, ob das Zufall ist oder nicht, aber das Spiel ist eine Robinson-Kopie. Man hat aufgesetztes Gameplay auf einem fremden Planeten mit einer lustigen, schwebenden KI. Es gibt einige nette Ausblicke und das Pacing ist unerwartet gut. Kann man sich definitiv anschauen. Manchmal ist das Puzzle-Design aber etwas wirr und ich hänge deswegen direkt am Ende bei der letzten Szene fest. Naja. 6/10
 
Zur Zeit spiele ich sehr gerne mal für ein paar Runden: Bad North! (PC)
Für mein Geschmack stimmt hier alles: Grafik, Sound, Spielablauf.

(für die Switch gibt es eine Demo von dem Spiel)

 
Zur Zeit spiele ich sehr gerne mal für ein paar Runden: Bad North! (PC)
Für mein Geschmack stimmt hier alles: Grafik, Sound, Spielablauf.

(für die Switch gibt es eine Demo von dem Spiel)


Für die Switch gibt es sogar eine Vollversion. Hab das nämlich um die 25 Stunden in Handheld Modus gespielt :)

Und ja, cooles Spiel :D
 
Es hätte ja sein können, das es versucht meine Einstellung zu Vampiren zu ändern. Tuts aber leider nicht.

Sofern es eine Einstellung ändern sollte, hast du dem Spiel ja wirklich viel Zeit gelassen :lol:

Also es ist wirklich toll. Sollte man meiner Meinung nach nicht verschmähen - gerade dann nicht, wenn es nur um die Vampire geht.
 
Tokyo Xanadu eX+ (PS4)
Haut mich bisher nicht um, aber ich hoffe, es wird ab Kapitel 3 etwas interessanter. Die Story bedient bisher nur Klischees und ist viel zu schwammig. Es gibt keine greifbare Bedrohung, keine ausgearbeiteten Charaktere. Kampfsystem fühlt sich nicht gut an, beinhaltet zu viel unnötiges Charaktermanagement und ist übermäßig simpel in der Ausführung. Hatte aber auch hohe Erwartungen nachdem Trails of Cold Steel zu meinen Lieblingsspielen zählt.

Es wird besser - ungefähr ab jetzt. Story zieht etwas an und die Dungeons werden ein bisschen größer und "komplexer". Trails oder Ys erreicht es nie. Nicht in der Story, nicht im Worldbuilding und nicht im Gameplay. Spielst du auf Hard oder höher? Sonst ist es auch ein kompletter Selbstläufer.
 
Es wird besser - ungefähr ab jetzt. Story zieht etwas an und die Dungeons werden ein bisschen größer und "komplexer". Trails oder Ys erreicht es nie. Nicht in der Story, nicht im Worldbuilding und nicht im Gameplay. Spielst du auf Hard oder höher? Sonst ist es auch ein kompletter Selbstläufer.

Ne, normal bisher und ja, ist sehr einfach. Wenn die Story jetzt anzieht bin ich froh. Kapitel 1 und 2 waren ja gefühlt identisch. Hatte schon befürchtet, dass man jetzt auf diese Weise erstmal noch vier weitere Partymitglieder kennenlernt und dann ist das Spiel vorbei.
 
Ich zocke gerade nach bestimmt 20 Jahren mal wieder FFVII und es ist immer noch genau so geil wie vorher. Nur das man jetzt dank Internet so viel mehr weiß, Dinge von denen man früher nicht mal ahnte, dass sie möglich sind. Absolut fantastisch! :D
 
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